Übermittler: St. Germain, Maria und Ohamah
Sexualität und Selbstliebe
Sexualität ist nicht das Thema der Erwachsenen, sondern das Thema der Kinder. Neben Mutterliebe und Nahrung ist Sexualität von Beginn an das wichtigste Thema der Erforschung seines Körpers, seiner Empfindung und Wahrnehmung. Sie beginnt im frühen Kleinkindalter mit dem Spielen am Penis, an der Scheide und mit den Ausscheidungen. In dieser Zeit liegt der erste Hebel für das zukünftige, entspannte oder unentspannte, Leben der Kinder, den die Eltern auf JA oder NEIN stellen können.
In den letzten Jahrtausenden wurde er auf NEIN gestellt. Und es ist, in der Tat, der sogenannten „Reinlichkeitserziehung“ am Anfang des 20. Jahrhunderts zu verdanken, dass Menschen heranwuchsen, die im Weltkrieg Freude am Quälen und Töten fanden. Jenes Urvertrauen, das sich durch die frühe Begegnung mit den eigenen Ausscheidungen (Kot und Samenflüssigkeit) und den eigenen sexuellen Gefühlen entwickeln kann, ist die unumstößliche Kraft des erwachsenen Menschen, der eher sich selbst etwas zufügen würde als einem anderen: höchste soziale und menschliche Brüderschaft als Resultat und Ausdruck einer tiefen Selbstliebe.
Am Ende des zweiten Jahrsiebts vollzieht das Hormonsystem eine massive innere Wandlung, indem es eine Umschaltung vornimmt. Die Melatonin-Produktion in der Epiphyse und Hirnrinde hat in den ersten 14 Jahren wesentlich zur gesunden Körperbildung beigetragen. Sie lässt nun völlig nach und gibt das Zepter der Aktivität an die Geschlechtsdrüsen ab. Ab jetzt bilden sich in den unteren Regionen des Körpers Geschlechtshormone, die das körperliche und emotionale Bewusstsein der jungen Menschen in einen neuen Raum der emotionalen Bindung führen – fort vom Geist. Je weiter sie sich vom Geist entfernen, desto mehr sind sie auf ein inneres Gleichgewicht angewiesen, um nicht zu stranden.
Und wieder ist es an den Eltern, das freie Fließen im Leben der Kinder zu unterstützen oder zu blockieren, den Hebel auf JA oder NEIN zu schalten. Helfen sie dem Kind einfühlsam in den neuen sexuell-emotionalen Raum seines Lebens hinein oder übertragen sie ihre eigenen Verzerrungen auf das Kind und dämonisieren dessen Gefühle? Genau dies ist in den letzten Jahrtausenden geschehen: Eine Generation bürdete das NEIN der nächsten auf. Jede Generation schwächte die nachfolgende. So musste am Ende des Zeitalters der Tiefpunkt dieses geistigen Lebensatems im Körper erreicht sein.
Schauen wir uns die nächsten beiden Jahrsiebte an: Unreife körperliche und emotionale Nähe führt in den Raum der sexuellen Kräfte - und zu Drangsal, Regeln und Einengung aller Parteien. Sie sind selbst noch Kinder, die Kinder zeugen und gebären. Und das ist gut so, denn junge Körper können gesunde Kinder zeugen. Doch sie haben noch nicht die innere Reife, die Kinder zu erziehen. Sie selbst sind noch nicht in der Reife ihrer Entwicklung angelangt.
Alte Körper zeugen keine gesunden Kinder, haben aber die innere Reife, diese zu erziehen. Sie haben den notwendigen emotionalen Abstand, um eine freibleibende Liebe und Verbindlichkeit zwischen sich und dem Kind aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grunde ist die Erziehung der Kinder durch die Großeltern die ursprüngliche und sinnvolle Lösung in euren Familienstrukturen. Die jungen Eltern, selbst noch halbe Kinder, können ihrer eigenen Entwicklung nachgehen, die mit der Geburt ihrer Kinder noch nicht abgeschlossen ist.
Wahre Selbst-Liebe bedeutet, sich vollkommen auf die eigene Sexualität einzulassen. Sexualität ist keine Handlung zwischen zwei Menschen, sondern ein Wesen, das jedem einzelnen Menschen innewohnt. Wie jeder Mensch seinen eigenen Körper hat, hat er auch seine eigene Sexualität, die er annehmen muss, bevor er eine erfüllte Sexualität mit anderen Menschen leben kann.
Bevor auf körperliche Berührung endgültig verzichtet werden kann, muss sie zutiefst erfahren und erlebt sein. Der Apfel wird erst süß, wenn er reif ist.
Die fünf Einweihungen Jesu
Die fünf Einweihungen Jesu sind das tragende Element der christlichen Lehre: Geburt, Taufe, Verklärung, Kreuzigung und Auferstehung. Tatsächlich sind diese fünf Schritte so alt wie die Dualität selbst und in allen Religionen und Schöpfungsgeschichten zu finden. Es sind die 5 notwendigen Schritte, die der Geist (Spirit) machen muss, um in die Verkörperung (Sexus) zu gelangen und sich dort wieder zu vergeistigen, ohne den Körper sterben zu lassen. Gott kommt zur Erde – in jedem Menschen natürlich!
Das erste Tor führt den Geist durch die Geburt ins Erdenleben. Sie ist die Verschmelzung deines göttlichen Geistes mit der Dichte des Planeten, die Trennung von der Heimat, das Vergessen deiner selbst, der Abstieg in die Finsternis der Materie.
Das zweite Tor öffnet sich in der Taufe. Du wirst nicht von Sünden reingewaschen, da es niemals Sünden gab. Die Taufe vereinigt vielmehr nach 14 Jahren physischen Wachstums und geist-seelischen Vergessens deinen göttlichen Geist mit deinem Körper und bringt deine geistigen Absichten und einen Teil deines Lichtes in das Feld der Dichte und Vergessenheit.
Das dritte Tor durchschreitest du in der Verklärung deines Leibes. Am Ende deines vierten Jahrsiebts sind dein Gefühls- und dein Mentalkörper gebildet und stabilisiert. Inzwischen hast du einen inneren Weg zurückgelegt, der drei Viertel deines erwachsenen Körpers zu Licht werden ließ. Das Wasser des Lebens fließt wie Licht aus deinem Körper. Drei Viertel deiner Gefühle und Gedanken, deiner Worte und Taten liegen in der Kraft des geistigen Willens und in seiner Macht geborgen. In der Verklärung deines Zellgewebes bindet sich die geistige Welt an dich als Bruder-Schwester und steigt durch dich zur Erde ab.
Das vierte Tor führt dich im 33. Jahr in die Kreuzigung deines Körperlebens. Der Körper ist zu höchster Blüte und Kraft gereift und tritt nun an die zweite Stelle der Bedeutung. Ab jetzt herrscht der göttliche Geist in dir, jener, der vor 33 Jahren deinen Körper bildete. Du kannst auf alles verzichten, was die Erde zu bieten hat, denn inzwischen hast du das Wahre Leben in dir selbst. Du kannst dich nun völlig von der Sorge um deinen Körper lösen, da dieser aus den geistigen Ebenen gespeist wird. Auf dieser Stufe wird die Verklärung vollkommen. Die Matrix deines Körpers geht in die Matrix des Geistes ein und kein menschliches Bedürfnis regt sich mehr in dir. Nun ist der Mensch in deinem Körper in eine andere Welt gegangen.
Das fünfte Tor ist von jeher das Ziel aller schöpferischen Sehnsucht, allen Strebens vom Beginn der Zeiten an. Die Auferstehung des Geistes in der Körperwelt bringt die Gotteskraft in jene Räume, die lange Zeitalter nur kalter Boden der lichten Saat waren. Die Geburt des Geistes in der Körperwelt ist die Verschmelzung von Spirit und Sexus. Es ist die Geburt eines neuen Planeten, einer neuen Galaxie, einer neuen Menschheit, die ein helleres und feineres Licht in den Kosmos strahlt als je zuvor.
Dies ist die zweite Geburt deines Lebens auf Erden. In ihr wird dein Körper zu einem Werkzeug göttlicher Liebe und göttlichen Willens auf Erden.
Den Weg in die Auferstehung kannst du nicht willentlich beschließen. Sie ist ein Mysterium, das sich von selbst ereignet, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Der letzte Schritt, den du auf Erden selbst beschließen kannst, ist der Gang in deine Unterwelt, das Einverständnis für deine Kreuzigung, wie Jesus es im Garten Gethsemane gab. Die Auferstehung geschieht von selbst.
Sexualität als Suche nach sich selbst
Wie bei der Aufnahme der Nahrung befriedigt ihr in der sexuellen Begegnung eure körperlichen, emotionalen und geistigen Bedürfnisse. Auch wenn ihr dies in Gemeinschaft mit anderen Menschen tut, gilt es doch der eigenen Befriedigung.
In der körperlichen Berührung des Partners erfahrt ihr jene geistigen Teile eurer selbst, die von euch getrennt sind, nach denen ihr euch wieder sehnt. Ihr erfahrt eure eigenen abgespaltenen Seelen-Energien durch den Körper des Anderen. In der Berührung, im Streicheln und der Erregung erfahrt ihr mit Hilfe des Anderen jene Weite und Ausdehnung eurer selbst, die euch fremd geworden ist. Die Kräfte, die ihr in der Sexualität ersehnt und erspürt, sind ätherischer und geistiger Natur - nicht irdisch, nicht körperlich, wenn sie sich auch auf Erden und im Körper ausdrücken.
Wer den Anderen glaubt zu begehren und zu brauchen, hat noch nicht erfasst, dass er zutiefst sich selbst begehrt und braucht. Die Sexualität ist eine oftmals missbrauchte Möglichkeit, durch andere Menschen euch selbst näher zu kommen. Euer Fühlen, Denken und Sehnen kann euch zu euch selbst führen, zu eurem strahlenden Kern. Die Selbstsuche bleibt unerfüllt, solange ihr euer Fühlen, Denken und Sehnen auf einen anderen Menschen ausrichtet - in der Sexualität und in allen Bereichen des Lebens.
Hast du dich selbst gefunden, so trägst du die lebendige Liebe - zu dir und allen anderen - in dir. Dann bist du nicht auf körperliche Sexualität angewiesen. Dann bist du nicht mehr bedürftig. Doch wenn du sie erlebst, wirst du eine tiefere Erfüllung finden, als du je gesucht hast.
Die irdischen Formen der Liebe und der Nahrung haben in großem Ausmaß zu Elend, Gewalt und Krankheit unter den Menschen geführt. Nun ist die Zeit reif, sie zu blühendem Leben und zu Frieden zu wandeln. Die Sexualität ist, wie die Nahrung auch, ein Wesen der körperlichen Liebe, das sich in dieser Zeit vergeistigt und kristallisiert. Der Mensch selbst kristallisiert sich und kehrt zurück in seine lichte Heimat, ohne den Körper und die Erde zu verlassen.
Fremdheit und Vertrautheit
(Übermittlung vom 16.11.2004)
Die sexuelle Begegnung zwischen zwei Menschen ist eine Berührung zweier unterschiedlicher Felder: Scheu begegnet inniger Öffnung, Fremdheit begegnet Vertrautheit. Beide erzeugen in der Berührung ein neues Feld der Spannung und Entspannung. Bleiben Scheu und Öffnung erhalten, wird die sich wiederholende Berührung zu einer immerwährenden Begegnung des Neuen und der Erneuerung.
Diese Energie des Fremden, des Scheuen, des Unberührten und Neuen ging in den Ehen der letzten Jahrtausende verloren. Denn die Sexualität wurde benutzt, um Besitzrechte zu sichern, Ängste zu verdecken und Macht über den anderen auszuüben.
Das Feld der Fremdheit gibt euch in der körperlichen Berührung die Möglichkeit, euch dem Anderen, dem Fremden, vollkommen zu öffnen. Dies ist ein grenzüberschreitender Akt: die innere Öffnung neuer, unbekannter Räume eures Lebens.
Das Feld der Vertrautheit bewirkt das vollkommene Sichfallenlassen in das eigene Leben, die Hingabe an euch selbst, die Öffnung eurer eigenen innersten Lebensräume, die Eins sind mit den Räumen des Fremden.
SEXUS ÖFFNET DIE RÄUME DES SPIRIT. SPIRIT ÖFFNET DIE RÄUME DES SEXUS.
DUNKEL ÖFFNET DIE RÄUME DES LICHTES. LICHT ÖFFNET DIE RÄUME DES DUNKELS.
Auch ein Mörder kann durch Läuterung zum hohen Eingeweihten und Lehrer für die Menschen werden. Durchwandert die Felder der Erfahrung. Bleibt weder vor ihnen stehen noch in ihnen stecken. Fremdheit und Vertrautheit sind zwei äußerst sensible Felder und Kräfte, die genau entgegengesetzte Wirkungen erzeugen. In einem maßvollen Umgang erschaffen sie innere Gleichgewichte auf sanfte Art. In ekstatischem Umgang tragen sie euch über hohe Wellenberge (Freude) und Wellentäler (Schmerz) zu eurer Kraft.
Die Fremdheit einem Menschen gegenüber birgt ein Feld der Unsicherheit. Es erzeugt in der sexuellen Berührung die Fähigkeit der Verschmelzung mit dem Fremden, die Fähigkeit zur Verschmelzung der getrennten und verlorenen Teile des eigenen Ganzen. Die Berührung in der Fremdheit erzeugt die Fähigkeit, sich allem zu öffnen, was von euch selbst getrennt ist. Sie heilt Angst und Widerstand dem Fremden gegenüber.
Ein großer Zauber berührt viele von euch in der Sehnsucht nach der Verschmelzung mit dem Fremden, oft mit dem Dunklen. Und zu Recht geschieht dies, denn es treibt euch weiter, eigene Grenzen zu überwinden, Polaritäten zu vereinigen, eins zu werden mit dem was von euch getrennt ist. Denn die Scheu in der Begegnung mit dem anderen ist das Geistige Element auf Erden, das Unbekannte - jene Kraft, die eure irdische Realität trägt, die den Zauber des Körpers ausmacht. Scheu und Hingabe in der sexuellen Berührung mit dem Fremden sind identisch mit Fremdheit und Hingabe des Menschen (Sexus) an den Geist (Spirit). Begegnet ihr dem Fremden in der Scheu, so öffnet sich gleichzeitig euer Vertrauen in der Hingabe an euch selbst. Dies ist eine geistige Kreuzverbindung zwischen den Geschlechtern (männlich und weiblich) und den Polen Fremdheit und Vertrautheit, welche das Lebenskreuz erlöst.
Sexualität als Priesterkraft
Weibliche Sexualität ist die dichteste Form der Marien-Liebes-Kraft, der körperliche Ausdruck bedingungsloser Annahme, Hingabe und Öffnung. Sie ist weibliche Barmherzigkeit in höchstwirksamer Form, eine passive Ur-Kraft, die große Macht ausstrahlt und Heilung bewirkt. Der Mann kann mithilfe der weiblichen Sexualität zu seiner eigenen Ganzheit zurückfinden, heil werden. Ganze männliche Entwicklungszyklen können in der frei fließenden weiblichen Sexualität im Nachhinein geheilt werden. Andere Zyklen können abgekürzt und schneller erfüllt werden, als das Leben es von sich aus zuließe. So wurden junge Krieger und Priester von Tempelhuren, Hohe Priesterinnen der Liebesmysterien, die zwischen Geist und Körper herrschen, durch ihre Sexualität und in deren Erfüllung geführt, damit sie anschließend in den Dienst der Klöster und Königshäuser gehen konnten, ohne später am eigenen unerfüllten Trieb ersticken zu müssen. Solche Männer wurden zu aufrechten, starken und warmherzigen Kriegern und Priestern. Euer heutiges Zölibat dagegen, frei vom Zauber der weiblichen Liebesmacht, ließ eure Priester, Krieger und Männer zu hungrigen reißenden Tieren werden oder zu degenerierten Eunuchen, einfach weil ihr geistiger Abstieg in den Körper unerfüllt blieb.
Hier ist die Frau die Gebende, die Schöpferin, und der Mann der Empfangende, das Geschöpf. Doch er empfängt, um Schöpfer zu werden. Was die Frau nicht gibt, lässt den Mann nicht reifen. So hat sich eine Welt der Kinder entwickelt, eine Welt hungriger, unerlöster Kinder in alten verfallenden Körpern. So hat sich eine Welt weiblicher und männlicher Täter und männlicher und weiblicher Opfer entwickelt.
Die weibliche Sexualität ist eine Priesterkraft, die zum Wohle aller höchste geistige Ströme offen fließen lässt – kein Wesen der Selbstbefriedigung, Selbstfindung und Selbstversorgung, sondern ein Wesen der Heilung des Lebens anderer. Diese wahre Sexualität ist völlig ungebunden. Jegliche Partnerschaft und Ehe würde sie abtöten. Sie ist an keine gesellschaftliche Norm und keinen Kodex gebunden, an keine Moral und Pflicht, auch nicht an Beständigkeit oder Wiederholung. Sie öffnet sich im Augenblick der fließenden Seele-Geist-Liebe der Frau gegenüber dem offenen, empfangenden Mann. Sie selbst öffnet den Augenblick und erfüllt ihn zugleich .
Schmerzen der getrennten Pole
2.12.2004
Viele Jahrtausende lang trat der erste Schmerz im Leben eines weiblichen Wesens gleich nach der Zeugung auf: Ein unerwünschtes Geschlecht, ein Mädchen, zu sein. Der Entzug von Liebe und Bedeutung setzte mit der Geburt ein. Die Minderung des Lebenswertes grub sich tief ins Zellgefüge ein. Früher Arbeitseinsatz, Verantwortungsübernahme für die männlichen Geschwister und das Verbot, ihren eigenen Neigungen nachzugehen, stahlen ihr die Kindheit.
In männlichen Gesellschaften waren Mädchen nichts wert. Sie wurden seelisch nicht genährt und konnten sich nicht zu lebendigen, reifen Frauen und Müttern entwickeln. Später fanden sie nichts anderes als die Fortsetzung ihrer kindlichen Traumata. Sie wurden mit Männern verheiratet, die ihre Drangsal fortsetzten - und ihre Söhne wurden wie ihre Väter waren. Als Mütter gaben sie, ohne sich dessen bewusst zu sein, die selbst erfahrene Wertigkeit an ihre Kinder weiter: Töchter sind weniger wert als Söhne. Oftmals mussten die Töchter noch den Selbsthass der Mütter auf sich nehmen. Alle fundamentalistischen, gewaltsamen und frauenverachtenden Männer sind Söhne von Müttern, die genau dieses Potenzial in sich aufgenommen und unbewusst weitergegeben haben.
Frauen sind Wesen der Hingabe und Empfängnis. In der unerlösten Form geben sie sich dem männlichen Diktat hin und empfangen Demütigung. Sie sind widerstandslos. Frauen sind Wesen der Ernährung und des Schutzes. In unerlöster Form nähren sie sich und ihre Kinder mit Wertlosigkeit, schützen und bewahren Formen seelischer Gefangenschaft. Sie sind seelisch unterernährt und kraftlos, ohne lebendige Weisheit - Opfer eines männlichen Systems und gleichzeitig Mittäter bei dessen Aufrechterhaltung.
Natürlich liegt alledem eine Weisheit zugrunde. Natürlich ist kein Tag und kein Leben verloren. Am Ende der Zyklen wird die Frau das Alte loslassen und zu sich selbst finden. Sie wird die Schatzkammer ihrer weiblichen Essenzen öffnen und darin wachsen und erstrahlen. Am Ende wird sie zutiefst wissen, dass sie unendlich viel zu geben hat, einfach weil sie eine Frau ist.
Das erste Trauma eines männlichen Wesens auf Erden ist eine Mutter, die sich selbst verrät, indem sie ihre Weiblichkeit nicht lebt. Die erste tiefe Verwirrung ist die Erfahrung, etwas Besseres zu sein als die Schwestern. Alle Aufmerksamkeit, die diese nicht erhalten, bekommt er. Damit wird er seelisch überfrachtet, überfordert, erstickt und isoliert - von den Schwestern geistig ferngehalten und getrennt.
Was ihn von seinen Schwestern trennt, trennt ihn auch von seiner eigenen weiblichen Kraft, die Teil seines ganzen Wesens ist. Ist er der einzige Sohn, gerät er in eine Isolation und gleichzeitig in hohe moralische Forderungen und Erwartungen der Eltern. Er gerät unter Druck, was sich in Asthma, manischen Depressionen und Gewaltbereitschaft zeigen kann. Als einer unter mehreren Söhnen kommt das Element der Konkurrenz hinzu, des Kräftemessens und des Kampfes.
Er wird, je nach Temperament und Mentalität, zu einem Softie oder Macho werden. In beiden Fällen ist das männliche Element überbetont und vereinsamt. Der Softie lehnt seine Männlichkeit ab und sucht sein Heil in der aufgesetzten Weiblichkeit, er verweigert sein eigenes Geschlecht. Der Macho dagegen stellt es protzend zur Schau, ohne Maß und Feingefühl bis zur Lächerlichkeit. In beiden Fällen - der isolierten Mädchen und Jungen - werden die männlichen und weiblichen Energien doppelt voneinander getrennt: Die Mädchen von den Jungen und die männlichen und weiblichen Energien in jedem Einzelnen. Keiner begegnet dem anderen in seinem wahren Wesen. Keiner kann dem anderen geben, was er hat. Keiner kann vom anderen empfangen, was er braucht. Keiner lernt sich selber kennen und schätzen. Beide Wesen verhungern mit- und nebeneinander.
Organe und Symptome des Sexus
Das geistige Bewusstsein (Spirit) hat sich den Körper (Sexus) gebaut, mit dem es die Trennung von sich selbst erleben, erforschen und am Ende wieder vereinigen konnte. Der niedere Körpergeist (das Ego) hat Krankheiten konstruiert, mit denen er die Bedeutung seines Körpers erleben und erforschen konnte. Direkter als über die Geschlechtsorgane eurer männlichen und weiblichen Körper kann sich die Dualität eures Kampfes und eurer Liebe kaum ausdrücken:
Penis und Vagina sind Schwert und Scheide.
Ruht das Schwert in der Scheide, herrscht ein vorübergehender Frieden.
Ist das Schwert gezogen, so herrscht permanente Bedrohung.
Organe
Die Vagina ist die weiblich Scheide des männlichen Schwertes. Sie ist der Vorraum zur geschlechtlichen Unterwelt sowie der Tempel der Lust für sich selbst und den Anderen. Sie ist der Raum der vorübergehenden Verschmelzung des zweigeteilten Menschen. Der Orgasmus ermöglicht die kurzzeitige Berührung der geistigen Einheit im physischen Körper, die Erlösung aus den Fesseln der Dualität.
Die Gebärmutter ist die Geburtshöhle aller kleinen Krieger und Heilerinnen der Welt, aller Tyrannen und Erlöser. In dieser Urhöhle des physischen Lebens reift jedes Wesen heran, das sich durch Krieg und Frieden, durch Schmerz und Vergebung zum Höchsten entwickelt. Die Gebärmutter besitzt eine außerordentlich kraftvolle Muskulatur, ein typisches Merkmal männlicher Kraft im weiblichen Körper, die hier das weibliche verletzliche Netz schützt.
Die Eierstöcke sind die Schatzkammern der weiblichen Fruchtbarkeit eines Volkes. In ihnen verbirgt sich das gesamte feminine Erbe der menschlichen Evolution und das Gedächtnis ihrer geistigen Entwicklung.
Der Penis ist das Zepter der männlichen Macht im körperlichen Raum. Als Schwert ersehnt er die Scheide, um Heilung nach dem Krieg zu finden. Als Lanze übt er Macht aus und durchbricht verschlossene Tore, öffnet was sich selbst nicht öffnen kann oder will. Als Kanonenrohr schießt er einen gewaltigen Überfluss von männlichem Leben (Spermien) in die weibliche Urhöhle und spendet damit neues Leben. Sanftmut, Zärtlichkeit und Penetranz liegen hier ebenso auf einer Linie wie gütige Vaterschaft und brutale Gewalt.
Die Prostata ist die Hüterin an der Schwelle. Sie selbst muss zu dieser Doppelrolle stehen und sich beider Wesen (des Kriegers und des Schöpfers) zutiefst bewusst sein. Hier sitzt eine äußerst sensible Forderung an das Gleichgewicht zwischen diesen beiden und das Vertrauen zu ihnen. Dies zeigt sich in der männlichen Sexualität und Vitalität, insbesondere in der zweiten Lebenshälfte, wenn dem jungen Krieger der ersten Lebenshälfte entweder magnetisierende Schuldgefühle folgen oder elektrisierendes Schöpferbewusstsein.
Die Eichel wird als Sprengkopf der männlichen Waffe, als Speerspritze der Männlichkeit bezeichnet. Tatsächlich ist das Geben und Empfangen von Lust und Leben hier kriegerischer Natur. Sowohl der unerlöste Krieger als auch der erlöste Schöpfer aktiviert seine Lebens-Lust, indem er Widerstände niederreißt, verschlossene Tore durchstößt und sich den Weg zu neuem Leben freikämpft.
Die Hoden sind die Schatzkammern der männlichen Fruchtbarkeit eines Volkes. In ihnen verbirgt sich das gesamte maskuline Erbe der menschlichen Evolution und das Gedächtnis ihrer geistigen Entwicklung.
Krankheiten, Symptome und „einfache Vorgänge“
wie Heirat, Geburt und Trennung
Im Folgenden findet ihr hier Beispiele aus unseren Geistigen Analysen der letzten Jahre. Namen und spezifische Details sind verändert. Heirat und Geburt betreffend dürft ihr euch jetzt schon auf die Lektionen „Geistgeburt“ und „Ehe und Partnerschaft“ freuen, die auch bald erscheinen werden.
Die folgenden Symptombeschreibungen sind innerhalb der gesamten Analyse natürlich tiefer verständlich. Wir haben uns hier allerdings nur auf die Symptome der sexuellen Organe beschränkt. So hat beispielsweise jede Geburt von Kindern, neben ihrer übergeordneten Bedeutung, noch eine spezifische persönliche Bedeutung. Aus diesem Grunde haben wir dieses Thema hier gleich mehrfach übernommen. Die Zahlen in Klammern sind Lebensalter oder Jahreszahl des Betroffenen. Wir geben sie (leicht verändert) zur Orientierung mit an. Kursiv geschrieben sind die Beschreibungen der Klienten. Leicht eingerückt sind die Hinweise zu Lösung und Erlösung.
Übungen
Natürlich findet ihr in diesen Symptombeschreibungen euch selbst an vielen Stellen wieder. Lasst eure Seele und euren Geist beim Lesen fließen, lasst die Tränen fließen, jene des Schmerzes und jene der Freude. Vollzieht die Übungen, Reflexionen und Heilungsakte, die wir hier geben, auch für euer eigenes Leben. Nehmt die geistigen Hintergründe eurer Schmerzen als „geistige Perlen im irdischen Schweinetrog“ und lasst sie mit eurem Willen und eurer Liebe so sehr erstrahlen, dass sich der Schweinetrog in das verwandeln kann, was er wirklich ist: ein Kelch des Lebens der irdischen Menschheit.
Die Geburt ins irdische Leben
Einige Zeit vor und einige Zeit nach der Geburt ins Körperleben ist das Bewusstseinsfeld deiner Seele offen. Du hast einen vollen Überblick über dein süßes Leben im geistigen Raume und das bevorstehende saure Leben auf Erden. Die kurzzeitige Sicht auf das Bevorstehende führte bei vielen von euch zu Schockreaktionen, die sich in Geburtskomplikationen, Krämpfen und Psychosen bei euch und euren Müttern ausdrückten. Mit dem Heranwachsen ins Kleinkindalter verschlossen sich die Bewusstseinsräume und ab dem Moment des Sprechbeginns hattest du dich selbst vergessen. Mit der Geburt in die menschlichen Gefilde ging zunächst der Verlust deiner göttlichen Natur einher. Er manifestierte sich in ersten Ängsten - ein Ausdruck der Urgespaltenheit zwischen deinem Geist (Spirit) und deinem Körper (Sexus). Doch deine Abkehr von Gott in der Kindheit war notwendig, um deinen physischen Körper als ein Werkzeug des Geistes zur Blüte zu bringen.
Kindliche Symptome
(1941) Geburt als 4. Kind
Mein Vater war sehr enttäuscht. Ich sollte ein Junge werden. Er hat mich nie als Mädchen anerkannt.
Dieser Wunsch deines Vaters, nach drei Mädchen einen Sohn zu erhalten, ist verständlich. Im Sohne wünscht ein Vater sich unbewusst SICH SELBST, einen Spiegel seiner selbst, eine Verjüngung und ein Fortgang seines eigenen Lebens. Zwar hast du einen weiblichen Körper angenommen, dennoch bist du mehr Sohn als er wahrgenommen hat. Die männlichen Energien Aktivität, Abenteurer, Durchsetzungskraft und Mut sind in dir wach.
Mit deiner Geburt beginnt bereits das Thema: „Wenn dein irdischer Vater dich verlässt oder gar nicht erst annimmt, dann liegt die Bedeutung darin, dass dein göttlicher Vater (dein eigenes maskulines Selbst) dich von Beginn an in seiner Obhut behält.
In deiner Kindheit existierte weder eine Vater- noch eine Bruder-Beziehung. Als zuletzt Geborene hattest du eine völlige Freiheit von den Zwängen der Familie, die sich auf deine erstgeborenen Geschwister übertragen hatten. Zudem hat deine Seele sich entschieden, die ersten Lebensjahre in einer gewissen Isolierung zu verbringen, um ihre bipolaren (weiblich-männlichen) Potenziale wachsen zu lassen, ohne dass sie durch die menschliche Gesellschaft zu früh verwässert oder beeinträchtigt wurden. Die Isolierung diente der Konzentrierung der eigenen Seelenkräfte.
Deine Kontaktlosigkeit zum Vater, die immerhin frei von Aggressionen und Druck war, ermöglichte es dir, die eigenen maskulinen Seelenkräfte zu erforschen. So fand deine innere Suche nach dem Selbst, mit der du früh begonnen hast, auch früh den notwendigen Raum und konnte sich schnell entwickeln. All dies konntest du als Kind nicht auf Anhieb erfassen, aber dennoch bist du in der Tiefe deiner Lebensschichten zielstrebig deinem Plan gefolgt.
Heute, da du erwachsen und reif bist, wende dich noch einmal zurück zu jenen, die dir im Judas-Dienst halfen, die zu werden, die du bist.
Die Enttäuschung deines Vaters pulsiert heute noch in dir. Erlöse sie in dir selbst.
Erlange ein tiefes Verständnis für seinen Wunsch nach der maskulinen Fortsetzung seines Lebens durch dich und segne ihn dafür.
Erlange ein tiefes Verständnis für dein maskulines Sein im femininen Körper und heilige es.
Gehe in deinen innersten Herzraum, wo du ganz natürlich weiblich und männlich zugleich bist, und von dort aus zurück zum Zeitpunkt deiner Geburt. Nimm die Energien wahr, lasse Bilder kommen, empfinde dein damaliges Fühlen und entscheide dich, alle Schatten, Schemen und Schleier deiner Kindheit und Jugend zu lösen.
Einfach indem du es beschließt, geschieht es.
Eigene Geburt vor sieben Geschwistern
Als erstgeborenes Kind säuberst du den Leib deiner Mutter. Du übernimmt alle Säuren und Schlacken in deinen Körper, die deine Mutter seit ihrer Kindheit angesammelt hat. Das sind feinstoffliche und organische Rückstände aus Schmerzen, Enttäuschungen und Traumata. Wir nennen sie Gefühls- und Gedankengifte. So wirst du als erstes Kind der Mutter ähnlicher als alle nachkommenden Geschwister. Diese Ähnlichkeit macht dich gleichzeitig hochsensibel und verletzlich gegenüber der Mutter - rebellisch, weil du sie und dich selbst in dir fühlst und diese beiden Wesensenergien innerlich nicht vereinbaren kannst.
Du wirst mehr eingebunden als die anderen Geschwister, nicht weil du das älteste bist, sondern weil du der Mutter am nächsten, am ähnlichsten bist. Weil du auch „Mutter“ (als Sohn: „Vater“) bist. Sowohl du als auch deine Mutter nehmen diese Gleichheit unbewusst wahr und daher fordert ihr beide von dir dasselbe wie von ihr.
Das erste Kind ist in der Tat eine starke, kraftvolle Seele, oft ein geistiger Meister, denn es übernimmt den Schmerz der Alten und die Führung der Neuen. In der Tat ist das erstgeborene Kind ein Vorbild und Vorreiter für die nachfolgenden Geschwister und es trägt die Verantwortung dafür in sich selbst. Doch diese besteht nicht darin, die irdische Mutterrolle zu übernehmen, sondern darin, die eigene innere Kraft zu entwickeln und dadurch zu einem Vorbild an Selbst-Sicherheit und Selbst-Verwirklichung, an Kraft und Klarheit für die anderen zu werden. Viele zögerliche Menschen und Seelen warten darauf, dass andere den ersten Schritt tun, damit sie selbst Mut und Orientierung finden, ihre eigenen Schritte zu machen. Genau hier liegt deine Vorreiterrolle auch. Die Kraft ist in dir, sonst hättest du dich damals nicht an erster Stelle gemeldet.
Anerkenne deine innere Kraft von Herzen indem du dich innerlich weit öffnest und sie tief atmend in dir zirkulieren lässt.
Gib ihr die Erlaubnis, Hier und Jetzt in deinem Leben wach zu werden und sich auszudrücken.
Übernimm die Verantwortung für dein geistiges Sein auf Erden und lasse zu, dass dies dein Leben in kurzer Zeit deutlich verändert.
Diese Verantwortung hat nichts mit Kontrolle, Druck oder Schuld zu tun, sondern mit Selbstermächtigung, freiem Fließen, Glückseligkeit und aktiver Schöpferkraft. Beschreibe deine Wahrnehmung deiner alten und neuen Verantwortung so genau wie möglich.
Entlasse die alte und lasse die neue wachsen.
Nicht gestillt worden wegen Allergie der Mutter
Du wurdest entbunden und früh verlassen. Die nährende Liebe deiner Mutter hast du nicht erhalten, weil sie sich selbst nicht liebte und Kriege ihren Körper heimgesucht hatten. Die Unfähigkeit deiner Mutter, dich zu stillen hat dich gleichzeitig vor weiteren Übertragungen mütterlicher Traumata bewahrt. Du warst von Beginn an auf dich selbst gestellt. Dies zeigt, dass du ein starkes Wesen bist, das von Beginn an unabhängig sein und im Alleingang die Welt der Menschen erobern wollte, um deinen strahlenden Geist zu verkörpern.
Die Allergie deiner Mutter zeigt ihren nicht vorhandenen Lebenswillen, ihre nicht vorhandene Bereitschaft, die Welt in sich aufzunehmen - zu essen, zu verdauen und gesund zu sein. Ihre Kontaktlosigkeit und fehlende Zärtlichkeit zu sich selbst und anderen Menschen hast du als erstes und einziges Kind von ihr übernommen. Diese Kräfte, diese Mutter, wähltest du als geeigneten dunklen Boden, in den du deine lichten Wurzeln schlagen wolltest. Es sollte ein hartes, aber aussichtsreiches Wachstum werden.
Natürlich hast du einen großen Teil der Allergien übernommen. Schließlich bist du ja auch für die Erlösung deiner Mutter gekommen. Allergien sind innere Konflikte zwischen hoher Aggression, nicht ausgedrückter maskuliner Schöpferkraft und hoher femininer Sensibilität, die ebenfalls unterdrückt wird. Allergien entstehen im Entweder-Oder-Denken: „Das Eine darf sein und das Andere nicht.“ Sie entstehen in der Trennung der Pole voneinander. Beide Pole wollen existieren und miteinander fließen. Beide Pole sind sehr stark. Der Verstand aber sagt: „Nein, nur du!“ - und der Körper zahlt den Preis. Allergien äußern sich in harten Attacken und Überreaktionen, in hemmungsloser Aufrüstung des Hormon- und Säure-Apparates sowie in blinder Abwehr aller als Angreifer identifizierten Enzyme, Säuren und Minerale. Es sind Angriffs- und Überfallkommandos gegen das eigene Leben, Zeichen einer massiven Ignoranz und Unausgeglichenheit der inneren Kräfte. Allergie ist die Polarisierung der Dualität im Körper, die keinen Mittelweg, keine Bandbreite, kein Spektrum zulässt, sondern nur Schwarz oder Weiß, LEBEN oder TOD! Typisch sind überzogene und verdrehte Feindbilder, in denen ihr Freunde (Lebensmittel) verjagt und Feinde (Bakterien) heranzieht.
Das Geniale daran ist dies: Auf diese Weise ziehst du dich ganz und gar vom horizontalen Ast deines Lebenskreuzes zurück. Dir bleibt nur noch der zentrale Punkt und schließlich der vertikale Ast, der zwischen deinem göttlichen Licht und deinem göttlichen Dunkel schwingt (vgl. Lektion 6 „Herz und Kreuz“).
Hier hast du ein wunderbares irdisches Feld gefunden, an dem du deine großen geistigen Kräfte reiben, entzünden und schließlich zum Leuchten bringen konntest. Deine dir unbewusste Aggressivität war in deiner Kindheit oftmals der Auslöser für Verletzungen, die du von anderen empfangen hast. Du hast, wie deine Mutter vor dir, die Erfahrung gemacht, dass Lebendigkeit, Freude und Vitalität auf Erden unerwünscht sind. Dennoch waren sie in großem Maße in euch. Was in der Kindheit als Unterdrückung beginnt, reift schließlich zur kristallinen Lebendigkeit heran. Sei getröstet: „Die größten Schüler erhalten die schwersten Aufgaben“ und: „Je mehr Facetten dein Kristall hat, desto öfter wurde er geschliffen und desto mehr strahlt er am Ende.“
Reflektion wie im Abschnitt zuvor
Weibliche Symptome
(22) Heirat mit .......
Mit der Heirat beginnt die aktive Verlagerung und Neubelebung der aus der alten Familie übernommenen Konflikte in eine neue Familie hinein. Ab diesem Zeitpunkt zeigt sich, inwieweit du die alten Kräfte „Unterdrückung, Angst und Aggression“, die Trennung des männlichen und weiblichen Pols erlöst hast und inwieweit du selbst, nun nicht mehr als Kind sondern als Erwachsene, daran weiterforschen und studieren willst. Die neue Familie übernimmt neben den bisher unerfüllten Wünschen und Hoffnungen auch den Raum der quälenden Enge, und zwar in dem Maße, in dem jeder der Partner seine unerlösten Kindheitstraumata mit herein bringt. Ihr forscht gemeinsam weiter, nun ohne die äußeren Eltern, die innerlich jedoch in jedem von euch herrschen. Nun kann der Schmerz der eigenen Kindheit und Jugend unter modifizierten Bedingungen gemeinsam weiterstudiert werden.
Krusten deiner Eltern, die du übernommen und nicht gelöst hast, gibst du an das erste Kind weiter. Lag der Konflikt früher offen zwischen dir und deinem Vater, so öffnet er sich nun zwischen deinem unterdrückten femininen Fühlen und deinem herrschenden maskulinen Denken. Du überträgst den alten Konflikt zwischen dir und deinen Eltern in deinen Gefühlen und Gedanken auf dich als feminine Ehefrau und Peter als maskulinen Ehemann – und gibst ihm damit die Macht, die zuvor dein Vater hatte. Jetzt bist du die Mutter und er ist der Vater und das Spiel kann von Neuem beginnen – oder sich wandeln (sanft oder schmerzhaft, am Beginn der Zeit oder nach vielen mühevollen Jahren, ganz nach deiner Aufmerksamkeit und Wahl).
(22-30) Geburt der Kinder
Mit der Geburt deiner Kinder verhält es sich genauso. Du gibst an sie weiter, was in dir ist: Die alten Schmerzen, die du in dir selbst erlöst hast, fließen als kristalline Energien weiter und verschmelzen mit dem Kristallbewusstsein der Inkarnierenden. Was du in dir noch nicht erlöst hast, obwohl diese innere Absicht besteht, gibst du als graue Energie an die Meister, die deine Kinder werden, weiter. So hast du, in tiefer Seelenliebe, die Schmerzen und das Dunkel der Zeitalter von deinen Eltern und Vorgenerationen übernommen und ebenso tun es deine Kinder. Sie übernehmen all deine ungelösten Schmerzen, Fragen, Sehnsüchte, Wünsche und Ängste. Der Erstgeborene „bekommt am meisten ab“. Gleichzeitig sind sie als Wesen aus anderen Welten mit ganz bestimmten eigenen Absichten und Fähigkeiten zur Erde gekommen, die wenig mit dem irdischen Familienfluss zu tun haben. Diesen nutzen sie nur (wie du auch), um die Menschheit kennen zulernen und zu erfahren, woran sie leidet und wie ihr zu helfen sei. Gekommen sind sie für eigene Projekte.
Daher spiegeln deine Kinder einerseits in Verhalten, Reaktionsweisen und Krankheiten einen Teil deiner Kräfte, die du in ihre Aurakörper strahlst. Andererseits sind ihnen diese alten irdischen Schmerzen und Energien lästig, da sie sich lieber dem zuwenden würden, wofür sie gekommen sind. Doch sie sind (wie du) diesen Kräften eine Zeitlang ausgeliefert und unterworfen. Eine wahre „Rabenmutter“ kann nur eine solche sein, die sich selbst vernachlässigt, die ihr eigenes Seelenheil, ihre kindliche Freude und ihrer maskuline Kraft verleugnet. Die beste seelische Nahrung, die ein Kind oder Enkel erhalten kann, ist eine glückliche und lebendige Mutter oder Großmutter, die voll und ganz zu ihren „inneren Miseren“ steht und ihnen erlaubt, sich zu wandeln.
Nimm von deinem erwachsenen Herzen aus die wahre Bedeutung einer sorgenden Mutter wahr. Welche Attribute findest du für dich?
Finde heraus, wann und wo du nicht für dich selbst gesorgt hast und was du damit unreflektiert auf die Kinder übertragen hast.
Atme das kristalline Herz-Licht (www.KRISTALLMENSCH.de: Meditation für die Erde / Der kristalline Herz-Atem) und durchstrahle damit dein Leben.
Nimm wahr, dass sich damit das Leben aller anderen auch lichtet.
(27 / 29) Geburt des Sohnes und der Tochter
„Sandra hat mich vom ersten Tag an voll gefordert. Simon kam mit der Nabelschnur um den Hals zur Welt. Ich habe ein halbes Jahr geweint und Aggressionen gegen ihn gehabt. Habe Mühe, sie beide heute loszulassen. Enge gefühlsmäßige Verbindung zum Sohn. Habe immerzu Sorgen wegen anderer (Kinder, Kollegen, Eltern, Geschwister), muss beten um Schutz für andere und ängstliche Gedanken loslassen; Zwang, anderen helfen zu müssen. Ich kann es nicht ertragen, wenn es anderen nicht gut geht.
Ich kontrolliere sie gerne. Seit Berufsbeginn und Geburten habe ich mich viel gestresst, viel geweint und Aggressionen gegen mich selbst gefühlt. Ich bin fast süchtig zu wissen, was andere fühlen und denken,
kontrolliere die Kinder, aus Sorge, dass es ihnen auch gut geht.
Von weitem spüre ich, wenn etwas „nicht in Ordnung ist“ und werde dann unruhig, geistige Bindung zwischen mir und Simon ist sehr belastend. Er hegt heute große Aggression gegen mich.“
Sorge und Angst um die Anderen scheinen der Grund für Kontrolle und Unterdrückung zu sein. Tatsächlich liegt der Grund in der Negierung deiner eigenen Liebesfähigkeit, die in einem großen Maße in dir vorhanden ist, die Liebesfähigkeit einer Maria, die Fähigkeit, Mutter unendlich vieler „Kinder“ zu sein. Die Sucht zu wissen, was andere fühlen und denken, verdeckt eine Zeitlang die Notwendigkeit, die eigenen positiven und negativen Gefühle aufsteigen zu lassen. Da dein inneres Licht extrem groß ist, hast du dich per Geburt selbst in ein extrem dunkles Feld herabgelassen, in das du deine Wurzeln schlagen konntest. Zwei Dinge haben sich gleichzeitig entwickelt:
In deiner äußeren Welt hat der Bauch (Angst und Sorge) dein Ego völlig vereinnahmt und funkt permanent Handlungsbedarf an den Kopf: Mal muss er kontrollieren, mal eingreifen, mal beten! Der Kopf wurde zum Sklaven negativer Bauchgefühle. Du bist mit der Absicht, Schmerz, Leid und Angst zu erlösen, zur Erde gekommen, also hast du dich in der frühen Kindheit zunächst einmal für Mit-Leid, Mit-Schmerz und Mit-Angst entschieden. Später, ab dem 4. Lebensjahr, lerntest du Kontrolle und Unterdrückung kennen, zunächst dir selbst gegenüber und dann, um sie selbst anzuwenden. Damit hattest du bereits mit 5 Jahren alle Werkzeuge und Mittel zusammen, die nur noch in dir reifen mussten. Sie sind gereift und stark geworden und haben sich schließlich gegen dich gewendet.
Denn das Prinzip setzt sich fort, wenn es nicht bewusst gewandelt wird. Es erzeugt gleiche Strukturen im Äußeren. Wer sich selbst unterdrückt, unterdrückt auch andere - und wird von anderen unterdrückt. Das ist ein ewiges Spiel. Deine Kinder kamen in genau diesem Feld deiner eigenen Angst und Unterdrückung, deines Mit-Leidens und deiner Kontrolle zur Welt. Sie haben deinen noch unbewussten Wunsch, gebraucht zu werden und unersetzbar zu sein, vollkommen erfüllt. Gleichzeitig haben sie sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen gewehrt, denn es sind eigenständige, von dir unabhängige Wesen.
Des Rätsels Lösung: Der unbewusste Wunsch gebraucht zu werden und unersetzbar zu sein, ist nur die kindliche Ausdrucksform deiner reifen, geistigen Kraft, die in der Tat weltweit helfen, nähren und erlösen kann. Doch diese Kraft musste tief in dir reifen, während du außen kontrolliert, gebetet und gelitten hast.
Beende das Spiel jetzt. Die Zeit und dein inneres Licht sind reif.
Entlasse dich in ein neues lichtvolles Leben und ebenso jene, die du „meine Kinder“ nennst. Sie sind nicht deine Kinder. Im geistigen Raum sind nur jene deine Kinder, die in ihrer inneren Entwicklung unter dir stehen. Deine irdischen Kinder stehen über dir. Doch Tausende und Abertausende Menschen warten auf die göttliche Mutter in dir. Diese ist Maria und Christus in einem.
Tausche Mit-Leid gegen Mit-Gefühl aus. Nimm dich selbst als ein mit allen verlassenen Kindern und trostlosen Erwachsenen verschmolzenes Wesen wahr, das genauso empfinden kann wie diese, ohne zu leiden. Erspüre, dass hinter jeder leidvollen Maske ein strahlender Kern sitzt, der entdeckt und freigelegt werden will - wie in dir, so auch in ihnen allen. Die Entdeckung ist eine Sache des Herzens und die Befreiung ist eine Sache des Atems. Denn in eurem Herzen seid ihr Eins. Erwecke dieses Eine Herz in dir und atme in Mitgefühl und Akzeptanz.
(25) Schwangerschaftsabbruch mit starker Blutung (Operation)
Die Urhöhle des Lebens ist die Domäne des femininen Geistes und des weiblichen Körpers. Hier sind diese beiden zutiefst Eins – am Anfang und am Ende. Die femininen Kräfte: Empfangen, Empfinden, Passivität, Geschehenlassen und Nähren sind hier in ihrer höchsten Potenz und bleiben im Außen unentdeckt. Die Gebärmutter ist die verkörperte kosmische Quelle des Lebens, das hier in Fruchtbarkeit und Geborgenheit beginnt zu wachsen.
Das Ungeborene flieht aus dieser Höhle, wenn es gute Gründe dafür hat, um sich in die geistige Heimat zurückzuziehen. Während das Kind im Leib heranwächst, nimmt es die ungelösten Seelenaspekte, Gefühlsgifte und Körpersäuren seiner Mutter und Urmütter auf. Ist diese Erblast zu hoch, kann sie den vorzeitigen Abschluss der Entwicklung auslösen. Während das Kind flieht, tut die Mutter das gleiche: Auch sie zieht sich aus einer körperlich-seelisch-geistigen Überforderung heraus, wenn es zu brenzlig wird. Im geistigen Raum herrscht zwischen beiden Einverständnis.
Das Ego der Mutter schiebt die Kinderseele als unerwünschten Gast ab, weil es mit der eigenen Seele noch am Kämpfen ist – und ein Gegner zur Zeit reicht ihm. Dabei entstehende Entzündungen, die nicht zwangsläufig auftreten müssen, drücken drängende Konflikte aus: Stress (Widerstand gegen den eigenen Lebensatem), Blutverlust (Loslassen des eigenen Lebenssaftes), Überlastung (Ignoranz der eigenen inneren Stärke).
Der Abbruch ist gleichermaßen von dir als Mutter und vom Kind gewollt. Hier wiederholt sich dein eigenes Geburtsgeschehen, in dem du dir bis heute in einem Dimensionen durchdringenden NEIN die Lebenskraft entzogen hast. Damals wollte deine Seele sich auch zurückziehen. Was sie auf sich zukommen sah, war ihr zuviel. Doch der Geist hat dies nicht erlaubt, er sagte JA und blieb dabei. Die Seele blieb trotzig beim NEIN. Und es wurde in der Tat ein Lebensweg, auf dem sich ein unbewusster Selbstmordversuch an den anderen reihte. Doch dein Geist blieb beim JA. Er wollte, dass dein Körper lebt, damit er ihn später in der Reife übernehmen könne. Nun sind alle mit deiner eigenen Geburt verbundenen Traumata während dieses Schwangerschaftsabbruchs noch einmal aufgestiegen. Es waren so viele, dass sie dich in eine Depression zwangen – und doch nur deshalb, damit du sie nun erlösen und das NEIN zum Leben in ein JA wandeln kannst. Nach all den schmerzhaften Jahren der äußeren Verwirrung und inneren Reifung ist es heute einfach nur eine Frage deiner Entscheidung.
Erlange ein Einverständnis mit der von deinem Geist getroffenen Entscheidung für das Leben.
Entscheide dich auch JA zu sagen und tue es in der weiten Öffnung deines Herzens und im tiefen Atem.
(Meditation zur Bejahung des eigenen Lebens am Schluss).
Die Ablehnung deines eigenen Lebens konnte einem weiteren Leben (Kind) keine Nahrung geben. Gestehe dir die Selbstablehnung ein, erlaube ihr, zu fließen und sich von dir zu lösen.
Gehe durch die Gefühle und Energien hindurch, die sich daraus ergeben.
Baue dir ein Nest in physischer und seelischer Hinsicht, in dem du dich mit deinem inneren Kind und mit dem Thema „Leben schenken und mit Leben beschenkt werden“ aussöhnen kannst.
(31) Kindsverlust im 3. Monat - Frühgeburt
Das Ego der Mutter beschließt in einem entscheidenden Moment, Geschöpf zu bleiben, keine Verantwortung für neues Leben zu übernehmen und lieber selbst Kind zu bleiben. Eine örtliche „Abwehrschwäche“ zieht eine Scheiden-Entzündung nach sich. Das klingt harmlos, ist jedoch ein raffiniertes Geschehen, nämlich eine Abwehr-Stärke, die einen Krieg (Entzündung) um die männliche Schöpferkraft im weiblichsten aller Räume auslöst. Allein diese Strategie zeigt, dass die innere Reife für eine eigene Vater-Mutterschaft da ist. Die Entzündung steigt auf und löst Wehen aus.
Eine ihrer weiblichen Kraft beraubte Seele kann den körperlichen Eingang (Scheide) in die eigene Innenwelt (Geburtshöhle) nicht verteidigen und schützen. Das Ego kämpft mit der Seele. Es ist ein Konflikt zwischen dem eigenen (männlichen) Denken und (weiblichen) Fühlen sowie zwischen fremden Ansichten (Außen) und eigener Wahrheit (Innen). Beide kämpfen im Kreuz des Lebens um ihr Überleben.
Der Kampf besetzt den Ausgang. Er dringt schließlich ins Innerste vor und wirft das Kind aus dem Nest. Nicht der Kampf tötet das Kind, sondern Ungeduld, Getriebenheit und der Wunsch nach „schnellen Lösungen“. Unbewusst willst du das Kind so schnell wie möglich entbinden, es nicht noch länger selbst (aus)tragen müssen. Hier hat sich der männliche Krieger (das Ego) ins Entbindungsgeschehen eingemischt, was nicht zu LEBEN, sondern zu TOD führt. Wer dem physischen oder dem inneren Kind vorschnell das Leben geben will, der möchte Probleme abnabeln, ohne sie angeschaut und angenommen zu haben. Die darin enthaltene Ernte geht damit verloren. Du kannst Altes (Ungeliebtes) nicht loslassen, bevor es reif ist, und wenn die Zeit noch so lang erscheint. Erst dann kann es in vollem Umfang gewandelt und kristallisiert werden.
Öffne dich den vorschnellen Trennungstendenzen und Fluchtreflexen, die in dir herrschen. Lasse sie zu. Erlaube ihnen, in dir zu zirkulieren und aus deinem Lebensfeld herauszutanzen.
Verfahre ebenso mit der dazugehörigen Gegenkraft: Die innere Verpflichtung, Versprechungen und Gelübde, die du geleistet hast, halten zu müssen.
Beides (Verpflichtungen und Fluchtreflexe) sind fremde Kräfte, die dich ein Leben lang in den inneren Kampf zwischen den versteckten Kopf-Aspekten der Kontrolle und den Bauch-Aspekten der Verweigerung verwickeln können.
Bei manchen irdischen Gelegenheiten magst du zu früh kommen, bei anderen zu spät. Lasse es dir zutiefst gleichgültig sein. Komme stattdessen in deinem eigenen Innersten an. Hier weißt du: „Ich Bin Jetzt Hier“ und: „Alles hat seine Zeit“ und: „Ich Bin immer zur rechten Zeit am rechten Ort.“
Lasse deine eigenen Früchte heranreifen, bis sie dir von selbst in die Hände fallen. Vertraue DIR SELBST.
(25) Übermäßige Muttermilchproduktion
Dein weiblich-spiritueller Ego-Wille, andere zu nähren und zu heilen, für die Welt gekommen zu sein, schießt über die Grenzen deines Körpers hinaus und zwingt ihm die Aufgabe auf, ein immerwährender Quell des Lebens zu sein. Zunächst hast du nur ein Kind, das du mit Muttermilch nähren musst. Doch da ist ein anderes Kind, das unterernährt ist: Du selbst, dein inneres Kind, das im Feld des Seelenhungers groß geworden ist, für deine Absicht, die Menschheit zu nähren und zu stärken. So weit so gut.
Du bist als Ernährer für viele gekommen, in der Tat. Doch du bist noch nicht fähig, die Nahrung in angemessener Form zu geben. Diese Nahrung ist geistiger Art. Es ist die kristalline Ausstrahlung deines Körpers, dein Herz-Kristall-Licht, das alles eigene Dunkel gewandelt hat und in dir aufgeleuchtet ist. Überschießende Muttermilch ist nur eine Kompensation auf halbem Weg, die immerhin deine geistige Größe und den irdischen Stand der Dinge zeigt. Das Problem besteht zur Zeit noch darin, dass du die anderen mit ungeeigneter Nahrung ernähren willst, ebenso wie du selbst mit Ersatz- und Ausgleichsnahrung (Essen, Süßes, usw.) ernährt worden bist, anstatt mit Liebe und Ermutigung.
Mache dir dein übersteigertes Fütterungsbedürfnis bewusst und lasse es zutiefst zu.
Beginne, dir selbst ausreichend seelische Nahrung zuzuführen: Freude, Entspannung, Schlaf, Geschichten, Musik - was immer dich erfreut und öffnet.
Wende dich bewusst deinem Inneren Kind zu. Schaue, was es in deiner Kindheit vermisst hat und gib es ihm heute. Reflektiere deine Kindheit: „Wo bin ich selbst überfüttert worden und wo habe ich viel entbehrt?“
Erlaube ab sofort deinem göttlichen Geist, deine Seele und deinen Körper zu ernähren. Erlaube deinem Körper, von Essen unabhängig zu werden und das Geistlicht zu verstoffwechseln.
(41) Myom und Gebärmutterentfernung
Ein Myom ist eine Geschwulst, die sich aus dem verdunkelten Bewusstsein unerlöster Nachwuchswünsche bildet. Doch auch diese Wünsche sind ihrerseits nur die Kompensation eigener seelischer Unerfülltheit. Es ist ein leeres, seelenloses Embryo, ein Auswuchs und fehlgeleitetes Wachstum auf der Ebene der Fruchtbarkeit. Die kindlich-weibliche Seelenkraft konnte sich bisher nicht ausreichend entwickeln. Nun hat sie sich in Form eines Gewächses in der Gebärmutter verfestigt - eine Möglichkeit der kreativen Seele, sich Ausdruck zu verschaffen. Das Myom weist auf fehlende Geborgenheit und Fruchtbarkeit im eigenen seelischen und geistigen Lebensraum hin, dem Wunsch nach dem Kind-Sein, das in der eigenen Kindheit keinen Raum fand.
Die Gebärmutter ist die Urhöhle allen Lebens, das Urprinzip der weiblichen Schöpferkraft. Wenn du dem Druck der männlichen Gesellschaft nachgibst und dir selbst ausweichst, trennst du dich von deiner weiblichen Urkraft. Eine Gebärmutterentfernung ist körperlich, seelisch und geistig ein radikaler Eingriff, da mit ihr die Ur-Potenz der weiblichen Kraft, die in diesem Organ beheimatet ist, aus dem Körper herausgelöst wird.
Im alten Zeitalter wart ihr auf eure Organe angewiesen, um selbst von ihren spezifischen Energien gespeist zu werden, in diesem Fall: Weibliche Geborgenheit, Schutz und Ernährung. Im neuen Zeitalter reaktivieren sich diese vernachlässigten Kräfte und erwachen. Zwar bist du nicht mehr auf das Organ selbst angewiesen, wohl aber auf die Kraft seines seelisch-geistigen Feldes.
Löse dich vom dir aufgestülpten männlichen Prinzip des Denkens, Fühlens und Handelns. Beginne, mit den Gefühlen und Gedanken zu spielen, wie ein Kind mit Bällen spielt.
Lasse deinem eigenen inneren Kind, dem kleinen, vielleicht siebenjährigen Mädchen von damals, mehr Raum.
Erlaube deinem femininen Geist, sich in deinem Leben zu entwickeln und im Innersten mit dem maskulinen Geist zu verschmelzen.
Erlaube dir selbst seelische Fruchtbarkeit und geistiges Wachstum im Körperraum. Sie sind in dir und drängen nach Ausdruck. Erlaube den geistigen Kindern zu kommen. Erlaube deiner bisher verdrängten inneren Fruchtbarkeit neue Perspektiven in deinem Leben zu öffnen. Nimm deine eigene geistige Mutterschaft an, mit der du zur Erde gekommen bist, zur Ernährung und zum Schutz aller Erdenkinder – den kleinen wie den großen, den lichten wie den dunklen.
„Fühle mehr als du denkst. Träume mehr als du planst. Schlafe mehr als du wachst. Sei mehr als du willst oder werden willst. Ich Bin alle Zeit mit Dir. Ich Bin Maria.“
(43) Gebärmutterkrebs
Wenn Spirit so stark und nachhaltig von Sexus getrennt ist, kann eine unendliche Leere und Unerfülltheit im Körper entstehen und ihn an vielen Stellen zum Kriegsschauplatz machen. Eine chronisch verbannte Sexualität, eine unter keinen Umständen gelebte tiefinnere Verbindung zwischen dem Geist und dem Körper ein und desselben Wesens wirft tiefe Schatten und hinterlässt hohe Frustrationsenergien, die das lebendige Fließen völlig blockieren. Du bist von deiner ureigenen weiblich-mütterlichen Natur so weit abgewichen, dass maskuline Krieger und fremde Bewusstseinsformen (Krebszellen) deinen weiblichen Ur-Lebensraum besetzen und in ein Schlachtfeld verwandeln können. Deine weiblichen Energien und Essenzen waren lange genug inaktiv, dass sich die männlichen Energien deines Körpers rücksichtslos ausbreiten und aggressiv Bahn brechen konnten. Dieses Symptom tritt auf, wenn eine geistige Mutterschaft vorhanden ist, aber im körperlichen Raum nicht gelebt wird. Es ist eine tiefe Form der Selbstverweigerung in dem Sinne, dass die geistige Lebensabsicht negiert wird und unerfüllt bleibt.
Gestehe dir eigene Ideen, Phantasien und Träume zu.
Entscheide dich herauszufinden, wo die eigene Kreativität und Identität liegt und lasse expansives Wachstum zu.
Erlaube deiner weiblichen Kreativität und deinen eigenen kindlichen Ideen freien Fluss und Ausdruck. Zügele sie nicht, sondern spiele mit ihnen.
Erlaube ebenso deiner männlicher Kühnheit, Tore in deinen inneren Welten zu öffnen und mutigen, gewagten Impulsen nachzugehen.
Beschließe, dem eigenen inneren Weg zu folgen.
(56) Brustkrebs
Die innere Weigerung des Egos, sich selbst zu versorgen, lässt den weiblichen Quell der Nahrung versiegen. Der weiche Busen der weiblichen Natur trocknet aus und verhärtet - und schließlich marschieren männliche Armeen über das Land und verwandeln es in ein trockenes, brennendes Schlachtfeld. Es ist die Angst, sich selbst zu leben, die Weigerung sich selbst zu lieben, die du von deinen Vormüttern des letzten Zeitalters übernommen hast. Doch du kannst sie erlösen. Es ist der Kampf zwischen der alten, an Mütterlichkeit, Heim und Herd gebundenen Frauenrolle und der neuen Mutter, die Kind und Geliebte in sich vereint; zwischen alter Verantwortung und neuem Freiheitswunsch - ein Hin- und Hergerissensein, das zu keinem Standpunkt findet und stattdessen die weibliche Lebenskraft verbrennt.
Die eigene seelische und weibliche Identität bleibt unbekannt, während die übernommenen männlichen Gefühle der Gesellschaft das Körperbewusstsein überlagern. Die Fremdheit der eigenen Weiblichkeit (Heilerin) zieht Fremdbesetzung männlicher Kräfte (Krieger) nach sich.
Entscheide dich, deine eigene Weiblichkeit zu leben. Nimm keine falschen Rücksichten mehr.
Erhebe dich in dein eigenes Licht und stehe zu dir selbst und zu deiner Weiblichkeit.
Lenke deine innere Aufmerksamkeit auf die vielen Menschen, denen du einfach durch dein Dasein Trost und Mut spendest, und nimm dies als eine hohe Qualität deiner geistigen Mutterschaft an.
Erlaube dir negative Emotionen wie Wut und Aggressionen. Lasse sie aufsteigen und atme sie aus.
(46) Ehestreit wegen der Geliebten des Mannes
Männer lieben weibliche Frauen. So hart es klingen mag: Die Verweigerung deiner eigenen Weiblichkeit strahlt aus und hat Folgen. Der Widerspruch hierbei ist der, dass genau diese weibliche Kraft einerseits von Mann und Gesellschaft unterdrückt wird - und andererseits gefordert, ja ersehnt ist. Die lebendigen, vibrierenden femininen Essenzen, die andersartigen weiblich-kindlichen Kräfte, die machtvollen Strahlen einer gelebten charismatischen Weiblichkeit wurden lange von der männlichen Seite unterdrückt. Sie waren der männlichen Gesellschaft zu aktiv, zu selbständig, zu gefährlich. Die mädchenhaften zarten Züge jedoch, die hingebungsvollen, weichen Anteile des Frauseins dagegen, die lustvollen und auch lasziven Momente des weiblichen Blickes waren immer gefragt. Auf diese scheinbar ungefährlichen und nährenden weiblichen Energien wollte die Männerwelt nie verzichten. So müsst ihr Frauen, um das zweite bieten zu können, doch das erste zuvor in euch selbst erwachen lassen und er-leben.
Streite dich nicht mit deinem Mann, sondern mit dir selbst. Streite mit deinem Verstand, mit deinen Ängsten, deiner Anpassung und Verschlossenheit. Streite in konstruktiver Weise mit ihnen. Öffne dich dir selbst. Sprich mit ihnen und befördere sie ans Tageslicht.
Misstraue nicht deinem Mann, sondern erlöse die männliche Übermacht in dir selbst, die deine eigene Weiblichkeit unterdrückt und dich damit nach innen wie nach außen uninteressant macht. Komme bei dir selbst an. Befreie dich von negativen und selbstzerstörerischen Gedanken- und Gefühlsmustern.
Es geht keineswegs darum, dass du ihm „zu Diensten“ sein sollst, wenn du dies nicht möchtest. Es geht zutiefst darum, dir selbst so nahe zu kommen, dass du frei von Ängsten, Druck und Anpassung leben kannst, in Freude, Kraft und Unabhängigkeit – und vielleicht auch einmal ein Auge auf andere interessante Männer werfen könntest.
Was der andere mit dir macht, spiegelt nur deine inneren Kräfte. Niemand kann dir ein Leid zufügen, wenn du es ihm unbewusst nicht erlaubst. Jedes Leid, das dir zugefügt wurde, hilft dir, dich selbst zu erkennen und zu öffnen.
(24) Zyste am rechten Eierstock
Die Eierstöcke sind die Schatzkammern der weiblichen Fruchtbarkeit eines Volkes. In ihnen verbirgt sich das gesamte feminine Erbe der menschlichen Evolution und das Gedächtnis ihrer geistigen Entwicklung. Die Eierstöcke geben das Eigene Leben (als Erbgut) weiter und garantieren den zyklischen weiblichen Rhythmus. Eine Ego-orientierte Entwicklung bringt männliche Energien in den Fluss der weiblichen Kräfte, magnetische Bindung in das freie elektrische Strömen und damit den Fluss der Fruchtbarkeit aus dem Rhythmus. Die Schatzkammern schließen sich und geben weder Leben noch Weisheit preis. Dies ist die erste Phase der Verödung des Körpers, nachdem die Seele bereits verödet ist.
So trennt sich die Frau vom eigenen Lebensfluss und erzeugt aus ihrer mütterlichen Anlage heraus fehlgeleitetes Wachstum: Eine Zyste ist ein in sich abgeschlossener Raum, in dem sich Seelenwasser (Seelenschmerz) sammelt - vom Organismus isoliert, ebenso wie zuvor das Ego die Seele isoliert hat. Eine scheinbare Fruchtwasserblase (ein letzter Versuch der Seele, Leben zu erzeugen) entsteht, mit der Gefahr zu platzen und die angestauten Gefühlsgifte und Gedankensäuren in den Körper zu ergießen.
Solche Fremdeinwirkungen auf den Organismus haben ihre Ursachen nicht unbedingt nur im eigenen Denken und Fühlen, sondern sind oftmals aus dem näheren Umfeld übernommene Energien und Traumata. In diesem Falle war es die ego-orientierte Entwicklung und der Suizid des geliebten Vaters der Klientin, der ca. 3 Jahre zurück lag. Die erstgeborene Tochter hat diesen Verlust nicht überwunden und unbewusst versucht, ihm aus sich selbst heraus das Leben wiederzugeben.
Akzeptiere seine und deine Lebensentscheidungen und vertraue der Weisheit und Liebe, die allem Leben zugrunde liegt, gleichgültig, ob es gerade zur Erde kommt oder von ihr geht.
Öffne dich dem höheren Bereich des Lebens, das ewig und unverletzbar ist.
Weine dich leer. Lasse so viele Tränen fließen, wie aufsteigen wollen und stoppe den Tränenfluss nicht. Weine so lange, bis der Tränenstrom von selbst versiegt.
Nimm dein Leben, das dein Vater dir geschenkt und hinterlassen hat, von ganzem Herzen an. Dies ist jenes große Geschenk, das du ihm jetzt machen kannst.
Schenke dir dein Leben und hüte es wie einen kostbaren Schatz, ein Geheimnis, das lichte und dunkle Seiten hat in seiner Ganzheit.
Verschaffe dir Raum für deine eigene Entwicklung, mache dich bereit, eigene Wege zu gehen, so wie auch dein Vater seinen eigenen Weg gewählt hat.