Foto
London

Einstieg und Abflug

Wie und Warum?

Es gibt unendlich viele Methoden, geistig zu reisen - sicher abzuheben und gesund wieder anzukommen. Die beste Sicherheitstechnik ist zweifellos das bedingungslose Selbst-Vertrauen. Und das ist auch notwendig, wenn wir glauben wollen, was Michael sagt: „Es liegen Welten und Dimensionen zwischen der Trennung-in-der-unübersehbaren-Vielfalt, die von eurem Kopf und Bauch gesteuert wird - und umgekehrt diese beiden  steuert, und der Verschmelzung-in-der-vielfältigen-Einheit, die von eurem Herzen gesteuert wird - und ihrerseits wiederum dieses steuert.“

In dieser mehrdimensionalen Vielfalt, die sich selbst und euch permanent durchdringt, haben viele Menschen Psychosen erlitten. Denn diese von ihnen erlebte innere Vielfalt ist sowohl strukturiert als auch strukturlos, voller bekannter Elemente wie auch unbekannter Zusammenhänge - sowohl dicht, eng und finster als auch licht, weit und gleißend hell – und alles dies in stetigem Wechsel und Rollentausch.

 

Unendlich viele Seelen haben sich im Laufe der Zeitalter in astralen Zonen verirrt und verfangen, weil sie keine Orientierung zwischen den Reichen der Materie und der Energien finden konnten. Unzählbar viele Körper sind dabei zerbrochen. Und doch rückt diese neue Vielfalt immer näher. Jeden Tag wird sie ein Stück mehr zu einem Teil eures Wachbewusstseins, das sich auf diese Weise - und auf dieser Reise - in ein Kristallbewusstsein verwandelt. Gewöhnt euch an diese Aussicht, ohne verrückt oder wahnsinnig zu werden. Panik ist keineswegs nötig, denn auch in der Strukturlosigkeit gibt es Strukturen.

Warum kannst - und solltest - du in alle Räume und Zeiten reisen, auch wenn du einigermaßen gesund und zufrieden mit deinem Leben bist? Wo liegt der Sinn und Zweck? Was ist das Ziel und wie sieht das Resultat aus?

Nun, es gibt zwei gute Gründe. Der erste ist die geistig-seelisch-physische SELBST-Vereinigung. Sie ist ein Akt der Verschmelzung, den der Zeitgeist mit den kosmisch-planetarischen Intelligenzen vollzieht, wenn ihr euch auf die inneren Reisen einlasst. In der Folge werden SELBST-Bewusstsein und SELBST-Liebe in euch reifen - und eure großen Fähigkeiten und Absichten, mit denen ihr in dieses Leben gekommen seid, werden Ausdruck finden. Und euer Körper wird dabei kerngesund und wieder jung. Ihr tut das Gleiche wie früher. Früher seid ihr zerbrochen - und heute werdet ihr aufblühen. Was ihr früher unbewusst getan habt, geschieht heute bewusst. Was früher ohne euren Willen geschah, geschieht heute mit eurem Liebenden Willen. Was ihr bisher von euch gewiesen habt, nehmt ihr nun an - und erkennt, welcher Reichtum in dem liegt, was euch noch vor kurzem entsetzt hat.

Der zweite Grund ist die Unterstützung unzähliger Menschen, die sich tief in den grauen Netzen der dunklen Zwillinge Angst und Aggression verfangen haben, und sich selbst nicht heraushelfen können. Auch hier geht es um Vereinigung: um ihre Verschmelzung mit sich selbst - denn auch in ihnen pulsieren große Lichter, Kristalle und Diamanten.

Und natürlich ist es genau das, was ihr schon seit Jahren wollt, was ihr immer wieder beschlossen, bejaht und erlaubt habt - ohne es wirklich umgesetzt oder erreicht zu haben. Warum? Hier gibt es drei Gründe: das Ego, die Gruppe und das Zeitfenster.

Euer Ego, und sei es noch so spirituell, kann diese Verschmelzung nicht vollziehen. Es ist ebenso wenig in der Lage, die verschmolzene Form des Selbstbewusstseins - die Selbstliebe - zu erschaffen, wie ihr in der Lage seid, einen Baum zu erschaffen, einen Rosenstock oder - ein Kind. Alles dies sind kosmisch-planetarische Intelligenzen, die seit Zeitaltern als Samen in euren Lebensräumen liegen - und von selbst keimen, wachsen und reifen, wenn die Zeit reif ist.

Die Zeit ist reif, wenn sich das Zeitfenster öffnet - wenn der richtige Augenblick gekommen ist. Natürlich gibt es keinen richtigen und falschen Augenblick. Stellt euch den Raum-Zeit-Weg eures Lebens einfach als einen unendlich langen Atemstrom vor, der immerwährend zwischen den unverkörperten und verkörperten Räumen weht, der ein- und ausatmet und wieder einatmet, der sich öffnet und schließt - und wieder öffnet, der gibt und nimmt - und wieder gibt, der an- und abwesend ist - und wieder anwesend. So pulsiert dieser Lebens-Atem-Strom, wie eure Organbewegungen auch, in zusammenziehenden und ausdehnenden Bewegungen durch euch hindurch. Und natürlich gibt es immerzu offene und verschlossene Momente in eurem Leben - Augenblicke, in denen Aufstieg möglich und unmöglich ist - und dann wieder möglich.

Und dann ist da noch der Moloch eurer heruntergekommenen Gemeinschaft: eure Beziehungskisten und Meditationsgruppen, eure spirituellen Freunde und sexuellen Bettgenossen - eure Töchter und Mütter, Söhne und Väter - eure Priester und Gurus. Und das ist das Problem in der Zeitenwende: Regen sich die inneren Welten tief in euch, beginnt der Senkrechte Atem, in euch zu fließen und dunkle und lichte Welten durch euch hindurchzuschleusen, dann springen viele von euch aus sich heraus in die Horizontale und teilen sich den anderen mit, suchen Rat und Bedeutung, Vergleich und Bestätigung oder geben Tipps und Hinweise, channeln Wesen und Welten - lange, bevor sie selbst aus ihrer geistigen OP erwachen.

Hier ist es wichtig, das Phänomen der Begegnungen in der Zeitenwende zu verstehen: Äußere Begegnungen mit Freunden und Feinden, mit Gruppen und Gurus inspirieren euch. Sie spiegeln euch erlöste und unerlöste Aspekte eurer selbst und helfen euch, aktuelle innere Forderungen zu erkennen. Sie unterstützen euch in euren Gefühlen und Absichten oder fordern euch heraus. Sie sind Etappenschilder und Richtungsanzeiger auf eurer horizontalen Lebensstraße. Doch die Umsetzung - die Integration - kann nur geschehen, wenn ihr ganz allein mit euch selbst seid. Ganz mit euch selbst zu sein bedeutet, bereit für tausende innere Begegnungen zu sein. Es gibt den Satz: In der Stunde der Geburt und des Todes ist der Mensch zutiefst allein und eins mit sich selbst. Nun, Wandlung ist Tod! Und Aufstieg ist Geburt!

Wandlung und Aufstieg, Erwachen und Auferstehung geschehen in der ego- und gruppenfreien Zone des meditativen Bewusstseins. Hier schwingen eure Gehirnfrequenzen im Bereich der Theta-Wellen, was die Ausschüttung des Glückshormons Melantonin in großen Wellen nach sich zieht. Und seht ihr: genau Hier liegt das Jetzt! Genau in diesem Bewusstseinszustand ist das Zeitfenster immer offen.

Im Folgenden erläutern wir euch sieben Strukturpunkte der inneren Reisen, die euch helfen werden, eine Orientierung in eurer sich beständig verändernden inneren Wahrnehmung zu finden. Schaut sie an, atmet sie ein und erhebt euch gemeinsam mit uns in die Lüfte und Sphären.

1. Das Annehmen und das Loslassen

 

Ein Mysterium: Annehmen und Loslassen sind ein und dasselbe. Stelle dir eine Schleusenkammer vor, die im Laufe eines großen Flusses liegt. Ein Tor nimmt das Wasser an und das andere lässt es los.

 

Keine Schleusenkammer sagt: „Ich nehme nur an“, weil sie weiß, dass sie dann überläuft, erstickt, ertrinkt und die nähere Umgebung flutet, während die fernere Mangel leidet. Keine Kammer sagt: „Ich lasse nur los“, weil sie weiß, dass sie nur das loslassen kann, was sie angenommen hat - genau eine Schleusenkammerfüllung. Nun - wir wollen nicht behaupten, dass Schleusenkammern klüger sind als ihr, doch das Prinzip ist dasselbe: Auch ihr habt anzunehmen und loszulassen, einzuatmen und auszuatmen, wenn ihr leben und weiterkommen wollt. Auch ihr könnt nur das loslassen, was ihr erst angenommen habt, könnt nur dann annehmen, wenn ihr zuvor losgelassen habt.

 

Nun ist es bei euch Menschen so, dass ihr entweder nur geben oder nur nehmen wollt. Ihr wollt das Eine, zumeist das Dunkel, unbedingt loslassen, weil es euch bedrückt, ängstigt, stört, nervt - ohne es jedoch angenommen zu haben. Ihr wollt das Andere, zumeist das Licht, unbedingt annehmen, weil ihr es ersehnt, liebt, es euch angeblich hilft, heilt und reich macht - obwohl es noch gar keinen Platz in eurem Leben hat.

 

Ihr könnt das Licht nicht annehmen, wenn ihr das Dunkel nicht angenommen habt. Ihr könnt das Dunkel nicht loslassen, wenn ihr das Licht nicht losgelassen habt. Ein Mysterium, wahrlich!

 

Nimm in Gedanken alles an, was du erkannt und erfahren hast. Lasse alles los, woran du dich erinnerst. Nimm in Gedanken alles an, was du immer von dir gewiesen hast. Lasse los, was du immer festhalten wolltest. Werde leer und frei.

 

Allein dadurch öffnen sich die magnetischen Schleier deines Mentalkörpers ein wenig, und ein einziger Augenblick der Transzendenz wird möglich: das Aufblitzen einer Vision oder Erkenntnis, ein innerer Aha-Effekt, ein Geistesblitz, ein plötzlicher Freude-Ausbruch oder Tränenfluss. Dies reicht schon aus. Solche Regungen sind es, die im Bruchteil einer Sekunde ein ganzes Zeitalter in deinen Körper bringen können - wo es sich anschließend in angemessener Weise öffnen, klären und erfüllen kann.

 

Das Einzige, was dein Egogeist im Wachbewusstsein zu tun hat, ist die Bereitschaft aufzubringen, alle Gedanken, Forderungen und Ansprüche loszulassen. Alles Weitere übernimmt deine Hohe Seele - dein wacher Egogeist braucht sich um nichts weiteres mehr zu kümmern. Und er sollte es auch nicht tun - denn wenn das Ego sich um etwas kümmert, dann heißt dies: Es grübelt, kontrolliert und will wissen, es stellt Vergleiche an und Bedingungen, es will das Eine haben und das Andere nicht. Genau diese Mentalität ist die Kraft der Trennung. Sie ist mächtig, will jedoch überwunden werden.

 

Genau genommen kann das Ego gar nicht loslassen, weil dies gar nicht in seiner Natur liegt. Als ihr im Staubzeitalter die Spaltungen in eure Energiekörper legtet, musste eure innere geistige Kraft die vielen Teile eurer selbst zusammenhalten, damit es euch nicht in alle Richtungen auseinander riss (vgl. Eine Neue Schöpfungsgeschichte). Diese Kraft hat eure Körper und das Ego hervorgebracht. Die Aufgabe und Natur eures Egos ist von je her das Festhalten der getrennten Teile - und damit auch das Festhalten der Trennung selbst. Sein Wesen sind die Kontrolle, Unterscheidung und Urteil. Alle diese Energien wurden erschaffen, um den blitzschnell fließenden Geist in das Feld der Materie zu bringen. Hier hat euer Ego sein Meisterstück geleistet.

 

Inzwischen ist die Materie zur Gänze erschaffen und die inneren Kräfte sind verbraucht. Alles in und um euch herum ist sehr langsam, eng und schwerfällig geworden und euer Wachbewusstsein kann daher nur einen Splitter des unendlichen Ganzen erfassen. Erkennt und achtet dies. Ehrt euch, nehmt euch selbst an - und lasst euch selbst los.

 

 

2. Gleichzeitigkeit und Konzentration

 

Lasse also einfach los und komme in der tiefen, Raum, Zeit und Weg überdauernden, Ruhe deines Herzens an - in einem Frieden, der aus Glückseligkeit und Stille geboren ist. Hier pulsierst du in deinem multidimensionalen Atemstrom, der alle Schleier durchfließt.

Du bist gleichzeitig in allen Reichen. Du bist vollkommen in deinem Herzen - und vollkommen in der Welt. Du bist gleichzeitig sowohl auf Erden als auch im Kosmos. Du bist gleichzeitig Körper und Geist, Dämon und Seele, Lehrer und Schüler, Führender und Geführter. Du bist sowohl völlig entspannt als auch hochgradig konzentriert.

 

Doch Vorsicht: Konzentration ist nicht gleich Konzentration! Die geistige Konzentration orientiert sich in der Gleichzeitigkeit aller Räume und Wege, in der Synchronizität der Ereignisse und im Wesen der Unendlichkeit. Die geistige Konzentration ist identisch mit der Unmittelbaren Gegenwart des Herzens, dem Hier und Jetzt. Sie ist ebenfalls Eins mit dem Senkrechten Atem, dem kosmisch-planetarischen Herzstrom - und deiner Herzkristallkugel. Du siehst, wie viele schöne Worte und Zusammenhänge ihr für ein und dasselbe Wesen er-funden habt.

 

Die mentale Konzentration zielt auf einen bestimmten Punkt des Ganzen ab, um ihn – und nur ihn - zu erfassen und festzuhalten. Sie ist eine alles ausschließende Enge, die ihren Wert im Abstieg und in der Materiebildung hatte - viele Zeitalter lang. Die geistige Konzentration ist eine einschließende Weite, die alles erkennt, annimmt und loslässt. Die mentale Konzentration ist ein Wesen der Dualität, des Entweder-Oder. Sie schließt die Weite aus, um in die Tiefe gehen zu können: in einer linearen Bewegung, mit Rückkehr an den Ausgangsort - um das zu festigen, was erreicht wurde.

 

Die geistige Konzentration ermöglicht die Wahrnehmung aller Sphären und Details. Sie erblickt die Welten und hält sie nicht fest, sondern integriert sie. Das bedeutet: Durch deine Begegnung mit der anderen Welt, durch deine Wahrnehmung der anderen Wesen entsteht eine Öffnung und Verbindung zwischen dir und ihnen, die Integration ihres und deines Wesen beim jeweils anderen. Geistiges Reisen ist eine Wieder-Verschmelzung mit jenen Welten, die du auf deinem Abstieg von dir abgespalten hast.

 

Die geistige Konzentration ist ein Wesen der Einheit und des Sowohl-Als-Auch. Sie geht in die Weite, in die Tiefe und in die Höhe - und natürlich auch in alle schrägen Zwischenreiche. Die geistige Konzentration dehnt sich kugelförmig aus, und kehrt nur an den Ausgangsort zurück, um das lösen, was war – und dann weiter zu ziehen. Das bedeutet, einfach ausgedrückt: Mit der geistigen Konzentration reist du als ein geteiltes Wesen ab, krank, verkrampft, verwirrt und aggressiv - und kehrst als ein verschmolzenes Wesen zurück: gelöst, klar, kraftvoll, glücklich, gesund, liebevoll - und klüger als je zuvor.

 

 

3. Das JA und das NEIN

 

Die elementare Voraussetzung für gesundes geistiges Reisen ist dein bedingungsloses JA zum Leben: sowohl zu deinem eigenen Körperleben als auch zum Leben aller anderen Menschen, Wesen und Welten, sowie zu dessen vielfältigen, verdunkelten Ausdrucksformen.

Das ablehnende NEIN dir selbst oder anderen gegenüber, das nicht akzeptierende NEIN zu den finsteren Aspekten deiner und ihrer Gedanken und Handlungen erzeugt einen dunklen, festen und magnetischen Energiegürtel um dich selbst und in dir (vgl. Jerusalem und die Mauern des Geistes). Diese grauen Energien verunklaren deinen Geist und binden dich an genau das, was du ablehnst. Das NEIN erschafft eine Resonanz zwischen dir und den dunklen, grauen und abgelehnten Welten, und lässt die abgebremsten Lebensenergien immerzu zwischen dir und ihnen wabern - denn ein zutiefst wahres, abschließendes und endgültiges NEIN existiert nicht. Jedes noch so endgültig erscheinende NEIN ist in Wirklichkeit ein JA-NEIN, ein elektromagnetisches Hin- und Herfließen, das dich niemals loslässt. Also wirst du es loslassen müssen.

Aufgrund dieser magnetischen NEIN-Energie, dieser Nicht-Lebens-Energie, ist dein großes Herz-Tor verschlossen, und du kannst sehr unangenehme Erfahrungen auf deinen inneren Reisen machen, dich beispielsweise in astralen Zonen verfangen - anstatt frei durch die Sphären des leuchtenden Dunkels und strahlenden Lichtes zu reisen. Eure Alpträume sind ebenso Zeichen dieser grauen Resonanzen wie die gewaltige Bandbreite an psychischen Krankheiten, die das depressive, nach innen gerichtete NEIN ausdrücken, und verschiedensten Äußerungen von Gewalt, die das aggressive, nach außen gerichtete NEIN ausdrücken.

Doch wir haben zwischen dem ablehnenden und dem integrierenden NEIN zu unterscheiden. Dein ablehnendes NEIN ist gleichzeitig ein ablehnendes JA, das anderen Menschen Macht über dein eigenes Leben gibt. Es ist gleichgültig, ob du etwas ablehnst, das du annehmen solltest, oder etwas annimmst, das du ablehnen solltest - das Ergebnis ist das gleiche: Du verlierst Kraft und Lebensenergien.

Das alles akzeptierende JA ist unendlich, wahrhaftig und abschließend. In seiner geist-elektrischen Natur entbindet es alles Festgefahrene, verbrennt das Alte und erschafft darin das Neue. Das alles akzeptierende JA ist gleichzeitig ein alles akzeptierendes NEIN. Das bedeutet: JA ist durchaus in der Lage, klipp und klar NEIN zu sagen, wenn dies dem Leben aller hilft. Ein solches NEIN gegenüber den unterwerfenden und saugenden Forderungen anderer ist gleichzeitig ein klares JA zum Leben aller, das die anderen akzeptiert, ohne sich ihnen zu unterwerfen. Noch ein Mysterium, das du am besten einfach einatmest! Wir könnten es auch das alte und das neue JA und NEIN nennen.

Während das alte JA-NEIN dich herabgeführt, magnetisiert und verfestigt hat, führt das neue JA-NEIN dich aufwärts, elektrisiert und entbindet dich, macht dich frei für Neues - für das Sowohl-Als-Auch: Sowohl deine Wurzeln werden stark als auch deine Flügel, sowohl dein Geist als auch dein Körper. Mit dem neuen JA-NEIN kannst du in alle Räume gehen, kannst fliegen und reisen, ohne irgendwo hängen zu bleiben - oder gar verloren zu gehen.

Das alte NEIN lässt dich vor dir selbst fliehen und flüchten. Doch geistiges Reisen ist als Flucht aus deiner irdischen Realität sowohl absurd als auch unmöglich. Auch Flucht währt nicht ewig. Solche Versuche enden in koma-ähnlichen, passiven und depressiven Zuständen. Das alte JA bewirkt das gleiche. Auch die spirituellen Höhenflüge, die eine Zeitlang schillernd, abgehoben und geistdurchtränkt erscheinen mögen, wie dies bei vielen so genannten Spirituellen der Fall ist, sind nichts anderes als das NEIN zu euch selbst - der Versuch einer Flucht aus eurem eigenen Leben. Nur ein Baum mit tiefen, starken Wurzeln in der dunklen Erde – dem magnetischen NEIN - entfaltet eine große Krone im lichten Himmel - das elektrische JA - und trägt viele Blüten und reiche Frucht. Die besten Sicherheitsgurte beim geistigen Reisen sind deine bedingungslose Liebe zu dir selbst, die dir Flügel verleiht - und dein bedingungsloses JA zu Licht und zu Dunkelheit.

 


4. Die Augen und das Sehen

 

Die Augen deines Körpers sind blind für die geistigen und seelischen Welten, denn sie sind für die Wahrnehmung der körperlichen, getrennten Dualität gemacht. Deine physischen Augen realisierten von je her die Illusionen, damit diese im Feld der Gegensätze zu  Materie werden konnten. Wahrlich, dies ist ein gewaltiger Akt eurer Schöpferkunst!

 

Auch hier beziehen wir uns auf unsere Neue Schöpfungsgeschichte: Die Grundlage der beiden Körperaugen ist das geteilte Sein, das mit der Raum-Zeit-Weg-Spaltung eurer Herzen und der Erschaffung der Nebenschöpfungszentren entstanden ist. Sie sind - aus unserer Sicht - die Sehenden Werkzeuge im Feld der Dunkelheit. Eure physischen Augen können Energien sehen, die extrem langsam fließen, die fest geworden und verdichtet sind. Mit ihnen könnt ihr unendlich viele Dinge sehen, die wir Unverkörperten nicht sehen - und daher auch nicht handhaben können.

 

Doch du hast zwei weitere Augen in deinem Kopf. Sie sind für die Wahrnehmung der verschmolzenen Dualität der höheren Räume gemacht: für die Räume der Seele und des Geistes. Sie können die schnell fließenden, wirbelnden Energien und die Welten des Lichtes sehen und handhaben - das, was auch wir sehen und handhaben können. Siehst du, genau hier ist unsere gemeinsame Schnittstelle.

 

Deine inneren Augen sind die Sehenden Werkzeuge im Feld des Lichtes. Sie liegen im Zentrum einiger bedeutsamer Punkte und Linien - und haben daher auch selbst einige Bedeutung: Das Dritte Auge liegt an der Nasenwurzel im Fadenkreuz zwischen dem Horizont deiner Augenbrauen und der vertikalen Achse deines Gesichtes. Das Vierte Auge liegt genau darüber - am oberen Rand deiner Stirn am Haaransatz. Lade dir die Geschichte „Im Haus des Vaters“ herunter. Dort findest du die vier Augen in den Zeichnungen auf Seite 5, 7, 9 und 10.

 

Die Linie deiner Augenbrauen ist ein Horizont zwischen deinem kosmischen und deinem irdischen Bewusstsein - mitsamt ihrer Sinne und Wahrnehmungsorgane. Auf diesem Horizont liegt das Dritte Auge auf halber Höhe zwischen den beiden Saatkristallen - geistige Triggerpunkte, die genau über der Iris deiner Augen liegen, wenn du geradeaus schaust.

 

Betrachten wir unsere Neue Schöpfungsgeschichte, so sehen wir, dass dein Drittes und dein Viertes Auge seit dem Beginn des Staubzeitalters im Niemandsland der ZEIT-Spaltung liegen - und seitdem blind sind. Diese Blindheit habt ihr eingerichtet, um die physischen Augen öffnen und die verkörperte Welt erschaffen zu können.

 

Vom Beginn deines Evolutionsweges aus gesehen, war das Vierte Auge das erste. Es war das geistige Wahrnehmungsorgan deines Ersten Kristallzeitalters - und das ist es noch heute. Damals war es das Auge des Geistes, der du warst - und heute noch bist. Das Dritte Auge war das zweite in der Reihenfolge. Es war das energetische Wahrnehmungsorgan deines Kalkzeitalters - und das ist es heute noch. Damals war es das Auge der Seele, die du warst - und heute noch bist. Natürlich sind diese ersten Augen deines Seins niemals blind geworden, sondern auf dem Weg in die Materie einfach nur hinter den Schleiern in den höheren Sphären deines Lebens zurückgeblieben - schlicht, weil du sie in den tieferen Sphären nicht gebrauchen konntest.

 

Das Vierte Auge bildet gemeinsam mit dem Dritten Auge und den beiden Saatkristallen ein gleichseitiges Dreieck, das auf deiner Stirn liegt. Dieses machtvolle Symbol steht für die vollkommene Resonanz zwischen deinem körperlichen und deinem geist-seelischen Leben, zwischen deinem menschlichen und deinem göttlichen Sein. Doch auch die Macht dieses Dreiecks war, ebenso wie das Dritte und das Vierte Auge, lange Zeit - zu Recht - aus dem Verkehr gezogen.

 

Erst am Ende der Raum-Zeit-Weg-Spaltung sollte die Zeit reif sein, die inneren Augen wieder zu öffnen. Erst Hier und Jetzt sollte das potenzielle Symbol deiner persönlichen Drei-Faltigkeit zu einem wirksamen Werkzeug deiner persönlichen Drei-Einigkeit werden.

 

So ergibt sich der Sinn deiner Sehenden Schöpfung: Dein Drittes und Viertes Auge öffnen sich erst dann, wenn du wahrhaft GERADEAUS schaust: Wenn du nicht mehr nach LINKS und RECHTS blickst, um zu sehen, was die Anderen tun, wenn du nicht mehr in die VERGANGENHEIT und ZUKUNFT blickst, um Schuld-Sühne und Risiko-Gewinn abzuschätzen, wenn du nicht mehr nach OBEN und UNTEN schielst, um die Kraft der anderen einzuschätzen und deine daran zu messen.

Wahrhaft geradeaus schauen kannst du nur, wenn sich Selbst-Liebe, Selbst-Treue und Selbst-Vertrauen in dir geöffnet haben. Dann wird dich nichts mehr vom Wesentlichen ablenken. Dann hast du die geistigen Spaltungen deines Körpers erlöst und bist bei dir selbst angekommen - in der Unmittelbaren Gegenwart deines Herzens. Dann aktivieren sich die Triggerkristalle auf deinem Körper-Geist-Horizont und verbinden deine äußeren Augen mit den inneren.

 

Diese beiden ersten Augen deines Seins waren damals in den lichten Sphären zurückgeblieben - damit du die dunklen erschaffen konntest. Und natürlich war es von allem Anbeginn garantiert, dass sie sich wieder öffnen würden - wenn du den ersten, den dunklen Teil der Materieschöpfung vollendet haben, und den zweiten, lichten Teil beginnen würdest. Dies war es, was Luzifer meinte, als er unmittelbar vor dem Antlitz des sterbenden Jesus am Kreuz erschien und sagte: "Schau mich an!" Schaue durch die Masken und Schleier der materiellen, dunklen Welt hindurch und erkenne, wer ich wirklich bin: dein dich liebender Bruder.

 

Das Dritte Auge blickt in die horizontalen Energie- und Geisträume des Planeten. Es schaut auf der Erde durch Raum und Zeit hindurch. Das Vierte Auge blickt in die vertikalen Energie- und Geisträume des Kosmos. Schließe also deine äußeren Augen eine Weile, damit die inneren nach Zeitaltern beginnen können, wieder zu sehen. Die innere Sicht erzeugt allerdings nicht nur Bilder, sondern auch Töne - und manchmal siehst du gar nichts, sondern spürst einfach nur ein tiefes Wissen aus der Dunkelheit in dir aufsteigen. Vertraue dir selbst und allem, was du siehst und nicht siehst. Nimm an und lasse los.

 

 

5. Reiseziele und Wege

 

In der Entsprechung zur horizontalen und vertikalen inneren Sicht durch das Dritte und Vierte Auge stehen dir natürlich auch horizontale und vertikale Wege und Reiseziele offen.

Zu den horizontalen Zielen in den Energie- und Geisträumen des Planeten gehören alle physischen Räume und Ereignisse der Gegenwart und Vergangenheit - sowie der näheren Zukunft, soweit sie durch geistige Absichten bereits beschlossen sind.

 

Das bedeutet: Du kannst an jeden beliebigen Ort auf Erden reisen und schauen, was dort gerade vor sich geht. Du kannst in jede beliebige Zeit auf Erden reisen und sehen, was dort einst vor sich ging. Du kannst jeden beliebigen Weg, den du auf Erden gegangen bist, erneut begehen - und schauen und begreifen, was du damals übersehen hast oder gar nicht sehen wolltest. Das ist es, was wir in unserer Lebensschule tun.

Du kannst aber auch in die gegenwärtigen Reiche der Tiere, Pflanzen und Elemente reisen, oder in die Zeitalter und Kulturen, die über die Erde gegangen sind. Du kannst bis zurück an jenen Raum-Zeit-Punkt des Planeten reisen, da Drache und Phönix im Kosmos aufeinander trafen (und sich seitdem nicht mehr voneinander getrennt haben, wie wir es im Workshop Das Freie Fließen in der Materie beschrieben haben).

 

Zu den horizontalen Wegen in den planetarischen Energie- und Geisträumen gehören auch deine Lebenslinien - sowohl die Inkarnationsspuren, die deine Füße in anderen Leben hinterlassen haben, als auch die Spuren deiner Familiengenerationen, die Lebenswege deiner Vorfahren. Alle diese Raum-Zeit-Wege sind über die Atemwege und Blutbahnen deines Leibes noch heute mit deinem Leben verbunden, ja sie münden in deinem heutigen Leben. Auf beiden Ebenen wirst du sowohl lichtvolle Pfade als auch Leidenswege finden, sowohl freudige Lebenstänze als auch marschierende Heere und Füße, die sich müde über die Erde schleppen. Auf vielen deiner inneren Reisen wirst du nochmals eine Zeitlang auf diesen Wegen wandeln, um sie zu ver-wandeln. Drei Lebensfäden deiner eigenen Inkarnationswege haben wir in „Die Neue Matrix - Juni 2008“ beschrieben und dir als innere Reisen zur Verfügung gestellt.

 

Darüber hinaus ist das horizontale Netz der inneren Wege vielfältig und multidimensional. Dazu gehören die Meridiane der Erde, ihre energetischen Kraftlinien, Leylines und Gitternetze, die geometrischen Linien und Figuren zwischen verschiedenen Kraftorten, die über- und unterirdischen geomantischen Linien und Adern, aber auch die klimatischen und thermischen Strömungslinien im Bereich der Kontinente und der Ozeane sowie in deren Randzonen - ja, sogar die  vieldimensionalen Netze der Flug- und Wanderlinien aller Tiere und Naturwesen. Gayas Körper ist voller Wunder - durchwirkt und überzogen von Straßen, Bahnen und Netzen. Und auf all diesen Wegen kannst du reisen.

 

Zu den vertikalen Zielen in den kosmischen Energie- und Geisträumen gehören die geist-seelischen Orte deiner unverkörperten Phasen und Seinsebenen. Für dein Verständnis können wir diese vereinfacht in drei Kategorien beschreiben: Zum einen sind da jene höheren geistigen Sphären, in denen du ohne Inkarnationsabsicht im Rahmen eines kollektiven Geistbewusstseins lebst - die 8. bis 12. Dimension. Zum anderen sind da die individualisierten Reiche deiner Überseele - Licht-Dimensionen, in denen du deine Inkarnationen sowohl - vor der physischen Geburt - geplant und vorbereitet als auch - nach dem physischen Tod - resümiert und nachbereitet hast. Dazu können wir die 6. und 7. Dimension zählen. Zudem gibt es die 5. Dimension des individuellen Lebens, das sowohl unverkörpert als auch verkörpert ist. Hierzu zählen die unverkörperten, aufgestiegenen Völker auf Erden, wie das Volk von Asgard, sowie die Menschheiten der aufgestiegenen Planeten, wie der Venus, des Sirius und der Plejaden.

Die vertikalen Wege in die Energie- und Geisträume des Kosmos sind nicht mehr ohne weiteres zu beschreiben. Zu ihnen gehören die geist-seelischen Wander- und Lebenslinien deiner eigenen Inkarnationen innerhalb der individualisierten Dimensionen. Das sind die Wege deiner Seele beim Abstieg zur Geburt - und beim Aufstieg nach dem Tod, über die wir in Lektion 16 und 17 sprechen. Dazu gehören auch die Wege deiner unverkörperten Leben in den so genannten Parallel- und Nebenlebensräumen, die du während deiner verkörperten Rollen erschaffen und durchlebt hast. Ebenfalls dazu gehören die Bewusstseinsnetze der höheren kollektiven Dimensionen, von denen du Teil bist - wie die der Engel- und Erzengelorden.

Und natürlich ist deine eigene DNS der Ur-Weg, über den du alle anderen Wege finden und begehen kannst - die Hauptstraße, in die alle anderen Wege und Netze münden. Auf diesem Weg, auf dieser Flugbahn, auf diesem Gleis kannst du erstaunliche Wege über die Erde und durch den planetarischen Kosmos machen - wie du auf der Reise in „Die Silberne Halle“ erleben wirst.

Doch auch die Raumkrümmungskurve, die Thoth, der atlantische Priesterkönig, kurz vor dem Sturz von Atlantis gelegt hat, ist ein Weg zwischen dem aufgestiegenen geistigen Bewusstsein der Menschheit, Shambhala, und deren versunkenem physischem Bewusstsein, Atlantis. Auch dies ist ein wunderbarer Weg, auf dem du zwischen den höchsten Sphären des menschlichen Bewusstseins und den tiefsten Räumen der schöpferischen Finsternis reisen kannst. In Lektion 16 beschreiben wir eine solche Reise zu den „Drei Vätern“ auf den „Dunklen Thronen“ in der Halle von Amenti.

Sowohl für die horizontalen Wege innerhalb des planetarischen Kosmos als auch für die vertikalen Wege durch den geistigen Kosmos gilt dies: Je weiter du dich von deinem physischen Bewusstsein und der Erde entfernst, desto mehr verändern sich die Wege. Aus geraden Strecken und Linien werden gebogene, kurvige und spiralförmige Strahlen und Lichtwege. Schmale Stege und Straßen verbreitern sich und werden schließlich zu weiten Bahnen. Kanäle und Tunnel öffnen sich zu weitläufigen Hallen und Sphären. Wege- und Straßennetze, auf denen du gehen und fahren kannst, wandeln sich in gemeinschaftliche Netzwerke von Kommunikation, Information und  Ernährung.

Ebenso verändert sich auch die Art deiner Fortbewegung: Aus dem aufrechten Gehen auf zwei Beinen wird ein aufrechtes oder liegendes Schweben und Treiben, aus mühsamen Erdenschritten wird ein leichtes Dahineilen in Siebenmeilenstiefeln - oder sanfte Flügelschläge, von denen dich ein einziger Hunderte Kilometer weit tragen kann. Und selbstverständlich kannst du dich auch in den Welten der Elemente bewegen: kannst ebenso durch das Wasser gehen wie mitten durch die Felsen der Berge - ebenso durch die Luft wandeln wie durch das Feuer (vgl. Im Kristallberg und Die Elemente des Lebens).

Und wenn sich hier schon dein gesamtes Empfinden von WEG verändert, dann natürlich auch das von RAUM und ZEIT - denn in der Tat verlässt du dein gekreuzigtes Körperwesen und reist in die Räume von EIN SEIN, in die Räume von ES. Du verlierst, im wahren Wortsinn, dein Bewusstsein - und gewinnst ein anderes.

Und natürlich haben solche inneren Reisen auch viele andere Namen. Sie werden auch Meditationen, geistige Operationen, Schlaf und Heilschlaf, Träume, Fantasy, Einweihungsgeschichten oder Reisen des Erwachens genannt. Bei völligem Rückzug aus deiner physischen Welt mit all ihren Verbindungen, Beziehungen, Netzen und Knoten tauchst du in das jeweilige Kraftfeld der Orte und Wesen ein, die du besuchst. Dabei übernimmst du deren Energien, Erinnerungen und Essenzen in dein physisches Zellgefüge - und erinnerst dich von Reise zu Reise mehr an dich selbst - denn es sind deine eigenen Energien und Essenzen, die du auf deinem Abstieg in Tausenden Räumen, Reichen und Dimensionen deponiert hast. Auf diesen geistigen Reisen verliert sich dein altes heruntergekommenes Bewusstsein, und du tauchst mit all deinen geteilten und abgetrennten grauen Räumen in das Licht der Einheit.

Viele solcher geistigen Reisen des Erwachens findest du hier im Netz, beispielsweise: „Reise durch die 12 Dimensionen“, „Die Geschichte vom Berg“, „Reise durch die Elementarreiche“, "In der Pyramide", "Die Silberne Halle", "Die Avalon-Toröffnung", „Dimensionswege“ sowie die großen „Raum-Zeit-Reisen“.

 

 

6. Der Atem

 

Das, was du als Atem bezeichnest, ist kosmischer Geist, der zwischen den Dimensionen der unverkörperten und verkörperten Welten reist. Was du Atemstrom nennst, ist ein Wesen von grenzenloser kosmisch-planetarischer Intelligenz. Betrachten wir unsere Neue Schöpfungsgeschichte, so könnten wir sagen: Tatsächlich ist das, was du heute als Atem bezeichnest, der feurige Wille, der tief in ES aufgestiegen und hinaus ins Universum gezogen ist, um neue Universen zu erschaffen.

Der Atemstrom von ES war von allem Anbeginn an der unbezähmbare Wille, SICH SELBST zu erfahren, ganze Universen und Welten zu erschaffen - und zu zerstören, falls dies dafür notwendig sein sollte, um sich selbst am Ende in einer zutiefst heilen Welt zu entdecken und darin aufzuerstehen. Insofern ist der Atem von Beginn an erfinderisch, kriegerisch und bedingungslos, konsequent und schlüssig, intelligent, heilend und verwandelnd. Und da du eins mit ES bist, gilt das hier Gesagte natürlich auch für deinen Atem.

Am Anfang unserer Neuen Schöpfungsgeschichte, im Ersten Kristallzeitalter, war dein Atem ein furioses Universum von Wellen und Strömen aus Licht und Dunkelheit - ähnlich den Urmeeren des Planeten, die danach strebten, sich selbst zu erleben und ihr Sein in Formen und Welten zu ergießen, deren Herzpuls sie selbst sein würden.

Im Kalkzeitalter wurden die ungezügelten Ströme der lichten und dunklen Geist-Intelligenzen  zu hin und her fließenden elektromagnetischen Energien, die in Wellen, Flüssen und Strömen jene Räume erschufen, in denen sie einst atmen, fließen und pulsieren würden - in denen sie geboren werden und sterben würden, und wieder geboren.

Im Staubzeitalter begann der kosmische Atem in seinem zügellosen Schöpfungsspiel, sich unerschöpflich zu teilen und zu vervielfältigen. So wurden seine lichten und dunklen Ströme zu Materie - zu Zellen, Organen und Funktionssystemen, zu menschlichen Körpern mit beträchtlich verlangsamten Flüssen und erstickenden Atemzügen.

Betrachten wir dies in der Konsequenz, so können wir sagen: Nicht du bist es, der den Atem erschaffen hat und ihn für seine Zwecke nutzt, sondern der Atem ist es, der dich erschaffen hat und dich für seine Zwecke nutzt. Du bist kosmischer Geist und dein Atem ist es auch. Der verkörperte Teil deines kosmischen Geistes ist dein Menschsein und unverkörperte Teil deines kosmischen Geistes ist dein Atemstrom. Du und dein Atem sind ein und dasselbe Wesen. Daher hat dein Atem auch immer dein menschliches Leben geführt sowie vor- und nachbereitet.

 

Dein Atemstrom ist deine Lebensstraße - deine ureigene Reiseroute durch alle Dimensionen hindurch. Deine Atemzüge sind die Start- und die Landebahn jenes interdimensionalen Flugzeugs und Raumschiffs, das dein Körper ist.

 

Auch Zeitgeist ist in der Essenz nichts anderes, als euer ureigener kosmischer Atemstrom: der vereinigte Wille eurer Gemeinschaft, die kollektive Intelligenz eures Weges und die kreative Schöpfermacht jedes einzelnen von euch. Dieser Zeitgeist, der übergeordnete Atemstrom eurer drei großen Zeitalter, fließt nun zur Erde und lenkt dein Leben in neue Spuren. Dein Atem ist auch eins mit dem Zeitgeist.

 

Immer war der intelligente Atem das schöpferische Wesen, das dich weitergebracht und dein Leben fortentwickelt hat. Während der ersten Hälfte eurer Schöpfung führte er euch abwärts - bis hin zum Atemstillstand, bis hin zu dem Punkt, da fast keine kosmische Intelligenz mehr in eurem menschlichen Atem floss: bis an den Punkt der Umkehr. Und nun, am Beginn der zweiten Hälfte eurer Schöpfung, führt er euch aufwärts - in wunderbaren und furiosen Reisen über die Grenzen hinaus in alle Dimensionen, Reiche und Welten hinein.

 

Immer waren Tausende Wesen an jedem deiner Atemströme beteiligt, sind auf ihm gereist und gewandert. Niemals hast du allein geatmet. Auf dem Strom deines Atems treiben die Wesen seit Zeitaltern einen regen Handel an Informationen und Nahrung, an Erkenntnissen und Ideen zwischen deinen verkörperten und den unverkörperten Reichen. Beide Seiten wurden auf diese Weise durch die Jahrhunderte hindurch reich an Erfahrungen. Und während diese Erfahrungen in den unverkörperten Reichen lebendig blieben, gerieten sie in deinen verkörperten Welten durch die vielen Tode und Geburten immer wieder in Vergessenheit. Und doch - in deinem geistigen Atemstrom sind sie lebendig und wach geblieben. Wenn du etwas nicht auf Anhieb verstehst, dann vergiss einfach, dass du ein Gehirn hast - und atme senkrecht!

 

Hier und Jetzt am Beginn des Zweiten Kristallzeitalters will der ursprüngliche, ur-mächtige Atem eures Ersten Kristallzeitalters wieder frei fließen - allerdings ohne eure Körper zu zerreißen oder wieder zu reinem Geist zu machen. Das würde er zweifellos bewirken, wenn er von einem Tag auf den anderen herein käme und deinen lang angehaltenen Atemstrom in die volle Beschleunigung bringen würde. Strömte dein Atem am Beginn von allem bedingungs-, richtungs- und strukturlos, so will er das heute wieder tun - nun allerdings innerhalb deiner erschaffenen Strukturen, um diese zu verwandeln.

 

Hier und Jetzt am Beginn des Zweiten Kristallzeitalters fährt der kosmische Atem als transformierender Strom in deinen Atem hinein, um dein sterbliches Menschsein und deine Schöpfung weiterzuentwickeln - zu kristallisieren.

 

Und wieder sind an jedem deiner Atemzüge Tausende Wesen der lichten und dunklen Sphären beteiligt. Mit jedem Einatemzug und Ausatemstrom fließen, reisen und kommunizieren die Wesen mit dir und in deiner Schöpfung - und tragen das ihre dazu bei. Manchmal musst du schnell, tief und heftig atmen - hyperventilieren. Das geschieht, wenn Wesen und Intelligenzen mit sehr hohem Bewusstsein in deinen Körper einfließen. Manchmal liegen viele Sekunden und gar Minuten zwischen zweien deiner Atemzüge. Das geschieht, wenn das hohe Bewusstsein selbst in dir atmet und dein Körper in einer unermesslich tiefen Entspannung ist.

 

 

7. Triff die Wahl

 

Zum Abschluss noch eine Übermittlung, die ich im Jahre 2000 von einem Wesen erhielt, das sich Arkturius nannte, und danach nicht wieder bei mir auftauchte:

„Es ist ganz einfach, sich jeden Tag darauf zu konzentrieren, eurem physischen Körper ein Bad, eine Dusche des inneren Lichtes zu geben. So wird euer Körper Licht - und so werdet ihr Licht.

Begreift die innere Weite des Bewusstseins. Das Bewusstsein ist elastisch und wird vom Geist der göttlichen Intelligenz, die in ihm wohnt, beherrscht. Das ihm innewohnende Licht wird den Zustand der Allwissenheit erwecken.

 

Ihr verschiebt durch Absicht und Konzentration euer Bewusstsein hin zu einem beliebigen Ort im Universum. Ein Aspekt eures Bewusstseins kommt sicher dort an. Ihr könnt die Erfahrung, die euer Herz begehrt, erschaffen, indem ihr eure geistige Konzentration darauf lenkt. Euer Wunsch nach Multidimensionalität und die Ahnung, dass ihr längst in ihr lebt, führen euch bereits auf Reisen zwischen den Dimensionen. Der bewusste Gedanke, das Wissen darum, treibt die Energien an.

Ihr müsst euer Denken disziplinieren, um bewusst reisen zu können. Ihr müsst das Licht des euch innewohnenden Göttlichen Wesens anzünden und ihm erlauben, innerhalb eures zellulären Systems zu wachsen - um eine neue Energiematrix, den Lichtkörper, zu erschaffen und die Molekularstruktur der festen Form in Licht aufzulösen: in die Kristallkörperstruktur. Ihr müsst die Disziplin eures Denkens auf die Reinheit des Schöpfergeistes lenken. Der Schlüssel zur Tür in die höheren Reiche ist der Wunsch im Herzen.

 

Wenn ihr euch an die göttliche Energiematrix anschließt, habt ihr Zugang zu allen Dimensionen. Der Schlüssel ist die Einfachheit: "Werdet, wie die Kinder sind". Die Reinheit des Herzens ruht in der bedingungslosen Liebe. Die Wissenschaft des höheren Lichtes liegt in der Fähigkeit, eine ganz spezielle Energie durch euren Körper zu schicken: die geistige Energie des Lichtes und der Liebe, die als einzige euch antreibt und in der nächsten Dimension verankert.“

 

 

Text: Sabine Wolf
Textbearbeitung: Sabine Wolf und Johannes Halsmayer
25. Juni 2009
kopftaube
Vertiefung dieser Thematik:
Lektion 1 Das eigene Dunkel überwinden
Lektion 2 Der Planetarische Atem
Lektion 3 Zeitenwende
Lektion 4 Das Atlantische Erbe
Lektion 5 Der Lichtkörper-Prozess
Lektion 6 Herz und Kreuz
Lektion 7 Krankheit? Gesundheit!!
Lektion 8, 12, 13 Spirit und Sexus 1-3
Lektion 9-11 Geldfluss und Berufung 1-3
Lektion 14 Geistgeburt
Lektion 15 Kinder-Krankheiten
Lektion 16 Der Tod und das Leben
Lektion 17 Der Tod und das Sterben

Lektionen 18-20 Das Dunkel der Welt
Lektion 21 Kristallkörper-Prozess


SUCHEN-Funktion:
Struktur, astrale, Selbstliebe, Selbstbewusstsein, Selbst-Bewusstsein, Angst, Ängste, Aggression, Zeitfenster, Zeitgeist, Beziehungskiste/n, Begegnung/en, Geburt, Tod, Theta-Wellen, Melatonine, annehmen, loslassen, Staubzeitalter, Schleusenkammer, entweder-oder, Entweder-Oder-Modus, sowohl-als-auch, Sowohl-Als-Auch-Modus, Schleier, Mentalkörper, Egogeist, Ego, Spaltung/en, gleichzeitig, Konzentration, JA, NEIN, Gewalt, psychische Krankheiten, Auge/n, sehen, Reise/n, Weg/e, Absicht/en, Tiere, Pflanzen, Elemente, Drache, Phönix, Generationenlinien, Asgard, Venus, Sirius, Plejaden, Nebenlebensräume, parallel, Meditation, geistige Operation, Atemstrom, Atemströme, geistiger Atem, Geistatem
...

kopftaube