1. Das Annehmen und das Loslassen
Ein Mysterium: Annehmen und Loslassen sind ein und dasselbe.
Stelle dir eine Schleusenkammer vor, die im Laufe eines großen Flusses
liegt. Ein Tor nimmt das Wasser an und das andere lässt es los.
Keine
Schleusenkammer sagt: „Ich nehme nur an“, weil sie weiß, dass sie dann
überläuft, erstickt, ertrinkt und die nähere Umgebung flutet, während
die fernere Mangel leidet. Keine Kammer sagt: „Ich lasse nur los“, weil
sie weiß, dass sie nur das loslassen kann, was sie angenommen hat -
genau eine Schleusenkammerfüllung. Nun - wir wollen nicht behaupten, dass
Schleusenkammern klüger sind als ihr, doch das Prinzip ist dasselbe:
Auch ihr habt anzunehmen und loszulassen, einzuatmen und auszuatmen,
wenn ihr leben und weiterkommen wollt. Auch ihr könnt nur das
loslassen, was ihr erst angenommen habt, könnt nur dann annehmen,
wenn ihr zuvor losgelassen habt.
Nun ist es bei euch Menschen
so, dass ihr entweder nur geben oder nur nehmen wollt. Ihr wollt das
Eine, zumeist das Dunkel, unbedingt loslassen, weil es euch bedrückt,
ängstigt, stört, nervt - ohne es jedoch angenommen zu haben. Ihr wollt
das Andere, zumeist das Licht, unbedingt annehmen, weil ihr es ersehnt,
liebt, es euch angeblich hilft, heilt und reich macht - obwohl es noch
gar keinen Platz in eurem Leben hat.
Ihr könnt das Licht nicht
annehmen, wenn ihr das Dunkel nicht angenommen habt. Ihr könnt das
Dunkel nicht loslassen, wenn ihr das Licht nicht losgelassen habt. Ein
Mysterium, wahrlich!
Nimm in Gedanken alles an, was du erkannt
und erfahren hast. Lasse alles los, woran du dich erinnerst. Nimm in
Gedanken alles an, was du immer von dir gewiesen hast. Lasse los, was
du immer festhalten wolltest. Werde leer und frei.
Allein
dadurch öffnen sich die magnetischen Schleier deines Mentalkörpers ein
wenig, und ein einziger Augenblick der Transzendenz wird möglich: das
Aufblitzen einer Vision oder Erkenntnis, ein innerer Aha-Effekt, ein
Geistesblitz, ein plötzlicher Freude-Ausbruch oder Tränenfluss. Dies
reicht schon aus. Solche Regungen sind es, die im Bruchteil einer
Sekunde ein ganzes Zeitalter in deinen Körper bringen können - wo es
sich anschließend in angemessener Weise öffnen, klären und erfüllen
kann.
Das Einzige, was dein Egogeist im Wachbewusstsein zu tun
hat, ist die Bereitschaft aufzubringen, alle Gedanken, Forderungen und Ansprüche
loszulassen. Alles Weitere übernimmt deine Hohe Seele - dein wacher
Egogeist braucht sich um nichts weiteres mehr zu kümmern. Und er
sollte es auch nicht tun - denn wenn das Ego sich um etwas kümmert, dann
heißt dies: Es grübelt, kontrolliert und will wissen, es stellt
Vergleiche an und Bedingungen, es will das Eine haben und das Andere
nicht. Genau diese Mentalität ist die Kraft der Trennung. Sie ist mächtig, will jedoch überwunden werden.
Genau genommen kann das Ego gar nicht loslassen, weil dies
gar nicht in seiner Natur liegt. Als ihr im Staubzeitalter die
Spaltungen in eure Energiekörper legtet, musste eure innere geistige
Kraft die vielen Teile eurer selbst zusammenhalten, damit es euch nicht
in alle Richtungen auseinander riss (vgl. Eine Neue
Schöpfungsgeschichte). Diese Kraft hat eure Körper und das Ego
hervorgebracht. Die Aufgabe und Natur eures Egos ist von je her das
Festhalten der getrennten Teile - und damit auch das Festhalten der
Trennung selbst. Sein Wesen sind die Kontrolle, Unterscheidung und Urteil. Alle diese Energien wurden erschaffen, um den blitzschnell
fließenden Geist in das Feld der Materie zu bringen. Hier hat euer Ego
sein Meisterstück geleistet.
Inzwischen ist die Materie zur
Gänze erschaffen und die inneren Kräfte sind verbraucht. Alles in und
um euch herum ist sehr langsam, eng und schwerfällig geworden und euer
Wachbewusstsein kann daher nur einen Splitter des unendlichen Ganzen
erfassen. Erkennt und achtet dies. Ehrt euch, nehmt euch selbst an - und
lasst euch selbst los.
2. Gleichzeitigkeit und Konzentration
Lasse also einfach los und komme in der tiefen, Raum, Zeit und
Weg überdauernden, Ruhe deines Herzens an - in einem Frieden, der aus
Glückseligkeit und Stille geboren ist. Hier pulsierst du in deinem
multidimensionalen Atemstrom, der alle Schleier durchfließt.
Du
bist gleichzeitig in allen Reichen. Du bist vollkommen in deinem Herzen
- und vollkommen in der Welt. Du bist gleichzeitig sowohl auf Erden als
auch im Kosmos. Du bist gleichzeitig Körper und Geist, Dämon und Seele,
Lehrer und Schüler, Führender und Geführter. Du bist sowohl völlig
entspannt als auch hochgradig konzentriert.
Doch Vorsicht:
Konzentration ist nicht gleich Konzentration! Die geistige
Konzentration orientiert sich in der Gleichzeitigkeit aller Räume und
Wege, in der Synchronizität der Ereignisse und im Wesen der
Unendlichkeit. Die geistige Konzentration ist identisch mit der
Unmittelbaren Gegenwart des Herzens, dem Hier und Jetzt. Sie ist
ebenfalls Eins mit dem Senkrechten Atem, dem kosmisch-planetarischen
Herzstrom - und deiner Herzkristallkugel. Du siehst, wie viele schöne
Worte und Zusammenhänge ihr für ein und dasselbe Wesen er-funden habt.
Die
mentale Konzentration zielt auf einen bestimmten Punkt des Ganzen ab,
um ihn – und nur ihn - zu erfassen und festzuhalten. Sie ist eine alles
ausschließende Enge, die ihren Wert im Abstieg und in der
Materiebildung hatte - viele Zeitalter lang. Die geistige Konzentration
ist eine einschließende Weite, die alles erkennt, annimmt und loslässt.
Die mentale Konzentration ist ein Wesen der Dualität, des
Entweder-Oder. Sie schließt die Weite aus, um in die Tiefe gehen zu
können: in einer linearen Bewegung, mit Rückkehr an den Ausgangsort - um
das zu festigen, was erreicht wurde.
Die geistige
Konzentration ermöglicht die Wahrnehmung aller Sphären und Details. Sie
erblickt die Welten und hält sie nicht fest, sondern integriert sie.
Das bedeutet: Durch deine Begegnung mit der anderen Welt, durch deine
Wahrnehmung der anderen Wesen entsteht eine Öffnung und Verbindung
zwischen dir und ihnen, die Integration ihres und deines Wesen beim
jeweils anderen. Geistiges Reisen ist eine Wieder-Verschmelzung mit
jenen Welten, die du auf deinem Abstieg von dir abgespalten hast.
Die
geistige Konzentration ist ein Wesen der Einheit und des
Sowohl-Als-Auch. Sie geht in die Weite, in die Tiefe und in die Höhe -
und natürlich auch in alle schrägen Zwischenreiche. Die geistige
Konzentration dehnt sich kugelförmig aus, und kehrt nur an den
Ausgangsort zurück, um das lösen, was war – und dann weiter zu ziehen.
Das bedeutet, einfach ausgedrückt: Mit der geistigen Konzentration
reist du als ein geteiltes Wesen ab, krank, verkrampft, verwirrt und
aggressiv - und kehrst als ein verschmolzenes Wesen zurück: gelöst,
klar, kraftvoll, glücklich, gesund, liebevoll - und klüger als je zuvor.
3. Das JA und das NEIN
Die
elementare Voraussetzung für gesundes geistiges Reisen ist dein
bedingungsloses JA zum Leben: sowohl zu deinem eigenen Körperleben als
auch zum Leben aller anderen Menschen, Wesen und Welten, sowie zu
dessen vielfältigen, verdunkelten Ausdrucksformen.
Das ablehnende NEIN dir selbst oder anderen
gegenüber, das nicht akzeptierende NEIN zu den finsteren Aspekten
deiner und ihrer Gedanken und Handlungen erzeugt einen dunklen, festen
und magnetischen Energiegürtel um dich selbst und in dir (vgl.
Jerusalem und die Mauern des Geistes). Diese grauen Energien
verunklaren deinen Geist und binden dich an genau das, was du ablehnst.
Das NEIN erschafft eine Resonanz zwischen dir und den dunklen, grauen
und abgelehnten Welten, und lässt die abgebremsten Lebensenergien
immerzu zwischen dir und ihnen wabern - denn ein zutiefst wahres,
abschließendes und endgültiges NEIN existiert nicht. Jedes noch so
endgültig erscheinende NEIN ist in Wirklichkeit ein JA-NEIN, ein
elektromagnetisches Hin- und Herfließen, das dich niemals loslässt.
Also wirst du es loslassen müssen.
Aufgrund dieser magnetischen
NEIN-Energie, dieser Nicht-Lebens-Energie, ist dein großes Herz-Tor
verschlossen, und du kannst sehr unangenehme Erfahrungen auf deinen
inneren Reisen machen, dich beispielsweise in astralen Zonen verfangen
- anstatt frei durch die Sphären des leuchtenden Dunkels und strahlenden
Lichtes zu reisen. Eure Alpträume sind ebenso Zeichen dieser grauen
Resonanzen wie die gewaltige Bandbreite an psychischen Krankheiten, die
das depressive, nach innen gerichtete NEIN ausdrücken, und verschiedensten Äußerungen von Gewalt,
die das aggressive, nach außen gerichtete NEIN ausdrücken.
Doch
wir haben zwischen dem ablehnenden und dem integrierenden NEIN zu
unterscheiden. Dein ablehnendes NEIN ist gleichzeitig ein ablehnendes
JA, das anderen Menschen Macht über dein eigenes Leben gibt. Es ist
gleichgültig, ob du etwas ablehnst, das du annehmen solltest, oder
etwas annimmst, das du ablehnen solltest - das Ergebnis ist das gleiche:
Du verlierst Kraft und Lebensenergien.
Das alles akzeptierende
JA ist unendlich, wahrhaftig und abschließend. In seiner
geist-elektrischen Natur entbindet es alles Festgefahrene, verbrennt
das Alte und erschafft darin das Neue. Das alles akzeptierende JA ist
gleichzeitig ein alles akzeptierendes NEIN. Das bedeutet: JA ist
durchaus in der Lage, klipp und klar NEIN zu sagen, wenn dies dem Leben
aller hilft. Ein solches NEIN gegenüber den unterwerfenden und
saugenden Forderungen anderer ist gleichzeitig ein klares JA zum Leben
aller, das die anderen akzeptiert, ohne sich ihnen zu unterwerfen. Noch
ein Mysterium, das du am besten einfach einatmest! Wir könnten es auch
das alte und das neue JA und NEIN nennen.
Während das alte
JA-NEIN dich herabgeführt, magnetisiert und verfestigt hat, führt das
neue JA-NEIN dich aufwärts, elektrisiert und entbindet dich, macht
dich frei für Neues - für das Sowohl-Als-Auch: Sowohl deine Wurzeln
werden stark als auch deine Flügel, sowohl dein Geist als auch dein
Körper. Mit dem neuen JA-NEIN kannst du in alle Räume gehen, kannst
fliegen und reisen, ohne irgendwo hängen zu bleiben - oder gar verloren
zu gehen.
Das alte NEIN lässt dich vor dir selbst fliehen und
flüchten. Doch geistiges Reisen ist als Flucht aus deiner irdischen
Realität sowohl absurd als auch unmöglich. Auch Flucht währt nicht
ewig. Solche Versuche enden in koma-ähnlichen, passiven und depressiven
Zuständen. Das alte JA bewirkt das gleiche. Auch die spirituellen
Höhenflüge, die eine Zeitlang schillernd, abgehoben und
geistdurchtränkt erscheinen mögen, wie dies bei vielen so genannten
Spirituellen der Fall ist, sind nichts anderes als das NEIN zu euch
selbst - der Versuch einer Flucht aus eurem eigenen Leben. Nur ein Baum
mit tiefen, starken Wurzeln in der dunklen Erde – dem magnetischen NEIN
- entfaltet eine große Krone im lichten Himmel - das elektrische JA -
und trägt viele Blüten und reiche Frucht. Die besten Sicherheitsgurte
beim geistigen Reisen sind deine bedingungslose Liebe zu dir selbst,
die dir Flügel verleiht - und dein bedingungsloses JA zu Licht und zu
Dunkelheit.
4. Die Augen und das Sehen
Die Augen deines Körpers sind blind für die geistigen und
seelischen Welten, denn sie sind für die Wahrnehmung der körperlichen,
getrennten Dualität gemacht. Deine physischen Augen realisierten von je
her die Illusionen, damit diese im Feld der Gegensätze zu Materie
werden konnten. Wahrlich, dies ist ein gewaltiger Akt eurer
Schöpferkunst!
Auch hier beziehen wir uns auf unsere Neue
Schöpfungsgeschichte: Die Grundlage der beiden Körperaugen ist das
geteilte Sein, das mit der Raum-Zeit-Weg-Spaltung eurer Herzen und der
Erschaffung der Nebenschöpfungszentren entstanden ist. Sie sind - aus
unserer Sicht - die Sehenden Werkzeuge im Feld der Dunkelheit. Eure
physischen Augen können Energien sehen, die extrem langsam fließen, die
fest geworden und verdichtet sind. Mit ihnen könnt ihr unendlich viele
Dinge sehen, die wir Unverkörperten nicht sehen - und daher auch nicht
handhaben können.
Doch du hast zwei weitere Augen in deinem
Kopf. Sie sind für die Wahrnehmung der verschmolzenen Dualität der
höheren Räume gemacht: für die Räume der Seele und des Geistes. Sie
können die schnell fließenden, wirbelnden Energien und die Welten des
Lichtes sehen und handhaben - das, was auch wir sehen und handhaben
können. Siehst du, genau hier ist unsere gemeinsame Schnittstelle.
Deine
inneren Augen sind die Sehenden Werkzeuge im Feld des Lichtes. Sie
liegen im Zentrum einiger bedeutsamer Punkte und Linien - und haben
daher auch selbst einige Bedeutung: Das Dritte Auge liegt an der
Nasenwurzel im Fadenkreuz zwischen dem Horizont deiner Augenbrauen und
der vertikalen Achse deines Gesichtes. Das Vierte Auge liegt genau
darüber - am oberen Rand deiner Stirn am Haaransatz. Lade dir die
Geschichte „Im Haus des Vaters“ herunter. Dort findest du die vier
Augen in den Zeichnungen auf Seite 5, 7, 9 und 10.
Die Linie
deiner Augenbrauen ist ein Horizont zwischen deinem kosmischen und
deinem irdischen Bewusstsein - mitsamt ihrer Sinne und
Wahrnehmungsorgane. Auf diesem Horizont liegt das Dritte Auge auf
halber Höhe zwischen den beiden Saatkristallen - geistige
Triggerpunkte, die genau über der Iris deiner Augen liegen, wenn du
geradeaus schaust.
Betrachten wir unsere Neue
Schöpfungsgeschichte, so sehen wir, dass dein Drittes und dein Viertes
Auge seit dem Beginn des Staubzeitalters im Niemandsland der
ZEIT-Spaltung liegen - und seitdem blind sind. Diese Blindheit habt ihr
eingerichtet, um die physischen Augen öffnen und die verkörperte Welt
erschaffen zu können.
Vom Beginn deines Evolutionsweges aus
gesehen, war das Vierte Auge das erste. Es war das geistige
Wahrnehmungsorgan deines Ersten Kristallzeitalters - und das ist es
noch heute. Damals war es das Auge des Geistes, der du warst - und
heute noch bist. Das Dritte Auge war das zweite in der Reihenfolge. Es
war das energetische Wahrnehmungsorgan deines Kalkzeitalters - und das
ist es heute noch. Damals war es das Auge der Seele, die du warst - und
heute noch bist. Natürlich sind diese ersten Augen deines Seins niemals
blind geworden, sondern auf dem Weg in die Materie einfach nur hinter
den Schleiern in den höheren Sphären deines Lebens zurückgeblieben -
schlicht, weil du sie in den tieferen Sphären nicht gebrauchen konntest.
Das
Vierte Auge bildet gemeinsam mit dem Dritten Auge und den beiden
Saatkristallen ein gleichseitiges Dreieck, das auf deiner Stirn liegt.
Dieses machtvolle Symbol steht für die vollkommene Resonanz zwischen
deinem körperlichen und deinem geist-seelischen Leben, zwischen deinem
menschlichen und deinem göttlichen Sein. Doch auch die Macht dieses
Dreiecks war, ebenso wie das Dritte und das Vierte Auge, lange Zeit -
zu Recht - aus dem Verkehr gezogen.
Erst am Ende der
Raum-Zeit-Weg-Spaltung sollte die Zeit reif sein, die inneren Augen
wieder zu öffnen. Erst Hier und Jetzt sollte das potenzielle Symbol
deiner persönlichen Drei-Faltigkeit zu einem wirksamen Werkzeug deiner
persönlichen Drei-Einigkeit werden.
So ergibt sich der Sinn
deiner Sehenden Schöpfung: Dein Drittes und Viertes Auge öffnen sich
erst dann, wenn du wahrhaft GERADEAUS schaust: Wenn du nicht mehr nach
LINKS und RECHTS blickst, um zu sehen, was die Anderen tun, wenn du
nicht mehr in die VERGANGENHEIT und ZUKUNFT blickst, um Schuld-Sühne
und Risiko-Gewinn abzuschätzen, wenn du nicht mehr nach OBEN und UNTEN
schielst, um die Kraft der anderen einzuschätzen und deine daran zu
messen.
Wahrhaft geradeaus schauen kannst du nur, wenn sich
Selbst-Liebe, Selbst-Treue und Selbst-Vertrauen in dir geöffnet haben.
Dann wird dich nichts mehr vom Wesentlichen ablenken. Dann hast du die
geistigen Spaltungen deines Körpers erlöst und bist bei dir selbst
angekommen - in der Unmittelbaren Gegenwart deines Herzens. Dann
aktivieren sich die Triggerkristalle auf deinem Körper-Geist-Horizont
und verbinden deine äußeren Augen mit den inneren.
Diese
beiden ersten Augen deines Seins waren damals in den lichten Sphären
zurückgeblieben - damit du die dunklen erschaffen konntest. Und
natürlich war es von allem Anbeginn garantiert, dass sie sich wieder öffnen
würden - wenn du den ersten, den dunklen Teil der Materieschöpfung
vollendet haben, und den zweiten, lichten Teil beginnen würdest.
Dies war es, was Luzifer meinte, als er unmittelbar vor dem Antlitz des
sterbenden Jesus am Kreuz erschien und sagte: "Schau mich an!" Schaue
durch die Masken und Schleier der materiellen, dunklen Welt hindurch
und erkenne, wer ich wirklich bin: dein dich liebender Bruder.
Das
Dritte Auge blickt in die horizontalen Energie- und Geisträume des
Planeten. Es schaut auf der Erde durch Raum und Zeit hindurch. Das
Vierte Auge blickt in die vertikalen Energie- und Geisträume des
Kosmos. Schließe also deine äußeren Augen eine Weile, damit die inneren
nach Zeitaltern beginnen können, wieder zu sehen. Die innere Sicht
erzeugt allerdings nicht nur Bilder, sondern auch Töne - und manchmal
siehst du gar nichts, sondern spürst einfach nur ein tiefes Wissen aus
der Dunkelheit in dir aufsteigen. Vertraue dir selbst und allem, was du
siehst und nicht siehst. Nimm an und lasse los.
5. Reiseziele und Wege
In der Entsprechung zur horizontalen und vertikalen inneren
Sicht durch das Dritte und Vierte Auge stehen dir natürlich auch
horizontale und vertikale Wege und Reiseziele offen.
Zu den
horizontalen Zielen in den Energie- und Geisträumen des Planeten
gehören alle physischen Räume und Ereignisse der Gegenwart und
Vergangenheit - sowie der näheren Zukunft, soweit sie durch geistige
Absichten bereits beschlossen sind.
Das bedeutet: Du kannst an
jeden beliebigen Ort auf Erden reisen und schauen, was dort gerade vor
sich geht. Du kannst in jede beliebige Zeit auf Erden reisen und sehen,
was dort einst vor sich ging. Du kannst jeden beliebigen Weg, den du
auf Erden gegangen bist, erneut begehen - und schauen und begreifen, was
du damals übersehen hast oder gar nicht sehen wolltest. Das ist es, was
wir in unserer Lebensschule tun.
Du kannst aber auch in die
gegenwärtigen Reiche der Tiere, Pflanzen und Elemente reisen, oder in
die Zeitalter und Kulturen, die über die Erde gegangen sind. Du kannst
bis zurück an jenen Raum-Zeit-Punkt des Planeten reisen, da Drache und
Phönix im Kosmos aufeinander trafen (und sich seitdem nicht mehr
voneinander getrennt haben, wie wir es im Workshop
Das Freie Fließen
in der Materie beschrieben haben).
Zu den horizontalen Wegen in
den planetarischen Energie- und Geisträumen gehören auch deine Lebenslinien
- sowohl die Inkarnationsspuren, die deine Füße in anderen Leben
hinterlassen haben, als auch die Spuren deiner Familiengenerationen,
die Lebenswege deiner Vorfahren. Alle diese Raum-Zeit-Wege sind über
die Atemwege und Blutbahnen deines Leibes noch heute mit deinem Leben
verbunden, ja sie münden in deinem heutigen Leben. Auf beiden Ebenen
wirst du sowohl lichtvolle Pfade als auch Leidenswege finden, sowohl
freudige Lebenstänze als auch marschierende Heere und Füße, die sich
müde über die Erde schleppen. Auf vielen deiner inneren Reisen wirst du
nochmals eine Zeitlang auf diesen Wegen wandeln, um sie zu ver-wandeln.
Drei Lebensfäden deiner eigenen Inkarnationswege haben wir in „Die Neue
Matrix - Juni 2008“ beschrieben und dir als innere Reisen zur Verfügung
gestellt.
Darüber hinaus ist das horizontale Netz der inneren Wege
vielfältig und multidimensional. Dazu gehören die Meridiane der Erde,
ihre energetischen Kraftlinien, Leylines und Gitternetze, die
geometrischen Linien und Figuren zwischen verschiedenen Kraftorten, die
über- und unterirdischen geomantischen Linien und Adern, aber auch die
klimatischen und thermischen Strömungslinien im Bereich der Kontinente
und der Ozeane sowie in deren Randzonen - ja, sogar die
vieldimensionalen Netze der Flug- und Wanderlinien aller Tiere und
Naturwesen. Gayas Körper ist voller Wunder - durchwirkt und überzogen von Straßen, Bahnen und Netzen. Und auf all diesen Wegen kannst du reisen.
Zu
den vertikalen Zielen in den kosmischen Energie- und Geisträumen
gehören die geist-seelischen Orte deiner unverkörperten Phasen und
Seinsebenen. Für dein Verständnis können wir diese vereinfacht in drei
Kategorien beschreiben: Zum einen sind da jene höheren geistigen
Sphären, in denen du ohne Inkarnationsabsicht im Rahmen eines
kollektiven Geistbewusstseins lebst - die 8. bis 12. Dimension. Zum
anderen sind da die individualisierten Reiche deiner Überseele -
Licht-Dimensionen, in denen du deine Inkarnationen sowohl - vor der
physischen Geburt - geplant und vorbereitet als auch - nach dem
physischen Tod - resümiert und nachbereitet hast. Dazu können wir die
6. und 7. Dimension zählen. Zudem gibt es die 5. Dimension des
individuellen Lebens, das sowohl unverkörpert als auch verkörpert ist.
Hierzu zählen die unverkörperten, aufgestiegenen Völker auf Erden, wie
das Volk von Asgard, sowie die Menschheiten der aufgestiegenen
Planeten, wie der Venus, des Sirius und der Plejaden.
Die vertikalen Wege in
die Energie- und Geisträume des Kosmos sind nicht mehr ohne weiteres zu
beschreiben. Zu ihnen gehören die geist-seelischen Wander- und
Lebenslinien deiner eigenen Inkarnationen innerhalb der
individualisierten Dimensionen. Das sind die Wege deiner Seele beim
Abstieg zur Geburt - und beim Aufstieg nach dem Tod, über die wir in
Lektion 16 und 17 sprechen. Dazu gehören auch die Wege deiner
unverkörperten Leben in den so genannten Parallel- und
Nebenlebensräumen, die du während deiner verkörperten Rollen erschaffen
und durchlebt hast. Ebenfalls dazu gehören die Bewusstseinsnetze der
höheren kollektiven Dimensionen, von denen du Teil bist - wie die der
Engel- und Erzengelorden.
Und natürlich ist deine eigene DNS
der Ur-Weg, über den du alle anderen Wege finden und begehen kannst -
die Hauptstraße, in die alle anderen Wege und Netze münden. Auf diesem
Weg, auf dieser Flugbahn, auf diesem Gleis kannst du erstaunliche Wege
über die Erde und durch den planetarischen Kosmos machen - wie du auf
der Reise in „Die Silberne Halle“ erleben wirst.
Doch auch die
Raumkrümmungskurve, die Thoth, der atlantische Priesterkönig, kurz vor
dem Sturz von Atlantis gelegt hat, ist ein Weg zwischen dem
aufgestiegenen geistigen Bewusstsein der Menschheit, Shambhala, und
deren versunkenem physischem Bewusstsein, Atlantis. Auch dies ist ein
wunderbarer Weg, auf dem du zwischen den höchsten Sphären des
menschlichen Bewusstseins und den tiefsten Räumen der schöpferischen
Finsternis reisen kannst. In Lektion 16 beschreiben wir eine solche
Reise zu den „Drei Vätern“ auf den „Dunklen Thronen“ in der Halle von
Amenti.
Sowohl für die horizontalen Wege innerhalb des planetarischen
Kosmos als auch für die vertikalen Wege durch den geistigen Kosmos gilt
dies: Je weiter du dich von deinem physischen Bewusstsein und der Erde
entfernst, desto mehr verändern sich die Wege. Aus geraden Strecken und
Linien werden gebogene, kurvige und spiralförmige Strahlen und
Lichtwege. Schmale Stege und Straßen verbreitern sich und werden schließlich zu weiten Bahnen. Kanäle und Tunnel öffnen sich zu weitläufigen Hallen und Sphären. Wege- und Straßennetze, auf denen du gehen und fahren kannst, wandeln sich in gemeinschaftliche Netzwerke von Kommunikation, Information und Ernährung.
Ebenso verändert sich auch die Art deiner Fortbewegung: Aus
dem aufrechten Gehen auf zwei Beinen wird ein aufrechtes oder liegendes
Schweben und Treiben, aus mühsamen Erdenschritten wird ein leichtes Dahineilen in Siebenmeilenstiefeln - oder sanfte Flügelschläge, von
denen dich ein einziger Hunderte Kilometer weit tragen kann. Und selbstverständlich kannst du dich auch in den Welten der Elemente bewegen: kannst ebenso durch das Wasser gehen wie mitten durch die Felsen der
Berge - ebenso durch die Luft wandeln wie durch das Feuer (vgl.
Im
Kristallberg und
Die Elemente des Lebens).
Und wenn sich hier schon dein gesamtes Empfinden
von WEG verändert, dann natürlich auch das von RAUM und ZEIT - denn in
der Tat verlässt du dein gekreuzigtes Körperwesen und reist in die
Räume von EIN SEIN, in die Räume von ES. Du verlierst, im wahren
Wortsinn, dein Bewusstsein - und gewinnst ein anderes.
Und
natürlich haben solche inneren Reisen auch viele andere Namen. Sie
werden auch Meditationen, geistige Operationen, Schlaf und Heilschlaf,
Träume, Fantasy, Einweihungsgeschichten oder Reisen des Erwachens
genannt. Bei völligem Rückzug aus deiner physischen Welt mit all ihren
Verbindungen, Beziehungen, Netzen und Knoten tauchst du in das
jeweilige Kraftfeld der Orte und Wesen ein, die du besuchst. Dabei
übernimmst du deren Energien, Erinnerungen und Essenzen in dein
physisches Zellgefüge - und erinnerst dich von Reise zu Reise mehr an
dich selbst - denn es sind deine eigenen Energien und Essenzen, die du
auf deinem Abstieg in Tausenden Räumen, Reichen und Dimensionen
deponiert hast. Auf diesen geistigen Reisen verliert sich dein altes
heruntergekommenes Bewusstsein, und du tauchst mit all deinen
geteilten und abgetrennten grauen Räumen in das Licht der Einheit.
Viele
solcher geistigen Reisen des Erwachens findest du hier im Netz,
beispielsweise: „
Reise durch die 12 Dimensionen“, „
Die Geschichte vom
Berg“, „
Reise durch die Elementarreiche“, "
In der Pyramide", "
Die
Silberne Halle", "
Die Avalon-Toröffnung", „
Dimensionswege“ sowie die
großen „
Raum-Zeit-Reisen“.
6. Der Atem
Das, was du als Atem bezeichnest, ist kosmischer Geist, der
zwischen den Dimensionen der unverkörperten und verkörperten Welten
reist. Was du Atemstrom nennst, ist ein Wesen von grenzenloser
kosmisch-planetarischer Intelligenz. Betrachten wir unsere Neue
Schöpfungsgeschichte, so könnten wir sagen: Tatsächlich ist das, was du
heute als Atem bezeichnest, der feurige Wille, der tief in ES
aufgestiegen und hinaus ins Universum gezogen ist, um neue Universen zu
erschaffen.
Der Atemstrom von ES war von allem Anbeginn an der
unbezähmbare Wille, SICH SELBST zu erfahren, ganze Universen und Welten
zu erschaffen - und zu zerstören, falls dies dafür notwendig sein
sollte, um sich selbst am Ende in einer zutiefst heilen Welt zu
entdecken und darin aufzuerstehen. Insofern ist der Atem von Beginn an
erfinderisch, kriegerisch und bedingungslos, konsequent und schlüssig,
intelligent, heilend und verwandelnd. Und da du eins mit ES bist, gilt
das hier Gesagte natürlich auch für deinen Atem.
Am Anfang
unserer Neuen Schöpfungsgeschichte, im Ersten Kristallzeitalter, war
dein Atem ein furioses Universum von Wellen und Strömen aus Licht und
Dunkelheit - ähnlich den Urmeeren des Planeten, die danach strebten,
sich selbst zu erleben und ihr Sein in Formen und Welten zu ergießen,
deren Herzpuls sie selbst sein würden.
Im Kalkzeitalter wurden die ungezügelten Ströme der lichten und dunklen Geist-Intelligenzen zu
hin und her fließenden elektromagnetischen Energien, die in Wellen,
Flüssen und Strömen jene Räume erschufen, in denen sie einst atmen,
fließen und pulsieren würden - in denen sie geboren werden und sterben
würden, und wieder geboren.
Im Staubzeitalter begann der
kosmische Atem in seinem zügellosen Schöpfungsspiel, sich
unerschöpflich zu teilen und zu vervielfältigen. So wurden seine
lichten und dunklen Ströme zu Materie - zu Zellen, Organen und
Funktionssystemen, zu menschlichen Körpern mit beträchtlich
verlangsamten Flüssen und erstickenden Atemzügen.
Betrachten wir
dies in der Konsequenz, so können wir sagen: Nicht du bist es, der den
Atem erschaffen hat und ihn für seine Zwecke nutzt, sondern der Atem
ist es, der dich erschaffen hat und dich für seine Zwecke nutzt. Du
bist kosmischer Geist und dein Atem ist es auch. Der verkörperte Teil
deines kosmischen Geistes ist dein Menschsein und unverkörperte Teil
deines kosmischen Geistes ist dein Atemstrom. Du und dein Atem sind ein
und dasselbe Wesen. Daher hat dein Atem auch immer dein menschliches
Leben geführt sowie vor- und nachbereitet.
Dein Atemstrom ist deine Lebensstraße - deine ureigene Reiseroute durch alle Dimensionen hindurch. Deine Atemzüge sind die Start- und die Landebahn jenes interdimensionalen Flugzeugs und Raumschiffs, das dein Körper ist.
Auch Zeitgeist ist in der Essenz nichts anderes, als
euer ureigener kosmischer Atemstrom: der vereinigte Wille eurer
Gemeinschaft, die kollektive Intelligenz eures Weges und die kreative
Schöpfermacht jedes einzelnen von euch. Dieser Zeitgeist, der
übergeordnete Atemstrom eurer drei großen Zeitalter, fließt nun zur
Erde und lenkt dein Leben in neue Spuren. Dein Atem ist auch eins mit
dem Zeitgeist.
Immer war der intelligente Atem das schöpferische
Wesen, das dich weitergebracht und dein Leben fortentwickelt hat. Während
der ersten Hälfte eurer Schöpfung führte er euch abwärts - bis hin zum
Atemstillstand, bis hin zu dem Punkt, da fast keine kosmische
Intelligenz mehr in eurem menschlichen Atem floss: bis an den Punkt
der Umkehr. Und nun, am Beginn der zweiten Hälfte eurer Schöpfung,
führt er euch aufwärts - in wunderbaren und furiosen Reisen über die
Grenzen hinaus in alle Dimensionen, Reiche und Welten hinein.
Immer
waren Tausende Wesen an jedem deiner Atemströme beteiligt, sind auf ihm
gereist und gewandert. Niemals hast du allein geatmet. Auf dem Strom
deines Atems treiben die Wesen seit Zeitaltern einen regen Handel an
Informationen und Nahrung, an Erkenntnissen und Ideen zwischen deinen
verkörperten und den unverkörperten Reichen. Beide Seiten wurden auf
diese Weise durch die Jahrhunderte hindurch reich an Erfahrungen. Und
während diese Erfahrungen in den unverkörperten Reichen lebendig
blieben, gerieten sie in deinen verkörperten Welten durch die vielen
Tode und Geburten immer wieder in Vergessenheit. Und doch - in deinem
geistigen Atemstrom sind sie lebendig und wach geblieben. Wenn du etwas
nicht auf Anhieb verstehst, dann vergiss einfach, dass du ein Gehirn
hast - und atme senkrecht!
Hier und Jetzt am Beginn des
Zweiten Kristallzeitalters will der ursprüngliche, ur-mächtige Atem
eures Ersten Kristallzeitalters wieder frei fließen - allerdings ohne
eure Körper zu zerreißen oder wieder zu reinem Geist zu machen. Das
würde er zweifellos bewirken, wenn er von einem Tag auf den anderen
herein käme und deinen lang angehaltenen Atemstrom in die volle
Beschleunigung bringen würde. Strömte dein Atem am Beginn von allem
bedingungs-, richtungs- und strukturlos, so will er das heute
wieder tun - nun allerdings innerhalb deiner erschaffenen Strukturen,
um diese zu verwandeln.
Hier und Jetzt am Beginn des Zweiten
Kristallzeitalters fährt der kosmische Atem als transformierender Strom
in deinen Atem hinein, um dein sterbliches Menschsein und deine
Schöpfung weiterzuentwickeln - zu kristallisieren.
Und wieder
sind an jedem deiner Atemzüge Tausende Wesen der lichten und dunklen
Sphären beteiligt. Mit jedem Einatemzug und Ausatemstrom fließen,
reisen und kommunizieren die Wesen mit dir und in deiner Schöpfung -
und tragen das ihre dazu bei. Manchmal musst du schnell, tief und
heftig atmen - hyperventilieren. Das geschieht, wenn Wesen und
Intelligenzen mit sehr hohem Bewusstsein in deinen Körper einfließen.
Manchmal liegen viele Sekunden und gar Minuten zwischen zweien deiner
Atemzüge. Das geschieht, wenn das hohe Bewusstsein selbst in dir atmet
und dein Körper in einer unermesslich tiefen Entspannung ist.
7. Triff die Wahl
Zum Abschluss noch eine Übermittlung, die ich im Jahre
2000 von einem Wesen erhielt, das sich Arkturius nannte, und danach
nicht wieder bei mir auftauchte:
„Es ist ganz einfach, sich
jeden Tag darauf zu konzentrieren, eurem physischen Körper ein Bad,
eine Dusche des inneren Lichtes zu geben. So wird euer Körper Licht - und
so werdet ihr Licht.
Begreift die innere Weite des Bewusstseins.
Das Bewusstsein ist elastisch und wird vom Geist der göttlichen
Intelligenz, die in ihm wohnt, beherrscht. Das ihm innewohnende Licht
wird den Zustand der Allwissenheit erwecken.
Ihr verschiebt
durch Absicht und Konzentration euer Bewusstsein hin zu einem
beliebigen Ort im Universum. Ein Aspekt eures Bewusstseins kommt sicher
dort an. Ihr könnt die Erfahrung, die euer Herz begehrt, erschaffen,
indem ihr eure geistige Konzentration darauf lenkt. Euer Wunsch nach Multidimensionalität und die Ahnung, dass ihr längst in ihr lebt, führen euch bereits auf Reisen zwischen den Dimensionen. Der bewusste
Gedanke, das Wissen darum, treibt die Energien an.
Ihr müsst
euer Denken disziplinieren, um bewusst reisen zu können. Ihr müsst das Licht des
euch innewohnenden Göttlichen Wesens anzünden und ihm erlauben,
innerhalb eures zellulären Systems zu wachsen - um eine neue
Energiematrix, den Lichtkörper, zu erschaffen und die Molekularstruktur
der festen Form in Licht aufzulösen: in die Kristallkörperstruktur.
Ihr müsst die Disziplin eures Denkens auf die Reinheit des
Schöpfergeistes lenken. Der Schlüssel zur Tür in die höheren Reiche ist
der Wunsch im Herzen.
Wenn ihr euch an die göttliche
Energiematrix anschließt, habt ihr Zugang zu allen Dimensionen. Der Schlüssel ist die Einfachheit: "Werdet, wie die Kinder sind". Die
Reinheit des Herzens ruht in der bedingungslosen Liebe. Die
Wissenschaft des höheren Lichtes liegt in der Fähigkeit, eine ganz
spezielle Energie durch euren Körper zu schicken: die geistige Energie
des Lichtes und der Liebe, die als einzige euch antreibt und in der
nächsten Dimension verankert.“
Text: Sabine Wolf
Textbearbeitung: Sabine Wolf und Johannes Halsmayer
25. Juni 2009