Papagei - Zoo Hannover
Hinter Gittern

Erster Tag - erster Block

Hier findet ihr folgende Überschriften und Themen:
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Der Gruppenkörper
Ehre deine Schöpfung!
Gesprächsrunde
Absicht und Natur des Workshops
Fortsetzung der Gesprächsrunde

Der Gruppenkörper

Kurze Einstiegsdiskussion, ob wir in der Stuhlrunde oder auf Matten sitzen. Einer findet die Stuhlrunde beängstigend, da jeder jeden sieht – und damit schutzlos ist.

Wenn wir hier in der Runde sitzen, dann ist jeder von euch im Gruppenkörper anwesend und aktiv - und das mögen einige von euch als mühsam empfinden. Ein Gruppenkörper ist ein einziges Wesen, das sich aus euch allen zusammensetzt. Jeder von euch ist ein Organ des Ganzen – und jedes Organ hilft dem anderen und wird vom anderen unterstützt und auch gefordert. Dann ist es, als würde jeder von euch die Hosen runterlassen, alle Konten und Schränke öffnen. Alles, was ihr in euch gehütet und vor der Welt verschlossen habt, drängt nun zu einem großen Teil in euren Aurafeldern vibriert und nach Ausdruck.

Jeder einzelne von euch ist ein Organ dieses Gruppenwesens. Daher fühlt ihr tief in euch eine gewisse Form des Ausgeliefertseins. Und dieses ist wiederum der Ausgangspunkt für unser Thema, für das, um was es geht, für das, wofür ihr gekommen seid – für die Öffnung eurer verschlossenen mentalen und emotionalen Räume und auch für die Erreichung der dunklen Räume, die, wie wir noch sehen werden, nötigenfalls geöffnet werden müssen.

Das bedeutet, gerade in der Provokation dieser Auslieferung innerhalb der Stuhlrunde liegt die große Chance zu einer inneren Öffnung, die ihr unter anderen Umständen nicht hättet - zur Überschreitung von inneren Grenzen, die ihr bisher nicht überschreiten musstet. Diese Stuhlrunde öffnet einen vertikalen Kanal, in den sehr viel Angst, Nervosität und Schmerz aus den horizontalen Lebensräumen, also aus euren Körperfeldern, fließt, sehr viel Schutzbedürfnis, das ihr nicht aufrechterhalten könnt. Diese Ströme fließen hauptsächlich zu Susanne und mir, da unsere Aufgabe darin liegt, sie zu klären. Viele kleinere Ströme fließen aber auch zwischen euch hin und her.


Gesetze des Lebensenergieflusses
Was geschieht auf den inneren Ebenen, wenn ihr einander begegnet und miteinander kommuniziert? Bisher war es zumeist so, dass jeder der Beteiligten seinen Energieschlauch ausfuhr und seinen Saugnapf beim anderen ansetzte, um dessen Lebensenergie abzusaugen oder zu kontrollieren. Neben dem Austausch von Worten fand daher auch immer ein erzwungener Austausch von Lebensenergie statt. Ihr habt unbewusst durchaus nicht in der freiwilligen, gebenden, schenkenden Form agiert, sondern zumeist in der absaugenden und stehlenden Form.

Diese Form der alten verborgenen Kommunikation hat in ihren Hoch-Zeiten ein mächtiges schwarz-magisches Charisma besessen. Doch am Ende der Zeit ist davon nur noch ein unbewusstes Ringen um Dominanz, Bedeutung und Rechtmäßigkeit übrig geblieben – immerhin ein alle Partnerschaften und Beziehungen durchziehendes Phänomen. Und dabei ist festzustellen, dass bei allem Abziehen und Absaugen dennoch kein Reichtum entstanden ist, sondern eher eine innere Armut auf allen Seiten, ein Verschluss der Lebensräume und ein gehöriges Misstrauen gegenüber jeder Begegnung. Es ist ein horizontaler Kampf um Lebensenergie – und jeder glaubt, nicht genug für sich selbst zu haben.

Gleichzeitig finden Veränderungen in den Energiefeldern der Beteiligten statt: Jeder versucht auf den Körper des anderen Einfluss zu nehmen, Funktionszentren lahmzulegen, zum Beispiel die Ohren oder Augen zu verschleiern, um Vorteile bei den Verhandlungen zu erhalten. Andere Energieformen legen sich als graue Schwaden um den Körper des anderen und verpuppen, lähmen oder beeinflussen ihn in einer gewünschten Form.

Dann ist der Andere mit allem einverstanden, was der Eine sagt. Dann kann er seine Macht auf ihn ausüben und er wird ihm folgen bis zu dem Punkt, da eines Tages ein wieder anderer kommt und lichte Energien in ihn reinbringt, seine graue Aura öffnet und ihm zur Selbstermächtigung verhilft.

Wir können dieses Gesetz des Lebensenergieflusses zwischen uns nicht aufheben, denn wir sind als eine Gemeinschaft abgestiegen. Daher werden wir auch nur in der Gemeinschaft wieder aufsteigen können. Doch wir können die Qualität der Lebensenergie-Übertragung verändern – und damit auch die Quantität der frei werdenden positiven Kräfte erhöhen.

Wenn ihr euch hier nun einmal öffnet und die Angst, die Nervosität so sein lasst, wie sie ist und zulasst, was geschehen will, fließt in kurzer Zeit sehr viel mehr Energie als sonst, und sie fließt frei, im Augenblick vertikal, später auch horizontal. In eurer inneren Öffnung fließen die Ströme vertikal zwischen Himmel und Erde – mitten durch euch hindurch – und es scheint unendlich viel mehr Energie da zu sein, als ihr selbst und die anderen brauchen. Es ist unendlich viel mehr Lebensenergie da.

Ihr könnt euch in jeder Begegnung weit öffnen und den Energiefluss voll strömen lassen, den anderen saugen und sich nähren lassen, bis er voll ist – abgefüllt und erfüllt.

Umgekehrt haben Susanne und ich unsere Energiekanäle auf eure Lebensfelder gerichtet und saugen alle nun überschüssigen Härte- und Abschottungs-Energien von euch ab, die uns und euch Hier und Jetzt nicht mehr dienen. Ich weiß nicht, wie es Susanne gerade geht, ich habe im Moment ziemlich heftig damit zu tun, euer aller Energien in mir aufzunehmen, dabei zu sprechen und so zu tun, als sei ich ganz locker drauf. Ich selbst habe zu Beginn eines solchen Workshops immer die große Herausforderung zu bestehen, all diese wirbelnden und verfestigten Chaosenergien aus euren Feldern aufzunehmen, gleichzeitig im Thema zu bleiben, die richtigen Formulierungen zu finden – meine lichten Felder den Geistigen offen zu halten, während eure dunklen Feldenergien durch mich fließen.


Männliche und weibliche Energien in der Gruppe
Eure männlichen Energien in der Gruppe sind von anderer Qualität als die Energien einer vorwiegend weiblichen Gruppe. Nach meinem Empfinden sind die männlichen Energien sehr machtvoll und weich, zwar verschlossen aber auch voller Hoffnung und Erwartung, während weibliche Gruppenenergien oftmals offen und hart sind, sowohl fordernd als auch abweisend.

Das ist am Ende der Zeit ein Ergebnis der menschlichen, speziell der weiblichen und der männlichen Entwicklung. Unsere Aufgabe ist es nun, die Entwicklung und ihre Ergebnisse offenzulegen, damit wir sie wandeln und erhöhen können.

Monika und Susanne. Zwar könnte ich den Kurs auch allein mit euch machen, doch ich habe Susanne und Monika mitgebracht – gewissermaßen als Vollzugsgehilfinnen.

Susanne ist ein geistiges Mutter-Vater-Wesen im geistigen Raum. Sie nährt euch und nimmt den Schmerz von euch. Sie öffnet euch eure eigenen inneren Räume und hilft euch, in eure eigene Rolle als Mutter-Vater oder Bruder-Schwester für die Menschheit zu gelangen – in die Absicht, mit der ihr zur Erde gekommen seid. Und ich spreche bewusst auch von der weiblichen Form, weil jeder von euch ein gehöriges Potenzial an femininen Kräften in sich trägt.

Monika und ich sind für euch Bruder-Schwester-Wesen im geistigen und physischen Raum - Partnerinnen, Tempelhuren, hierarchisch auf der gleichen Ebene mit euch Männern.

Susanne hat die spezifische Aufgabe übernommen, graue Energien von euch aufzunehmen und abzuleiten. Im geist-energetischen Raum könntet ihr hier ein Leitungsnetz sehen, das gerade dabei ist, in Erscheinung zu treten. Hier, wo wir sitzen, ist der Hauptstrang, in den die einzelnen Leitungen von euch allen einbinden.

Monika habe ich mitgebracht, weil sie eine sehr ähnliche Lebensgeschichte hat wie ich, was das Erleben von Männern und Beziehungen sowie die Handhabung von Partnerschaften angeht. So wird auch sie euch ihre spezifischen Energien des tiefen Mitgefühls als Liebespriesterin zur Verfügung stellen können – im geistigen und physischen Raum.


Die Tempelhure
Die Tempelhure hatte vor einigen Jahrtausenden die Aufgabe, dem Mann zu helfen, seinen aktiven sexuellen Zyklus, der mit dem 14. Lebensjahr beginnt und mit dem 35. Lebensjahr endet, innerhalb weniger Jahre zu erfüllen. Das war ein Kraftakt - sowohl für die Frauen als auch für die jungen Männer – mit dem Ergebnis, dass diese Männer mit 18 Jahren in ihrer sexuellen Erfüllung am gleichen Punkt der Entwicklung waren wie ein 35- oder 40-jähriger Mann bei völlig ungestörtem, harmonischem Lebensverlauf. Damit wurde gewährleistet, dass der sexuelle Trieb, der bei Männern deutlich stärker ist als bei Frauen, in Jahren der sexuellen Enthaltsamkeit nicht in einen ungezügelten und ungerichteten Trieb kippte, sondern dass die Männer in diesen Jahren zu charismatischen Kriegern oder Priestern werden konnten. Die Themen Genügsamkeit im Trieb, Revitalisierung des Körpers sowie sexuelle Selbstbefriedigung durch magische Praxis werden wir noch besprechen.

Später entfiel diese Vorbereitung und sexuelle Hygiene, und die Männer wurden ohne Erfahrung und Erfüllung, ohne sich selbst und die Magie ihres eigenen Körpers überhaupt kennen gelernt zu haben, in den Kriegs- oder Priesterdienst gezogen. So entstanden - wir könnten sagen: auf ganz natürliche Weise – frustrierte und degenerierte, plündernde und vergewaltigende Krieger und Priester - Männer, die von ihrem Innersten getrieben, im Außen marodierten und etwas suchten, von dem sie nicht einmal wussten, was es ist.

Die ungezügelte Homosexualität musste in solchen Gruppen zu einer Möglichkeit und Notwendigkeit werden, um dem, was sich im Körper tat, in irgendeiner Weise Ausdruck geben zu können. Die Tempelhuren, die Liebespriesterinnen - und dies gilt auch für die heutigen Huren, Prostituierten und Liebesdienerinnen - stehen in einer brüderlich-schwesterlichen Beziehung zu euch. Sie geben euch das in einer nicht-hierarchischen Form herüber was ihr braucht.


Herzkraft
Erich Fromm sagte einmal, sinngemäß: "In kurzer Zeit wird die Rettung für die Menschen nur gelingen in der Öffnung und Besinnung auf das Herz." Das heißt, eure Welt wird sich nur weiterdrehen, wenn ihr aus dem Herzen heraus agiert.

Und nun ist die Frage: Wie kommt ihr nach all den inneren und äußeren Kriegsmärschen gegen euch selbst in eure Herzkraft? Dadurch, dass ihr die dunklen Energien und Urgründe eurer emotionalen und mentalen Finsternis erreicht. Einfach am Herzen „herumlaborieren“ und auf das Herz meditieren, wie das in den letzten Jahren getan wurde, funktioniert nicht mehr, weil ihr in den letzten 20 Jahren, seit dem Beginn des Lichtkörperprozesses, diese Herzenergie längst aktiviert habt. Ihr habt Licht meditiert und in euch konzentriert. Ihr habt bei Rückkehr aus der Menschheit zu euch selbst eure lichten geistigen Aspekte und Seelenteile integriert sowie eure unverkörperten Brüder und Schwestern in euer Leben gelassen - bis zum Jahre 2004.

Nach vielen Zeitaltern des absteigenden Lichtes ins Dunkel des Planeten und seiner Menschheit hinein habt ihr 20 Jahre lang Licht gebetet, meditiert und in euch gestärkt, um dann - 2004 - für das aufsteigende göttliche Dunkel vorbereitet und gewappnet zu sein - nicht um es zu bekämpfen, sondern um es in euch aufzunehmen, als den finsteren planetarischen Teil eurer Göttlichkeit.

Damit seid ihr an einem Punkt der Ohnmacht und der Perspektivlosigkeit angekommen. Weder auf der spirituell-esoterischen Ebene noch auf der unternehmerisch-betrieblichen ging es weiter, nicht auf der partnerschaftlichen und ebenso wenig auf der körperlich-gesundheitlichen Lebensebene. Alles war fertig, abgeschlossen und zu Ende - ohne allerdings neue Räume aufzuzeigen.

Ihr könnt versuchen, über die Herzmeditation zu gehen - es wird euch nicht weiterbringen. Ihr seid Männer mit großen Herzen. Was wollt ihr da noch verbessern? Daher werden diese drei Tage der Aufgabe dienen, euch an die Kante eurer lichten Lebensschlucht zu führen, damit ihr tief in die Schlucht eurer eigenen Dunkelheit schauen könnt, damit ihr euch für eine Weile darin verliert, aufgebt -  und darin aufersteht.

Ihr alle habt brüderliche und schwesterliche Beziehungen zueinander. Jeder von euch hat hunderte von Kräften und Gefühlserbschaften mitgebracht, die jeder andere auch hat. Daher werden wir in den Einzelgesprächen innerhalb der Gruppe immer zur ganzen Gruppe sprechen. Ihr werdet erleben, dass während der Gespräche Schmerzen und Energien hochkommen, auch wenn es um andere Teilnehmer geht. Wundert euch nicht über plötzliche heftige Schmerzen, emotionale Ohnmacht oder tiefe Müdigkeitsschauer - das sind vorübergehende Erscheinungen, abfließende Chaos-Energien, die euren Körper als Kanal nutzen und dabei kurz mit ihm in Resonanz sind.


Susanne, Monika und ich bilden hier eine maskulin-feminine Front - feminine Körper und maskuline Energien, während ihr eine feminin-maskuline Runde seid - maskuline Körper und feminine Energien.

Viele von euch Meistern kamen zum Ende der Zeit aus femininen Räumen und wählten maskuline Körper, um Dinge tun zu können, die ihr in femininen Körpern nicht tun könntet. Und viele andere maskuline Wesen sind aus den geistigen Räumen abgestiegen und wählten feminine Körper, um Dinge tun zu können, die sie im maskulinen Körper nicht tun  und erleben könnten. Und nicht zuletzt spielt hierbei die Integration beider Geschlechter in einer einzigen Persönlichkeit – in euch selbst - eine bedeutsame Rolle.

Jetzt schon, am Beginn des Workshops, möchten wir euch den Zahn ziehen, dass ihr Männer seid und wir drei hier Frauen sind. Ebenso werdet ihr begreifen, dass ihr eure Männlichkeit nicht nur durch männliche Energien beweisen könnt. Damit verratet ihr euch selbst, so wie ihr euch immer damit verraten habt. Damit seid ihr euch selbst immer untreu gewesen.

Und wann immer ihr feminine Energien – die großen weiblichen Liebeskräfte, die sich sehr wohl über die maskuline Sexualität ausdrücken - offenbartet, dann habt ihr euch danach falsch, schuldig oder verrückt gefühlt. Das Aufblitzen der weiblichen Kräfte in eurem männlichen Feld hat euch in Identitätskrisen geführt - und dies bis in die Tiefen der psychischen und psychopathischen Bereiche, in die Borderline-Syndrome hinein, in die manisch-depressiven Nebenlebensräume hinein. Dabei sind es genau diese Kräfte, die eure vollendete Männlichkeit ausmachen.

Ehre deine Schöpfung!

Das Wachsen der Wurzelkräfte
Das war - und ist bis jetzt noch - Teil eures dualistischen Dramas. Das habt ihr so gewählt, das habt ihr bis heute so mitgespielt. Doch nun ist das Spiel vorbei - und das alte Thema der Einpoligkeit ist erledigt. Doch weil ihr diesen äußeren und äußerst schmerzhaften Weg gegangen seid, sind große Kräfte in euch gewachsen, eure planetarischen Wurzelkräfte. Ihr habt euch tief vergraben, habt eure femininen Energien tief in den maskulinen Boden der Krieger auf Erden „gerammt“. Und dann haben diese Wurzeln das ganze maskulin-feminine Drama der Menschheit in sich aufgenommen, und der bittere Saft ist durch die geistigen Wurzeln eures menschlich-männlichen Körpers in euch aufgestiegen – und hat eine Zeitlang euer Mannsein vergiftet.

Mit diesen hochkarätigen Gegen-Kräften seid ihr groß, erwachsen und alt geworden - habt sie als die euren identifiziert, glaubtet, ihr seid es selbst. Ihr seid mit diesen Wurzelkräften bis hin zum Abstellgleis gekommen, wie euch die menschliche Gesellschaft mit ihren Vorstellungen vom Leben weismacht.

Ihr tragt das große feminine Potenzial in euch - das Marien-Potenzial, das Magdalena-Potenzial - und ihr habt die hochkarätige Kraft des maskulinen dunklen Kriegers in euch - das Potenzial des Kriegers, der gegen das Leben kämpft, gegen sein Leben: das Potenzial des Vergewaltigers, des Täters und des Mörders, des Schwarzmagiers. Alle diese Energien tragt ihr in euch und wir sagen euch: Genau dafür lieben wir euch. Wir lieben euch für genau das, womit ihr Probleme habt. Dafür lieben wir euch. Und wenn ihr diese Problem-Energien in euch leben und sein lasst, wenn ihr sie aus eurer emotionalen und mentalen Verbannung heraustreten und frei fließen lasst - dann werden aus euch zahnlosen Hamstern wieder charismatische Tiger.

Ja, so weit ist es gekommen. Der Tiger vom Beginn der Zeit, der als königliches Symbol für das maskuline Wesen steht, der Säbelzahn-, der Bengal- und der Königstiger, ist am Ende der Zeit durch die hemmungslose Vermischung femininer und maskuliner Einpoligkeit zu einem zahnlosen Hamster geworden - ein possierliches kleines Raub-und-Flucht-Tierchen, dem nach zahllosen Mutationen nun auch noch die letzten Waffen abhanden gekommen sind.

Stellt euch Hier und Jetzt schon einmal darauf ein, dass die göttliche Weiblichkeit ebenso zu 100 Prozent in euch herrscht wie die kosmische Männlichkeit, und die feminine Schwarzmagierin ebenso wie der maskuline - der Krieger ebenso wie die Heilerin.


Spirit und Sexus
Der maskuline Schwarzmagier ist ein Wesen des Spirit und der feminine ist ein Wesen des Sexus. Das sind die beiden Nebenschöpfungszentren, die am Beginn des Staubzeitalters mit der Kreuzigung eurer Herzen entstanden: Maskuliner WILLE ging in den Kopf und feminine LIEBE in den Unterleib. WILLE und LIEBE bildeten neue – vom Herzen und voneinander abgespaltene - Zentren im Körper.

Spirit ist Wissen und Wille. Der maskuline Schwarzmagier unterwirft das Wissen und den Willen anderer. Hierfür steht bei Harry Potter der Imperius-Fluch. Sexus ist Liebe und Leben. Der feminine Schwarzmagier unterwirft die Liebe und das Leben anderer - knebelt es durch Schmerz. Dies drückt der Cruciatus-Fluch bei Harry Potter aus. Die Grundlagen der schwarzen Magie in der Liebe sind: Orientierungslosigkeit, Triebhaftigkeit und das Ausgeliefertsein im eigenen Körper. Daraus entstehen Gewalt, Vergewaltigung und Schmerz anderer Körper.

Jegliche Form von physischer Krankheit ist eine dunkle Erbschaft aus der Entwicklung eures Sexus - und gleichzeitig sind Spirit und Sexus auch die Urheber eurer physischen Natur. Euer gesamtes körperliches Wesen, euer Menschsein und Mannsein ist durch dunkle Energien entstanden, die ihr am Ende der Zeit allesamt aus spirituellen, religiösen, kultivierten oder ethischen Gründen ablehnt. Damit lehnt ihr die dunklen Wurzeln eures Menschseins, eures Mannseins auf Erden, ab und legt selbst noch einmal einen gewaltigen Imperius-Fluch über eure geistige Wahrnehmung und Orientierung, mit dem Ergebnis, dass euer physisches Körperwesen leidet wie unter einem beständigen Cruciatus-Fluch, jenseits der erträglichen Schmerz- und Krankheitsgrenze eurer Körper.

Ihr unterwerft euer Mannsein dem mentalen Willen des Massenbewusstseins und geht dabei mit eurer emotionalen Liebe und physischen Zeugungsfähigkeit vor die Hunde. Ihr seid in diesem Drama so sehr an die Grenze eurer Existenz gegangen, dass ihr am Ende immer nur im Drama sterben konntet - oder in der Erkenntnis auferstehen. Nun, Hier und Jetzt seid ihr noch am Leben - also haben wir eine gute Ausgangsposition für eure Auferstehung an diesem Wochenende.

Warum wir immer einmal wieder auf die Geschichten der heutigen Zeit (Herr der Ringe, Harry Potter, Eragon usw.) zurückkommen: Sie sind Übermittlungen - Channels, wenn ihr so wollt - zu den brisanten und brillanten Themen eures Menschseins, eures im wahren Wortsinn heruntergekommenen Frau- und Mannseins. Es sind Themen eurer Zeitenwende und Kehrtwende und eurer Auferstehung. Sie tun nichts anderes, als euch die Mysterien und die Stufen eures eigenen Abstiegs, eures Tief- und Umkehrpunktes und eures Aufstiegs zu erläutern. Es sind eure ureigenen Lebensgeschichten. Ob ihr diese Workshops besucht oder solche Geschichten lest, hört oder anschaut und darin die Dynamik eures eigenen Herzpulses darin spürt, ist gleichgültig.


Ehre deine Schöpfung
Ehre deine Schöpfung - das ist die Grundvoraussetzung für alles, was seit Januar 2008 stattfindet. „Ehre deine Schöpfung“ heißt: Ehre die Tatsache, dass du Hier und Jetzt in einer Form heruntergekommen bist, die tiefer nicht sein könnte - sowohl körperlich als auch emotional und mental.

„Ehre deine Schöpfung“ heißt: Du erschaffst und öffnest ein hochelektrisches, lichtes Feld in deinen inneren und äußeren Lebensfeldern - in deinem vertikalen Atem, der zwischen den Herzen des Kosmos und der Erde fließt - und ermöglichst damit allen dunklen, magnetischen Energien den Abfluss.

„Ehre deine Schöpfung“ bedeutet die Aktivierung deines kugelförmigen Herz-Kristall-Lichtes und damit die volle Akzeptanz - und Wandlung - all dessen, was je geschehen ist: Ehrt euch selbst für alle Köpfe, die ihr von den Schultern anderer geschlagen habt. Ehrt euch selbst für alle Vergewaltigungen und Morde, die ihr je begangen habt, ehrt euch selbst für alle Brandschatzung, die ganze Dörfer und Städte vernichtet haben, ehrt euch selbst für alle Brunnenvergiftungen, die je zu Pest und anderen Epidemien geführt haben, ehrt euch selbst für alle Scheiterhaufen, die ihr je für andere aufgerichtet und angesteckt habt. Und natürlich sprechen wir nicht zu euch als Opfer!

Natürlich wart ihr ebenso oft Opfer wie Täter, doch euer Opfersein habt ihr in den letzten 20 Lichtprozess-Jahren erlöst. Jetzt sprechen wir zu euch als Täter. Der Weg vom Opfer zum Schöpfer ist lang. Der Weg vom Täter zum Schöpfer ist kurz. Ihr seid auf eurem Abstieg aus dem Schöpfersein über die Täterschaft in die Opferschaft gelangt - und werdet nun in umgekehrter Reihenfolge von der Opferschaft über die Täterschaft wieder zur Schöpferkraft gelangen.

Die absteigende Täterschaft hat eine völlig andere Ausrichtung und Kraft als die aufsteigende Täterschaft, dies sei euch bewusst: Erstere führte den Krieg gegen das Leben - und erzeugte es damit. Die zweite führt den Krieg für das Leben - und vergeistigt es damit.

Dies ist das Ziel und daher wird es an diesem Wochenende wesentlich um eure Täterschaft gehen. Indem ihr alles dies ehrt, indem ihr die aufsteigenden Gefühlserbschaften zulasst, indem ihr eure heute noch auftretenden Phantasien sexueller, gewaltvoller, ja mörderischer Art zulasst - indem ihr auch diese ehrt, indem ihr tief in euch spürt - oder es zunächst einmal nur voraussetzt und unterstellt - dass diese inneren Bilder und Gefühle Ausdrucksformen alter und uralter Zeitalter sind, die dieser Tage aufsteigen und sich in eine neue Reife und Schöpferkraft wandeln wollen - indem ihr begreift, dass sich hinter all diesen scheinbar perversen Aspekten Weisheit verbirgt, entsteht eine gewaltige Ent-Spannung in euch. Und ebendieser Weisheit wollen wir auf den Grund gehen.

Ehre deine Schöpfung, die Jahrtausende alt ist und deren Nebenwirkungen, Hinterlassenschaften und Erfahrungen nun gemeinsam mit dir aufsteigen und sich verändern werden. Ehre dein Vergessen, deine Bedeutungslosigkeit und deine Ohnmacht am Ende der Zeit. Ehre dich für genau das, was du Hier und Jetzt bist und nicht bist!

Ehre dich selbst für alles das, wofür die Schulmedizin und das Massenbewusstsein, deine Kollegen und Nachbarn dich krankschreiben, abstempeln und abweisen. Gib du dir selbst, was sie dir verweigern: Achtung, Respekt und Sicherheit.


Was geschieht, wenn du dir selbst die Ehre versagst?
Die Bergpredigt erzählt das Gleichnis von der linken und der rechten Wange. Wenn ihr herabgestiegenen Meister und großen Täter der vergangenen Zeitalter in diesem Leben und in dieser Zeit immer noch eure evolutionären Kriegerschaft ablehnt, immer noch steif und fest behauptet, ihr selbst habt nichts mit all diesen dunklen Zeiten und Dingen zu tun, dann betrügt ihr euch um ein großes Erbe, um eure eigene Ernte, um euer geistiges Licht auf Erden. Dann betrügt ihr die Welt um die große Kraft, die ihr in euch tragt und die nun unter dem schweren grauen Schleier der Selbstverdammnis zu ersticken droht.

Dann stellt euer göttliches Selbst ein Heer um euch herum auf, Nachbarn, Kollegen, Ehefrauen, Kinder und Verkehrsteilnehmer, die euch nicht ernst nehmen, die euch provozieren, auslachen und auf die Nerven gehen, die euch nicht respektieren und immerzu nur von euch fordern, nie zufrieden sind und euch mobben.

Das ist die Bedeutung des Schlages auf die linke Wange: Die Außenwelt demütigt euch, indem sie euer inneres Verzagen spiegelt, damit ihr zum Punkt der Demut und Macht gelangt, die sagt: „Hier und Jetzt reicht's! Ich beende mein Opfer-Täter-Sein auf Erden und bin nun Schöpfer meines Lebens.“ Ihr schlagt nicht zurück, sondern nehmt die Botschaft an.

Ihr werdet solange gemobbt - und dies nicht nur am Arbeitsplatz - bis ihr eure Ausrichtung auf die äußere Welt, und deren Bestätigung eurer Persönlichkeit, loslasst und in euer Inneres zurückkehrt. Dort werdet ihr jene Schätze entdecken, die die äußere Welt nicht sehen kann - aber braucht. Es ist der Judasdienst der Welt an euch, der eure Jesus-Kraft heraus fordert - oder gehen wir eine Stufe tiefer und höher: Luzifer, die äußere Welt, erweckt Christus, euer inneres Sein.

Nehmt die Anfeindungen, Geringschätzungen und Herausforderungen der äußeren Welt an. Empfangt den Schlag auf die linke Wange: Die Missachtung der Menschen euch gegenüber. Bringt sie mit eurer eigenen Selbst-Missachtung in Resonanz, und dann in eine vertikale Drehung, damit sie im Atem euer Leben verlassen kann.

Damit erreicht ihr eure Tiefen. Ihr werdet keine Köpfe mehr rollen, aber jenen Zorn aufsteigen lassen, der seit Zeitaltern in euch steckt. Das ist Befreiung sowohl für euch als auch für die Welt. Auch dem Zornausbruch - die neue Täterschaft des lichten Kriegers - dürft ihr zutiefst vertrauen. Auch wenn dies dem kleinen Kind gegenüber geschieht, das diesen Zornausbruch herausgefordert hat (Beispiel Benny).

In solchen Augenblicken kommt viel alter Schmerz hoch, der im aufrichtigen Ausbruch und Umgang mit dem Ausbruch frei wird - frei nicht im Sinne neuer Schmerzwellen im horizontalen Lebensraum, sondern frei im Sinne der vertikalen Entlassung aus eurem menschlichen Leben. Dies ist auch eine spezifische Aufgabe eurer Kinder und Kleinkinder, die ihrerseits schattenlose Lichtwesen sind. Sie sehen eure Schatten sehr deutlich und werden euch so sehr pieken und provozieren, bis ihr endlich die Schatten und das Schmerzfeuer der vergangenen Zeitalter aufsteigen und frei werden lasst.

Natürlich bringt ihr in dem Augenblick des Zornausbruchs eine Schockenergie herauf, wie du, Benny, dies mit deiner kleinen Tochter erlebt hast. Doch dies ist eine heilende Kraft. Ihr werdet nicht mehr wie in der alten absteigenden Zeit eine solche feurige Situation liegenlassen und abhauen, sondern gemeinsam mit dem anderen diesen Schock überwinden, diese Welle klären - und miteinander weinen, lachen und aufatmen.

Diese Zeit ist in der Tat eine aufregende und oftmals schwere Zeit. Doch ihr könnt sie mit einiger Leichtigkeit und schnell meistern, indem ihr tiefen Respekt und großes Vertrauen entwickelt für alles, was sich in und um euch regt und aufsteigt, indem ihr aufrichtig und ehrlich mit euch selbst seid. Ihr erhebt euch in euch selbst, indem ihr tiefen Respekt für alles das in euch entwickelt, was die Gesellschaft, das Massenbewusstsein - und besonders die Frau - verachtet, verurteilt und ablehnt - und genau dadurch auch aufrecht erhält: Gewalt, Krieg, Vergewaltigung und sexuelle Perversion.

Alles dies müsst ihr in euch selbst anerkennen - als ein kollektives Erbe eurer menschlich-männlichen Entwicklung, auch wenn ihr selbst schon seit vielen Lebensspannen keine aktiven Täter mehr gewesen sein mögt.

Ablehnung, Verachtung und Verdammnis sind magnetische Geisteskräfte, die magnetische Erbschaften alter Täterschaft festhalten, vermehren und ausdehnen. Respekt und Achtung sind elektrische Geisteskräfte, die diese Erb- und Täterschaften erlösen.

Es geht bei diesem Anerkenntnis also nicht um die korrupte Heiligsprechung des mörderischen Dunkels zum Zwecke seiner Beibehaltung - dies war und ist eine gängige Praxis unter den Mächtigen der alten Zeit - sondern um die Erlösung und Entlassung der finsteren Gewalt aus dem kollektiven Lebensraum der Menschheit. Und genau dazu seid ihr fähig.

Und natürlich werdet ihr es erleben, dass in dieser Anerkennung das Dunkel der Welt eine Zeitlang in und durch euch aufsteigt. Das wird euch durchschütteln und beuteln und ihr werdet euch elend und gefährlich fühlen, ihr werdet euch eine Zeitlang nicht mehr wieder erkennen. Es wird aber auch ebenso freudvolle, sanfte und machtvolle Momente geben. Und der größte Teil der alten Erbschaften wird durch euch fließen, ohne dass ihr etwas davon merkt.

Gesprächsrunde

Sabine: Wenn ich in diesem Sprechfluss bin, dann spricht nicht Sabine, und dann werde ich, Sabine, ihn auch nicht unterbrechen können. Sie schieben einfach alles rüber und geben durch, was sie getan und gesagt haben wollen. Sind Fragen aufgetaucht, bevor wir weitergehen?


Homosexualität
Felix: Vieles ist neu für mich und ich verstehe auch noch nicht ganz, wie du das meinst. Das hat sich so negativ und abwertend angehört, was du bezüglich Homosexualität sagtest, dass es nur dann vorkommt, wenn man nicht genug Möglichkeiten hatte, mit Huren zum Beispiel was zu machen. War das so gemeint?

Sabine: Das haben wir nicht gesagt. Du nimmst - und jeder Einzelne von euch tut das - genau das - aus unseren Worten heraus, was für dich zurzeit von Bedeutung ist. Wenn du also Homosexualität als etwas Negatives empfindest, und zwar ganz tief irgendwo in deinem Unterbewusstsein, dann wirst du genau diese Energie heraushören und hochbringen, genau diesen Fluch der Negativität, um ihn zu erlösen.

Wenn irgendjemand anderes mit Krieg ein Problem hat, dann wird er sagen: Du machst so eine Kriegstreiberei. Und zu Recht, denn in ihm treiben wir gerade die Energien des Krieges auf. Natürlich ist nicht Krieg das, worum es geht, sondern das Aufsteigen eurer eigenen Energien.

Die Frage, wie ich das gemeint habe, stellt sich nicht, weil ich nichts gemeint habe. Ich persönlich habe keine Meinung, sondern bringe das rüber, was euch jetzt gegeben wird. Die Empfehlung an euch ist die: Hört mit dem Herzen zu, seid müde, und versucht um alles in der Welt nicht, alles das, was ich hier übermittle, sofort zu verdrahten.

Magst du noch was dazu sagen oder bist du mit dieser Antwort einverstanden und zufrieden? Was tut sich in dir, während du das so wahrnimmst, dass Homosexualität etwas Negatives sei und hier angeprangert wird?

Felix: Dann bin ich aufbrausend, ärgerlich - weil ...

Sabine: Es gibt kein Weil. Die Energie kommt hoch, es kommt ein Aufbrausen, es kommt ein Ärger hoch. Atme ihn auf, lasse ihn zu. Wir sind jetzt da, um alles das in euch aufsteigen zu lassen, was noch in euch ist. Homosexualität ist etwas Wunderbares, etwas Geniales, etwas Ehrenwertes, etwas Achtenswertes und etwas genau so Heiliges wie Heterosexualität, wie Mord, wie durch Tod zu reisen und die Dimension zu wechseln. Es ist alles wunderbar. Es ist alles in Ordnung.

Felix: So etwas wie Mord - wenn man das auf eine Ebene bringt -

Sabine: Wer ist "man"?

Felix: Du.

Sabine: Ich bin nicht "man". Ich bin Ich. Es geht um dich. Du bist gekommen, um für dich Dinge zu klären. Wenn ihr "man" sagt und euch selbst meint, schleudert ihr euch aus eurer eigenen Mitte heraus und damit auch aus eurer vertikalen Erlösungskraft - aus der aktiven Wandlung des Dunkels und aus der Integration des Lichtes. Wenn ihr "man" sagt, seid ihr leere Hüllen, dann sucht ihr im Außen. Sage Ich, Ich Bin. Sage auch nicht Du, weil Sabine im Grunde genommen gar nicht da ist. Sabine ist in der Pause wieder da und spricht dann mit euch. Aber hier gibt es keine Sabine.

Felix: Und wer spricht dann, wenn ich fragen darf?

Sabine: Im Moment spricht dein höheres Selbst mit dir. Wann immer ich, Sabine, mich auf euch persönlich ausrichte, spricht entweder euer eigenes höheres Selbst mit euch oder irgend eine ganz spezifische Persönlichkeit - Seth, Kwan Yin, Maria, Ohamah - immer gerade die oder der, um dessen Thema es zur Zeit gerade geht. Die Persönlichkeiten und Wesenheiten wechseln.

Du bist ein ganz kurzfristig eingeflogener Teilnehmer und weißt noch nichts über unsere Art der Arbeit. Ich wurde dir auf die Schnelle empfohlen, schlimmstenfalls als Heilerin deiner Probleme, was ich nicht bin, und hast dich spontan entschieden. Damit hast du einen kleinen Nachteil gegenüber den anderen, die uns schon länger kennen – aber vielleicht ist es auch ein gewaltiger Vorteil. Entscheide für dich einfach nur, ob du die Probleme, mit denen du gekommen bist, lösen möchtest oder nicht. Jegliche Form von Denunziation, die du hier empfinden könntest, ist nichts anderes als eine aufsteigende alte Energie in dir selbst, die du annehmen und loslassen könntest. Aber unterstelle sie nicht anderen, damit betrügst du nur dich selbst. Den anderen macht es nichts aus. Aber du gehst damit raus aus deiner persönlichen Energie, anstatt diesen Raum zu nutzen, um in dir selbst die eigenen Geschichten zu klären.

Ich werde in der Pause noch mit dir sprechen und dich ein bisschen einführen, damit du die Anbindung bekommst. Du bist so neu und so fremd hier, du bist wirklich reingeschossen worden. Das ist ehrenwert. Du hast meinen vollen Respekt und meine Liebe.


Lichte Kriegerschaft
Horst: Mir ging es genau so, wie du es geschildert hast. Ich habe mich angemeldet, habe nie wieder reingeguckt in die Homepage und am Sonntag kam Angst.

Sabine: Angst wovor?

Horst: Kann ich nicht sagen. Einfach so ein Gefühl: Fährst du jetzt, lässt du es offen? Und am Montag hatte sich das Gefühl geändert, warum ich nicht fahren will. Da hatte ich das Gefühl: Es ist eigentlich alles erledigt. Es kamen auch immer logische Gründe, warum ich nicht fahren kann. Das hat sich alles aufgelöst. Und am Dienstag dachte ich: die Reste, das was jetzt noch da ist, das lässt du klären. Du fährst.

Sabine: Selbst wenn ihr keine lebensorganisatorischen Gründe habt, nicht zu kommen, gibt es immer noch die letzten spirituellen Klemmen und Haken und ihr sagt: "Ach, ich erledige das jetzt selbst, das kriege ich alleine hin." Das ist ein Ego-Schleier, der euch die Möglichkeit zeigt, euch weiterhin verschlossen zu halten. Dinge, die ihr hier erledigen könnt, könnt ihr definitiv nicht zu Hause erledigen, zumindest nicht, wenn ihr hier verabredet seid. Und du warst hier verabredet.

Etliche von euch waren hier verabredet und mussten von mir noch hergebeten und beordert werden. Das könnt ihr nicht zu Hause erledigen. Fritzchen Meier und Hans Dampf können das in jahrelanger Kleinarbeit zu Hause machen - vorausgesetzt, dass sie ihrem Prozess treu bleiben. Ihr nicht!

Das zeigt euch, dass zwischen euch und den anderen ein ganz klarer Unterschied besteht. Ihr steht auf einer anderen Stufe als sie, ihr seid in einem anderen Entwicklungsraum als sie. An euch sind andere Anforderungen aus den geistigen Räumen gestellt als an sie. Die anderen bekommen von euch, was ihr von uns bekommt. Sie warten auf euch. Doch das hat Zeit. Zunächst müsst ihr es wollen und tun. Ihr müsst in eure lichte Kriegerschaft gehen, indem ihr eure dunkle Kriegerschaft in einer Form anerkennt, wie ihr es zu Hause nicht tun könntet. Ihr müsst könnte auch heißen: ihr könnt, weil ihr ja schließlich wollt. Sonst wäret ihr nicht hier.

Das Material, mit dem wir hier arbeiten, geht frühestens nächstes Jahr nach draußen. Ihr bekommt es hier exklusiv das erste Mal. Ihr seid die ersten, mit denen wir in dieser Form arbeiten. Ihr seid die Pioniere. Aber das Material selbst, mit dem andere es zu Hause auch selbst wollen und tun können, das gibt es erst in einem Jahr. Dennoch habt  ihr vorher schon Termine mit den anderen, an die ihr es weitergeben könnt.


Schlachtfeld und Palast
Hannes: Ich habe Zahnschmerzen gekriegt. Das war so heftig, wie ich es nicht gekannt habe. Und auch die Hüfte ist genau das Thema. Als wir gesprochen haben, hat sich wieder was gezeigt, da hat es gearbeitet. Und im Moment ist es sehr stark.

Sabine: Der Körper ist der Kelch, den ihr gebaut habt - mit den verschiedenen Kreuzigungen, auf die wir nachher noch einmal eingehen werden. Er ist der Transformator, der alle Energien aufnimmt und in etwas Neues wandelt. Gleichzeitig ist er das Gefäß, in das alle Resultate, alle Erfahrungen versenkt wurden und in den der Schmerz der Welt fließt seit ihr am Erwachen seid, seitdem die Schmerzen, die irgendwo an anderen Orten plötzlich entstehen, in lichten Kanälen zu euch her fließen. Und die möchten aus eurem Körper heraus.

Wenn ihr sie nun nicht heraus lasst, wenn ihr euch eurer Christuskraft, eurer Messiasschaft, wie es von Seth auch ausgedrückt wird, nicht bewusst werdet, dann werdet ihr an Energien krank werden und unter Umständen sterben, die aus völlig anderen Richtungen zu euch kommen - aus New York, aus Neuseeland, aus Äquatorial-Afrika, aus Köln - die nichts mit euch zu tun haben, aber in eurem Körper zu Etwas werden, die sich hier transformieren und dort einen Tumor bilden. Genau das passiert.

Und dementsprechend ist der Körper im Augenblick auch gleichzeitig Schlachtfeld und Friedhof, aber auch Kirche und Palast.


Demut und Demütigung
Hermann: Ich hatte in den letzten zwei Nächten, bevor ich hier hergekommen bin, Träume, in denen ich mit einem sehr aggressiven Hund konfrontiert worden bin.

Sabine: Was wollte der Hund von dir?

Hermann: Im ersten Traum hat er mich gebissen, im zweiten Traum war es ein anderer Hund, den konnte ich beruhigen.

Sabine: Und der Hund, der dich gebissen hat - wohin hat der dich gebissen?

Hermann: In die Stirn.

Sabine: Das ist relativ einfach. Grundsätzlich ist es so, dass die Tiere der dritten Dimension euch begleiten - als evolutionäre Begleitung eurer Gefühle: eurer Gefühlserbschaften und eurer Kräfte, eurer positiven und negativen Gefühle. Der Hund steht in diesem Zusammenhang für Selbsttreue, für Selbstfreude, für bedingungslose Annahme dessen was ist, für bedingungslose Vergebung - und gleichzeitig für die Demütigung und die Demut.

Demut ist eine aus der Demütigung hervorgegangene geistige Kraft, die euer Ausstrahlungsfeld weit macht. Der Hund steht zum Menschen, wie der Mensch zu seinem göttlichen Selbst steht: Für diesen Hund bist du der Herr. Und der Hund akzeptiert dich solange, wie du auf eine Art in deiner Macht bist, dass der Hund dich ertragen kann.

Und als Mensch stehst du zu deinem göttlichen Selbst solange, wie du deinem göttlichen Selbst gegenüber in einer Weise aufrichtig bist, dass dein göttliches Selbst dich ertragen kann.

In dem Augenblick, wo du in eine Ohnmacht gehst, obwohl du die Macht in dir hast, gehst du selbst vor die Hunde - das heißt, du gehst in die Knie, das heißt, du wirst gedemütigt. Die Selbsttreue, die sich in eine Treue der Welt gegenüber gewandelt hat, die Freude, die sich in Ernsthaftes, Zwangvolles, in Aggression, Taktik-Strategie-Denken verwandelt hat - alles dies ist das Gegenstück zum erlösten Hund in dir.


Selbsttreue
Ein aggressiver Hund zeigt dir, dass du dir selbst gegenüber eine große Aggression hegst, die du vor dir selbst noch nicht zugibst, die aber bereits am Wirken ist. Wenn der Hund dich im Bereich der Beine oder des Hinterns beißt, hat das eine völlig andere Bedeutung, als wenn er dir mitten ins Antlitz beißt. Das bedeutet, dass deine aggressive geistige Kraft zur Zeit bereit ist, dein Antlitz zu verunstalten und aus der Welt herauszunehmen, wenn du dich nicht in dieser Rückkehr zu dir selbst fängst - in der Treue dir selbst gegenüber: Selbsttreue, Selbstaufrichtigkeit und Selbstfreude.

Atme das erstmal und gib uns einen Hinweis zu deiner Unaufrichtigkeit dir selbst gegenüber, zu der Untreue dir selbst gegenüber. Gibt es in deinem Umfeld Situationen, in denen du dir selbst untreu bist und anderen treu?

Hermann: Ja.

Sabine: Und zwar mehr als genug, ja? Was ist der kardinale Aspekt deiner Selbstuntreue?

Hermann: Ich gebe mich auf innerhalb der Familie.


Feminine Kraft
Sabine: Das ist das eine. Aber es gibt noch etwas anderes, etwas viel Heftigeres, weshalb der Hund dich ins Gesicht beißt: Du verschließt deine feminine Kraft vor der maskulinen. Das Gesicht ist das männlichste am männlichen Körper überhaupt. Das Gesicht ist männlicher als der Geschlechtsapparat. Am Gesicht erkennst du den Mann, und durch das Gesicht eines Mannes schaust du als Mann - männlich.

Und in dem Augenblick, wo du deine eigene weibliche Kraft, jetzt da sie möchte, nicht kommen lässt, wird deine eigene Männlichkeit ziemlich flott an einen Tiefpunkt gehen. Die volle Männlichkeit erreichst du nur dadurch, dass du die volle feminine Kraft in dir öffnest. Und das volle markante maskuline charismatische Antlitz erreichst du nur dadurch, dass du die volle feminine Energie in deinem maskulinen Körper zum Ausdruck bringst.

Ein Mann, der nur das Maskuline lebt, wird sehr schnell unerotisch, schwach, unansehnlich und - sterben. Es ist das maskuline Gesicht, das maskuline Antlitz, das der Hund zerbeißt - das, was nicht mehr gebraucht wird, wenn du deiner femininen Kraft erlaubst, sich vollkommen in dir zu öffnen.

Kannst du damit etwas anfangen?

Hermann: Ich habe für mich selbst geglaubt, dass ich die weibliche Seite in mir sehr stark zulasse.

Sabine: Richtig, das können wir bestätigen. Doch in dem Augenblick, wo ihr anfangt etwas zuzulassen, macht ihr ein Verlies, einen Raum auf, von wo immer und immer mehr nachkommt. Das heißt, je mehr ihr zulasst, desto mehr kommt nach und möchte auch zugelassen werden.

Dieser Traum zeigt dir also, dass die ultimative Aufgabe, die dein Selbst dir gestellt hat, die ist, das feminine Selbst bedingungslos zuzulassen.

Der Hund selbst ist ein maskulines Wesen, hochaggressiv. Und deine Fähigkeit im zweiten Traum, diesen Hund zu beruhigen, beweist, dass du noch genug feminine Energien hast, um einen zweiten Angriff abzuwehren. Das heißt gleichzeitig, dass es in dir ganz offensichtlich ein Ultimatum gibt. Du hast dir selbst ein Ultimatum gestellt, jetzt an diesem Wochenende die feminine Kraft endgültig und bedingungslos und in der vollen Potenz zum Ausdruck zu bringen.

Wie gesagt, jeder Einzelne von euch erlebt das, was die ganze Gruppe erlebt. Und so ist es nicht nur dein Traum gewesen, sondern es könnte der Traum von allen sein.

Es ist die feminine Energie, das weibliche Antlitz, das die maskuline Kraft zum Leuchten bringt.

Sabine: Kannst du was damit anfangen?

Hermann: Sehr wohl.

Lasst uns mit der ersten Gesprächsrunde weitermachen. Lasst uns über die Gründe sprechen, weshalb ihr gekommen seid, damit wir schauen, ob es noch etwas gibt, wo wir tiefer gehen oder wo wir noch ein bisschen ziehen können.

Ihr habt jetzt die Möglichkeit, euch zu äußern. Bringt in die Runde ein: den Grund, weshalb ihr gekommen seid, die Wünsche, die ihr habt, die Entscheidungen, die ihr getroffen habt oder die ihr noch treffen wollt - das, womit ihr nach Hause gehen wollt.

Alles, was ihr zum Ausdruck bringt, gebt ihr herein, legt ihr auf den Tisch und kann in die Wandlung gehen. Mir, Sabine Wolf, hilft es sehr, von euch spezifische Anhaltspunkte zu bekommen.


Männergewalt
Sebastian: In der letzten Zeit ist extrem viel passiert, seit der Anmeldung, seit ich wusste, dass ich kommen will - und zwar mehr, als ich mir hätte vorstellen können. Mir ist der größte Schmerz zugefügt worden, scheinbar von außen. Der hat mich soweit gebracht, dass ich zum ersten Mal meine Kontrolle ganz verloren habe. Ich habe meine Partnerin so geschlagen, dass sie ohnmächtig wurde. Das ist jetzt zehn Tage her. Da passt es, dass ich hier bin.

Sabine: Was hat es mit dir gemacht, dass du das getan hast? 

Sebastian: Es war eine der besten Erfahrungen, die ich je hatte.

Sabine: Du machst dir also keine Vorwürfe, sondern du nimmst es jetzt mal neutral wahr und spürst, was sich daraus entwickelt.

Sebastian: Ja, doch ich frage mich, wie ich zu so etwas fähig sein konnte. Was jetzt noch bleibt ist das Was, der Wille, die Chance.


Probleme mit der Männlichkeit
Karl: Ich kann nicht mehr verdauen. Was ich fühle ist - Stagnieren.

Sabine: Was meinst du mit Verdauen? Verdauen im physischen Stoffwechsel?

Karl: Ja. Ich kann mich nicht heraushalten, ich will informiert sein, was gerade in der Welt los ist - und trotzdem vertrage ich es nicht.

Sabine: Nicht trotzdem, sondern deshalb. Deshalb.

Karl: Und jetzt habe ich das Gefühl gehabt, dass ich doch schon relativ offen bin, aber mit meiner Männlichkeit habe ich noch viele Probleme.

Sabine: Wieso aber? Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Was für Probleme hast du mit deiner Männlichkeit?

Karl: Im Prinzip kann ich diese dunkle Seite nicht wirklich annehmen. Ich verstehe sie zwar vom Verstand her, intellektuell, aber ich kann sie nicht wirklich annehmen.

Sabine: Bist du denn bereit, sie anzunehmen, für den Fall, dass wir es für dich einrichten könnten? Du kannst sie zur Zeit noch nicht annehmen. Du hast ein gewisses Verständnis dafür, aber da sind auch genau diese Ego-Grenzen, die es dir nicht möglich machen, das Ganze in die Drehung zu bringen, diese dunklen Wurzelkräfte von unten heraufzuholen und in die Krone zu bringen. Diese Ego-Grenzen könnt ihr in der Tat nicht alleine überschreiten. Und doch ihr könnt und werdet sie Hier und Jetzt überschreiten - es braucht allein eure Bereitschaft.

Karl: Als Verstandesmensch ist mir klar, dass alles so gekommen ist. Für mich ist das immer schlecht oder negativ.

Sabine: Und genau deshalb funktioniert deine Verdauung auch nicht. In dem Maße, in dem ihr heute heilige Dinge und einst heilige Zeiten eures Lebens verflucht und als schlecht und negativ bewertet, kann euer Dünndarm nicht mehr arbeiten. Er verliert ebenso die Fähigkeit, die Nahrung zu teilen und das hier Überflüssige, das Schlechte, an den Dickdarm weiterzuleiten, wie auch die Fähigkeit, das Lebensnotwendige, das Gute über den Leber-Galle-Kreislauf zu resorbieren. In seiner Verwirrung fängt der Dünndarm an, das Schlechte zu resorbieren und das Gute abzuführen.

Wenn ihr euch entscheidet, in einer hochkarätigen Zeit, in der es keine Bandbreite zwischen Dunkel und Licht mehr gibt, wo Dunkel und Licht zusammengekommen sind und nur noch auf der Sowohl-als-auch-Ebene fließen - sowohl Gut als auch Schlecht, sowohl Dunkel als auch Licht - nicht mehr Entweder-Oder sondern Sowohl-als-auch - wenn ihr euch entscheidet, in dieser Sowohl-als-auch-Zeit immer noch Entweder-Oder zu denken, gehen eure gedanklichen Entscheidungen sofort auf eure Organe über, traumatisieren sie und ziehen sie aus ihrer Funktionsfähigkeit, aus ihrer Organ-Intelligenz, heraus.

Und dann geht es in eine körperliche Vergiftung, in eine Übersäuerung, in eine Schwächung - entweder in den Verlust von Lebenssubstanz oder in die Ansammlung von Schmerz, Fett, Schlacken.

Die Entscheidung, sowohl das Schlecht als auch das Gut, sowohl das Dunkel als auch das Licht, sowohl das Falsch als auch das Richtig in euch zirkulieren zu lassen und diesen jeweils hochkarätigen Intelligenz-Paaren - Licht in der Dunkelheit und Dunkelheit im Licht - zu erlauben, eure Körper zu durchfließen und zu wandeln, dann bringt dies eure gesamte Sterblichkeit in die Drehung, in eine Unsterblichkeit, alle eure abgestiegenen Organfunktionen in aufsteigende Prozesse.

Das war vorhin gemeint, als ich zu Felix sagte, er betrügt nur sich selbst. Ihr betrügt euch selbst, wenn ihr mit eurem persönlichen Anliegen nach draußen geht und dort schaut und dort fordert. Ihr seid nicht betrogen, wenn ihr das alles als eures annehmen könnt, was hier im Moment gerade ausgedrückt wird.

Der Körper, und gerade der Unterleib, ist derjenige, der zur Zeit am meisten auszuhalten hat. Kopf und Herz und die Lungenräume - um die ging es in der ersten Zeit eures Lichtkörperprozesses. Jahrelang habt ihr das Licht geatmet und in eurem Herzen ausgedehnt. Nun, der Unterleib ist immer noch ein apokalyptisches Schlachtfeld.

Also Karl, deine Bereitschaft haben wir. Deine Erlaubnis haben wir, zu agieren. Die nehmen wir gerne an.


Der Weg zu mir selbst
Marcel: (die Beine übereinander geschlagen und die Arme und Hände fest vor dem Bauch verschränkt) Ja, der Weg zu mir selbst hat mich hier her geführt. Es ist unglaublich viel passiert in diesen letzten Monaten. 

Sabine: Könntest du bitte, während du sprichst, deine mehrfache Verklammerung vorm Unterleib lösen?! Wann immer ihr sprecht, richtet sich euer Körper sofort auf eine aktive Phase ein. Und wenn du jetzt so über die letzten Monate sprichst, schürst du ein Höllenfeuer darin. Mach das nicht.

Marcel: Ich habe immer deine Lektionen vom Kristall-Seminar gelesen und mich gefragt: Um was geht es eigentlich noch, bin ich da richtig? Ja, es ist gut, es geht weiter. Ich bin wie im freien Flug. Zuletzt war es sehr stürmisch und jetzt eigentlich stabil. Als du eben erzählt hast, habe ich mich sehr gut gefühlt - richtig, zufrieden, stark, sehr stark.

Sabine: Bei welchem Thema hast du dich stark und zufrieden gefühlt?

Marcel: Als du von Seth erzählst hast, wo es um die Kriegerschaft geht. Ich habe geschlafen und doch nicht geschlafen, und das war ein gutes Gefühl. In mir sind so Phasen da, die einfach noch dort hinten sind, die kommen erst.

Sabine: Natürlich. Wir haben ja noch Zeit.

Marcel: Ins Fließen zu kommen - deshalb bin ich gekommen. Es geht einfach weiter. Ich will sehen, wie weit ich komme. Ich hatte nie Zweifel. Das ist das Gute, ich habe es annehmen können und bin gespannt, was läuft. Ich bin da und es läuft. Das ist spannend manchmal und hat wahrscheinlich auch mit mir zu tun.

Sabine: Ausschließlich mit dir.

Marcel: Das spielt ja auch keine Rolle, ich bin ja da. Das ist das Interessante, es ist mir egal irgendwo. Früher habe ich mich geerdet, jetzt erde ich mich nicht. Hier und Jetzt tun das die anderen für mich (meinte wahrscheinlich die geistigen Wesen).

Sabine: Das bedeutet, dass der vertikale Strom aktiv ist.


Feststecken
Sabine: Tobias, neben der Tatsache, dass ich dich hierher zitiert habe - was treibt dich hier her?

Tobias: Es kam im richtigen Moment. Ich stecke fest, vor allem was die Intuition betrifft. 

Sabine: Bezieht sich das jetzt speziell auf die Musik?

Tobias: Auch, ja. Ich stecke irgendwie fest, und ich habe das zu wenig wahrgenommen bisher. Interessant ist das, was ich auch von den anderen Teilnehmern gehört habe. Ich spüre eine andere Energie, wenn ich zu Hause bin. Und ich denke, der richtige Zeitpunkt ist jetzt. Es ist auch seither wieder eine größere Lust da, zu leben, überhaupt zu agieren, zu bewirken, zu handeln.

Sabine: Du bist aus der damaligen Lust, nach deiner Neuseeland-Reise, an deine neue Musik heran gegangen und ganz langsam mit ihr wieder ein wenig stecken geblieben? Jetzt gehst du einen Schritt weiter. Und du wirst wieder erleben, dass es anschließend ein Stück stecken bleibt, und dann wirst du wieder den nächsten Schritt machen und weiter gehen.

Das ist ein Akt der Balance: nach einem großen Aufstiegsschritt, einem großen Aha-Effekt und einer großen Klärung geht ihr mit dieser Klärung und diesem Effekt langsam wieder hinunter in die irdischen Sphären, bis zu dem Punkt, wo alles wieder stecken bleibt. Dann steigt ihr wieder auf und danach wieder abwärts.

Auf diese Art bringt ihr das Eine zum Anderen - den Himmel zur Erde und die Erde zum Himmel. Dies ist der Weg. Doch ihr werdet mit jedem Rückschritt nicht mehr so tief kommen, wie ihr zuvor wart. Und da ist die Frage, ob du selbst merkst, wann es mal wieder Zeit ist, aus dir herauszugehen.


Hetero- und Homosexualität
Sabine: Felix, was hat dich getrieben, auf den letzten Drücker zu kommen?

Felix: Ich bekam die Empfehlung vor ein paar Tagen. Dann habe ich noch die Website gelesen. Aber ich hatte immer schon den Wunsch, mehr zu verstehen, mehr zu sehen als das, was offensichtlich ist. Und da schien es so, als wenn es da andere Ebenen gibt ...

Sabine: Du meinst jetzt bezogen auf das Leben allgemein oder auf dieses Thema.

Felix: Auch in Bezug auf dieses Thema "Mann". Ich denke, dass ich mir das Schwulsein ausgesucht habe, um die weibliche Komponente mehr zu fördern oder zu leben.

Sabine: In dem Augenblick, wo du deinem Schwulsein einen Grund gibst, einen Stempel aufdrückst, einem Ziel unterwirfst, fließt es nicht frei. Schwul-Sein ist, genauso wie Heterosexuell-Sein, eine Wahl und eine Möglichkeit, auf Erden zu geben und zu empfangen und damit glücklich zu sein.

Der allererste Grund für die sexuelle Neigung, die ihr euch ausgesucht habt, ist: mit allem, was euer Geist in sich trägt, und mit all euren Lebensabsichten, jenen Körper und jene Form eurer Lust und Freude zu erleben, die ihr gewählt habt. Und dafür gibt es keine Bedingungen und keine Rechtfertigungen.

Allein die Fähigkeit, in dieser gewaltigen Gesellschaft, die von Bedingungen, Rechtfertigungen, Flüchen, Richtig und Falsch, Gut und Schlecht nur so durchdrungen ist, und euch permanent bombardiert - allein in so einer Gesellschaft aufrecht zu stehen, eine eigene Kraft, Freude und Lust zu finden - und damit auch im freien Fluss zu sein - allein das ist es, was wahrhaft von Bedeutung ist. Und dafür bist du hierher gekommen, weil du - nicht ganz zu Unrecht - vermutest, dass wir dich dabei ein bisschen unterstützen können.

Grundsätzlich hat Hetero- oder Homosexualität nichts mit männlicher oder weiblicher Energie zu tun, das ist unabhängig davon. Grundsätzlich ist es so, dass in jedem maskulinen Körper 50 Prozent feminine und 50 Prozent maskuline Energien sind und dass jede Form der Sexualität polar ist - das heißt, die einen haben eher eine maskuline Sexualität und die anderen eher eine feminine. Und auch hier ist es völlig gleichgültig, welchen Geschlechtes der Körper ist, und es ist ebenso gleichgültig, welcher Art deine sexuellen Neigungen sind.

Sowohl in der heterogenen Beziehung kann der Mann eine feminine Grundsexualität haben und die Frau eine maskuline - das ist gut so, weil sie sich dann polarisieren und es schön und spannend bleibt. Von daher unterscheiden sie sich nicht von der schwulen Beziehung, wo ein Partner die feminine und der andere die maskuline Grundsexualität lebt. Das ist völlig gleichgültig. Aber nicht gleichgültig ist, ob du in der Konstellation, die du gewählt hast, frei und glücklich bist oder nicht. Das ist nicht gleichgültig. Und um das geht es zutiefst.


Der magische Vertrag
Sabine: Benny, hast du dich schon etwas entspannt seit dem Beginn der Runde?

Benny: Noch nicht, nein.

Sabine: Du hast sehr viel geschluckt und aufgenommen vorhin und hast viele Aha-Effekte gehabt in unserer Einstiegsrede. Vieles in dir hast du, nach meiner Wahrnehmung, schon entspannen können. Weshalb bist du gekommen?

Benny: Ich möchte mich am liebsten verstecken. Sexualität ist sicher das Grundthema von mir. Mein Problem mit der Gesellschaft, die Art, wie ich in Gesellschaft bin, hängt mit dem Geldverdienen zusammen, das hängt mit allem zusammen - mit dem Geben und Nehmen. Das klappt halt nicht.

Sabine: Natürlich nicht. In dem Augenblick, wo sich so eine kosmische Rakete wie du auf der Erde verstecken will, geht das Ganze in die Hose - und zwar im tiefsten und schönsten Wortsinn.

Ihr seid abgestiegen mit dem JA der Geburt, das ihr gegeben habt. Männer haben vorwiegend das JA der Geburt gegeben, Frauen sehr oft das NEIN. Mit dem JA der Geburt habt ihr beschlossen: "Jawohl, ich gehe diesen Erdenweg!" und habt damit einen Vertrag mit euch selbst geschlossen, der bindend ist. Ihr habt einen magischen Vertrag mit euch selbst geschlossen.

Dieser magische Vertrag sieht vor, dass dein menschliches Leben, dein verkörpertes Selbst alle nur mögliche Hilfe bekommt, damit die große geistige Kraft, mit der du abgestiegen bist, eines Tages in deinem Körper aufleuchtet und aus ihm hervorströmt. Und er sieht vor, dass die Mittel, mit denen dein göttlicher Geist dir hilft zu erwachen, nicht unbedingt nur nette sein müssen - im Gegenteil: die heftigen Mittel sind die besten.

Benny: Ich hatte einen Traum letzte Nacht. Ich habe geträumt, ich hätte meinen Kollegen im Müllcontainer gefunden - seine Werkzeuge, seine Waffen, seine Messer. Dafür habe ich ihm Rache geschworen. Danach habe ich mich mit fünf Italienern angelegt ....

Sabine: Kollege tot?

Benny: Er war im Gesicht blutig.

Sabine: Was heißt Kollege für dich?

Benny: Das ist mein bester Freund. Sein Markenzeichen sind Messer, er ist Messerschleifer. Und in der Innenstadt ist alles im Umbau, da stehen riesige Baumaschinen. Ich habe wahnsinnige Angst vor diesen Baumaschinen gehabt.

Sabine: Aber immerhin hast du dich, nachdem du deinen Kumpel da rausgezogen hast, mit fünf Italienern angelegt. Also, wer war der Kollege, der da in dem Müll gelegen hat?

Benny: Weiß ich nicht.

Sabine: Natürlich weißt du das: Das warst du selbst. Und wofür standen die Messer und die Waffen, die über ihm/dir lagen? Und was hast du mit diesen Waffen gemacht, weshalb liegt das alles auf dem Müll?

Benny: Ich habe sie weggeworfen, entsorgt.

Sabine: Nein, entsorgen sieht anders aus. Der Müllhaufen bestand aus dem geschredderten Leben von Benny heute am Ende der Zeit. Und die Waffen und der Müll, die da drüber lagen, sind jene Waffen gewesen, mit denen du dich selbst bis ans Ende der Zeit so fertig gemacht hast, dass du genau die Situation in dir leben konntest, die du bis jetzt lebst – und geträumt hast.

Du hast diese Waffen immer gegen dich selbst verwendet. Das ist nicht schlecht, das ist gut. Damit hast du dich an den Punkt der Selbsterniedrigung gebracht, der dir ein gewaltiges geistiges Potenzial offenbart, das wir dieser Tage öffnen.

Aber du hast damit dein altes Leben, dein altes Körperhaus - mit all dem Werkzeug und den Waffen, mit all dem Müll, den du bisher zusammen gesammelt hast, auf dem du dein 40-jähriges Leben bis jetzt aufgebaut hast – weggeworfen. Das war fertig. Und dann bist du nach draußen gegangen, um mal zu schauen, ob deine Muskeln noch stark genug sind, und hast fünf Italiener verprügelt. Das ist doch wunderbar.

Das warst du alles selbst – auch die fünf Italiener. Du bist einfach zu deinem höheren Selbst gegangen und hast gesagt: Ich bin bereit! Dann hast du jedem von den Geistigen eins in die Fresse gehauen - frei nach dem Motto: Warum habt ihr mich nie unterstützt, gerettet oder sonst was?

Fakt ist, das warst alles du selbst. Du hast in diesem Traum dir selbst dokumentiert, dass du mit dem zermürbenden absteigenden Leben jetzt fertig bist, das Projekt super abgeschlossen hast - immer noch lebst und jetzt in die KRISTALLMENSCH-Großbaustelle gehst, um dich dort zu guter Letzt noch einmal von den Licht-Baggern der neuen Zeit ausheben zu lassen. Das ist doch gut!


Sexualität ist reines Körper-Sein
Sexualität ist nichts anderes als das Körper-Sein selbst. In dem Augenblick, da ihr über die Geburt in die physische Welt kommt, seid ihr bereits sexuelle Wesen. Warum sonst sollten die Kleinkinder schon in der Frühphase ihres Menschseins an ihren Genitalien und in ihren Exkrementen spielen? Warum suchen sie von Beginn ihrer Verkörperung an die Lust, den eigenen Leib zu fühlen? Warum ist das Wort „Pipi“ und der Stolz, es gut gemacht zu haben, in den ersten Jahren eines der wichtigsten Themen für sie?

Und weil dies alles damals, am Beginn des 20. Jahrhunderts, auf eine so drastische Art und Weise mit der sogenannten Reinlichkeitserziehung hierzulande unterbunden wurde - das sexuelle Sein selbst, das Kindsein, das Lustvollsein, das Freudvollsein, das Kreativsein, all diese Dinge sind Grundkomponenten der Sexualität - konnten jene Schergen heranwachsen, die später in den Konzentrationslagern ihre ur-persönlichen, geistigen und sexuellen Verluste und daraus entstandenen Abnormitäten im Quälen und Foltern anderer Menschen leben konnten.

Sexualität hat nicht nur was mit Rammeln, Vögeln und Fröscheln zu tun, wie viele Menschen gerne meinen, sondern sie ist zutiefst das physische Sein des kosmischen Geistes, das Körpersein selbst der zumeist Unverkörperten. Es ist ein Hochgenuss, eine wonnige Leidenschaft, einen physischen Körper zu besitzen, den ihr erst wieder erahnt, wenn ihr wieder körperlos seid. Die Sexualität ist die vollkommene Identität mit sich selbst - völlig gleichgültig, ob sie heti, homi oder selbst-genügend ist.

Und wenn ihr als sehr lustvolle Wesen gekommen seid - das heißt als geistige Wesen großer Freude - und eure Götterfunken beim Eintritt in eure Körperwelt nur so umherstieben, dann habt ihr in der Tat auch das sexuelle Drama gewählt. Ihr bringt eine große kosmische Liebes-Leidenschaft, die auch Ohamah öfter schon thematisiert hat, zur Erde. Dafür musstet ihr zunächst das Elend der alten Angst-Aggression-Leidenschaft und Lebensmüdigkeit in euch aufnehmen - und daran fast zugrunde gehen. Doch ihr konntet nicht zugrunde gehen, denn ihr wart stärker und liebevoller, als alles, was euch zermürbte, herausforderte und an den Boden drückte.

Und weil du das ehrst, weil du das wahrnimmst und jetzt an einem Punkt angekommen bist, wo du sagen kannst: Wow, das hat sich gelohnt! - weil du dieses Ja-Wort für dich selbst erneut sprichst, weil du deine innere Aufrichtigkeit und Selbsttreue jetzt gerade aktivierst, wird sich alles Dunkel, alle Mühsal und alle Hoffnungslosigkeit erlösen und kannst du einfach alles loslassen, was war, was ist und was sein wird. Du kannst sagen: Ich bin Hier und Jetzt fertig, ich habe alles gemacht, was ich konnte. Den Rest überlasse ich Sabine & Co.

Und ich habe einige Male flach gelegen, wenn deine E-Mail-Päckchen wie kleine Briefbomben im Lichtpunkt ankamen. Beim Aufmachen gab es jedes Mal einen Riesenknall. Was sich da über mich ergossen hat! Doch wir beide haben einen großen Gleichklang. Diese sexuelle Kraft - deine Leidenschaft, die Dinge bis in die Tiefen auszuloten und dann alles hemmungslos aufs Papier zu rotzen - das kenne ich gut. Daher sind wir in großer Resonanz und ich konnte deine Dramen gut annehmen – und klären. 

Ja, das ist gut - Erlösung und Reinigung pur. Wunderbar. Dafür machen wir ja den ganzen Budenzauber am Ende der Zeit.


Sehnsucht nach dem eigenen Mann-Sein
Manuel: Ich war ja in den letzten Wochen bei zwei, drei Workshops im Lichtpunkt, wo viele Frauen waren. Es war geil und es ist unwahrscheinlich viel passiert.

Sabine: Was meinst du, wenn du geil sagst?

Manuel: Dann meine ich das, was mit mir passiert ist, was in mir passiert ist, der ganze Prozess. Das, was ich erleben durfte. Es ist geflossen.

Sabine: Es war nicht geil in diesem Sinne, sondern es war genial, gewaltig, es hat ein gewaltiges inneres Fließen begonnen.

Manuel: Es ist geflossen. Ich bin ein deutliches Stück mehr in meine Kraft gekommen. Und so gesehen ist es die logische Konsequenz, dass ich jetzt hier bin. Und dennoch bedurfte es eines Hinweises von deiner Seite. Ich bin auch deswegen hier, weil es seit Jahren in mir eine Sehnsucht gibt nach Begegnung mit Männern.

Sabine: Und zwar mit richtigen Männern, die du ja durchaus nicht überall findest.

Manuel: Nein, die habe ich bisher nicht gefunden. Nicht wirklich. Deswegen bin ich hier und ich freue mich.

Sabine: Was bedeutet die Sehnsucht nach Männern?

Manuel: Austausch.

Sabine: Nein. Wofür steht deine Sehnsucht, endlich einmal richtige Männer zu treffen, wofür steht sie wirklich?

Manuel: Für meine eigene Männlichkeit.

Sabine: Genau. Die Sehnsucht nach deinem eigenen Mann-Sein. Nimm das mal an, atme das  senkrecht. Tolle, richtige und kernige Männer in deiner Umgebung nützen dir gar nichts. Die würden dir nur zeigen, dass du immer noch kein toller und richtiger Mann bist. Ja, es geht um dein eigenes Mann-Sein, um deine eigene Männlichkeit, die hochkarätig femininer Natur ist, die den Heiler und den Krieger in sich hat.

Du hast am letzten Wochenende im Lichtpunkt erlebt, dass du mit deiner großen männlichen Kraft, mit deinem männlichen Charisma - die in dieser Zeit gewachsen sind und jetzt langsam zu vollem Ausdruck kommen - bereits in der Lage warst, die verschiedensten Formen verbiesterter Härte von siebzehn Frauen zu dir zu ziehen und sie zu einem großen Teil zu erweichen. Da bist du während einer der Nächte fast vor die Hunde gegangen.

Aber du hast es geschafft - durch deine feminine geistige Kraft. Sie hat die unerlösten maskulinen Härten aus den Feldern der Frauen herausgezogen. Und damit begegnest du dir selbst ein großes Stück.

Manuel: So habe ich es empfunden, ja. Es war eine große Nachwirkung da.

Sabine: Und dann hattest du die klare Erkenntnis, was du schon lange wusstest, aber immer für falsch gehalten hast, dass du diese weiblichen, sanften, liebevollen und kraftvollen Energien sehr lebendig in dir hast. Aber wann immer du sie bisher genutzt und zum Ausdruck gebracht hast, folgte eine Identitätskrise, die sagte: Moment mal, ich bin so kein richtiger Mann. Nun - das Eine und das Andere herrscht, das Sowohl-als-Auch.

Manuel: Und dennoch war ich im Außen ein großer Krieger. Ich hatte aber immer Frauen an meiner Seite. Meine engsten Verbündeten, auch in all diesen Kämpfen, waren immer Frauen - mit einer absoluten Loyalität. Immer parat, wie ein Mann.

Sabine: Das weibliche Wesen konntest du in dir selbst leben lassen, weil du einen klaren Abstand dazu hattest – und ihn gewahrt hast. Du hast gesagt: Sie kann mir nicht gefährlich werden, ich bin schließlich ein Mann! Dies hast du dir selbst mit der Loyalität der Frauen bewiesen. Doch das männliche Wesen in dir zu stärken, hätte gefährlich werden können, denn deine männlichen Energien und Kräfte waren bereits im Übermaß entwickelt - wie du erkennst, wenn du dich an deine speziellen Feldzüge und Kämpfe im Geschäftsleben erinnerst.

Tatsächlich hast du, wenn auch unbewusst, Frauen an deiner Seite geschart, um mit deren Hilfe deine eigenen weiblichen Energien in Resonanz zu bringen und lebendig zu halten. Zudem mögen sie dein Mann-Sein hin und wieder über den vermeintlichen Mangel des Vollständig-Seins hinweggetröstet haben, doch Erfüllung haben sie dir nie gebracht. Das konnten sie gar nicht, denn in Wirklichkeit war es der Mangel an lebendiger femininer Kraft in dir selbst - das jahrelange Zurückweisen deiner weiblichen Zwillingsseele, wann immer sie sich dir näherte. Dein eigenes wahres Mann-Sein entsteht nur dadurch, dass du sie vollkommen annimmst und integrierst.


Coole Neugier
Max: Ich kann es nicht genau beschreiben, ich besuche die Seminare, weil sie mich einfach ansprechen. Ich will mich selber besser kennen lernen, das ist sicher auch ein Grund. Ich habe mich früh angemeldet. Irgendwas zieht mich hier her, ich kann es aber nicht beschreiben. Ich habe mich nicht damit rumgeschlagen, sondern irgendwas zieht mich.

Sabine: Wenn du sagst "irgendwas", nachdem wir hier schon zwei Stunden gequasselt haben, können wir doch zumindest schon mal davon ausgehen, dass es bereits einige konkrete Themen gab, mit denen du in Resonanz bist, oder?

Max: Ja, das spricht mich schon an.

Sabine: Dann langweilen wir dich zumindest nicht.

Max: Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob ich nur neugierig bin oder ob ich es wirklich wissen will, ob ich es so lassen kann.

Sabine: Triff eine Entscheidung, Max. Wenn du hier die intellektuelle, gedankenverlorene  Schiene fährst, dann zeigt dies, dass eine sehr große innere Kraft in dir herrscht, die sich öffnen möchte - und dich damit bedroht. Und du hast alle möglichen guten Werkzeuge, um diese innere Kraft eine Zeitlang verschlossen zu halten. Du machst die coole Neugier daraus, das distanzierte Interesse.

Ich werde Susanne und alle geistigen Wesen bitten, besonders auf dich einzuwirken, damit aus dem tatsächlichen Nicht-Interesse eine Betroffenheit und Öffnung wird, ja?

Max: Ja, nun bin ich schon mal da. 

Sabine: Wir behalten das im Auge.


Bis die Verzweiflung kommt
Otto: Er passt gut, dieser Termin. Ich merke so eine innere und äußere Müdigkeit. Die äußere Müdigkeit ist einfach da, die innere Müdigkeit ist das Gefühl, an einem Endpunkt der Schöpferkraft angelangt zu sein, die Tür zur Bibliothek selbst noch verschlossen zu halten, im Moment noch nicht durchgehen zu können.

Und genauso ist es auch in der Begegnung mit Frauen. Ich gerate immer wieder an Frauen, die im Grunde auch im sexuellen Bereich meine eigene Unsicherheit widerspiegeln. Ich bin jetzt an dem Punkt angekommen: Ich habe überhaupt keine Lust mehr.

Sabine: Aber das ist nicht der Endpunkt. Das dauert noch lange, bis die Verzweiflung kommt.

Otto: Die ist in Wahrheit schon da. Ich bin es einfach leid. Zutiefst leid.

Sabine: Leid ist keine Verzweiflung. Das ist jetzt die rein intellektuelle Betrachtung einer möglichen Verzweiflung, die vielleicht in 25 Jahren mal kommen könnte. 

Ich gehe jetzt nicht weiter darauf ein. Doch nehmt einfach, wie auch hier gerade, wahr, dass ihr wunderbare Möglichkeiten der Verschleierung habt, die euch helfen, euch hier nicht zu outen, euch nicht auszudrücken in der Form, wie eure Seele es vielleicht gern möchte. Und - fühlt euch nicht von uns gedrängt.


Weiß ich doch nicht!
Manfred: Mir fiel der wunderbare Satz ein, den Susanne neulich gesagt hat: "Weiß ich doch nicht!" Das hab ich so toll gefunden …

Sabine: Was steckt in diesem "Weiß ich doch nicht"?

Manfred: Ganz viel Weisheit für mich. Weil ich merke, dass ich sehr viel mit meinem Verstand erkläre und rechtfertige und Gründe suche, und dass ich noch viele Fragen habe.

Sabine: Welcher Natur ist diese Weisheit, die sich in „Weiß ich doch nicht!“ versteckt?

Manfred: Eine kindliche Weisheit.

Sabine: Kinder sind noch nicht weise, Kinder müssen erstmal weise werden, behaupte ich jetzt mal ganz frech. Welcher Natur ist die Weisheit, die in „Weiß ich doch nicht!“ steckt?

Manfred: Gelassenheit, die Dinge geschehen zu lassen.

Sabine: Die Bereitschaft. Welche Dinge dürfen bei dir geschehen?

Manfred: Bei mir dürfen eigentlich alle Dinge geschehen. Ich habe mich ganz geöffnet, ich bin mit sehr viel Freude und Gelassenheit hier her gefahren. Zu meinem Hiersein kam der Impuls von dir. Da ist eine Gewissheit, dass etwas geschehen kann. - Und was Sebastian gesagt hat, hat mich sehr berührt. Und Manuel …

Sabine: Es geht nicht um Manuel und Sebastian, sondern es geht jetzt um dich. Weshalb bist du gekommen?

Manfred: Weil ich immer wieder erkenne, dass ich mit dem Verstand rechtfertige und Gründe suche, die sich aber nie als wichtig herausstellen.


Verkrustungen auflösen
Anton: Es gibt ja eine Menge esoterische Geschichten im Internet. Und als ich KRISTALLMENSCH das erste Mal vor etwa zwei Jahren gesehen habe, bin ich wie magisch reingeflogen. Bei den ersten Rundbriefen über Atlantis und Sexualität habe ich gesagt: Wow, das ist ja ziemlich irre.

Vor ungefähr einem Jahr habe ich eine fast 20-jährige Beziehung, in der es zwei Töchter gibt, beendet - fünf bis zehn Jahre zu spät. Die Frau hat mir das dann so gezeigt, dass sie am Schluss auf mich eingeschlagen hat: Ich schmeiße dich jetzt endlich raus, lass mich endlich los. Ich bin so ein bisschen der Nice-guy-Typ.

KRISTALLMENSCH hat mir eigentlich viel gebracht. Aber es geht nicht so richtig weiter. Der Termin für dieses Seminar "Männliche Sexualität" passte erst überhaupt nicht rein. Meine Frau sagte, das geht nicht, deine Älteste wird 18, da kannst du nicht auf das Seminar gehen! Aber ich wusste, ich will hier her.

Was Frauen betrifft - also dieses Maria Magdalena-Manuskript hat mich sehr angesprochen. Ich habe gedacht: Diese ganzen Verkrustungen, diese ganzen Zeitalter langen Geschichten, die da drin stecken - wenn man die jetzt wieder auflösen kann, das ist ja wunderbar!

Eigentlich wäre ich lieber gemütlich zuhause. Aber ich wusste, ich will hier her und habe mich sofort angemeldet. Ich bin sehr gespannt und bin auch bereit, mich komplett zu öffnen.

Sabine: Mit dir sind wir auf Anhieb zufrieden.


Der selbstgemachte Orgasmus ist am schönsten
Bernd: Ich habe eine Erfahrung … ich habe vor einiger Zeit eine lange Partnerschaft beendet und bin rausgegangen mit der Vorstellung, in eine neue reinzugehen und alles ganz anders zu machen.

Sabine: Wie viele Tage haben zwischen diesen beiden Partnerschaften gelegen?

Bernd: Kein Tag. Und ich kann jetzt feststellen, dass es nicht geht.

Sabine: Natürlich geht das nicht. Das kann ja nicht gehen.

Bernd: Ich kann jetzt die Erfahrungen trotzdem machen, zwar nicht im Sinne, es anders zu machen, aber anders zu erleben, anders anzunehmen.

Sabine: Super.

Bernd: Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe gemeint, alles ist weg und kommt nie wieder. Doch es kommt alles wieder. Und das Schöne daran ist, dass ich es wirklich anders annehmen kann. Ein konkreter Punkt, den ich hereinbringen möchte ist: Mein ganzes Leben schon zieht sich so ein Schleier über meine Sexualität. Was es ist, weiß ich nicht.

Sabine: Was du nicht weißt? Der Schleier oder die Sexualität?

Bernd: Der Schleier im Zusammenhang mit der Sexualität. Da ist irgendwas, was ich nicht begreife oder verstehe.

Sabine: Muss man Sexualität begreifen oder verstehen?

Bernd: Nein, es geht darum, ich möchte mich an die Freude erinnern. Das ist der Knackpunkt, um den geht es.

Sabine: Und das tust du aber nicht.

Bernd: Ich stelle in der letzten Zeit fest, dass meine eigenen Orgasmen die schönsten sind.

Sabine: Die selbstgemachten?

Bernd: Ja.

Sabine: Natürlich. Das ist immer so. Nicht nur deine, sondern die aller Welt.

Bernd: Nach der Anmeldung, in den letzten Tagen, passierte dann wieder sehr viel in mir, mit mir. Und dieser Aspekt, den du vorhin genannt hast, den erlebe ich sehr intensiv in meinem Leben: dass Dinge kommen, mich hochheben und dann aber genauso runter bringen - immer kürzer, immer schneller. Ich gehe davon aus, dass da auch eine Klärung kommt für mich, weil ich da nicht weiter weiß. Und als ich gelesen habe, dass einer von unseren Begleitern HORUS ist, da war etwas - ich kann ihm hier begegnen! Etwas schwingt da in mir, das eine Rolle spielt.

Sabine: Du kannst ihm hier begegnen, sagst du.

Bernd: Ich weiß es nicht. Aber es hat etwas Berührendes.

Sabine: Wenn du ihm hier begegnest, wo steht er? - Momentan steht er dort. Aber nicht mehr lange. Wo könnt ihr ihm, wo kannst du ihm nur begegnen? Alle diese Wesen stehen zur Zeit außerhalb von uns, im Kreis um uns herum, um während dieses Wochenendes in uns aufzugehen.

Bernd: Ich erlebe im Augenblick meine Sexualität in einem absoluten Niedergang.

Sabine: So ist es. Wir gehen auf viele Dinge, die du jetzt genannt hast, später noch ein.

Bernd: Nach der Anmeldung, in den letzten Tagen, passierte dann wieder sehr viel in mir, mit mir. Und dieser Aspekt, den du vorhin genannt hast, den erlebe ich sehr intensiv in meinem Leben: dass Dinge kommen, mich hochheben und dann aber genauso runter bringen, immer kürzer, immer schneller. Ich gehe davon aus, dass da auch eine Klärung kommt für mich, weil ich da nicht weiter weiß. Und als ich gelesen habe, dass einer von unseren Begleitern HORUS ist, da war etwas - ich kann ihm hier begegnen! Etwas schwingt da in mir, das eine Rolle spielt.

Sabine: Du kannst ihm hier begegnen, sagst du.

Bernd: Ich weiß es nicht. Aber es hat etwas Berührendes.

Sabine: Wenn du ihm hier begegnest, wo steht er? - Momentan steht er dort. Aber nicht mehr lange. Wo könnt ihr ihm, wo kannst du ihm nur begegnen? Alle diese Wesen stehen zur Zeit außerhalb von uns, im Kreis um uns herum, um während dieses Wochenendes in uns aufzugehen.

Bernd: Ich erlebe im Augenblick meine Sexualität in einem absoluten Niedergang.

Sabine: So ist es. Wir gehen auf viele Dinge, die du jetzt genannt hast, später noch ein.

Absicht und Natur des Workshops

Und hier liegen unsere Absicht und unser Programm: In diesen drei Tagen, in diesen drei mal drei Blöcken von je drei Stunden werden diese dunklen Kräfte in euch aufsteigen und sich erlösen und wandeln - während ihr hier sitzt und wir gemeinsam sprechen oder ihr dort liegt und innerlich reist. Die ersten Schwaden sind bereits dabei, sich aus euren Körpern herauszulösen und noch ein wenig durch diesen Raum zu wabern, bevor sie sich erlösen.

Unser Ziel besteht darin, dass ihr am Montagmorgen, wenn wir uns ein letztes Mal zum Frühstück treffen, mental klar und emotional rein seid, offen in eurem Fließstrom und in euren Zellen runderneuert. Dafür haben wir einige Werkzeuge zur Verfügung, die wir euch während der drei mal drei Blöcke vorstellen werden.

Wir werden euch erläutern, wie ihr so klein werden konntet, wie ihr es geschafft habt, so sehr am Ende anzukommen, wie ihr Hier und Jetzt seid, und welche Werkzeuge ihr dafür gewählt - und wieder vergessen habt: Matrizen, Implantate, Schluchten und Operationen, die ihr auf eurem absteigenden Weg gewählt habt, die euch Hier und Jetzt alle nicht mehr weiterführen.

Noch seid ihr in einer recht engen Position. Wir werden eine nach der anderen erläutern, öffnen und wandeln sowie ihre Ziele erfüllen - und am Ende werdet ihr euch gar nicht wundern, warum es so leicht war, aus dieser heruntergekommenen Tiefe wieder herauszukommen, aufzusteigen. Es ist leicht, da herauszukommen. Wir müssen einfach nur wissen, wie es geht und es dann auch tun - und das machen wir. Das heißt: einen wesentlichen Teil davon machen wir in diesen drei Tagen und den Rest macht ihr in eurem neuen Leben.

Und natürlich steigt in euch kultivierten und spirituell weit entwickelten Männern in diesem Augenblick auch Väterchen Vorsicht auf und sagt: „Ähmmmm, Moment mal! Jetzt muss ich aber aufpassen, dass es hier nicht zu weit geht. Eine Mindestkontrolle sollte ich doch schon sein, so ganz werde ich die Hosen nicht herunter lassen ....!“

Nein, ihr müsst keine Kontrolle aufrechterhalten - und ihr könntet es auch gar nicht. Wir sagen euch dies hier explizit, um euch gleich am Beginn alle Zähne zu ziehen, die ihr aus eurem alten Gebiss noch mit hinüberretten wollt. Nun, die meisten Zähne sind inzwischen sowieso falsche - selbst die Zähne habt ihr in der Mitte der Zeit losgelassen und euch lange Zeit mit Plastik, Amalgam und Porzellan zufrieden gegeben. Lasst uns euch Hier und Jetzt also die letzten gesunden eigenen Zähne ziehen.

Das Gebiss steht einerseits für die Waffenkammer, die Zähne stehen für die Waffen, die Speere und Schwerter, Lanzen und Messer, andererseits für Gefangenschaft, die Gitterstäbe des Käfigs. Mit aufgerissenem Rachen stürzt ihr euch auf Feinde und Probleme und verbeißt euch in sie. Mit zusammengebissenen Zähnen haltet ihr die Kontrolle und sorgt dafür, dass bestimmte Dinge, Worte, Gefühle und Wahrheiten, ja sogar Lösungen, nicht herauskommen.

Wir machen diese Dinge jetzt schon einmal klar, damit ihr euch auf unsere Vorgaben und auf eure verborgenen Ängste und Schätze einstellen könnt, damit ihr jetzt schon tief in euch ein inneres Einverständnis formulieren und erlangen könnt. Damit ihr während dieser ersten Stunde eine Bereitschaft in euch reifen lassen könnt, alle diese dunklen Schluchten, Urgründe und Erbschaften zu öffnen - selbst wenn euer Ego der Überzeugung ist, dass alle diese Themen überhaupt nichts mit euch persönlich zu tun haben.

Natürlich sind alle diese Themen auch eure, wenn sie auch in verschiedensten Formen, Gesichtern und Ausdrucksweisen in eurem Leben und oftmals tief in den unterbewussten Räumen der Gefühle und Gedanken verborgen sind. Doch es wird aufsteigen, es wird sich zeigen. Es wird hervorbrechen - und die Barrieren eurer Kontrolle fortschwemmen. Es wird aus den Tiefen und Höhen epileptischer Energieräume hereinbrechen, aus manischen, depressiven und psychotischen Nebenlebensräumen, aus den Grenzbereichen eurer Psyche und den Räumen jenseits der Grenzen eurer Normalität.

Habt Vertrauen, dass alles, was während dieser Tage überfließen und die Welt beschädigen oder verschmutzen könnte, von uns hier aufgefangen und gewandelt - und euch als klare neue Schöpferenergie zurück gegeben wird. Susanne, Monika und ich stehen hier gemeinsam mit der Unterstützung der Geistigen im Kreis um euch herum und  absorbieren das Überfließende, das plötzlich Hervorbrechende - das, was ihr nicht kontrollieren und wandeln könnt. Wir fangen es auf und halten es im gemeinsamen sicheren Raum geborgen.


Der sichere Raum
Der Raum ist sicher. Ihr könnt tun und lassen was ihr wollt. Ihr könnt öffnen, was ihr wollt, ihr könnt ausbrechen lassen, was ihr wollt - habt Vertrauen. Der Raum ist sicher, es kann euch nichts passieren – und anderen auch nicht.

Der Raum ist nicht nur im passiven Sinne sicher, sondern auch im aktiven. Er fordert von euch und er wird seine Forderung durchsetzen. Er fördert euch und wird diese Förderung in der optimalen Vollkommenheit realisieren. Dieser Raum ist nicht nur ein Raum, sondern eine Bewusstseinsdimension, eine gemeinschaftliche Intelligenz - ein geistiges Gruppenwesen. Es hilft euch bei der Öffnung aller inneren Räume, selbst wenn sie Jahrtausende lang verschlossen waren und fern von eurem Wachbewusstsein sind.

Dieser sichere Raum fördert euch und fordert von euch. Und fast könnten wir sagen, er übt einen gewissen Zwang auf euch aus, einen sanften aber unweigerlichen Druck auf bestimmte Stellen, die ihr während der Blöcke und Tage vielleicht noch bedeckt und verschlossen halten möchtet, obwohl doch die Zeit der Öffnung gekommen ist.

Ihr werdet in bestimmten Momenten der gemeinsamen Arbeit ein Ringen mit dem Raum erleben, einen inneren Kampf mit dem Raum ausfechten, um Dinge für euch zu behalten, die der Raum hinauspressen möchten. Gebt es einfach gleich auf, wenn diese Situation auftritt. Die Energie des Raumes, der Geist des Workshops wird euch alles das entlocken, was ihr noch zurückhalten möchtet - aber nicht mehr sollt.

Dies ist keine Fremdbestimmung, keine Einwirkung irgendwelcher kosmischer Meister auf euch „menschliche Marionetten“. Es ist ein Vertrag, den ihr selbst mit diesem Raum, mit dieser Zeit, mit dieser kosmischen Intelligenz geschlossen habt, eine Verabredung, die ihr gemeinsam getroffen habt, eine Bitte, die ihr an uns gestellt habt - und wir werden sie erfüllen.

Der Raum fordert von euch - und er wird seine Forderung durchsetzen. Der Raum fördert euch und er wird seiner Förderung nachkommen. Alle Tore werden am Ende geöffnet sein.

Hier und Jetzt habt ihr noch gar keine Vorstellung, was mit all diesen obskuren Ankündigungen gemeint ist. Doch ihr werdet es im Lauf der kommenden Tage erleben.


Schmerzattacken
Ein weiteres Phänomen dieses Raumes ist, dass ihr euch während unserer Workshops von einer Sekunde auf die andere in großen Schmerzwellen wiederfinden könnt, dass ihr plötzlichen Schmerzattacken ausgeliefert seid - im Rücken, im Unterleib, in der Schulter, im kleinen Finger der linken Hand . wo auch immer. Ganz plötzlich tritt ein massiver Schmerz auf, es reißt euch schier vom Hocker, und wenn ihr dies zulasst und frei atmet, dann ist er in fünf Sekunden wieder vorbei. Haltet ihr ihn fest, dann könnt ihr auch ein dreijähriges klinisches Trauma daraus machen und bekommt am Ende eine anständige Beerdigung.

Auch Schmerzsymptome und Krankheit sind in dieser Zeit nichts anderes, als eine aufsteigende Macht, aufsteigende charismatische und hochkarätige, abgrundtiefe und abscheuliche Kräfte aus den tiefsten Räumen eures Unterbewusstseins. Und wenn ihr diesen frei fließenden Strom festhaltet, wird er sich in kurzer Frist in einen hochkarätigen entzündlichen Krieg, in eine lähmende Verdammnis, in einen zerfressenden Aggressionszustand innerhalb eurer Organe und Körpersysteme ergießen und eure weichen, bereits müden Organe und abgenutzten Zellen in ein neues Trauma und neue Krankheiten bringen.

EIN SEIN zieht durch eure Körper hindurch, ES gelangte durch eure Körper in die Untergeschosse eurer Evolution und ES steigt aus diesen Tiefen durch eure Körper wieder auf. EIN SEIN wandelt sich in euren Körpern.

Was immer wir hier tun: Solange wir in diesem Raum sind, untersteht ihr einer sehr klaren und kompromisslosen Führung, sehr liebevoll, sehr konsequent und streng genug, um zum Ergebnis zu kommen. Es wird euch an der einen oder anderen Stelle durchschütteln - mal vor Lachen und Erleichterung, mal vor Erschütterung und Schmerz, mal vor Freude und Erfüllung. Und dennoch werdet ihr von den meisten Energien, Mustern und Matrizen, die dieser Tage aus euch heraus und in euch hinein fließen, nichts mitbekommen.

Der Kern der Wandlung dieser drei Tage wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten in eurem Zellgefüge, in eurem Bewusstsein und in eurer Schöpfung zeigen und ausdrücken.

Und in den langen Pausen habt ihr Zeit genug, euch ein wenig zu erholen.

Lasst uns noch ein paar andere Mysterien eures Lebensweges ansprechen, die hier ins Wirken kommen werden. Versucht nicht, sie sofort zu verstehen und zu durchdringen, sondern lasst euch von unseren Worten und dem Geist der Worte zunächst einmal durchdringen. Hört uns nicht angestrengt zu und versucht, sie zu verstehen, sondern atmet sie einfach und erlaubt ihnen, in euch zu wirken.


Das Herz als Strömungskreuz
Es gibt ein weiteres Phänomen in eurem Leben und Atemstrom: Wann immer ihr einen Schritt nach oben ins Licht macht, geht ihr gleichzeitig einen Schritt nach unten ins Dunkel. Alles was sich auf der Erdoberfläche befindet, hat sein umgekehrtes Gegenstück unterhalb der Erdoberfläche. Jede Pyramide, deren Spitze nach oben zeigt, hat ihr Gegenstück - eine geist-kristalline Pyramide, deren Spitze nach unten zeigt.

Wann immer ihr also schmerzhafte, schwarzmagische und despotische Energien aus den tiefsten Tiefen eures Unterbewusstseins und eurer evolutionären Vergangenheit heraufholt, kommen gleichzeitig aus den Höhen eures kosmischen Geistes die entsprechenden Licht-Energien herab. Und beide Ströme treffen sich im Herzen.

Euer Herz ist ein Energiewandler und ein Richtungswandler. Es hat eine linke lichte und rechte dunkle Kammer, die voneinander getrennt sind, und ist damit eine horizontale Anlage zum beständigen Austausch von Licht und Dunkel, dies allerdings über die Umwege durch den Körper. Gleichzeitig liegt es mitten im Strom des auf- und absteigenden Lichtes und Dunkels, der wiederum keine Trennung kennt, und ist damit ist euer Herz auch eine vertikale Anlage zum beständigen Austausch von Licht und Dunkelheit auf direktestem Weg. Im Zentrum des Kreuzungspunktes dieser beiden Dunkel-Licht-Ströme liegt der Transformator: ein winziges geistiges Licht, ein kosmisches Pünktchen in eurem Körper, kleiner als ein Atomkern und doch in seinem Potenzial  expansiver und explosiver als jede Atombombe. Noch ist er inaktiv, noch ist er reines Potenzial - keine wirkende Kraft. Doch dies zu erreichen, ist das Ziel aller menschlichen Evolution.

Ihr könnt mit dieser einst hochaktiven Anlage bald dunkle Wellen - ja Monsterwellen – aufnehmen, die sowohl aus den horizontalen Räumen eurer menschlichen Gesellschaft als auch aus den vertikalen Räumen eures kosmischen und planetarischen Seins kommen. Ihr könnt sie passieren lassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Ebenso könnt ihr bald gewaltige lichte Wellen aus dieser Anlage aussenden, die Orte und Menschen rund um den Erdball erreichen. Euer Herz ist ein wahres kosmisch-planetarisches Kraftwerk.

Nun, in der ersten Zeit der Öffnung und Aktivierung dieses Kraftwerkes werdet ihr zu Beginn diese Wellen als Schmerzen und emotionalen Hochdruck, als kalte Hitze und heiße Kälte, als gärende Aggression und zersetzende Schuld erleben - und sogar als mörderischen Zorn. Und ihr tut es schon lange, ohne zu ahnen, was da in euch ist. Doch bisher habt ihr es unter massivem Gegendruck eurer Moralvorstellungen und Gesellschaftsgelübde getan, und genau damit den Hochdruck in euch erzeugt – unkontrollierte Gewalt und den Verfall eurer Körper. Nun, und euer Kraftwerk war damit völlig überlagert und verschüttet. Atmet sie einfach durch, lasst diese Wellen passieren, gleichgültig, welcher Natur sie sind. Sie sind nichts weiter als die apokalyptischen Energien der letzten Jahrtausende der Menschheit - und treffen in eurem Herzen auf das geistige transzendente Licht eurer kosmischen Heimat, um dort im Wirbeltanz miteinander zu verschmelzen und sich zu kristallisieren - und neue schöpferische Kräfte zu erzeugen.

In eurem Herzen befindet sich eine gewaltige doppelte kosmisch-planetarische Wirbelbewegung, die sowohl all diese dunklen, dichten und magnetischen Schmerzenergien als auch alle Licht-, Kristall- und Diamantenergien, kugelförmig, von überall her ansaugt. Sie integriert eure geistige Herkunft, und kosmische Vergangenheit, sowie eure alten Erdenwege, und planetarische Vergangenheit, in eurer Gegenwart und formt eine neue Energie aus den alten Erfahrungen ..... wenn ihr diese große Anlage eures Herz-Kraftwerkes aktiviert - und nur dann.


Der kosmische Herzraum
Der kleinste Raum ist der größte

Hier kommen wir zum Phänomen der umgekehrten Proportion: Euer Herz scheint ein kleines Organ zu sein, der wirksame Herzpunkt ist winzig. Der Wirbel sorgt dafür, dass ausnahmlos alle Energien in jenen Herzraum gelangen, der von einer grenzenlosen Größe ist: in den so genannten Siebten Raum des Herzens, in euren kosmischen Herzraum, der sich im innersten Kern eures winzigen Herzlichtpunktes befindet.

Euer winziger Herzlichtpunkt ist ein Tor zu einem gewaltigen und grenzenlosen Raum, in dem alle eure Lebensspannen anwesend sind. Alle Energien eurer kosmischen und planetarischen Vergangenheiten werden in diesen drei Tagen in euer Herz gewirbelt und gesogen - und außen bleibt nichts übrig. Das heißt: Ihr geht am Montag nach Hause und erinnert euch an nichts. Ihr seid auf eine eigenartige Weise leer - und doch erfüllt, habt keine Beziehung mehr zum Grauen, das zwischenzeitig gewandelt ist und auch nicht zu den Stunden aktiv gefühlter Glückseligkeit, die ihr hier erlebt haben werdet. Ihr wisst, dass in diesen drei Tagen irrsinnig viel gelaufen ist - und erinnert euch an nichts. Ihr seid auf eine neue Art wach und müde - und erinnert euch an nichts. In eurer physischen Erinnerung ist NICHTS, in euren Zellspeichern ist NICHTS, in euren äußeren Räumen ist NICHTS.

Alle Energien, die aus allen Richtungen gleichzeitig geflossen und geschossen waren, sind in eurem innersten Herzuniversum verschwunden. Sie sind weg, fort - nicht verloren, nicht umsonst, nicht vergebens - aber zunächst einmal unauffindbar, unaufspürbar. Und dies ist der Grund, weshalb ihr euch später immer einmal wieder fragt, ob es bei euch vielleicht nicht geklappt hat. Doch, hat es!

Der Siebte Raum eures Herzens ist das Tor zu eurem ganz persönlichen Kosmos - und dies ist ein planetarischer Kosmos. Dort hinein verschwinden die Energien dieser drei Tage und von dort kommen die vergeistigten und verstofflichten Kräfte in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren peu à peu hervor - fließen in euer Herz, in eure Organe, in euer Denken und Fühlen, und vermischen sich mit deren Intelligenzen, drücken sich als Neue Intuition und Neue Intelligenz aus, als Neue Kraft und Neue Weisheit, als Neue Lust und Neue Liebe.

Die Hier und Jetzt verschwindenden Energien drücken sich, wenn die Zeit reif ist, als eine fühlende Intelligenz über das Herz und den Sexus und als eine denkende Intelligenz über das Herz und den Spirit aus.

Wundert euch also nicht, wenn ihr am Montag nach Hause geht und euch an nichts wirklich erinnert - wenn ihr einfach nur leer seid.


Geistige Präsenz
Nun noch einige Worte zur geistigen Präsenz. Hier in der Mitte dieses geistigen Raumes gibt es keine Dachsparren und Ziegeldeckung, sondern einen unbegrenzten, raum- und zeitlosen Raum, den nun ein doppeltes Wesen eingenommen hat. Ihr kennt es unter vielen Namen und als zwei Pole - einen maskulinen und einen femininen. Es ist ein einziges Wesen, verschmolzen aus zweien. Es nennt sich sowohl Isis-Osiris als auch Maria-Magdalena-Jesus als auch Maria-Christus, als auch Ishtar-Gilgamesh - ein einziges Wesen, das ihr auf eure persönliche Art wahrnehmt und annehmt - und seit Zeitaltern kennt.

Ebenso steht dort euer eigenes höchstes maskulines und feminines Selbst, eure solaren Zwillingsseelen. Und bitteschön, das sind nicht geistige Wesen, die aus dem Licht zu euch herabkommen, sondern sie kommen aus dem Dunkel zu euch herauf!

Denn all diese Wesen - Gilgamesh und Ishtar vor 10.000 Jahren, Isis und Osiris vor 8.000 Jahren, Maria und Christus vor 2.000 Jahren - sind hohe geistige Wesen und Meister des Lichtes, die tief in die Dunkelheit der Erde hinabgestiegen sind, um dort ihre eigenen Einweihungen zu durchwandern - unter schmerzvollsten und furiosen Umständen, in einer Zeit und Welt, in der die Menschen noch lange nicht so weit entwickelt waren wie heute.

Sie kommen aus dem Licht, sind vor Jahrtausenden tief ins Dunkel getaucht, brachten es an die Oberfläche, stiegen mit ihm ins Licht - und begleiteten euch seither als Meister, Lehrer und Hüter des menschlichen Dunkels von Lebensspanne zu Lebensspanne. Und nun, da ihr selbst aus den Höhen in die Tiefen abgestiegen seid, das Menschheitsdunkel in euch aufgenommen habt, seid ihr, eure geistigen Selbste,  mit ihnen hierher gekommen und steht nun in der Mitte des Raumes, um auch euren menschlichen Körper hoch zu helfen.

Du sitzt hier auf deinem Stuhl und DU SELBST stehst hier in der Mitte. ICH BIN, DER ICH BIN steht hier in der Mitte - dein verschmolzenes maskulin-feminines geistiges Selbst.

Und damit ist der Bezugspunkt - sowohl für jeden Einzelnen von euch als auch für euch als Gruppe - die Raummitte, gleichgültig, ob ihr dieses vereinigte Wesen wahrnehmt oder nicht. Es ist und bleibt anwesend und ihr werdet es auf eure Art noch spüren - jeder Einzelne von euch.

Um uns herum steht der Kreis der 49 Meister des höchsten kosmischen Bewusstseins: Melchizedek und seine kosmische Bruderschaft aus der elften Dimension – Wesen,  die nie verkörpert waren oder sein werden, reines kosmisches Bewusstsein. Sie stehen mit erhobenen Händen um uns herum, die Handfläche auf uns gerichtet. Aus ihren Wesen fließen je fünf Lichtstrahlen heraus: zwei aus den Handflächen, zwei aus den Augen und einer aus dem Herzen. 49 mal 5 Strahlen für jeden einzelnen von euch.

Damit operieren sie eure Geistkörper und verändern die unmittelbar wirkende Matrix eures Körperlebens: Ihre Handstrahlen bringen euer Be-Greifen, eure Orientierung und damit auch die Umsetzung, den Ausdruck und eure Handlungen auf die höhere Stufe der fünften Dimension. Eure Entscheidungskraft und Handlungsfähigkeit werden dieser Tage somit aus dem Wesen der geistigen Meister gespeist. Ihr werdet die Dinge künftig anders angehen als bisher.

Eure physische Sicht hat einst die geistige Sicht - das dritte Auge, die innere planetarische Sicht, und das vierte Auge, die innere kosmische Sicht - in den Hintergrund gedrängt, um sich selbst entwickeln zu können, um den Fokus auf die Materie zu schärfen. Die Augenstrahlen der Meister sorgen dafür, dass eure physische Sicht der geistigen Wahrnehmungsfähigkeit nun wieder nachgeordnet wird. In dieser Übergangszeit geht die physische Sicht ein wenig zurück und ihr habt Sehstörungen. Ihr geht aus dem Bewusstsein der niederen Sinnesorgane und des blinden Sehens heraus, um im sehenden Bewusstsein auf Erden anzukommen.

Die Augen-Lichtstrahlen der Meister durchfließen eure vier Augen in eure Hypophyse und Epiphyse (Zirbeldrüse) und re-organisieren eure Sinneswahrnehmung - und natürlich betrifft das auch die anderen Sinnesorgane: eure äußeren und inneren Ohren sowie euren Geschmacks- und Geruchssinn. Ihr werdet künftig die Welt anders sehen, als bisher - weiter, weicher, liebe- und verständnisvoller, offener und kreativer

Die Herz-Lichtstrahlen der 49 Meister fließen in euer Herz und erinnern euch an das, was ihr selbst seid, und an das, wofür ihr gekommen seid. Und damit wird sich euer Herz öffnen und das gewaltige Potenzial eures Herz-Kraftwerkes wird zu wirksamer Kraft auf Erden fähig werden - nicht alles auf einmal innerhalb dieser drei Tage, das würde euch umbringen, sondern Stück für Stück, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Bis Dezember 2012 seit ihr fit.

Diese Meister um Melchizedek sind die Operateure, die kosmischen Ärzte. Der Kreis ihrer Gruppe selbst ist der Operationssaal, der sichere Raum, ein Raum der operativen Wandlung - wie immer ihr dies ausdrücken wollt. Auch hier sind Raum und Wesen ein und dasselbe.

Sie fordern und fördern euch in einer nie dagewesenen Konsequenz. Das tun sie sowohl in den Zeiten, da wir hier in der Stuhlrunde sitzen und sprechen, als auch in der Zeit eurer Meditation und des Heilschlafs, wenn ihr auf den Matten liegt - und auch nachts, wenn ihr in euren Betten liegt und schlaft.

Seht ihr, das ist nun ein weiteres Phänomen und Faszinosum - dass dieser Tage ein großer Teil eurer Unfähigkeit, Unmündigkeit, der euch entglittenen Männlichkeit schlicht durch Operationen geklärt, erlöst und wiederhergestellt wird. Nicht wahr, das habt ihr euch immer gewünscht: die Pille gegen das Altern und den Tod, die Salbe für die Liebe und das Leben. Nun, wir halten sie bereit und werden sie euch von Schritt zu Schritt verabreichen.

Euer menschliches Vorstellungsvermögen, eure wildeste Fantasie, euer noch so spiritueller Egowille - sie alle sind nicht in der Lage, diese Dinge bis in ihre Wurzeln hinein zu klären. Das läuft in den geistigen Operationen. Dafür ist Melchizedek zuständig und er wird dieses Haus in diesen Tagen weiträumig umstellen, so dass nicht nur ihr von ihren Liebesdiensten profitiert, sondern auch alle Menschen, die hier im Haus sind - jeder in einer ihm angemessenen Weise.

Und es ist kein Zufall, dass 50 polnische Nonnen hier eingetroffen sind, es ist auch kein Zufall, dass ihr knallroter Reisebus die Aufschrift „Grand Tour de Venus“ trägt. Die Nonne und die Hure, die Hölle und die Venus – ihr und eine verdunkelte Form der Weiblichkeit! Das sind Verabredungen, die eingehalten werden. Sie geben euch ihren femininen, katholischen Schmerz und ihr gebt ihnen eure maskuline, frei fließende Liebe. Gestern Abend stand Saint Germain inmitten der Gruppe der essenden Nonnen und strahlte seine ganze Liebe und Achtung in ihre Lebensfelder. Und so gab es Frauen, die aufblühten in ihrer schwarzen Kluft, und andere, die ihr Herz noch mehr verschlossen und sich noch mehr verhärteten - reine Schutzmaßnahme gegen zuviel Liebe auf einmal. Ihr seid eins mit ihnen, ihr seid alle miteinander verabredet. Die einen kommen als Nonnendelegation aus Polen und die anderen als Workshopgruppe aus allen deutschsprachigen Ländern und wieder andere kommen als Mitarbeiter des Hauses aus der unmittelbaren Umgebung. Diejenigen, die nichts mit unserem Treffen zu tun haben, nahmen dieser Tage frei oder haben gerade gekündigt.

Seid euch auch der Tatsache bewusst, dass alle Menschen hier im Haus Teil eurer Gruppe sind, Teil dieses Geschehens, und auf ihre Weise an den Erläuterungen und Erkenntnissen, an den Meditationen und Operationen teilnehmen. Erzählt ihnen nichts darüber, wisst dies einfach nur und unterstützt sie dadurch, dass ihr ihnen eure Liebe, euren Respekt – und euer Lächeln schenkt, wenn da draußen Nervosität auftritt. Strahlt eure Vater-Mutterschaft aus, die ihr für die Menschen in euch tragt. Und natürlich können dabei ganze Geschirrtabletts abstürzen und andere Missgeschicke geschehen, wenn eure neue geistige Ausstrahlung auf ihre trifft. Doch das könnt ihr riskieren.

Neben diesen genannten Gruppenkonstellationen befinden sich hier noch viele andere Wesen, die ich nicht sehen und benennen kann. Das eine oder andere Wesen wird während der Tage in Erscheinung treten und sich zeigen. Lasst mich hier nur noch auf ein geistiges Kreuz eingehen, auf die Kreuzaufstellung von vier Wesen, die einen bedeutenden Einfluss auf diesen Workshop haben werden.


Das Kreuz besteht aus den vier Wesen Isis und Osiris in Nord- und Südrichtung sowie Seth und Horus in Ost- und Westrichtung.

Alle vier sind viele Zeitalter gemeinsam mit euch aus der Einheit herabgestiegen in die Dualität und haben sich zu einer bestimmten Zeit von euch getrennt, da ihr die endgültige Trennung von euch selbst, das Zerschlagen eurer eigenen inneren Pole beschlossen habt, um den ultimativen Abstieg in die Materie zu vollziehen. Unmittelbar bevor ihr euch mit eurer weiblichen Zwillingsseele vereinigt, unmittelbar bevor ihr die Pole der Dualität in euch zu einer neuen Einheit macht, haben diese beiden Paare sich verschmolzen, um euch bei eurer eigenen Verschmelzung zu dienen: Isis-Osiris hat euer feminin-maskulines Sein in sich verschmolzen. Seth-Horus hat euren Weg und euer Tun in sich vereinigt. Sie befinden sich hier im Raum also auch in einer mehrfachen Konstellation. Sie sind ebenso vieldimensional wir ihr.

Isis und Osiris hüten euer Sein: Isis eure göttlich-feminine und Osiris eure göttlich-maskuline Urkraft. Beide sind in jedem Einzelnen von euch anwesend. Sie sind sowohl eure Begleiter in der unerlösten Lebensform, die Hüter eurer Lebensohnmacht am tiefsten Punkt des Abstiegs als auch Hüter eures Aufstiegs in die verschmolzene Lebensformen hinein.

Sie helfen euch, die weit von euch abgesprengten und in alle Himmelrichtungen auseinander gestreuten Aspekte eures männlichen und weiblichen Seins, eures lichten und dunklen Seins, eurer Seelenaspekte und -kräfte, eures Krieger- und Heilerseins zusammen zu bringen. IsisOsiris steht Pate für euer maskulin-feminines Sein - in der Nord-Süd-Linie, mitten durch unsere kreisförmige Gruppe hindurch.

Seth und Horus sind die Hüter eures Tuns und euer Wege. Seth hat euch, wann immer dies notwendig wurde, Unglück in den Weg geführt, damit ihr Glück daraus macht. Er hat jede eurer vollkommenen Schöpfungen zerschlagen, damit ihr eine neue erschafft. Er hat, wann immer ihr stark wart, Schwäche über euch gebracht, damit ihr in die nächste Stufe der Kraft geht. Wann immer ihr gelebt habt, kam Seth und tötete euch, damit ihr anschließend aufersteht. Seth ist der Luzifer, der Judas, der Hitler, der Mussolini, der Stalin - und wir könnten noch Tausende andere aufzählen - der alten Tage. Seth ist der liebende Herausforderer eurer Wege, der dunkle Mantel von Vater Tod und gleichzeitig das große Licht, das euch in dem Augenblick, da er euch von der Bühne gefegt hat, wieder auffängt.

Horus ist der Auferstandene, jenes Wesen, das alle Herausforderungen des Seth gemeistert hat. Das von Isis erzeugte maskuline Zeugungsglied des Osiris war geist-femininer Natur. Daher wurde Horus das erste Christus- oder Kristallkind der alten Zeit, das erste unsterbliche Wesen auf Erden - Mensch und Gott in Einem - ein Versprechen an die Nachkommenden, das am Ende der Zeit für alle Menschen Wahrheit werden sollte: Ein maskuliner Körper mit maskuliner Kraft gezeugt, die jedoch vollkommen dem femininen Geist entspringt. Seine unmittelbaren Nachfolger sind Buddha und Christus - und deren unmittelbare Nachfolger seid ihr. Horus ist also euer geistiger Großvater.

Horus steht Seth gegenüber als jener, der die Herausforderungen gemeistert hat: Seth hat gestürzt, Horus ist aufgestanden. Seth hat die alte Schöpfung zerschlagen, Horus hat die neue erschaffen. Seth hat alte Evolutionslinien getötet und beendet und Horus ist auferstanden und hat die neue Linie begonnen. Seth ist euer rechter Fuß, der ankommt und Horus ist euer linker Fuß, der losgeht. Sie beide stehen in Ost-West-Richtung und bilden mit Isis und Osiris das Kreuz der Ägypter.

Seth ist der große alte Krieger, der dieser Tage sein Feuer in die Runde bringen wird - und hier schon einmal spricht und euch die alten Zähne zieht. Er bringt all die alten Aspekte und Energien, Gefühlserbschaften und Schatten von alten Kriegerschaften und Kriegen zum Ausdruck. Er fordert von euch, dass ihr all das hochbringt, zutiefst respektiert – und wandelt.

Seine spezielle Hilfe bestand immer darin, dass er das aufsteigende Dunkel gesammelt, gebündelt, gedreht und schließlich an den tiefsten Punkt eures Unterbewusstseins gedrückt hat. Er hat es nicht, wie Maria, zu sich genommen und unter seinem Mantel für euch erlöst, sondern er hat es, wie der Eine Ring in Mittelerde, konzentriert und potenziert. Maria half euch durch Barmherzigkeit und Erlösung, Seth half euch durch abgrundtiefe Provokation und der ultimativen Forderung nach eurer eigenen Stärke.

Und Seth hat auch das Dunkel der anderen Menschen in euch hineingedrückt, denn ihr seid eins mit ihnen. Ganz tief in euch am Punkt der Unerträglichkeit hat er es dann plötzlich losgelassen - und es ist in euch explodiert. Dann seid ihr hasserfüllt und verbittert gestorben oder durch dieses innere Martyrium hindurch gegangen und glückselig auferstanden. Das ist die höchste, oder auch: tiefste, Form der homöopathischen Therapie. Samuel Hahnemann, der „Erfinder“ der Homöopathie, hatte wahrscheinlich eine gute Verbindung zu Seth - und hat eine sanftere Methode dieses Wirkungsprinzips entwickelt.

Das Prinzip ist:
Dämonische Dunkelheit erlöst ihr mit geistiger Dunkelheit.
Physischen und emotionalen Schmerz erlöst ihr mit geistigem Schmerz.
Ego-Provokation erlöst ihr mit geistiger Provokation.
Die Frage der Dosis ist eine Frage eurer eigenen inneren Verfassung.


Auch Krieg heilt
Maria schenkt euch Erlösung im Licht und im Frieden. Seth schenkt euch Erlösung im Dunkel und im Krieg. Und ebenso wie Maria in ihrer großen maskulinen Kraft und Entschlossenheit vollendet weiblich ist, so ist Seth in seiner großen femininen Hingabe und Fürsorge vollendet männlich.

Schmerz und Krieg erlebt ihr durch Seth nur, wenn diese euch heilen. Und dies ist nicht ein neuer, von außen kommender Schmerz und Krieg, sondern es ist die Konzentration der eigenen, aus Zeitaltern aufsteigenden Kriege und Schmerzen, die euer Ego bisher festgehalten und kontrolliert, gleichmäßig verteilt und legalisiert hat.

Seth bündelt und konzentriert diese alten Kriegsenergien in euch, drückt sie als eine gewaltige Schmerzpille - ein Kriegs-Globoli - in euer Unterbewusstsein - und lässt dann los. Und er überlässt es vollkommen euch selbst, was ihr im Augenblick seines Loslassens tut: euch öffnen oder noch mehr verschließen, weinen oder weiterkämpfen. Und natürlich respektiert er jede eurer Entscheidungen - und kommt wieder, wenn die Zeit für einen weiteren - oder denselben - Befreiungsschlag gekommen ist.

Das, ihr Lieben, ist eine ganz andere Art der Heilung und Durchlichtung eurer Körper, ein ganz anderer Weg der Rückkehr in euer Herz und in die Selbstermächtigung, wahrlich! Das ist eine sehr kriegerisch-maskuline Art des heilenden und erleuchtenden Eingriffs. Nicht viele Wesen arbeiten auf diese brachial-geniale Art, auch ich musste mich erst an diese Therapie-Methode gewöhnen, doch sie garantiert euch den vollen Erfolg innerhalb kürzester Zeit.


Schaut euch die Filme dieser Zeit an, lest die Bücher und Romane über die großen Könige und Herrscher, über die bedeutsamen Augenblicke eurer jüngsten Geschichte, über die Zeiten der Inquisition und der kirchlich-herzoglich-königlichen Machtkämpfe, die Blutspuren nicht nur durch eure europäischen Jahrtausende gezogen, sondern das Land aller Kontinente mit Blut getränkt haben, ganze Kulturen ausgerottet - und respektiert dies. Nichts konnte je auf Erden geschehen, was nicht zuvor im Geiste beschlossen und von tiefer Weisheit und Liebe durchzogen war.

Nehmt den immer noch herrschenden Blutdurst der Menschen wahr, die Folterlust und die Intrigen- und Mordbereitschaft - alles dies als unerschütterliche Bestandteile eures vormals täglichen Lebens, die heute in die Drehung gehen wollen, und stattdessen festgehalten werden und in den Schattenzonen eurer Gesellschaft weiterleben dürfen. All diese Jahrhunderte haben gewaltige und gewaltvolle Gefühlserbschaften in euch hinterlassen. Dies alles gelangte als Zellerinnerung in euer heutiges Leben: sowohl durch die horizontale Generations- und Geburtenfolge in eure heutigen Körper, als auch durch die vertikale Inkarnationsfolge eures Geistes in euer heutiges Bewusstsein.

Alles, was ihr über Jahrtausende erfahren, in euch aufgenommen und tief verborgen habt, aktiviertet ihr in den vergangenen Jahrzehnten - und machtet es bereit zum Aufstieg.

Und damit ihr es auch wirklich aufsteigen lasst, begann es den letzten Jahren euch zu bedrücken und zu ersticken, weil ihr es - irrtümlich - als euer eigenes Sein betrachtet habt, als natürlichen Teil eures sterblichen Lebens. Nun, es ist euer eigenes Sein, doch es ist nicht nur das Sein dieses Lebens, sondern auch euer Sein der Zeitalter. Ihr habt die energetisch-geistigen Blutspuren bis in eure heutigen Tage und Körper gezogen, um sie Hier und Jetzt zu erlösen und in kristalline Kraft, in Neue Energie zu verwandeln.

Ebenso drastisch wie eure Gefühls-Erbschaften sind, ist die Methode des Seth. Und wenn beides zur gleichen Zeit kommt, dann entzündet sich wahrlich ein dreitägiges kristallines Schmerz-Freude-Feuerwerk in euch - und anschließend werdet ihr frei sein. Ihr seid entschlossen und stark, weise und liebevoll, auch wenn ihr zurzeit das Gegenteil davon empfindet.

Der Einfluss des Seth hat euch persönlich erreicht, seit ihr euch für diesen Workshop eingeschrieben und die Gebühr überwiesen habt. Genau aus dieser Spannung heraus haben es sich einige von euch bis zum letzten Moment offen gelassen, ob sie kommen oder nicht. Genau deshalb habt ihr schon seit Tagen heftige Schmerzattacken, Angstzustände und Gewaltphantasien. Eure innersten Räume haben sich geöffnet, die alten Energien sind bereits am Ausströmen und Abfließen, die neuen am Hereinkommen. Es läuft längst, es hat längst begonnen. Bringen wir es Hier und Jetzt also zu Ende – und das mit viel Freude und Erkenntnis.

Fortsetzung der Gesprächsrunde

Wirtschaftliche Situation und männliche Sexualität
Horst: (uns bekannt als ein seit Jahrzehnten vorbildlicher, treuer Ehemann) Nach deinem Workshop in Salzburg stellte ich ein paar Monate später fest, es ist nichts mehr so, wie es war. Auf der finanziellen Seite brachen sämtliche Aufträge weg. Bis September war da dieser aufsteigende Ast und ab September ging es bei mir wieder runter. Das habe ich nicht gleich so gemerkt, weil noch Aufträge abzuarbeiten waren im September, Oktober, November. Aber dann kam nichts mehr nach.

Ich habe beschlossen: Ja, das Seminar mache ich. Später erst habe ich mich damit beschäftigt - und dann kamen tausend Gründe, nicht zu fahren: Es kamen wieder Aufträge, vor allem in den letzten 14 Tagen. Ich dachte, es geht schon wieder alles. Und dann kam aber dieser Aha-Effekt: Du fährst, das geht nicht mehr so weiter.

Sabine: Was haben deine Aufträge und deine wirtschaftliche Lage mit männlicher Sexualität zu tun? Männliche Sexualität ist in ihrer erfüllten Form lebendige Potenz, reine Schöpferkraft. Sie gibt und nimmt das Leben in einer vollkommenen Entschlossenheit. Maskuline Energie schickt feminines Leben hinaus in die Welt. Das ist bei deinen Aufträgen genauso. Du bist genauso potent auf der sexuellen Ebene wie draußen in der Geschäftswelt, wie in deiner Lebensfreude. Wärest du nicht gekommen, wären die Aufträge, die jetzt noch reingekommen sind, wieder weggebrochen. Garantiert.

Horst: Es gab auch einige, die erst danach kamen.

Sabine: Also! Das heißt, jetzt sorgst du mal drei Tage lang für die Potenzierung deines Mann-Seins, deiner Potenz und Fähigkeit zu geben, deiner Schusskraft - drücken wir einfach mal diese Punkte direkt aus - damit du dann auf der wirtschaftlichen Ebene deiner Lebensorganisation sowie auch deiner Lebensfreude selbst-ständig werden - Mann sein kannst.

Horst: Ich hatte in diesem Monat einiges gemacht, was ich die ganzen Jahre vorher außen vor lassen konnte: Ich musste in die Offensive gehen und Leute anschreiben. Das brauchte ich früher nicht, die sind von alleine gekommen. Und jetzt war ich gezwungen, selber was zu machen.


Die bessere Hälfte
Sabine: Du musstest also den Krieger in dir herauslassen, nachdem der Heiler in dir lange Zeit von den anderen bekommen hat, was er braucht. Jetzt muss der Krieger sich zeigen und sagen: Hey, wo ist die Welt? Hier her damit, zu mir! Ich will etwas für euch tun, ich will mit euch leben und fließen! Und was ist mit Gawein, deiner besseren Hälfte?

Horst: Die hat sofort gesagt: Fahr hin!

Sabine: Schön, doch nun geht es gar nicht darum, was eure äußere bessere Hälfte sagt, sondern was die innere will. Was ist mit der Gawein in dir selbst, die all die femininen Energien auf sich genommen hat und der du all deine maskulinen Energien gegeben hast, so dass von dir am Ende nur das übrig blieb, was wir bei Tobias unter „Der langweilige Mann“ bereits besprochen hatten?

Was ist mit deiner eigenen weiblichen Kraft und Energie? Was ist mit deiner Sexualität? Was ist mit deiner Manneskraft, mit deiner Lebenslust? Du musst jetzt nicht ins Detail gehen, ich will nur wissen: Gibt es da irgendeine Resonanz, ist das ein Thema in deinem Leben?

Horst: Eigentlich nicht.

Sabine: Bist du bereit, es zu einem Thema werden zu lassen? Ich warne dich - wenn nicht, gebe ich dir das Eintrittsgeld zurück und wir zeigen dir, wo der Bahnhof ist. Mein Gott! KRISTALLMENSCH musste eigens für Horst einen Workshop einrichten, auf dem nur Schwanzträger zugelassen sind, damit er endlich mal alleine kommt - selbst wenn er zwischendurch denselben immer wieder einmal einzieht.

Was wird von dir gefordert, jetzt an diesem Wochenende, nachdem du nun schon gekommen bist?

Horst: Selbst in die Hand zu nehmen …

Sabine: Es gibt nichts, was du in die Hand nehmen müsstest. Solange Gawein in dir ist, solange Gawein in dir atmet, wirst du deine eigene volle Potenz - die sich zusammensetzt aus 100 Prozent maskuliner Geist-Energie und 100 Prozent femininer Geist-Energie - nicht zum Ausdruck bringen. Die symbiotisch-harmonische Beziehung zwischen dir und deiner Frau bringt euch beide an das Ende eurer Lebenskraft - doch dies ist eine Illusion, denn es gibt kein Ende der Lebenskraft, sondern nur ein zeitalterlanges Dümpeln und Treiben in Nebenlebensräumen. Jetzt geht es um dich.

Also, was steht an, an diesem Wochenende: Um deiner selbst willen - was steht an?

Horst: Sag's mir.

Sabine: Die "Ent-Gaweini-sierung". Wirf Gawein aus deinem Leben heraus - aus deinem Körper, aus deinem Denken, aus deinen Emotionen und Gefühlen, aus deinem Herzen - aus deiner Liebe und aus deiner Angst. Schmeiß Gawein komplett aus deinem Leben heraus - für dieses Wochenende. Vergiss, dass es Gawein gibt. Und vergiss, dass du ein Zuhause hast, in dem Gawein herrscht, lebt, liebt und dich mit ihrer kleinen zierlichen General-Kraft im Keller hält, wo dein Büro ist.

Erlaube Gawein an diesem Wochenende zutiefst, alle Räume deines physischen und seelischen Lebens zu verlassen. Und erlaube deinem eigenen göttlichen männlich-weiblichen Selbst, Raum in dir zu nehmen, vollkommen.

Die Ehe beginnt mit dem Satz: Bis dass der Tod euch scheidet. Und immer hat er es getan. Doch inzwischen sind wir an einem Punkt, wo der Tod für Ehescheidung und Selbstermächtigung nicht mehr zuständig ist. Aber Selbstermächtigung in einer symbiotischen Ehe-Beziehung ist unmöglich. Bist du bereit?

Horst: Ja.

Sabine: Zwei tolle Menschen, zwei große geistige Meister, Gawein und Horst, verflechten sich auf der Erde so dermaßen, dass ein gemeinsamer Aufstieg unmöglich wird, dass es nur noch tiefer gehen kann - und irgendwann ist Schluss. Dann kommen sie erst nach dem Tod wieder in ihre Kraft. Es geht aber darum, dass ihr Hier und Jetzt auf der Erde in eure Kraft kommt.

Ihr müsst euch entflechten, es hilft alles nichts. Das hat nichts mit Trennung, Scheidung oder Lieblosigkeit zu tun. Es geht zutiefst um euer ur-eigenes Zellgefüge, und Gawein besetzt die Hälfte deines Zellgefüges. Es geht um eure ur-eigene Aura, es geht um euren ur-eigenen Atem. Und so, wie ihr miteinander verbunden und verheddert seid, kannst du nicht ohne Gawein atmen, kannst nicht ohne sie verdauen. Nichts in deinem Körper bewegt sich ohne sie.


Geistige Sexualität ist Leidenschaft pur
Henry: Beim letzten KRISTALLTREFFEN hast du mir den Impuls gegeben, dass das Seminar mich weiter voranbringen würde. Eigentlich hatte ich mich schon aufs "Freie Fließen" eingeschossen. Doch wenn ich ganz tief in mich reinhöre, war die Resonanz zu "Männliche Sexualität" schon stärker. Aber „Freies Fließen“ hat etwas Magisches, Zauberisches. Und Sexualität ... das ist die letzte Baustelle. Jetzt bin ich hier, um das zu vergeistigen.

Sabine: Zu vergeistigen??? Und dann?

Henry: Verstehen, durchdringen.

Sabine: Hmmh, wir haben eigentlich etwas anderes mit euch vor - nämlich die Baustelle zunächst auseinander zu nehmen, zu transzendieren und dann zu schauen, was dort alles noch zu gebrauchen ist. Das bedeutet, die Sexualität eures göttlichen Geistes, der nämlich sehr erotisch und sexuell veranlagt ist, vollkommen auf die Erde zu bringen und zu verkörpern. Das ist genau das Gegenteil von vergeistigen.

Die alte physische Sexualität ist in ihren düsteren Urgründen hängen geblieben. Sie wabert in grauen Sphären, über die ihr weder gerne sprecht noch könnt ihr aus ihnen aussteigen. Diese geht in die Drehung, so dass - und damit - die geistige Sexualität, sinnliche Liebes-Leidenschaft pur, in euch auferstehen kann. Und damit wären wir dann wieder auf der Erde. Wir werden später über die Sexualität der fünften Dimension sprechen.

Jetzt geht es erst einmal darum, dass diese geistige Sexualität in eure physischen Körper fließt, damit ihr einmal erspürt, was Lust, Freude, Leidenschaft und Sexualität überhaupt ist.

Jetzt, am Ende der Zeit, ist nicht viel von diesen großartigen Werten übrig geblieben: Ihr wisst nicht mehr, wer ihr überhaupt seid, wozu ihr fähig seid und was es mit dem Thema Partnerschaft und Kinder wirklich auf sich hat. Eure derzeitige männlich-sexuelle Baustelle, ist das Rohmaterial für den leidenschaftlichen Lebenspalast, den Freude- und Lebenslustpalast, den ihr bauen werdet - in euch selbst, in eurem Herzen und physischen Körper.


Tief verbaggert
Sabine: Gerd, was treibt dich hierher, abgesehen davon, dass ich dich herzitiert habe?

Gerd: Inzwischen bin ich völlig verunsichert, dass ich überhaupt da bin. Ich habe entweder keine Probleme oder sie sind so tief verbaggert … Aber nachdem, was ich hier alles gehört habe - also wenn ich hier nicht völlig richtig bin, bin ich hier völlig falsch. Ich kann nicht oder nur ansatzweise erkennen, wo ich hier nicht richtig bin. Ich warte einfach ab, ob ich das erkenne.

Sabine: Erkennen könnt ihr das nicht. Ganz besonders du nicht. Auch Gerd ist hier ein Sonderfall, er ist unser kleiner Bruder. Unsere Schwägerin hatte ich zum Workshop "Krankheit? Gesundheit!" verpflichtet und ihn zu "Männliche Sexualität". Und als sein Sohn ihn fragte: Willst du gar nicht wissen, was da läuft? antwortete Gerd: Sabine hat gesagt ich soll kommen, also gehe ich hin. Das ist der Grund, weshalb Gerd hier ist.

Ich habe einen guten Grund, weshalb ich dich hier dabei haben wollte und nicht beim "Freien Fließen" - den teile ich dir ab Mittwoch nächster Woche mit. Es geht nicht um das Wissen, sondern um die Frage: was ist und was wird sein? Was willst du jetzt, möchtest du gehen oder bleiben?

Gerd: Ich bleibe.

Sabine: Du bist immerhin jetzt wach geworden, nachdem du am Anfang sehr müde warst. War irgendwas dabei, von dem wir bisher gesprochen haben, was dich zutiefst erschreckt hat, oder war etwas dabei, wozu du gar keine Beziehung hattest, was dir ganz und gar fremd war?

Gerd: Wenn ich jetzt sagen würde, ich habe zu irgendetwas keine Beziehung, dann habe ich doch eine Beziehung dazu, indem ich etwas ablehne, was ich höre. Ich weiß nicht, ob ich irgendwie das Recht habe, das, was er oder er sagt, abzulehnen. Die haben alle ein anderes Leben, die handeln alle anders, weil sie anderes Wissen haben…

Sabine: Was ist mit dir?

Gerd: Ich habe mein eigenes Leben, ich habe mein eigenes Wissen, meine eigene Entwicklung. Daraus resultieren eigene Handlung und Nicht-Handlung.

Sabine: Was ist mit dir - hier und mit diesem Thema?

Gerd: Ich finde das richtig spannend. Vielleicht ist es das, woraus ich meine Energien ziehe oder meine positiven Wochenend-Erfahrungen hole. Ich weiß es nicht.

Sabine: Lässt du uns noch ein bisschen tiefer graben?

Gerd: Wenn du willst. Ich weiß nicht, wie tief du kommst. Entweder ist es ganz, ganz tief in mir verbaggert oder ich habe keine Probleme. Es wäre schlimm, wenn du weiter baggerst und findest irgendwo was.

Sabine: Für wen wäre das schlimm?

Gerd: Für mich wäre das schlimm.

Sabine: Erlaubst du es mir?

Gerd: Ja.

Sabine: Danke. Einige von euch haben hier einen schwierigen Stand, definitiv. Das ist in Ordnung. Dennoch werdet ihr keine Ausnahme-Regelung bekommen. Ihr bekommt meine Liebe, mein Mitgefühl und meinen Respekt -und ich stehe euch in den Pausen auch gerne zur Verfügung.

Und es gibt immer auch die alten Hasen, die schon seit acht Jahren an meinem Rockzipfel hängen. Und dann gibt es solche neuen Quereinflieger, die genau wissen, um was es geht. Es gibt Tausend verschiedene Verschiedenartigkeiten und Möglichkeiten, und doch seid ihr zutiefst alle miteinander in Resonanz.

Jeder einzelne von euch ist ein Unikat – mit dem, woher ihr kommt, was in euch steckt und wohin ihr wollt. Und wir sind gemeinsam in der Lage, hier alle diese Dinge miteinander zu verbinden und eine ganz neue Form der Öffnung und Kommunikation daraus zu machen.

Denkt nicht, hirnt nicht und sucht nicht, sondern lasst euch von uns einschläfern und unterhaltet euch so gut es geht in dieser Zeit. Es laufen viele Dinge gleichzeitig. Wir ziehen unser Programm durch, ihr zieht eures durch. Und die Widerstände tanzen solange, bis sie überwunden sind.


Die Essenz ist Selbstliebe
Raffael: Ich bin hier, weil ich die Ohnmacht in mir fühle, und ich wünsche mir, hier in der Gruppe Unterstützung zu holen, diese Ohnmacht ans Tageslicht zu bringen.

Sabine: Was für eine Ohnmacht ist das, was drückt die aus?

Raffael: Die Ohnmacht, mich mit meinem wahren Selbst zu verbinden. Und ich habe gefühlt, dass der Schmerz durch mich hindurchfließt. Ich habe gefühlt, wie das von unten hoch kam. Und das möchte ich rauslassen.

Sabine: Das ist aber nicht die Verbindung mit deinem wahren Selbst. Was hat es mit der Verbindung mit deinem wahren Selbst auf sich? Thema Männliche Sexualität: Was hat das Thema Männliche Sexualität mit dir zu tun, mit dem wahren Selbst?

Raffael: Das hängt damit zusammen, dass ich mich selbst nicht liebe und dass ich mich selbst nicht annehmen kann.

Sabine: Was ist "mich selbst"? Wer ist "Mich selbst"? Das ist eine allgemeine, unkonkrete spirituelle Floskel. Was will anerkannt sein? Klar, wenn du dich selbst nicht liebst, kannst du weder deine Ohnmacht annehmen noch deine Macht, weder deinen Abgrund noch deine Höhen, weder deine Perversion noch deine Vollkommenheit, weder deine weibliche Heilerkraft noch deine männliche Kriegerkraft. Auch nicht deine Schöpferkraft, dein Schöpfersein. Dann bist du auf der Erde ein wandelndes Nichts - ein Zombie.

Die Essenz ist die Selbstliebe, zweifellos. Euch selbst so zu lieben, dass ihr alles das annehmen könnt. Und ihr kommt dahin, selbst wenn ihr dafür eure Frauen prügeln müsst. Auch dies ist eine Möglichkeit, in einer Schocksituation so zu euch selbst zu kommen, dass sich ein weiteres Tor zu eurer Selbstliebe öffnet. Doch bei dir hängt es noch im Vorfeld fest - wie bei vielen von euch.

Es geht zunächst um die bedingungslose Annahme deines männlichen Körpers und Lebens mit allem, was du bist und nicht bist, mit allem, was war und nicht war, mit allem, was jetzt ist und was nicht ist. Da war vieles, was du bereust und nun ablehnst, und vieles war nicht, was du hättest haben oder sein wollen.

Das ist ein wesentlicher Komplex in eurer Sexualität, eures Mann-Seins auf Erden: das vollkommene Im-Körper-Sein. Dies ist erste Voraussetzung für eure potente Mannes- und Schöpferkraft, für eure kreative Leistungsfähigkeit im unternehmerischen, im finanziellen und wirtschaftlichen Bereich, in allen lebensorganisatorischen Bereichen.


Traum von Ejakulat
Joachim: Ich habe mich im letzten Jahr schon innerlich angemeldet. Ich habe mich sehr gefreut, hier her zu kommen. Auf der Autofahrt habe ich sogar gesungen.

In der vergangenen Nacht hatte ich einen interessanten Traum in Bezug auf dieses Thema: Ich musste ganz schnell auf die Toilette und nachdem ich mein Geschäft auf dieser öffentlichen Toilette erledigt hatte, habe ich festgestellt, dass dort alles verschmiert war, Ejakulat überall. Da hatte sich jemand ausgetobt. Es war anfangs relativ eklig. Doch dann habe ich mir diese Samenergüsse genau angeschaut und festgestellt, dass dieser Samen sich verwandelt hat, sich zu Pflanzensamen vergrößert hat. Er ist zwar nicht zur Blüte gekommen, aber schon bereit, aufzuspringen. Das zeigt mir, dass ich hier richtig bin, dass meine Entscheidung richtig war.

Sabine: Danke


Feminin-maskulines Drama
Hermann: Ich habe mich schon sehr früh entschieden, hier her zu kommen. Im Grunde hatte ich nie Zweifel, dass das die richtige Entscheidung war. Am Tag bevor ich gefahren bin, war ich etwas nervös. Aber das hat mich nicht beeinträchtigt. Und mein Wunsch ist, dass ich mich ganz und gar öffnen kann während dieser drei Tage. Und die Erwartung ist groß.
Sabine: Was für eine Erwartung?

Hermann: Dass sich hier vieles löst. Dass ich in meine Kraft komme.

Sabine: Du meinst nicht Erwartung, sondern …

Hermann: Hoffnung.

Sabine: Nein! Deine Entscheidung, dich zu öffnen! Du meinst Erwartung im Sinne von Entscheidung?

Hermann: Ich denke, ich habe mich entschieden.

Sabine: Du hast dich entschieden, dich zu öffnen und erwartest, dass es klappen wird.

Hermann: Ja. Es hat sich eine starke Verkühlung bei mir eingestellt. Und darüber ärgere ich mich. Ich will nur nicht, dass ich dauernd husten muss. Das ist mir lästig.

Sabine: Dann entscheide dich, ob du deiner Entscheidung gerecht werden und die Öffnung deiner selbst erwarten willst - oder ob du in der Verkühlung bleibst und sie mit deinem Ärger verstärkst.

Hermann: Die Entscheidung ist für mich eigentlich klar.

Sabine: Aber es kommen Gegenkräfte hoch. Ich sehe viele Gegenkräfte in deinem Feld. Sie sind zwar Entlassung - also Heilungskrise und Ausleitung alter Widerstände über die Schleimhäute und Nebenhöhlen. Die weibliche Energie fließt also schon. Doch da ist auch die männliche Energie. Sie sagt: Stopp, jetzt noch nicht! An diesem Wochenende kann ich das noch nicht gebrauchen.

Das spielt sich genau dort ab, wo der Hund hingebissen hat (ins Gesicht im Bereich er Augen). Hier spielt sich zur Zeit ein feminin-maskulines Drama ab: deine Fähigkeit zu sehen und die Furcht gesehen zu werden, deine Fähigkeit wahrzunehmen (Intuition) und deine Furcht, in der Intelligenz zu erscheinen, die du besitzt.

Du hast das Sehende Bewusstsein, das Bewusstsein der Lebensfreude und der Leidenschaft. Und über der Bisswunde steht deine geistige Sende- und Empfangszentrale, dein Radarschirm in den Kosmos, deine Stirn. Es scheint, als solltest du davon Gebrauch machen.

Hier ist dein Leben angesiedelt - und dein derzeitiges physisch-psychisches Drama. Halte nicht die Hand vor den Mund, wenn du husten musst. Denn die Energie deiner Hand, drückt alles wieder zurück, was heraus möchte. Huste in ein Taschentuch oder in den Raum hinein. Lasse die Energien frei fließen.

Hermann: Da ist schon ein Widerstand, in die Gruppe, in den Raum zu husten.

Sabine: Du musst ja nicht der Gruppe ins Gesicht husten. Und ja, ihr habt gelernt an Viren, Bazillen, Bakterien zu glauben. Ihr habt gelernt, an bestimmte Verhaltensmuster und -matrizen zu glauben und ihr erwartet das von den anderen. Aber das sind Schleier eurer Kultur, die euch selbst verhüllen und die euren wahren Ausdruck lange Zeit unmöglich machen.

Es herrscht eine expressive und exzessive Zeit, eine ekstatische Zeit. Alles, was bisher in die Psychose und den Stillstand gegangen ist, dreht sich jetzt hoch und erscheint wieder. Ihr könnt euch leer kotzen, frei rotzen und ausschnaufen, das wäre angemessen. Und es ist eine Provokation, so ganz nach dem Geschmack von Seth. Nehmt ihr sie an oder nicht? Ob ihr euch dies erlaubt, ist eure Entscheidung. Aber von uns aus ist es angemessen, selbstverständlich.

Euer Energiefeld hat sich im Laufe der Jahrtausende verselbständigt. Es weiß ganz genau, wann es sich zu verschließen hat, wo es zu blockieren hat und wo es sich zu öffnen hat. Euer altes Energiefeld kennt heute nur noch die Konditionierung, sich zu verschließen. Deshalb solltet ihr in der vollen Aufmerksamkeit auf euch selbst die Bereitschaft wachsen lassen, im angemessenen Umfang äußere Regeln in eurem inneren Raum zu übertreten, und damit der Öffnung eurer Felder eine Chance geben.


Das traumatisierte männliche Wesen
Die Gewaltausübung durch die Männer in den letzten Zeitaltern und dieser Zeitenwende ist deshalb so groß geworden, weil in den Männern selbst die Gewalt gewachsen ist - und nur noch in der unerlösten Form zum Ausdruck kommen konnte.

Der männliche Körper, das männliche Wesen - eure freie, schöpferische, kriegerische, lustvolle, freudige und liebevolle maskuline Kraft - ist durch seine Stellung in der mann-orientierten Gesellschaft vollkommen traumatisiert. Von den Vätern verlassen, von verlassenen Mütter an deren Stelle gesetzt und großgezogen, von sexueller Aufklärung keine Spur - im Gegenteil, dies war von Beginn an ein schmutziges Thema, das nicht in die Familie gehörte - konntet ihr eure eigene Männlichkeit weder in eurer Kindheit noch im Heranwachsen entdecken und erfahren.

So - nicht - gerüstet seid ihr ins Berufsleben gegangen und habt dort euren Mann gestanden, und nicht nur in der Firma und unter den Kollegen, sondern auch bei den Frauen und im Wettbewerb der Freizeitindustrie. Nun galt es, die nächste Familie zu versorgen. Lange bevor der Druck eurer eigenen Kindlichkeit, die nach dem Erwachen schrie, nachließ, standet ihr schon wieder unter Druck. Nun waren eine Frau und Kinder zu ernähren, tagein, tagaus, Jahr für Jahr - und wehe, die Firma ging pleite. Dann sofort: neuen Job suchen, wegen der Versorgung der anderen. Nun, und dann noch regelmäßig ins Bett, die ehelichen Pflichten erledigen - und hier, ihr Lieben, zieht euch die Gesellschaft im wahren Wortsinn den letzten Lebenssaft aus dem Körper - notfalls mit der Hilfe von Viagra.

Ihr glaubt am Ende nach einigen spirituellen Erfahrungen, euch zu kennen, und kennt nicht einmal die Natur eurer Körper. Das haltet ihr am Ende für normal - und versucht ständig, das in euch niederzuknüppeln, was hochkommen möchte, weil es eben doch noch angeschaut, erkannt und gelebt werden will. Nun, und irgendwann geratet ihr an den Punkt, wo das Fass voll ist - und entweder eure eigenen Frauen zusammenschlagt oder über andere Menschen herfallt.

Und es ist völlig natürlich, dass es diesbezüglich immer wieder publikumswirksame Fälle, wie jüngst in Österreich, wo die innere leidenschaftlich liebende Kraft eines Jungen in die so massive Depression eines Mannes gemündet ist, dass sie sich am Ende nur noch in Perversion, Schmerz und Grausamkeit ausdrücken konnte.

Der Ausgangspunkt ist nichts anderes als eine liebevolle göttliche Kraft, die sich auf Erden ausdrücken möchte. Jeder hat sie in sich und  jeder vergräbt sie auf seine Art, rammt sie in den Boden, verbarrikadiert, verschleiert und verdreht sie - und jeder ist am Ende mit den eigenen, ganz persönlichen Konsequenzen, konfrontiert, gleichgültig ob ihr rechtsbrüchig und aktenkundig geworden seid oder nicht.

Alles Licht, das ihr in euch tragt und nicht zu gegebener Zeit herauslasst und ausdrückt, verkehrt sich dann ins Gegenteil und wird zu Finsternis: Druck und Zug,  passive Depression oder aktive Aggression - oder beides in ständigem Wechselspiel.

Passive Depression ist gegen euch selbst gerichtet: ihr werdet krank, schwach – unbrauchbar und eine Last für die anderen - und sterbt irgendwann. Aktive Aggression ist gegen andere gerichtet: ihr werdet gewalttätig gegen andere, ob mit Worten oder mit Waffen, ist im Prinzip gleichgültig. In diesem Falle werden andere krank, verletzt oder sterben. Dies alles ist nichts anderes, als eine über die Zeit hinaus festgehaltene, und inzwischen dämonisierte Schöpferkraft in den männlichen Körpern am Ende der Zeit.

Dies ist das Drama der männlichen Körper: Eure nicht anerkannten Kräfte, euer nicht respektiertes Dunkel, eure nicht begriffene Kriegernatur und Täterschaft. Und es ist eine weibliche Kraft, die alles dies anerkennt und ehrt - nicht eure Partnerinnen, nicht ich oder irgendeine andere Frau auf Erden, sondern zutiefst nur: euer eigenes göttliches weibliches Selbst.

Eure feminine Zwillingsseele kennt diese dunklen Täterkräfte und erkennt sie in vollem Umfang an. Eure maskuline Körperseele erkennt sie nicht an, da sie sich längst an die „Tatsache“ gewöhnt hat, dass Männer Menschen zweiter Wahl sind, vor denen die Frauen und Kinder der Welt zu Recht Angst haben: gewaltvoll und immer schuldig.

Wie findet ihr das alles? Ist es nicht grausam, wie die Gesellschaft, die Welt - und ihr selbst mit euch umgeht? Nun wisst ihr, warum eure feminine Kraft so wichtig ist. Sie ist eine Heilerkraft, die sagt: Alles ist gut, ich bin du und ich liebe dich genauso wie du Hier und Jetzt bist. Und da ich eins mit dir bin, bringen wir das Drama des Mann-Seins nun gemeinsam in die Wandlung.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass ihr eure weibliche Energie auch im Bereich des Denkens, der Wahrnehmung und der Logik einsetzt, dass ihr eure feminine Kraft vollkommen in eurem Körper zirkulieren lasst. Da sind Kräfte in eurem Urgrund und Unterbewusstsein, von denen ihr euch kein Bild macht, wie grau und grausam sie sind, wie heftig und explosiv.

Und genau so wie ihr das Licht lange Zeit von euch ferngehalten habt, habt ihr das Dunkel von euch ferngehalten - bis das Zeitfenster für die Integration beider Pole aufging. Dies geschah im Mai 2001.

Seitdem haben sich weitere Zeitfenster geöffnet, und weitere geist-energetische Unterstützung für eure Öffnung ist gekommen - aber auch weiterer Druck für jene, die sich nicht öffnen wollten. Mit jedem Zeitfenster entstand mehr Kraft für euch, die Förderung, und mehr Druck in euch, die Forderung. Und würdet ihr dieser nicht nachkommen, so würde eure Öffnung in unerlöster Form - doch - geschehen: in einer depressiven oder aggressiven Explosion, wie auch immer diese aussehen mag.

Hermann: Die Bereitschaft ist da. Ich versuche auch ganz bewusst, diesen Kanal zu öffnen.


Freude, Lust und Drama
Hannes: Warum ich hier bin: Ich bin sehr leidenschaftlich und habe so viel Lust mit einer Frau zusammen zu sein. Das äußert sich dann aber darin, dass es, bevor ich eindringen kann, schon fertig ist. Und das ist so frustrierend für mich. Ich habe schon ein Stückweit den Grund dafür entdecken können. Und da hat sich der Kurs angeboten, daran weiterzuarbeiten. Es ist soviel Kraft, soviel Energie da. Nur manchmal weiß ich nicht, wie ich die leben kann. Ich will sie beherrschen, ich will die Freude leben. Aber es äußert sich dann darin, dass meine körperliche Situation das nicht zulässt. Ich habe soviel Lust und soviel Freude. Alles ist in mir drin. Und ich traue mich nicht, das zu leben.

Sabine: In dem Augenblick, wo ihr eure innere Lust und Freude im Äußeren ausdrücken wollt, geht eure innere Lebenskraft verloren. Das heißt, bevor du nach draußen gehst und in einer gewissen Stabilität deine Lust und Freude mit einem anderen Menschen leben kannst, wirst du vorher in einer vollkommenen Stabilität deine Leidenschaft, Lust und Freude in dir selbst erlebt haben müssen.

Und du hast dir, wie ich deinem Bericht entnommen habe, durchaus eine Kindheit, eine Jugend und auch eine erwachsene Situation gewählt, die voller Drama, voller Perversion, voller Schmerz und voller Tod war.

Nachdem du Drama, Perversion, Schmerz und Tod lange Zeit in dir getragen und trotzdem eine große liebevolle Kraft entwickelt hast, ist der Moment gekommen, da du nun noch einmal zurück gehst, um auch aus den Wesen Drama, Perversion, Schmerz und Tod selbst, so wie sie sich dir gezeigt und sich mit dir vereinigt haben, den lichten Kern herauszuschälen. Auch diese vermeintlichen Energien sind tatsächlich kosmische Wesen, deren dunkler Einfluss auf dein Leben die Saat für deine kristallinen Kräfte ist. Und diese ultimative Wandlung ist heute sowohl möglich als auch notwendig - anders als in den vergangenen Zeitaltern.

Es gibt einen guten Grund, weshalb ihr euch bis zur ultimativen Zeitenwende mit euren körperlichen und sexuellen Erfahrungen bis in die Räume des Dramas, der Perversion, des Schmerzes und des Tod vorgetastet habt, gleichgültig, in welcher Konzentration ihr sie erlebtet, und ob ihr sie allein betreten oder mit anderen geteilt habt. Am Ende der alten und am Beginn der neuen Zeit sollte einfach alles auf dem Tisch liegen - bereit zur Wandlung, bereit zum Aufstieg. Nichts, aber auch gar nichts sollte in irgendwelchen schattigen Ecken und Winkeln des menschlichen Bewusstsein liegen bleiben.

Also hat das Leben euch den vergangenen Jahren nach allem Aufstieg im Licht wieder ein ganzes Stück herunter gebracht, um Hier und Jetzt mit euch in die ultimativen Tiefen zu gehen und von dort das ultimative Licht heraufzuholen. Das ist der letzte Schritt auf diesem Weg von Lichtkörperprozess und Apokalypse zur Kristallisierung eures männlichen Körperlebens.

Hannes: Die Entscheidung muss ich treffen, das ist klar für mich.


Krieger in weiblichen Körpern
Benny: Die Männer üben ja Gewalt aus. Ich wurde aber von meiner Mutter verdroschen. Wie ist das möglich? Sie ist eine Frau. Sie ist kein Mann. Sie ist in einem weiblichen Körper.

Sabine: Wie ist was möglich?

Benny: Dass sie mich auch verdrescht.

Sabine: Sie hat Kraft, sie hat Kinder, sie hat ihr selbst in ihrer Kindheit eingedroschene Moralvorstellungen - sie hat lebenslangen Frust. Sie trägt viele maskuline unerlöste Energien in sich - und einen tiefen, bewussten oder unbewussten, Hass gegenüber Männern, den sie aus ihrer Generationslinie mitgebracht hat. Und so hat sie viele gute Gründe, dich zu verdreschen - deine ganze Kindheit lang. Denn du spiegelst ihr genau das, was sie hasst und liebt, was sie ablehnt und ersehnt. Dies ist eine Ohmacht mit zwei Gesichtern, die immer abwechselnd lachen und weinen, Schmerzen zufügen und diese wieder heilen. Männliche Energien herrschen in Frauen wie in Männern und hier sowohl in der dämonischen Form als auch in der reinen und erlösten.

Die größten Krieger der letzten zwei, drei Generationen stecken in weiblichen Körpern. Männer zeigen Gewalt nach außen, aber erst nachdem sie vorher viel Gewalt in sich aufgenommen haben. Ein Mann, der außen tötet, kann es nur dadurch tun, dass das Leben in ihm selbst bereits abgetötet ist. Und dafür haben vornehmlich die Mütter und Großmütter gesorgt, während euer letzten Jahrhunderte. Die weibliche Gewaltausübung geschah immer im Stillen. Ihre Waffen waren ihre unerfüllten Hoffnungen, ihre gärenden Emotionen und ihre unterschwelligen Forderungen und Erwartungen.

Nur weil deine Mutter eine Frau ist, ist sie noch keine Heilerin und Liebespriesterin - nicht am Ende der Zeit. Später wird sie es wieder sein - und irgendwann war sie es auch einmal. Aber im Augenblick ist es so, dass die maskulinen und femininen Pole der Menschheit in eine gewaltige kollektive Drehung gehen – und einen furiosen Tanz zwischen Himmel und Erde tanzen – zwischen kristallinem Licht und düsterer Finsternis.

Und natürlich ist eines der vielen, nun aufblitzenden Details eurer Schöpfung dieses, dass ihr Männer in eurer vermeintlichen Täterschaft eine große Opferschaft erkennt.

Es sind die Frauen, die die Männer zu dem gemacht haben, was sie Hier und Jetzt sind. Und es sind die Männer, die die Frauen zu dem gemacht haben, was Hier und Jetzt sie sind. Und das war von allem Beginn an so vorgesehen. Deshalb sind wir zusammengekommen, um das zu erkennen und zu lösen.


Ende Erster Block

Transkribiert: Sabine Wolf und Monika Schwörer
Textbearbeitung: Monika Schwörer
Korrektur: Traudel Arend
Endredaktion: Monika Schwörer und Sabine Wolf
1. August 2009