Die Sonnenmeditation

Erläuterung

In deser Meditation geht es um die Öffnung unserer inneren Lichtstraßen, die Teil unseres interdimensionalen Kommunikationssystems sind. Als höherer Teil unserer Anatomie werden sie die niederen Intelligenzen unserer „alten“ Organe und Funktionssysteme zum Teil ablösen und zum Teil perfektionieren und neu verknüpfen.

Diese Meditation wurde mir am 29.9.2007 auf Santorin durch ein Mitglied des Volkes von Asgard übermittelt. Sie ist Teil meiner damal 14-Tage andauernden geistigen Kommunikation sowie vieler Reisen in verschiedene Dimensionen. Es ging um die Frage: „Wie können wir die Energie nutzbar machen, die durch das Licht der Sonne auf der Oberfläche des Wassers entsteht?“

Als Vorbereitung für unsere Fähigkeit, dies zu tun, gaben sie uns diese Meditation. Sie sagten, wir könnten diese Frage bald selbst beantworten und die Antwort dann auch in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig ließen sie durchblicken, dass es weder der „alte Menschenkörper“ noch die „alte Sonne“ ist, die in dieser Weise zusammenwirken – ein Hinweis auf den Jupiter ….? Grund genug, diese Sonnenmeditation Hier und Jetzt an euch weiterzuleiten.

Ich saß an jenem Wasser, über das gesprochen wird und ihr erhaltet hier einige Fotos, die ich zum Zeitpunkt dieser Übermittlung gemacht habe. Ob ihr diese Meditation abends im Bett am Ufer eures Inneren Ozeans durchführt oder morgens an einem See oder am Meer, ist gleichgültig.

Sprechen tut ein Wesen von Asgard, dessen Name hier nicht von Bedeutung ist, da es im Namen seines Volkes spricht:

sonne

29. 9. 2007 Santorin

Meditation zur Inneren Lichtstraße

1. Teil

Begib dich – im Geiste oder in deiner Körperwelt – mit der aufgehenden Sonne an ein Gewässer – an das Ufer eines großen Sees oder des Ozeans. Wechsle einige Male deinen Standort und beobachte das Wasser, die Sonne und das Licht. Du siehst es selbst: Wann immer du deinen Standort wechselst, folgt dir das Licht auf dem Wasser.

Die Lichtstraße zwischen der Sonne und dir ist geradewegs, unmittelbar und direkt -gleichgültig, wo die Sonne steht – gleichgültig, wo du sitzt oder stehst. Allein hierin kannst du erkennen, dass es eine unmittelbare Lichtstraße, eine Lichtbahn und Lichtbrücke zwischen dir und der Sonne gibt – eine geistige Spirale der Kommunikation, die DICH sucht.

Es gab sie immer – und immer wird es sie geben, weil du ein Kind der Sonne bist. Sie war auf all ihren Reisen durch die Jahrmillionen auf nichts anders ausgerichtet als auf dich.

Und wenn du einen anderen Menschen am Ufer stehen siehst und die Linie von der Sonne zu ihm verfolgst, so wirst du feststellen, dass die Sonne nicht ihn anspricht – ihre Lichtstraße nicht zu ihm schickt, sondern zu dir.

Der Andere hingegen wird sehen, dass die Sonnen-Lichtstraße zu ihm führt, wohin er auch geht – und niemals auf dich.

Siehst du: Dies ist eines der Mysterien zwischen dir und den anderen Menschen – zwischen dir und der Sonne. Du und die Sonne, ihr habt eine unteilbare Verbindung untereinander, die euch niemand nehmen kann. Sie ist das Herz deiner eigenen Welt, deines eigenen Universums – deiner selbst.

Der Andere und die Sonne haben ebenfalls eine unteilbare Verbindung untereinander, die ihnen niemand nehmen kann. Sie ist das Herz seiner eigenen Welt, seines eigenen Universums – seiner selbst.

So kann die Sonne jeden von euch direkt und unmittelbar im Herzen erreichen – doch ihr einander nicht.

Konzentriere dich nun auf die Lichtstraße der Sonne, die zu dir her führt. Konzentriere dich auf alle Liebe und Weisheit, Kraft und Leidenschaft, die sie zu dir strömen und fließen lässt, die in Abertausenden Funken feurig glitzernd auf dem Wasser tanzen – die du einfach nur im Atem aufnehmen musst – einfach nur in deinem tiefen liebenden Willen, in deiner wollenden Liebe empfangen.

In nur einem schöpferischen Atemzug von Herzen hast du die Verbindung zwischen dir und der Sonne aktiviert.

Nun konzentriere dich auf dein Herz, in das das Sonnenlicht geflossen ist – und wandere von dort aus sanft hinunter in dein Erdenstern-Chakra – ungefähr 1,20 Meter unterhalb deiner Fußsohlen – wo dein eigenes Sein in das Gitternetz der Erde eingewoben ist – deine Tanz- und Wirbelsäule, dein Lebensfaden, deine DNS.

Hier empfängst du alle Kraft und Energie der Erde. Hier empfängst und gibst du alle Kraft und Energie deines Menschseins. Hier gibst du alle Kraft und Energie deines Geistes.

Atme im Raum deines Erdenstern-Chakras. Weite dich – und es.

Atme nun von hier aus sanft – tief und ohne Anstrengung – hinauf in dein Wurzelchakra und sei beim Ausatmen hier. Im nächsten Einatem wandere weiter in dein Sakralchakra und sei im Ausatem hier.

Nun trägt dein Einatem dich ins Solarplexus-Chakra, wo du einen Ausatemstrom lang verweilst und dich ausdehnst – bevor der nächste Einatemzug dich in dein Herz führt, wo du bist, warst und immer sein wirst.

Und so wanderst du im Atem weiter: zum Kehlchakra im Hals, zum Dritten Auge in der Stirn bis in dein 7. Chakra, die Krone, und verweilst an jeder Station einen liebenden Ausatemstrom lang.

Spüre die wachsende Stabilität deiner Lebenssäule – ihre maskuline Kraft und ihr feminines Strömen. Fühle deine Wirbelsäule als ein eigenes Wesen. Nimm deine DNS wahr und deinen Lichtkörper, der sich aus ihrer Achse heraus weit um dich herum geöffnet hat, als ein zutiefst eigenes göttliches Bewusstsein – eine lebendige Lichtsäule, die Eins mit dir ist.

Schaue mit den Augen deines Herzens nun wieder hinaus auf das Wasser, auf die Sonnenstraße und die Sonne. Erlaube der Sonnenenergie, im tiefen Einatem in deine Lebensachse zu fließen: in deine Krone und von dort aus herunter zu deinem Stirnchakra, zum Kehl- und Herzchakra, in dein Solarplexus- und dein Nabelchakra, in deine Wurzel und schließlich in dein Erdenstern-Chakra. Lasse die Sonnenstraße in deiner Achse nach unten fließen, während du selbst in deiner Krone verweilst.

Atme tief und hoch – sanft und ohne jede Anstrengung.

Nun ist ein Lichtdreieck entstanden. Deine Körperachse bildet eine Linie. Vom Erdenstern und von der Krone deines Körpers verläuft jeweils eine Lichtstraße zur Sonne.

So bist du nun in deiner inneren und äußeren Aufrichtigkeit ein erwachendes Kind der Sonne auf Erden – ein Geist der Sonne, der im Begriff ist aufzustehen — ein Empfänger ihrer Kraft und Wärme, ihrer Nahrung und Weisheit — und ein Sender ihrer Liebe.

Und auf diese Weise wirst du künftig ihre Stimme hören – in dir selbst.

Allein dies sollte dich für viele Wochen beschäftigen, ausgleichen und stabilisieren: in der Unerschütterlichkeit deines Seins auf Erden — in der bedingungslosen Fähigkeit des Gebens, so bedingungslos wie die Sonne dir ihr Licht gab, wann immer du geboren wurdest und gestorben bist, wann immer du gemordet und geheilt, gehasst und geliebt hast.

Bedingungslosigkeit, Unerschütterlichkeit in ihrem unendlichen Atem gab sie dir über alle Zeitalter deines Menschseins. Und es gab viele Leben, da du keinerlei Notiz davon genommen – und die Sonne gar verflucht hast.

Bedingungslosigkeit, Unerschütterlichkeit in ihrem unendlichen Atem überträgt sich nun auf dich, denn du bist ein Kind der Sonne – Hier und Jetzt.

sonne

Abspann 1. Teil Wenn du nun für den Augenblick genug hast, höre an dieser Stelle auf zu lesen (oder schalte das Gerät ab) – verweile noch in deinem Herzen. Vielleicht wanderst du noch ein wenig auf den Straßen des Lichts, schläfst ein – oder kehrst in deinen  wachen Alltag auf Erden zurück.

Das Herz auf dem Wasser 2. Teil

Erst wenn du dich in der Lage dazu fühlst, gehe weiter und vergrößere das Dreieck. Verlängere deinen Lichtkörper – die Gegenkathete, die du zur Sonne bildest – indem du auf der Achse deiner zwölf Chakren weiter in die Höhe wanderst und darin dein galaktisches Menschsein auf Erden erhöhst.

Fließe mit dem nächsten Einatemzug über die Krone hinaus in das 8. Chakra, wo du einen Ausatemstrom lang im kollektiven Bewusstsein der Menschheit verweilst. Und schon trägt dein nächster Einatemzug dich in dein  9. Chakra – und dein Ausatem dehnt es aus. Dein Einatem führt dich sanft weiter ins 10. Chakra – und dein Ausatem verankert dich dort.

So hast du schließlich im inneren Aufstieg das 11. Chakra durchwandert und bist im 12. angekommen, um hier zu SEIN. Atme hoch und tief – ohne Anstrengung – und dehne dich aus. Sei geborgen.

Schließlich lasse dich von selbst zurücksinken in dein 10. Chakra und lasse zu, dass jeder Strom und Zug deines Atems von hier zum Erdenstern strömt und zurück. Sei geborgen in deinem Sonnenchakra und atme sanft einige Male in dieser Dimensionen durcheilenden Weise.

Und so öffnen sich die Tore in deinem Zentrum – im Kanal deiner DNS – die Tore zwischen den vielen Dimensionen deines Lebens – in für dich vollkommen verträglicher Form.

Erlaube den zehn Welten, sich in deinem liebenden bewussten Atem zu verbinden, miteinander zu fließen, zu tanzen – und zu verschmelzen. Und siehe, darin erschaffst du ein neues Wesen auf Erden – im Zentrum deiner selbst. Dein menschlicher Wille und dein physischer Körper erschaffen eine atmende Sonnen-Lichtsäule.

Sei in ihr geborgen – im Sonnen-Atem, der mit dir zwischen höchstem Licht und tiefster Dunkelheit schwingt und wiegt – und mehr und mehr die unendliche Bandbreite dieser Räume zu Einem Wesen werden lässt – das du selbst bist.

Und erst wenn du in dieser Sonnen-Atemsäule stabil geworden bist – erst wenn du dich darin gut fühlst, ausgeglichen, zutiefst in deiner Mitte – wenn du dich in deinem Erdenstern ganz und gar verwurzelt fühlst – wenn du in deinem Sonnenchakra ganz und gar Eins mit der Sonne bist – erst dann kannst du aus deiner interdimensionalen Aufrichtigkeit heraus wieder den Kontakt zur planetarischen Sonne aufnehmen, die ihre Lichtstraße auf dem Wasser zu deinem Erdenstern und ihre Lichtbrücke zu deinem Sonnenchakra unverändert aufrecht erhält.

Und so bist du nun über deinen Erdenstern und dein Sonnenchakra im lebendigen Atem mit der Sonne über dem Wasser verbunden – und diese Verbindung wird niemals mehr schwächer werden. Atme tief und hoch und entspannt und lasse zu, dass dein Sein und das Sein der Sonne sich miteinander austauschen – ihre Weisheiten miteinander teilen – ihre Liebe in genau dieser Stunde miteinander verschmelzen.

sonne

29. 9. 2007 Santorin-Sonnentor

Weitere Erläuterungen

Hier fahren wir mit unseren Erläuterungen fort. Du weißt, dass deine Chakren nicht einfach nur vitalenergetische Wirbel sind, die deine physischen Körper ernähren und entschlacken, dich für eine gewisse Zeit am sterblichen Leben erhalten. Du weißt längst, dass deine Chakren Vertreter jener Welten und Dimensionen sind, die du einst aus deinem menschlichen Bewusstsein entlassen hast, das sich zum Ende der Zeit hin immer mehr verdichtete.

Deine Chakren sind Welten deines eigenen Seins, die du vergessen hast. Sie zogen sich in deinem physischen Universum zurück in ihr Zentrum und dienten deinen Körpern als wirbelnde Kugeln. Schließlich wurden ihre  Zentren zu Knoten und die Kugeln zu Kelchen des Schmerzes – bis eines Tages die innersten Knoten wieder zu Toren wurden, die drehenden Kelche zu wirbelnden Kugeln und die Kugeln schließlich zu Neuen Welten.

So hast du dein geistiges Universum in den Zentren deiner DNS erhalten, damit du dich eines Tages, wenn die Zeit dafür reif ist, wieder an diese Welten erinnern kannst. Und so hast du in den vergangenen Jahren, da die Zeit reif war, deinen Chakren erlaubt, sich zu öffnen – dich zu nähren und zu informieren – und dich schließlich in den Mahlströmen ihres Lichtes aus deinem erniedrigten Leben herauf zu ziehen ins Licht deiner Sonne.

Natürlich ist dein Erdenstern-Chakra in seiner Essenz nichts anderes als der Planet selbst, auf dem du all diese Leben in deiner menschlichen Evolutionslinie verbracht hast. Der Planet selbst befindet sich in seiner ganzen Essenz, seinen Raum-Zeiten, Evolutionen und Entwicklungen, mit all seiner Weisheit und seinem Schmerz in deinem Erdenstern-Chakra. Du siehst: der Planet Erde ist aus dieser Sicht ein Teil deines Körpers.

Ebenso verhält es sich mit allen anderen Chakren auch. Auf sie werden wir später eingehen. Wichtig ist im Augenblick dein Erdenstern-Chakra, denn hier liegt eines der beiden Tore, die du durchschreitest, um die Weisheit und den Rohstoff des Sonnenlichtes auf der Wasseroberfläche des Planeten zu erkennen und zu nutzen.

Das andere Tor, das du durchschreitest, liegt in deinem 10. Chakra, das in seiner Essenz Eins mit der planetarischen Sonne ist – dein eigenes Sonne-Sein, die Sonnen-Intelligenz deines natürlichen Wesens, der Spiegel jener Sonnenwelt, aus der du einst hervorgegangen bist, um sie hinter dir zu verschließen – und zu vergessen.

sonne

25. 9.2007 Santorin

Das Erdenstern-Chakra – wenn du dich jetzt im Inneren Blick von deinem Herzen aus in einem tiefen Atemzug dort hin begibst – ist silberner Natur, silberner Schwingung, silbernen Lichtes. Es ist von kristallinem Silber: schimmernd wie das Sonnenlicht auf dem Wasser am frühen Morgen beim Anbruch des Tages.

Und wenn du nun aus diesem Raum wieder herausschlüpfst und durch deine DNS hinaufschwebst ins 10. Chakra, wirst du feststellen, dass sich hier ein in goldenes Licht getauchter Raum befindet, ein Tor mit einem golden schimmernden Strahlenkranz – genau so wie das Sonnenlicht auf eurem Wasser am Abend, wenn der Tag zu Ende geht.

sonne

29.9.2007 Sonnenuntergang auf Santorin

Siehst du, so ist die Sonne von jenem Augenblick an, da sie morgens aufgeht, bis zum Abend, da sie hinter dem Horizont verschwindet, in deinem physischen Sein, in deinem Seele-Geist-Körper anwesend. In deiner DNS und in jedem Atemzug geht sie auf und unter.

Dies war immer so und es wird immer so sein. Doch jetzt wirst du dir dieser Linien und Räume, dieser Bahnen und Tore in dir selbst bewusst. Und tatsächlich sind es nicht Bahnen, Linien, Räume und Tore, sondern DU bist es SELBST. Es sind Adern, Nervenströme und Organe deines kosmischen Leibes.

DU BIST ES SELBST.

IN DIR SELBST sind jene Welten, Reiche und Energien, jene Völker, Wesen und Bewusstseinsräume, auf die du treffen wirst, wenn du die Tore durchschreitest. Sowohl hinter dem goldenen Tor als auch hinter dem silbernen wirst du sie in dem Maße antreffen und sehen, in dem du DU SELBST BIST, wirst sie deshalb antreffen und sehen, weil DU DIR SELBST BEGEGNEST.

In dem Maße, in dem du dir deiner selbst bewusst bist, wirst du uns begegnen – in jener Würde, Souveränität und inneren Aufrichtigkeit, die einem Schöpfer auf Erden zueigen ist.

Atme dies tief und hoch, geliebtes Wesen, und lasse es dir eine Übung sein in dieser ereignisreichen Zeit – ein Training, ein Prozess in den nächsten Tagen und Wochen. Wandere und reise einfach nur zwischen diesen beiden Toren. Sitze und schlafe einfach nur vor diesen beiden Toren – Tage lang vor dem Tor des Erdensterns und Nächte lang vor dem Tor der Sonne.

Nimm dir Zeit. Sei geduldig und warte ab, bis du zutiefst in deinem Herzen weißt, dass es nun Zeit ist, das eine oder das andere Tor zu öffnen – und hindurch zu schreiten.

Wir sind Eins mit dir.

Wir sind das Volk aus den Hallen der silbernen Sonne.

Übermittlung: Das Volk von  Asgard durch Sabine Wolf
August 2007 / Juni 2009 / April 2013