Vor vierzehntausend Jahren
Die Jahreszahl 2012 steht von je her für die Rückkehr aller Völker, die einst gegangen und untergegangen sind, für den Aufstieg aller Erinnerungen, die einst versunken sind und verloren gingen, für das Erwachen einer leuchtenden Macht, die Zeitalter lang in einem Todesschlaf gefangen war.
Ihr sollt nun erkennen, dass ihr alles selbst eingerichtet und euer Leben in dieser Zeitenwende in vielen anderen Zeiten vorbereitet und verabredet habt.
In allen Zeiten und Räumen habt ihr existiert, Pfade gelegt und Netze geknüpft. In den hohen Blütezeiten der Kulturen habt ihr machtvolle Lebensfäden gewoben - und kurz vor der Erfüllung abgerissen. Jedes Mal habt ihr euch selbst in einen hohen Stand der Entwicklung geführt und sie dann wieder gelöscht, habt eure Macht und Weisheit losgelassen, eure Körper zurückgelassen und seid von euch selber fort gegangen. Viele Male geschah dies in euren langen Lebensspannen.
Alles dies geschah vor dem Hintergrund jenes Abkommens, das ihr mit euch selbst und der Gemeinschaft getroffen hattet: EIN HERZ eines Tages in euch selbst wieder zu vereinigen, die Spaltungen von Raum, Weg und Zeit wieder zu schließen, die illusionäre Trennung zwischen euch und der Welt zu überwinden.
Eines Tages wolltet ihr euch mit euch selbst wieder vereinigen, wolltet alle eure versunkenen und verlorenen Teile wieder zu euch nehmen, wolltet alle einst gesponnenen Fäden und geknüpften Netze in euer atmendes Leben integrieren - eines Tages, wenn die Zeit dafür reif sein würde.
Silberfaden und Goldstrom
Die Zeit ist reif. Stellt euch euren heutigen senkrechten Lebensatem als einen spiralförmig pulsierenden, goldenen Strom vor, der euren Körper der Länge nach durchzieht, der ebenso tief in die Erde hinab fließt wie hinauf in den Himmel.
So war es nicht immer. Euer heutiger Lebensatem ist die Summe aller Lebensströme, die ihr jemals auf Erden gelenkt habt, einfach dadurch, dass ihr geboren wurdet, gelebt habt und gestorben seid. So ist euer senkrechter Atem all die Jahrhunderte hindurch gewachsen und angeschwollen. Mit dem beständigen Abreißen und Neubeginn auf eurer Reise durch die Raumzeitalter der Evolution ist der einst hauchdünne Silberfaden eurer Körper bis heute zu einem pulsierenden goldenen Strom geworden.
Noch liegt diese strömende Macht allerdings in eurem Unter- und Überbewusstsein verborgen. Noch erkennt ihr sie nicht, noch pulsiert sie als dräuende Macht in eurem blinden Leben und rüttelt während eurer dunklen Träume an den verschlossenen Toren eures Wachbewusstseins. Noch habt ihr Angst vor ihr, vor dem aufsteigenden Dunkel ebenso wie vor dem absteigenden Licht. Noch haltet ihr eure inneren Bilder für Fantasie und die inneren Stimmen für Unsinn oder gar abnorm. Doch alles, was tief in euch und in der äußeren Welt vor sich geht, ist auf nichts anderes ausgerichtet, als auf die Rückkehr eurer geistigen Weisheit und Liebe, Kraft und Macht.
Das Verschwinden der maskulin-femininen Macht
Lasst uns in diesem letzten Kapitel die Wurzeln dieser geistigen Weisheit und Liebe, Kraft und Macht ein wenig näher betrachten. So werdet ihr sie verstehen und aktivieren können. Auf eurem langen Weg durch die Zeitalter gab es drei bedeutsame Augenblicke - Sternstunden geistiger Kultur und menschlichen Bewusstseins. Höhepunkte von Wissen und Handlungsfähigkeit waren erreicht. Alles was der jeweilige Zeitgeist ermöglichte und forderte, war in euch erfüllt.
Und doch gab es für euch keine endgültige Erfüllung, keinen Aufstieg in die höheren Reiche, denn ihr hattet euch entschieden, auf Erden zu bleiben und der Menschheit beim ultimativen Aufstieg in der Zeitenwende zu helfen. Erst dann sollten die Reifeaspekte all eurer vergangenen Leben erwachen. Wenn wir vom Ozean des Lebens sprechen, dann meinen wir euren heutigen Körper, in den die Bäche, Flüsse und Ströme all eurer einst geborenen und gestorbenen Körperleben münden. Ihr selbst seid der geistige Ozean des Lebens - jeder einzelne von euch.
Und hier gibt es drei bedeutsame Flüsse, drei uralte Atemströme, die in euren heutigen Körperozean fließen wollen. Groß war damals eure Intelligenz: das Wissen, die Unterscheidungsfähigkeit und der Wille. Tief war eure Intuition: die Fähigkeit zu fühlen, zu sehen und zu erkennen. Gewaltig war die Macht, euer Wissen und eure Wahrnehmung in neue Schöpfungen umzusetzen. Ihr konntet das Leben sowohl erlösen als auch bannen, sowohl erbauen als auch zerstören, sowohl heilen als auch töten. Und ihr habt es getan - in den Gewändern des Jesus und des Judas, des Christus und des Luzifer.
Diese drei Lebensfäden und Atemströme sind gleichzeitig drei bedeutsame Fundamente eures Lebenspalastes - drei Schlüsselsteine eures Lebensmosaiks. Schauen wir sie uns an.
Drei Lebensfäden
Atlantis, Ägypten und Avalon
Einer dieser drei Augenblicke liegt vierzehntausend Jahre zurück. Damals riss der vollendete feminin-maskuline Lebensfaden eurer atlantischen Priesterschaft, der tief mit den Mysterien des Kosmos und der Erde verwoben war.
Den zweiten Lebensfaden habt ihr vor viertausend Jahren reißen lassen. Nach einigen Verkörperungen des vollendeten maskulinen Atems hauchtet ihr in Ägypten euer Leben aus, das im Geiste der Himmelsväter mit dem Wesen der Erdenmutter verbunden war.
Und vor tausend Jahren schließlich zog sich euer vollendeter femininer Atem, der im Geiste der Erdenmütter inniglich mit dem Wesen der Götter verbunden war, hinter die Nebel von Avalon zurück.
So habt ihr machtvollen Wesen euch drei Mal aus der Dimension des physischen Lebens zurückgezogen. Doch eure geistige Weisheit und Liebe, eure erlangte Kraft und Macht blieben in den geistigen Speichern der Erde anwesend. Und jedes Mal, wenn ihr euch einen neuen Körper bautet, ruhten sie auch in den Speichern eures Unterbewusstseins, in den Kernen eurer Körperzellen und in den Fasern eurer Aurafelder.
Die Herzen dieser drei Hochkulturen haben zu allen Zeiten in eurer Brust existiert. Zunächst waren sie reines Potenzial, dann wurden sie lebendige Macht und nach dem Untergang waren sie versunkenes Erbe - sowohl lichtvoll und strahlend als auch düster und grauenvoll. Und nun in der Zeitenwende sind sie alle im Aufstieg begriffen (vgl.
Im Kristallberg).
Nur Mut! Diese Rückkehr eurer eigenen Lebensfäden ist nicht immer angenehm, doch euer heutiges Kristallherz ist wahrlich stark genug, um eure alten Herzen, die sowohl weise als auch hart sind, in sich aufzunehmen. Denn heute herrschen jene kosmischen Mächte in euch, die damals noch nicht existiert haben:
Liebe, Mitgefühl und Dankbarkeit.
Liebe, Mitgefühl und Dankbarkeit sind gewaltige kosmische Bewusstseinsformen der Einheit - nicht vergleichbar mit den dualen Fragmenten der gleichnamigen Gefühle, wie ihr sie kennt. Diese Schöpfermächte sind von Beginn an das große Ziel, das erst am äußersten Ende erreicht werden konnte: die Natur oder das Ebenbild Gottes. Um über die Zeitalter eine Resonanz zu diesen überirdischen Mächten der Einheit in eurem dualen Körper herzustellen, habt ihr eure Lebensfäden am jeweiligen Höhepunkt der Reife immer wieder losgelassen.
Erinnert euch: In Atlantis hat Weisheit geherrscht, aber keine Liebe. In Ägypten hat Macht geherrscht, aber kein Mitgefühl. In Avalon hat Demut geherrscht, jedoch keine Dankbarkeit.
2012 naht.
Die Zeit der Rückkehr eure Lebensgeister ist gekommen, weil seit 2007 der Zeitgeist der bedingungslosen Liebe und Dankbarkeit und des grenzenlosen Mitgefühls auf Erden herrscht.
Eure alten Lebensspuren, die sich einst in alle Winde verzweigt hatten, führen nun geradewegs auf euch zu und drängen zurück in eure Gegenwart. Sie werden in eurem Leben spürbar, wenn sie es nicht schon sind. Lasst dies zu. Atmet auf. Lasst die Atemzüge der langen Reise in eurem heutigen Körper erwachen.
Ignoriert in Liebe zu euch selbst dabei aufsteigende Schmerzen und Ängste. Ignoriert im tiefen Mitgefühl für euch selbst sich dabei erhebende Krankheiten und Todesenergien. Ignoriert in tiefer Dankbarkeit euch selbst gegenüber alle Formen der Gewalt und Täterschaft. Erkennt alles dies als vorübergehende Erscheinungen an, die euer Leben niemals getötet, sondern immer erneuert haben. Atmet senkrecht in der Zeitenwende. So werden eure dunklen Schatten zu strahlendem Licht.
Weg und Geburt
Tod und Patenschaft
Euer Weg begann vor vielen Zeitaltern in den Sphären des kosmischen Bewusstseins, im galaktischen Zentrum der Milchstraße. Er verlief über Sirius, Venus und andere Planeten zur Erde und manifestierte sich hier zunächst in Lemurien und Atlantis. Viele Stationen hattet ihr durchwandert, bevor ihr auf Erden angekommen seid - und wart auch hier noch nicht am Ziel.
Vor vierzehntausend Jahren riss euer erster verkörperter Lebensfaden mitsamt seiner Zivilisationen ab, als Atlantis ins Meer stürzte und von der Erdoberfläche verschwand. Damit verlagerte sich euer priesterliches Herz ins Herz der Erde. Es zog euch in das Zentrum des Planeten, wo ihr Asgard gründetet. Wie ihr dies bewerkstelligtet, erzählen wir euch an anderer Stelle. So brachtet ihr euren galaktischen Geist von den äußersten kosmischen Sphären bis ins Innerste der Erde und verknüpftet das Herz des Planeten mit eurer kosmischen Heimat. Und allein dies war ein Meisterwerk eurer Schöpfung.
In Asgard konzentriertet ihr die Erfahrungen eurer Wege, die bisher unter der Sonne lagen, zu einer neuen geistigen Dimension, die nun weit ab von jeglichem Sonnenstrahl reifte. Der kosmische Geist und euer ehemaliges Menschsein verschmolzen hier zu einer wesenhaften silbernen Essenz, zu einem innerplanetarischen Gottesbewusstsein, mit dem ihr das Herz der Erde durchströmtet.
So hauchtet ihr der Erde euren kosmischen Atem ein und machtet sie zu eurer Schwester im Geiste. So belebtet ihr die gebrochene Achse der Erde und machtet diese zur Zwillingsseele eurer eigenen DNS und Wirbelsäule. Durch die Pole der Erde kommuniziertet ihr mit den kosmischen Reichen und durch andere Tore mit der Oberwelt. Und schon bald wand sich die silberne Schnur eurer Wege hinauf zur Erdoberfläche, wo ihr als Botschafter zwischen den Reichen der silbernen und der goldenen Sonne Samen für neue geistige Hochkulturen in China, Indien und Südamerika, in Babylonien, Ägypten und Britannien legtet.
Noch heute verlaufen diese goldenen und silbernen Wege durch die vielfältigen Dimensionen der Erde, des Kosmos und eurer Wirbelsäule. Von je her sind sie im ewigen Weben der geistigen Reiche ebenso lebendig wie in eurem Atemstrom. Doch seit dem Untergang dieser großen Reiche hat sich euer Weg verloren und euer Bewusstsein verdunkelt. Seitdem sind eure Rücken in Schuld gebeugt, eure Nacken in Sühne verspannt und eure Wirbelsäulen im Schmerz verkrümmt. Seitdem verspröden eure maskulinen Wirbel, wann immer der feminine Sog der Schuld zu groß wird. Seitdem springen eure femininen Bandscheiben aus der Achse, wann immer der maskuline Druck der Sühne Überhand nimmt.
Kosmische Bewusstseinszentren haben die Patenschaft für eure großen Reiche übernommen. Sie halten die geistige Aura all dessen, was ihr einst erreicht und verloren habt, für euch aufrecht. So ist Venus die Patin von Lemurien, Shambhala der Pate von Atlantis, Sirius hält Ägypten und die Zentralsonne Avalon.
Ihr könntet nun glauben, dass die einstigen Hochkulturen, ebenso wie ihre geistigen Paten, weit von euch fortgerückt sind. Ihr könntet annehmen, dass wir von Wesenheiten sprechen, die weit über euch stehen und für euch unerreichbar sind. Doch alle diese Reiche liegen seit Zeitaltern tief in euch selbst verborgen, denn ihr selbst seid es, von denen wir hier sprechen. Ihr habt es einfach nur vergessen.
Daher erschüttert es euch auch im Mark, wenn sie sich nun in der Zeitenwende erheben und öffnen, wenn sie zurückkehren und wieder Teil eures gelebten Lebens werden - und euch dabei aus den Netzen eurer geist-seelischen und körperlichen Ohnmacht und Armut ziehen.
Wahrlich, dies ist der Augenblick, an dem ihr bereit zu sein habt, Schuld und Minderwert, Sühne und Verdammnis, Angst und Aggression, Unterwerfung und Tod endgültig aus eurem Leben zu entlassen. Dies ist der Augenblick auf eurer langen Reise, da ihr euch, in Schmerz und Freude, zu dem zu erheben habt, was ihr tatsächlich seid: kosmische Schöpfer auf Erden.
2012
Die Rückkehr der maskulin-femininen Macht
Die Rückkehr eurer weiblichen und männlichen Ur-Pole aus dem Kosmos geschieht seit Dezember 2006. Die überirdischen Kräfte - Liebe, Mitgefühl und Dankbarkeit - strömen als feminine und maskuline Göttlichkeit in eure Lebensfelder. Sie fordern, angenommen und integriert zu werden. Doch das kann nur geschehen, wenn ihr gleichzeitig die Rückkehr eurer femininen und maskulinen Macht aus den planetarischen Räumen zulasst.
In diesem Sinne sind die drei Lebensfäden Fundamente, die den Palast eures neuen, unsterblichen Körpers tragen. Das aufsteigende Dunkel der Zeitalter besteht durchaus nicht nur aus Machtmissbrauch und Gewalt, Schmerz und Ohnmacht, sondern in viel größerem Umfang aus Reife, Weisheit und Macht. Alles dies ist die dunkle Wurzelkraft, ohne die die lichte Krone eures Lebensbaumes nicht erblühen kann.
Auf den folgenden Reisen führen wir euch entlang eurer eigenen Lebensspanne und Zeitlinie in die drei Reiche Asgard, Ägypten und Avalon. Besteht nicht darauf, dass ihr immer nur ein Mann oder eine Frau wart. Auch diese Gewänder habt ihr häufig gewechselt. Und dennoch kann es sein, dass ihr euer heutiges Antlitz und Wesen exakt in den alten Zeiten wieder findet.
Vollzieht diese inneren Reisen einige Male und in wechselnder Folge. Erlebt diese drei Reisen in einer großen Vielfalt - immer auf’s Neue und immer anders als zuvor. Denn ihr habt nicht nur einmal am jeweiligen Ort gelebt, sondern viele Male.
Erweckt die Matrix eurer alten Weisheit. Öffnet das Erbe eurer männlich-weiblichen und kosmisch-planetarischen Weisheit in euch. Lasst die alte Macht eures Lebens aufsteigen und verschmelzt sie mit eurer neuen Macht. So entsteht die
Diamantmatrix in euch.
Geht hier und jetzt noch einmal in die feminin-maskulinen Tiefen eurer Vergangenheit, in die verborgenen Räume eures Abstiegs, an die Orte eures Niedergangs vor Jahrtausenden - in die dunklen Schatzkammern eurer Zeitalter. Ihr mögt sagen: „Ich will aber nicht mehr in die Tiefe und Dunkelheit gehen, sondern endlich aufsteigen und zurück ans Licht!“
Nun ihr Lieben, Tiefe und Höhe ist ein Phänomen der Gegensätze, das nur in eurem linearen Bewusstsein existiert, ebenso wie Dunkelheit und Licht. Wenn ihr begreift, dass das Tor zum höchsten Licht am Punkt der tiefsten Senke eurer menschlichen Erfahrung liegt, dann werdet ihr auch ahnen, dass geistiger Tiefstand identisch mit physischem Hochstand sein könnte und physische Tiefe eins mit geistiger Höhe.
Es geht nicht darum, in die Tiefe oder Höhe zu gehen, sondern darum, die Tiefen eures bisherigen Lebens auszuloten, um hierin eine gewaltige Schöpfung zu erkennen, und die unbegrenzten Ressourcen für eine neue, aufsteigende Schöpfung nutzbar zu machen. Allein darin werdet ihr die Höhen eurer geistigen Vollmacht erleben.
So wollen wir euch auf den folgenden drei geistigen Reisen sowohl in die Tiefen der Zeit als auch an die höchsten Augenblicke eurer Reife führen. Auf diesen inneren Reisen werdet ihr euren abgerissenen Lebensfaden wieder aufnehmen und an den heutigen knüpfen. Ihr werdet dem alten Atem wieder Leben einhauchen und ihn in eurem heutigen Atemstrom aufnehmen.
Ohamah schmunzelt: „Nehmt jene Momente eurer vergangenen Zeitalter, die ihr im Zenit eurer männlichen und weiblichen Macht abgeschnitten habt, hier und jetzt, da ihr verzweifelt und geschwächt am Boden liegt, einfach wieder zu euch.“
Text: Sabine Wolf
Korrektur & Netzarbeit: Sonja Wallig
Ostern, 5. April 2010