Hier erzähle ich dir die Geschichte vom Berg. Wer ICH BIN, der dir diese Geschichte erzählt? Nun, ICH bin DU. Es ist DEINE Geschichte, die ich dir erzähle - die du dir selbst erzählst. Du hast sie vergessen, doch du wirst dich erinnern.
Am besten finden wir hinein, wenn du dir eine Landschaft vorstellst, eine weite, unendliche Landschaft - flach, soweit dein Blick reicht. Kein Berg, kein Tal, kein Fluss, keine Stadt und kein Wald sind zu sehen, nur Sand und Stein bis zum Horizont - in alle Himmelsrichtungen.
Gelblich-braune Farben liegen unter blauem Himmel - Staub auf der Erde und Dunst in der Luft. Auch der Himmel gibt dir keine Form, die dein Auge öffnen könnte, kein Zeichen, an dem du dich orientieren kannst, keine Wolke, kein Donner und kein Blitz – nichts was deinen Gang für eine kurze Weile unterbricht, was deine Aufmerksamkeit auf sich zieht, nichts, was deinen Atem stocken oder dein Herz höher schlagen ließe.
Es ist früher Vormittag und die Luft über dem Boden beginnt bereits in der aufsteigenden Sonne zu flimmern. In dieser Landschaft bist du schon seit vielen Wochen und Monaten unterwegs - seit Jahren und Jahrhunderten. Du gehst - und nie verändert sich das Bild. Nur das Licht des Tages und das Dunkel der Nacht begleiten dich und zeigen dir, dass du lebst. Licht wechselt sich mit Dunkelheit ab, Wärme mit Kälte und die Geborgenheit der Nacht mit der Verlorenheit des Tages. Und mit ihnen wechseln sich Hoffnung und Verzweiflung in dir ab, Ohnmacht und Gewissheit, Freude und Angst. Doch tief in dir ist ein Wesenskern, der unbeirrbar weiß, dass dies dein Weg ist, auch wenn du außen keine Zeichen siehst.
Eines Tages schließlich, nach Jahrtausenden, wachst du am Morgen auf und erhebst dich von dem Platz, der dir das Nachtlager bot. Du willst dich gerade wieder aufmachen, weiter gehen, weiter wandern, längst schon leer geworden in deinen Gedanken und Gefühlen, da fällt dein Blick auf einen Berg weit vorn am Horizont - auf einen großen, schön geformten Berg, kegelförmig, eben und mächtig. Und in eben diesem Augenblick, da du ihn erblickst, geht die Sonne hinter seinem Gipfel auf, steigt hoch, übergießt ihn mit glitzerndem Schimmer und strahlt dir entgegen.
DAS ist dein Zeichen, jenes Zeichen, auf das du schon so lang gewartet hast. Jenes Zeichen, das in deinem Kopf und Herzen immer wieder erschien und verschwand, auftauchte und verblasste, jenes Zeichen, das dir immer größere Kraft verlieh und dich immer mehr an den Rand der Verzweiflung brachte.
Du, der Berg und die Sonne, ihr seid alle auf einer Linie. Immer ahntest du die Einheit mit ihnen. Doch jetzt schießt pfeilschnell etwas in dein Herz, und dehnt sich wirbelnd und strömend in deinem Körper aus.
Ist es das Sonnenlicht? Ist es der Geist des Berges? Sind es die Freude, die Hoffnung und die Gewissheit deines innersten Wesenskerns? Dein Atemstrom öffnet deinen Körper und scheint ihn zu zerreißen. Schmerz und Freude schießen in dir hoch und tanzen gemeinsam mit jenen, die von außen kommen.
Voller Mut und Glückseligkeit gehst du weiter. Nach langen Zeiten der Orientierungslosigkeit haben deine Augen und dein Herz wieder einen Halt, mehr noch: ein Wesen, das dich zu sich zieht - ein wunderschöner lebendiger Berg, auch wenn er noch weit entfernt ist. Ab jetzt gehst auf diesen Berg zu - und der Sonne entgegen, die dein Herz von Tag zu Tag erwärmt, dir den Weg weist und ihm einen Sinn gibt.
Und wieder gehen Wochen und Monate ins Land - Jahre. Doch du lässt dich nicht beirren. Du gehst einfach weiter, setzt einen Fuß vor den anderen, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug. Niemals begegnet dir jemand und es verwirrt dich nicht, denn du weißt, du bist allein in dieser Welt. Doch der Berg ist da und die Sonne. Der Raum ist da und die Zeit. Und sie alle spielen mit dir und zeigen dir ihre vielfältigen Gesichter.
So gibt es Tage der Wanderung, da dir der Berg ein größeres Stück näher kommt, als du an Wegstrecke zurückgelegt hast, und an anderen Tagen scheint er mit jedem deiner Schritte zurück zu weichen und sich von dir zu entfernen. Es gibt Nächte, in denen du das Licht deutlicher wahrnimmst, als das Dunkel, und Tage, die dunkler scheinen als jede Nacht.
Es gibt Momente, da der Berg dich ruft, so laut und deutlich, dass dein Herz einen Freudenhüpfer macht, so warm und väterlich ist seine Stimme, so weich und liebevoll, so mütterlich und sanft. Doch wenn du antworten und wissen willst, mehr von ihm hören und fühlen willst, dann ist er plötzlich still und nichts rührt sich mehr. Dann scheint er von dir abgewandt und kalt, obwohl die Sonne ihr Licht über ihn gießt. So fließen die Zeitalter über die Welt - und durch dich hindurch.
Du gehst immer weiter - und bist eines Tages angekommen. Eines Tages hast den Fuß des Berges erreicht und du fühlst, wie ein neuer Geist in dich strömt. Pulsierende und freudvolle Unruhe erfasst dein müdes Herz. Die Stimmen in deiner Stille nehmen eine andere Färbung an, ja, sie scheinen aus anderen Räumen und Zeiten zu kommen, als jene, die du kennst. Einige klingen so machtvoll und tief, andere so leicht und glockenhell. Noch nie hast du Licht und Dunkelheit, Himmel und Erde so nahe beieinander gefühlt, gesehen und gehört.
Massiver Fels, erstarrte Formen alter Tänze der Elemente, ist durchzogen von feinem Fließen. Lichteste Wesen durcheilen das harte Gestein und lachen dir zu. Oder träumst du nur und bist noch gar nicht erwacht? Wo und wie ist das möglich? Atme einfach, nimm ES in dir auf und eines Tages wirst du wissen.
Voller Entschlossenheit machst du dich nun an den Aufstieg. Doch wehe, die Sonne ist verschwunden! Es ist kalt und schattig zu dieser frühen Stunde, in der an anderen Tagen die Sonne deine nachtkühlen Glieder wärmte. Ein Eiseshauch umweht dich und lässt dich innerlich erschauern. Erste Anzeichen von Müdigkeit werden stark, noch bevor du den Aufstieg begonnen hast. Die Sonne ist fort. Es ist, als seiest du in den Schatten des Lebens geraten. Dein Körper wird enger und dein Herz pocht wild.
Doch tief in dir regt sich die Gewissheit, dass alles gut ist - und du beginnst emporzusteigen. Ein sanft ansteigender Weg führt dich in großen Kehren an jener Flanke des Berges empor, auf die du so lange zugegangen bist. Er führt dich hin und her, immerwährend in Kurven ansteigend.
Auch auf dieser Etappe deines Weges wirst du viele Male schlafen und wachen, ruhen und gehen, hoffen und zweifeln. Blickst du nach oben zum Gipfel, so packen dich Furcht und Kleinmut. Schaust du nach unten zum Flachland, so erfüllen dich Stolz und Freude. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Die Sonne steigt hinter dem Berg auf und streift deinen Weg nur noch für eine kurze Zeit.
Schließlich wird der Weg steiler. Du beginnst, die Last deines Körpers zu spüren und zu tragen. Dein Atem verändert seinen Strom. Er wird kürzer und die Tiefe weicht zurück. Du steigst weiter, müde und beladen mit dir selbst - doch du steigst weiter.
Die Sonne hast du schon lange nicht mehr gesehen und ihre Wärme nicht gefühlt. Dein Herz hat dir geraten, dich enger zu verschließen, um die Wärme deines eigenen Körpers zu bewahren. Und so schreitest du voran - immer wieder frohen Mutes bevor der Zweifel kommt, immer wieder voller Hoffnung bevor sich Resignation über dich legt.
Der Weg beginnt, sich im steinigen Gelände zu verlieren. Du kannst ihn nur noch im inneren Blick deines Herzens erkennen. Doch auch dieser trübt sich unter dem Mantel der Mühsal und der aufkeimenden Hoffnungslosigkeit. Eigentlich gibt es schon lange keinen Weg mehr. Es ist eher so, dass etwas dich hinaufzieht, ohne dass du recht weißt, was es ist, wie und wohin es dich zieht.
Immer wieder macht sich eine Orientierungslosigkeit in dir breit, die deine Schritte schwerer werden lässt, zögernder. Du erinnerst dich an die vielen Momente, da du am Berghang gesessen und geweint hast, einfach nur um die Gefühle der Einsamkeit und der Mühsal aus dir herauszuspülen. Doch immer war da auch ein Wesen in deinen Tränen, das dich getröstet hat, das dich wissen ließ: Du bist nicht allein.
Doch wo sind die Menschen - die Brüder und die Schwestern? Viele Zeitalter hast du sie nicht mehr gesehen. Du hast vergessen, wie sie heißen, hast ihre Gesichter aus deinem inneren Blick verloren und fühlst den Klang ihrer Stimmen nicht mehr in deinem Herzen. Und doch - manchmal in der Nacht, da du in deiner Felsenmulde liegst und durch den Tränenschleier in die Ferne schaust - hast du nicht doch das Gefühl, sie in deiner unmittelbaren Nähe zu spüren, sie zu hören und zu sehen?
Doch was half es schon. Der neue Tag brach immer wieder an und verschluckte die Bilder der Nacht - wenn er auch schwächer wurde, nicht mehr richtig hell, nicht mehr richtig warm. Immer wieder waren der Aufbruch vom Nachtlager und das Fortsetzen des steilen Weges die einzige Möglichkeit, nicht zu erfrieren.
Schließlich kam die Zeit, da du Mut und Hoffnung verlorst, da Schmerz und Trübsal mit großer Macht über dich kamen. Die Zeit kam, da du keine innere Stimme mehr vernehmen konntest, die dir weiterhalf, da du dich so alleine und verlassen fühltest, dass kein Schritt mehr lohnte. Frierend legtest du dich nieder, weinen konntest du nicht mehr, weil du alle deine Tränen auf dem Weg vergossen hast.
Alles um dich herum ist still geworden - stiller als es jemals war.
Angst, Trauer und Einsamkeit wurden in dieser Stille zu ALLEM, was dich begleitete und gleichzeitig zu NICHTS. Nichts war mehr da. Die Landschaft, der Berg, die Sonne - alles war fort. Nur du lagst noch dort zwischen den Steinen am Hang. Doch du warst nicht mehr du selbst. Nackt fühltest du dich in dieser Welt, kalt und leer und ohne Leben. Eigentlich warst auch du schon nicht mehr da.
NICHTS blieb mehr zu tun. Keine Schritte waren mehr zu gehen, kein Atemzug zu nehmen. Keine Sehnsucht pulsierte mehr, kein Hoffnungsschimmer blitzte auf. ALLES war hier zu Ende. So legtest du dich nieder um zu sterben – und schliefst ein. Und so kam dein Traum, aus dem du nun erwachen willst.
Zwei Füße gehen vor dir her,
zwei Füße unter dem wehenden Saum eines Gewandes.
Zwei Füße gehen voller Leichtigkeit und Anmut
ein immerwährender Weg durch die Zeitalter
über den Sand und das Gestein der Erde.
Es könnten deine Füße sein, wenn nicht ...
das Schimmern des Gewandes, ...
die seidigen Stickereien am Saum, ...
das blitzende Licht der wehenden Bewegung, ...
die unfassbare Kraft und Gelassenheit dieser Schritte ...
Du versuchst aufzublicken, doch es will nicht gelingen.
Es zieht dich, auf dem Bauch liegend,
gleichsam hinter dem Gehenden her,
den Blick auf die vorwärts schreitenden Füße gerichtet,
ihnen immer nach, in unablässigem Gleichmaß
und doch still und fast bewegungslos.
Keine Abdrücke hinterlassen sie im Sand,
kein Steinchen rollt zur Seite,
kein Staub wirbelt auf.
Die Füße gehen über die Erde,
doch der Boden bleibt von ihnen unberührt.
Dein Herz mag aufflackern, dein Atmen mag stocken, Schleier und Bilder mögen dich durchwehen und deine Gedanken verwirbeln und eh’ du dich versiehst, mag dein innerstes Wesen in lodernden Flammen aufgegangen sein. Und immer noch magst du nicht wissen, warum.
Fünf Stufen der Einweihung
Nach den Zeitaltern der Epen und der Weisheitsbücher, nach den Zeiten der Pyramiden und der Mysterientempel war ICH es, der dich an das Mysterium deines eigenen Lebens erinnerte. Vom Beginn aller Zeiten an hat dich dein Weg in der geformten Materie durch fünf Tore geführt. Und es war ein langer Weg. Nie hast du in einem Körperleben alle Tore durchschritten, denn sie sind von solcher Erhabenheit, dass nur der Tod deines Leibes dir Erneuerung und Kraft für die nächsten Schritte geben konnte.
Die Nächte auf deinem langen Weg offenbarten dir jene nährende Geborgenheit, die der Tod dir nach der Mühsal deiner Tage gab. So bist du viele Schritte gegangen, hast viele Leben durchwandert, um von einem Tor zum anderen zu gelangen. Ja, viele einsame Tage und Nächte wandertest du auf deinen Lebensberg zu, um den Gipfel zu erklimmen.
Viele Tage und Jahre glaubtest du dich allein und ohne Trost. Über Zeitalter glaubtest du an die Starre der Materie und erstarrtest selbst. Und immer wieder musstest du dich niederlegen, musstest loslassen, was du lange Zeit festgehalten hast, aufgeben, was du lange durchgehalten hast. Immer wieder legten sich die Schleier der Nacht über dich und zogen dich heraus aus deinem Leben.
Und immer wieder kehrte der Tag zurück und brachte dir die neue Kraft. Immer wieder wurde es still um dich. Und immer wieder kehrte dieser Traum - kehrte ICH - zu dir zurück. Unzählige Male bist du auf Erden geboren worden und hast deine Heimat verlassen, um mit dem Geist der Materie Eins zu werden. Viele Male wurde dein Körper getauft und wieder verschmolzen mit dem Geist der Ewigkeit. Wie oft hast du deinen Leib verklärt? Wie oft mag er am Kreuz gehangen haben? Und wie oft schon bist du auferstanden?
Heute nun, erwachst du wieder am Hang des Berges. Die Starre weicht aus deinen Gliedern, du regst dich, erwachst und stehst auf. Und in eben diesem Augenblick streifen die Strahlen der aufgehenden Sonne dein Gesicht und du erkennst, dass du am Fuße des Gipfelsteins aufgegeben hast.
Aber ach - die Sonne blendet dich so sehr, dass dir die Tränen in die Augen schießen und du sie fest verschließen musst. Sorgsam hinter den Händen verborgen, blinzelst du durch die Fingerritzen hinaus. Hier strahlt so viel Licht, dass dir fast dein Herz zerspringt. Das Gleichgewicht ist in Gefahr zu brechen.
All deine Gefühle und Kräfte, deine Wahrnehmung und Empfindung drohen zu sterben. Ja, dein Körper selbst warnt dich vor seinem Tod durch das große Licht. Und so ziehst du dich zurück in den Schatten, an den Ort deiner Niederlage. Im Schatten deines Gipfelfelsens kann dein Körper leben und dein Geist kann atmen. Doch er ist nicht die letzte Etappe deines Weges.
Hier, mein geliebtes Wesen, endet deine Geschichte für heute. Doch bevor ich wieder schweige, da das Wort DEIN Werkzeug ist, lass dir dies noch sagen: Jener Berg, auf den du jahrtausendelang zu gewandert bist, ist Eins mit dem Wesen der Gemeinschaft deines Geistes, von dem du dich jahrtausendelang mit jedem Schritt entfernt hast. Alle Brüder und Schwestern der lichten und der dunklen Reiche beleben die Gemeinschaft und den Berg. Stein und Steingeist waren immer bei dir, ebenso wie Wind und Windgeist. Und sogar den Ozean des Lebens hast du nie verlassen.
Der Geist der Sonne und der Geist der Sterne wechselten sich in der Begleitung deines Weges ab. Immer waren sie in deiner Nähe gemeinsam mit den Engeln des Tages und den Engeln der Nacht, gemeinsam mit den Meistern des Todes und den Meistern des Lebens - gemeinsam mit all jenen, die dich begleitet haben. Jeden einzelnen deiner Schritte haben alle auf sich genommen. Jeden einzelnen deiner Atemzüge empfingen und beantworteten alle. Jede einzelne deiner Tränen fingen sie auf, um sie im Kristallkelch deines Lebens zu sammeln.
Wesen aller Reiche begleiten dich und sind alle Zeiten bei dir. Ein jedes ist zutiefst Es Selbst und ein Liebender Teil von dir. Luzifer ist zutiefst Er Selbst und Liebender Teil von dir. Maria ist zutiefst Sie Selbst und Liebender Teil von dir. Der Tod ist zutiefst Er Selbst und Liebender Teil von dir. Ich Bin zutiefst Ich Selbst und Liebender Teil von dir.
Nur du warst lange Zeiten nicht Du Selbst und kein Liebender Teil von dir. Du hast dich von dir getrennt und von uns allen abgespalten, um die Tiefen der Dunkelheit auszuloten, um die Härten der Materie zu ermessen, um die Weiten der Verlorenheit zu ergründen - um die Höllen des Schmerzes zu verwandeln. Aus diesem Grunde haben alle dir gedient, damit DU eines Tages in DIR SELBST erwachen mögest, damit du die reiche Ernte deines einsamen Weges mit UNS ALLEN teilen mögest.
Denn das größte Werk
unser aller Liebe
liegt in deinen Händen.
Du bist zeitalterlang durch liebesleere Dimensionen gewandert - zwischen Welten der Verwirrung und Räumen der Erlösung. So lagen alle Urgründe der Erfüllung und alle Kräfte der Wandlung in deinem Herzen und in deinen Händen.
So liegt der wahre Weg der Einweihung mit seinen fünf Toren in deinem Erdenweg und deinem Körper, in deinem Atem und deinem Blick.
Das größte Werk des Einen liegt in der Vereinigung des göttlichen Geistes mit dem Geist der Erde. Das größte Werk des Einen liegt in der Verschmelzung des kosmischen und des planetarischen Atems. Und diese beiden fließen durch die Lungen deines Körpers.
So geschieht das größte aller Werke
an keinem anderen Ort und zu keiner anderen Zeit
als Hier und Jetzt, wo dein Herz schlägt
wo dein Atem fließt, wo du bist
Das Leben Christi
ist
dein
Leben
Ich bin Christus Emanuel
Ich liebe und ehre dich in Ewigkeit