und Feedback zur Meditation am Vorabend
Herzlich willkommen am zweiten Tag, der sich nach Monikas und meiner Wahrnehmung allerdings wie die vierte Woche mit euch anfühlt.
Habt ihr auch das Gefühl, dass die Zeit sich in eine völlig andere Form begeben hat? Das hängt unter anderem damit zusammen, dass ihr zwischendurch schlaft, dass es jeweils drei Schlafphasen gibt - das sind Phasen der Versenkung und des Wiederauferstehens mit der Qualität, dass ihr in einer völlig anderen Form wieder aufwacht, jedes Mal eine Morgendämmerung erfahrt, wenn ihr aus der Meditation zurückkehrt - im Sinne einer Körperveränderung, im Sinne einer neuen Welt.
Lasst uns über den gestrigen Abend sprechen - was ihr für euch wahrgenommen habt, was ihr fragen oder ansprechen möchtet, damit wir von unserer Seite aus kurze Erläuterungen zu den drei Erniedrigungsstufen und den drei Toren geben können, die jetzt aufgegangen sind.
Und lasst uns euch noch einmal in das Bewusstsein führen, dass es zutiefst die feminine Energie ist - bei allen Kreuzungen und Spaltungen, bei allen Erniedrigungen und Taten, die ihr an euch selbst begangen habt und bei allen Matricen und weiteren Verengungsmöglichkeiten, die ihr erschaffen habt.
Ihr werdet wahrnehmen, dass am Ende der Zeit in der Tat nichts anderes übrig geblieben ist von eurer gesamten geistigen, seelischen und physischen Konstitution als das männliche Element - unter dem stufenweisen Ausschluss des weiblichen Elementes.
Von Zeitalter zu Zeitalter habt ihr das weibliche Element mehr und mehr aus eurem physischen, seelischen und geistigen Feld in die so genannten Nebenlebensräume verbannt, die durch die Kreuzigung eurer Nebenschöpfungszentren entstanden sind.
Die Kreuzigung selbst bedeutete die Erschaffung von Raum und Zeit - das ist diese orthogonale Kreuzigung.
In dem Moment, da ihr es aus der Vertikalen in die Diagonale bringt, erschafft ihr Nebenlebensräume, astrale Zonen - sowohl in Bezug auf eure Gedanken als auch in Bezug auf eure Gefühle. Und in diese Nebenlebensräume habt ihr eure femininen Kräfte später hinein gebracht und aus diesen Nebenlebensräumen zieht ihr jetzt die Schmerzen heraus, die durch die einpolige männliche Kraft entstanden sind.
Mit jedem Rausschmiss des weiblichen Wesens aus eurem Körper und aus den hohen kosmischen Nebenlebensräumen, die ihr erschaffen habt, kommen die Hüter eurer weiblichen Kräfte zurück, die euch die Tore jetzt wieder öffnen.
2005 sind die drei großen Tore aufgegangen, die ihr gestern auch in euch selbst eröffnet habt.
Das heißt, eure gesamte Lebenskonstruktion - sowohl der Weg als auch die Stufen des Abstiegs als auch die Konstruktionen eurer physischen, geistigen und seelischen Konditionierung sind ein hochkarätiges technisches Meisterwerk. Nehmt bitte zur Kenntnis: Ihr seid hochkarätige Ingenieure.
Ihr habt die Dinge mit großer Präzision geschaltet, gedreht, gedrechselt, eingefügt, rausgenommen, ihr habt Implantate eingebaut, wo vorher reines Leben war, habt Nebenlebensräume erschaffen - und seid auf diese Art ganz und gar herunter gekommen.
Und dies ist der Augenblick, da ihr erkennt - und deshalb kommt ihr auch erst so spät - dass die Sache mit der Religion, die Sache mit Gott, die Sache mit der Spiritualität, niemals eine Frage des Glaubens ist, sondern eine Frage des Wissens, eine Frage der Erkenntnis.
Und damit kommen wir zu den beiden Spaltungen - die dritte Operation, die Reorganisation, die wir heute Morgen durchführen werden - die Schlucht zwischen Spirit und Herz und die Schlucht zwischen Sexus und Herz.
Doch vorher möchten wir noch kurz auf die Ereignisse von gestern Abend eingehen, damit wir sie euch im Rahmen des kurzen Feedbacks erläutern können.
Wie geht’s, wie steht´s, wie war die Nacht?
Otto: Gut. Aber ich kann jetzt im Moment gar nichts weiter dazu sagen.
Sabine: Wie war gestern Abend die letzte Runde für dich? Kannst du auch dazu nichts weiter sagen?
Otto: Es war ein eher schwebendes Erlebnis. Ich habe nichts mitbekommen.
*
Raffael: Ja, mir geht es ähnlich. Ich empfand diese Prozesse als sehr angenehm.
Sabine: Sie waren angenehm, sie waren nicht schmerzlich oder nervig für dich. Hast du sie mitbekommen, bist du wach gewesen?
Raffael: Teilweise.
*
Karl: Ich hatte gestern eine unangenehme Wärme und ein Kribbeln in mir und habe es fast nicht ausgehalten in meinem Körper. Ich konnte gar nicht ruhig sein. Und gegen Schluss sind dann wieder Situationen gekommen, wo ich gähnen musste, da ist was rausgegangen. Diese Nacht habe ich sehr gut geschlafen.
Sabine: Die unangenehme Wärme im Körper, die ihr kaum aushaltet, steht für verschlossene Tore, für Wärmestau. Du bist ein sehr maskuliner Typ, und in dem Augenblick, wo mehr feminine Energie in dich rein kommt als du annehmen magst, staust du automatisch. Das ist normal.
Ihr macht dann die Tore zu, ihr macht die Schotten dicht, wenn es euch zuviel wird. Nicht aus dem Ego-Willen und aus der Ego-Erkenntnis heraus, sondern aus eurem Körper-Willen, aus eurer Körper-Konditionierung und aus eurer seelischen Konditionierung heraus.
Das erlebt ihr, solange ihr wach seid. Und in dem Moment, wo ihr schlafen geht, macht ihr die Schotten auf und alles kann durch, ohne dass euer Ego irgendetwas kontrollieren oder zurückweisen kann. - Wie fühlst du dich jetzt?
Karl: Gut. Ich bin etwas nervös.
Sabine: Ja, du hast allen Grund, nervös zu sein.
*
Benny: Ich war viel entspannter gestern Abend. Ich habe auch Bilder gesehen von den lemurischen Gärten. Ich habe sie ziemlich deutlich gesehen. Ich habe auch gespürt, wie was rein kommt. Dann habe ich Musik gehört, es hat eine Art Party gegeben. Und gegen Ende war es mir zu lang, das hat mich genervt.
Sabine: Es ist nicht so, dass es zu lang war und dass es dich genervt hast, sondern euer Körper erlebt es so. Euer Körper dominiert euch zurzeit. Es ist nicht euch zu lang, sondern dem Körper. Es ist der Moment, wo die Grenzen der Möglichkeiten quasi erreicht sind.
Und dann geht euer Körper in die gegenteilige Situation: Erst in die paradiesischen Gärten und dann in die Nerv-Situation. Mit dem Einatem kommt das Paradies und mit dem Ausatem kommt der Dreck hoch - die Nerverei, die Langeweile und all diese Dinge. Das freut uns. Wie geht es dir jetzt?
Benny: Ich fühle mich immer wie wohler.
Sabine: Du fühlst dich immer
wie wohler. Nicht wohler, aber immerhin wie wohler.
Benny: Immer ein bissel mehr.
Sabine: Ja, wunderbar, wir landen langsam.
Ja, so ist es. Viele von euch kurven seit Jahrzehnten im Orbit herum, eure Geister kurven hier über euren Körpern rum. Und jetzt kommen die langsam, landen in euch rein und verwurzeln sich. Viele von euch haben nur ihren Körper verwurzelt und nur einen Teil der Seele. Der Rest kommt jetzt nach.
Und ihr seid natürlich auch korrumpierbar und anfechtbar und beeinflussbar, weil nur 25 Prozent von euch verwurzelt sind. Und je mehr herunter kommt, desto mehr steht ihr wie der große Baum im Sturm oder wie der Fels in der Brandung. Alles kann zu euch kommen und geht durch euch. Das ist die zweite Geburt.
Jetzt weißt du, wie sich das anfühlt. Die lemurianischen Gärten, die du gesehen hast und die Musik, die du gehört hast - warum hast du diese Gärten gesehen, warum hast du es so stark in dir gespürt, Benny? Kannst du dir einen Reim darauf machen?
Benny: Weil ich offen bin.
Sabine: Ja, das ist generell richtig. Aber was ist der wirkliche, tiefere Grund? Das ist wichtig. Wir machen diese Runden, damit wir jeweils ein bisschen tiefer rein gehen können in eure Wahrnehmungen und sie euch auch erläutern können. Das ist wichtig, denn ihr seid Männer, ihr seid Ingenieure, ihr seid Macher. Deshalb müsst ihr wissen, warum bestimmte Dinge in euch geschehen und wie ihr damit umgehen müsst.
Die lemurianischen Gärten
Es öffnet und zeigt sich immer das in euch, was euch am nächsten ist. Und wenn die lemurianischen Gärten gleich bei der ersten lemurianischen Meditation, die wir mit dir in diesem Leben durchziehen, in dir aufgehen, dann einfach deshalb, weil du ein lemurianisches Wesen bist, weil du von dort herkommst.
Die Lemurianer sind ein feminines Volk, obwohl es da selbstverständlich viele Männer gibt. Es ist ein feminines Volk, ein sehr musisches, künstlerisches, malerisches - und auch ein Herzvolk, ein Volk des Herzens.
Mit der ersten Erniedrigung des femininen Geistes und mit dem Herausnehmen der femininen Kraft aus der täglichen Sonne sind diese Gärten sofort verödet. Innerhalb weniger Jahrtausende verschwanden die Gärten und damit auch ihre Hüter.
Und das ganze Bildhafte, das Musische - alle Farben, alle Töne, alle Oktaven, alle Ober- und Untertöne, sowohl in der Malerei als auch in der Formensprache als auch in der Musik - war damit von der Erde verschwunden.
Das zeigt euch auch, dass Herzkraft nicht einfach nur Herzkraft ist, so nach dem Motto: oh, Liebe ausstrahlen, wie langweilig. Nein, die Herzkraft ist eine kriegerische Kraft, die malt, die musiziert, die neue Schöpfungen erschafft, die neue Dinge erfindet und, und, und.
Das ist jetzt bei dir aufgegangen. Das betrifft nicht nur dich. Das betrifft einige von euch hier, die ihr zwar männliche Körper gebaut habt, aber dieses lemurianische Erbe zurückbringt. Deshalb sprechen wir das jetzt an, damit jeder Einzelne in der entsprechenden Weise einzucken und vibrieren kann.
Phantomgefühle
Tobias, In der Nacht war ich einfach weg. Ich erinnere mich an keinen Traum, an gar nichts. Ich war gestern Abend recht müde und habe gut geschlafen. Heute Morgen war noch ein bisschen Druck da, das war nicht alles weg. Es hat sich etwas gelichtet, es war besser.
Sabine: Den Druck hattest du nicht, weil nicht alles weg war, sondern den Druck hattest du, weil alles weg war und weil du das Vibrieren, das Ausvibrieren deines eigenen Zellgefüges, das sich in eine Weite begab, als Druck gespürt hast.
In dem Moment, wo sich in euch etwas öffnet, entsteht gleichzeitig ein Druckgefühl in der anderen Dimension. Wenn die fünfte Dimension sich öffnet, gibt es in der dritten Dimension einen Druck. Das ist nur ein Ablösegefühl.
Wenn ihr Jahrtausende lang eng gefesselt gewesen seid, habt ihr die Fesseln am Ende der Zeit überhaupt nicht mehr gespürt. Aber in dem Moment, wo sie euch abgenommen worden sind und ihr angefangen habt, euch zu bewegen, hat es fürchterlich geschmerzt. Aber eben nicht, weil ihr gefesselt wart, sondern weil die Fesseln weg waren.
Das ist ein Phänomen, das ist sehr wichtig zu wissen, dass vielfach die Symptomatik - und selbst das körperliche Symptom - nicht zeigt, dass noch etwas da ist, sondern dass etwas gegangen ist. Das sind nur noch Phantomgefühle. Und deshalb konnte das jetzt in der Zwischenzeit verschwinden. In dieser Nacht hat nichts in euch überlebt, was wir am Tag zuvor aufgespürt haben. In dieser Nacht ist alles gelöst worden.
Wir gehen jetzt in die nächsten Aufspürungen. Deshalb habe ich über euren Köpfen geschaut, ob da noch irgendetwas von gestern hängt. Da ist nichts mehr. Nehmt dies wahr, atmet darin und sagt Aha! Und dann öffnet euch einfach ein Stück mehr.
Der Hinweis an Benny galt auch für dich, Tobias. Du bist da der Vertreter der Musik. Und indem du diese lemurianische Kraft in dir zum Ausdruck bringst, wirst du auch die neue Lehre, an der du zurzeit arbeitest, sicherlich noch einmal in einer Weise erhöhen, updaten, die dir im Augenblick noch nicht bewusst ist, die sich aber in den nächsten Monaten öffnen wird in dir.
Hemisphärenausgleich
Max: Als ich gestern hier lag, habe ich manchmal etwas gehört, irgendwann sind die Worte an mir vorbei getrampelt und da bin ich erwacht. Ich habe gut geschlafen heute Nacht, habe nichts geträumt und bin erwacht als irgendwo die Sonne aufgegangen ist. Und jetzt habe ich einen leichten Druck hier oben.
Sabine: Ja, das glauben wir gern. Was bedeutet dieser Druck?
Max: Ich habe die Klappe zugemacht.
Sabine: Nein, die Klappe ist nicht zu, die Klappe haben wir dir schon geöffnet, dafür haben wir dich ja schlafen gelegt, diese Erlaubnis hast du uns gegeben. Das ist genau dieselbe Situation, wie wir sie eben bei Tobias erläutert haben: Dein Gehirn kann zwar nicht mehr festhalten, was maskulin war und damit deine Identität retten, die es gerne retten wollte - und zwar sowohl das denkende Gehirn als auch das fühlende, sowohl die linke als auch die rechte Hälfte. Doch im Augenblick ist es noch am Keuchen und am Ächzen beim Einvibrieren dieser neuen Energie.
Wir haben sowohl einen Hemisphärenausgleich gemacht in dieser Richtung als auch einen planetarisch-kosmischen Ausgleich in dieser Richtung - sowohl in eurem Gehirn (Spirit) als auch in euren Keimdrüsen (Sexus).
Und natürlich habt ihr Gehirntypen, die ihr stramm denkend und intellektuell erzogen worden seid und euch auch auf die intellektuelle Schiene begeben habt, eure Integrationssyndrome eher im Kopf. Und du bist mehr ein Gehirntyp, während Benny ein Herztyp ist. Genieße das, solange es noch da ist. - Dein Feld ist wunderbar weiblich geworden.
Verspannung - Entspannung im Kopf
Anton: Also die Meditation gestern Abend fand ich sehr angenehm. Ich habe fast bis zum Ende alles mit bekommen. Ich fand es ganz angenehm, als eine liebliche Stimme mich wieder aufweckte. Ich kam von irgendwoher, ganz tief. - Seitdem ich hier sitze, habe ich hier oben ...
Sabine: Du meinst den Kopf oder oberhalb des Kopfes die Krone. Würdest du, während du davon sprichst, deine Hände bitte im Schoß lassen. In dem Moment, wo ihr über etwas sprecht, das hochaktiv aufgeht und ihr geht mit euren Fingern, mit euren zehn Stiletten da rein, krieg ich ein Problem mit meinem Kopf, weil ich das übernehme.
Anton: Ja, die Krone. Beim Frühstück war noch alles in Ordnung, aber seit ich hier sitze, merke ich da oben ziemliche Verspannung.
Sabine: Nein, das ist eine ENTSPANNUNG. Das ist eine Zeitalter lange Verspannung, die sich jetzt entspannt. Also spürst du sie zunächst noch als Verspannung. Doch das ist eine Entspannung, das ist eine Öffnung.
Anton: Es fühlt sich an wie ein Irokesenbesen, wie die Punker sie manchmal auf dem Kopf haben.
Sabine: Das ist eine deutliche Entspannung deiner Schlucht zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte und somit auch deiner Schlucht zwischen deiner maskulinen und femininen Kraft und Energie. Und irgendwann wird dieser Irokesenbesen sich drehen und von Ohr zu Ohr gehen und sich in die Epiphysenverlängerung zurückziehen und von dort aus als Krone ausstrahlen.
Das ist dasselbe wie das Kreuz, das ihr geschlagen habt über die Raumspaltung und die Zeitspaltung, wodurch euer Kreuz entstanden ist.
Deshalb ist die Kreuzigung am Ende der Zeit auch ein sehr symbolträchtiger Tod. Ihr zieht sowohl die vertikalen als auch die horizontalen Äste zusammen bis in den Kreuzigungspunkt, um von dort aus dann euer Licht in alle Richtungen gleichzeitig auszustrahlen.
Das ist es, was zurzeit bei dir stattfindet - als Längs- und Quer-Irokesenbesen, dann als Epiphysenkrone und schließlich als gesamte Krone. Rechne heute Mittag mit der Krone.
Solarplexus-Chakra
Henry: Jetzt geht mir es gut. Gestern, beim letzten Heilschlaf, wo ich eigentlich zuhören wollte, bin ich eingeschlafen. Als du aufgehört hast zu reden, wurde ich hellwach. Und als es ans Aufwachen ging, bin ich wieder eingeschlafen.
Sabine: Ja, du gehst zutiefst deiner eigenen Wege. - Wie geht’s dir jetzt?
Henry: Heute Nacht habe ich sehr gut und fest geschlafen. Ich war heute früh schön bei mir. Es war alles ruhig und friedlich. Beim Frühstück war es ein bissel schmerzvoll, aber das bin ich ja gewöhnt.
Sabine: Was ist schmerzvoll?
Henry: Da ist manchmal so ein Schmerzgefühl im Bauch und Rücken.
Sabine: Nicht im Bauch, sondern im Solarplexus, im Magenraum. Was bedeutet dieses Schmerzgefühl, das du besonders dann hast, wenn du unter anderen bist? Das ist für alle wichtig im Augenblick, deshalb pieken wir da ein bisschen rein. Wofür steht euer Solarplexus-Chakra?
Euer Solarplexus-Chakra ist euer Herz der Menschheit. Im Thymusbereich habt ihr das Herz eurer Kindheit und im Solarplexusbereich habt ihr das Herz der Menschheit - das ist gleichzeitig das Ein- und Ausfuhrorgan, das Kommunikationsorgan der Menschheit. Und hier ist euer physisches Herz - alleine für euch selbst.
Wir sprachen gestern über die Energieschläuche, die angedockt werden von jedem, mit dem ihr in Kontakt kommt. Die Energieschläuche werden an euer Herz angedockt. Die Machtschläuche werden an das Solarplexus-Chakra angedockt - das ist das Schwert sozusagen.
Wenn nun andere in deiner Nähe sind, vibriert dein Solarplexus-Chakra auf und lässt alles in dich einströmen, was dieser Haufen von Menschen um dich herum sagt, tut und macht. Und aus dir geht alles raus, was du ihnen sagen, tun und machen willst.
Und in diesem Schmerz, den du dann unter anderem fühlst, gibt es jetzt zwei Möglichkeiten - und da entscheidest du: Entweder du spürst den Schmerz, weil diese Energien in dich rein kommen und du das nicht willst, weil du bei dir bleiben willst, du verschließt dich, schottest dich ab. Oder du spürst ihren Schmerz. Die reden zwar alle fröhlich, aber ihr Schmerz kommt zu dir, weil du ihn erlösen kannst.
Der Schmerz der Eingeweihten
Der Schmerz fließt rein, geht von der Horizontalen in die Vertikale und geht raus. Das ist der Schmerz des Eingeweihten.
Das andere ist der Schmerz des Unerlösten, des Unvollendeten. Welcher ist es bei dir?
Henry: Der zweite.
Sabine: Ja, es ist der zweite. Sei dir dessen bewusst, seid euch dessen bewusst: Je fröhlicher die Runde in der 3-D-Welt ist, desto größer sind die Schmerzen, die im Augenblick fließen können. Es ist immer einer dabei, der das alles aufnimmt und löst, mindestens einer. Hier in dieser Gruppe sind es viele.
Werdet euch dessen mehr und mehr bewusst. Das ist ein machtvolles Werkzeug, das ihr besitzt und künftig mehr und mehr einsetzen werdet. Das ist ganz schön. Diese Sorte von Schmerz ist doch okay, oder?
Henry: Ich habe mich schon dran gewöhnt. Das habe ich schon mein ganzes Leben.
Sabine: Ja, du bist ja auch von Beginn an dafür gekommen. War dir das schon klar, was ich dir da eben gesagt habe?
Henry: Eigentlich ja. Aber vom Verstand her sind da noch andere Sachen. Manchmal, wenn ich mich mit irgendetwas identifiziere, was ich nicht will, merke ich es relativ schnell.
Sabine: Also du wusstest es längst und ich habe es jetzt nur noch einmal auf den Punkt gebracht und für alle bestätigt.
Das ist unsere Aufgabe von Beginn an - meine Aufgabe und die Aufgabe all dieser geistigen Wesen - euch nur das zu bestätigen, was ihr sowieso schon lange wisst, was tief verschüttet ist und jetzt peu à peu, von Mal zu Mal hoch kommt.
Du bist auch ein Herzmensch. Du hast zwar eine sehr maskuline Figur, Kraft und Ausstrahlung, aber du bist ein hochkarätig feminines Wesen. Du weißt das. Einfach zu wissen, was ihr seid, bringt euch schon 100 Punkte weiter. Das ist ganz wichtig.
Die Augen
Physische Augen - Drittes und Viertes Auge
Hermann: Der Kopf fühlt sich an wie ein Wattebausch. Und ich habe den Eindruck, dass ich etwas schlechter sehe.
Sabine: Ja, du siehst deutlich schlechter. Wehre dich nicht dagegen. Schlecht zu sehen ist ein sehr gutes Zeichen. Dein Kopf ist zurzeit in den weißen Marienäther eingehüllt - das ist eine feminine Substanz, man könnte sagen, eine Anästhesiesubstanz, eine Betäubungssubstanz. Darin werdet ihr eingehüllt.
Im Moment siehst du im geistigen Raum aus wie ein Kosmonaut mit einem großen Helm. Aber ihr werdet nicht nur darin eingehüllt, sondern auch davon durchdrungen.
Deine innere Entscheidung, alle Ströme frei fließen zu lassen und das zu öffnen, um was es jetzt geht, hat dazu geführt, dass die geistige Welt jetzt dein Hirn, deinen Kopf, deinen Willen, deinen Körper übernommen hat, um jetzt genau das zu tun, was zu tun ist - und dich nicht mehr zu fragen, ob du es immer noch willst. Dieser Zug ist abgefahren.
Und damit hängt natürlich zusammen, dass deine gesamten Sinnesorgane reorganisiert werden - im wesentlichen die Augen, in die der Hund in deinem Traum ja völlig zu Recht gebissen hat. Denn deine Fähigkeit zu sehen, ist eine feminine.
Es gibt die Seher, das sehende Bewusstsein. Im kosmischen Raum ist das sehende Bewusstsein alleine über euer viertes Auge in der Physis organisiert. Über das vierte Auge seht ihr die inneren Räume im Kosmos.
Über das dritte Auge seht ihr die geistigen Räume der Erde. Damit könnt ihr jetzt nach Neuseeland schauen und nachsehen, ob Jack noch lebt zum Beispiel. Über das dritte Auge könnt ihr innerhalb des planetarischen Raumes in die Vergangenheit und in die Zukunft schauen und auf die andere Seite des Erdenrunds. Oder ihr könnt auch den Anderen, mit dem ihr gerade sprecht, in seiner wirklichen Form wahrnehmen.
Wenn ich zum Beispiel eure Körper sehe, wenn ich eure Aurafelder, eure Kronen anschaue, schaue ich mit dem dritten Auge. Dann wird meine physische Sehkraft sehr schwach und ich sehe eigentlich nur noch silbrige Energie im Raum und sehe nur eure Kronen. Und genau dies ist eine weibliche Seherkraft, eine weibliche Sehfähigkeit, weil sie an Heilungskraft, an heilende Aussendung gekoppelt ist.
Der scharfe Blick des Magiers bindet euch hier auf der Erde und bringt euch nach unten. Der weiche magische Blick zieht euch in die höheren Ebenen, fort von eurer Härte und rein in die höheren Räume. Und dieser Blick organisiert sich jetzt bei dir neu.
Du gehst jetzt in diese Wandlung und danach wirst du etwas ähnliches erleben wie viele Menschen, wenn sie Susanne anschauen.
Du kannst mit dem Blick sowohl Energien in den Angeschauten hineinsenken, geistige Liebesenergien zum Beispiel, Heilungsenergien, als auch mit deinem Blick negative Energien aus dem Anderen herausziehen zu dir. Die Augen sind die Werkzeuge des Meisters.
Das Solarplexus-Chakra ist also ein Organ, mit dem ihr euch austauschen und sowohl geben als auch nehmen könnt, und die Augen sind ein zweites Organ. Wir werden noch mehr Organe finden im Laufe der Zeit.
Inkarnations-Absicht
Das ist eine wesentliche Absicht deiner Inkarnation, die wir erkannt haben und die sich jetzt in die Drehung bringt und damit auch erfüllt - innerhalb der nächsten fünf Jahre. Du könntest jetzt natürlich sagen: Ja, und was kann ich mir dafür kaufen? Doch das ist wichtig: Was machst du daraus? Was für einen Beruf machst du daraus? Was gibst du den Menschen damit?
Du könntest ein Büro aufmachen, dir eine Visitenkarte drucken lassen, wo drauf steht: "Schaue Sie an. Die Stunde 390 Euro." In diesem Blick steckt ein gewaltiges Potenzial - Heilung pur.
Und damit erübrigt sich jegliche Frage nach: Wie mach ich das und welches Werkzeug wende ich an und darf ich noch das? Das könnt ihr alles vergessen. Schaut einfach.
Kannst du was damit anfangen, tief in dir?
Hermann: Ich denke schon.
Sabine: Du denkst - und solange du noch denkst, ist es gemäßigt. Öffne deine Horizonte. Und vor allen Dingen verschließ nicht permanent deinen Sexus, wenn ich über deinen Spirit mit dir rede. Die beiden sind in Verbindung miteinander. Öffne deine Hände. Atme mal hoch und runter, ganz tief und hoch.
Wir haben gerade noch einmal eine Operation in dir initiiert. Und es ist eine völlig unbewusste Entscheidung eures Egos, den Strom mal eben schnell zu stoppen - denn wer weiß, was passieren könnte. Deshalb verschränkt ihr einfach die Hände im Schoß und schon ist die Sache geblockt.
Bleibt offen, lasst es strömen. Öffnet eure Vorderseite, die so verletzlich ist und so verwundbar. Hier kann nichts passieren - außer Tod und Aufstieg.
Damit haben wir einen wesentlichen Horizont bei dir überschritten. Herzlichen Glückwunsch.
Heilung - Integration
Hannes: Bei mir sieht es sehr gut aus. Ich konnte der Meditation sehr gut folgen. Einmal war da so ein ganz großes Gebilde. Ich weiß nur, dass es auf mich gedrückt und die Hüfte belastet hat. In der rechten Hüfte war sehr viel Druck vorhanden.
Ich habe sehr gut geschlafen. Und was ganz auffällig war: mein Kopf war wie eine andere Dimension - viel, viel größer. Das hat sich jetzt etwas verändert und geht wieder zurück in die Heilung. Ich verspüre einen Druck und meine Augen schmerzen und sind entzündet. Ich denke, das ist wieder dieser Heilungsprozess.
Sabine: Denkst du.
Hannes: Ja. Ich weiß, es ist ein Heilungsprozess.
Sabine: Ich behaupte Nein. Das Wort Heilung ist so was von abgewirtschaftet, und um Heilung geht’s auch schon längst nicht mehr. Um Heilung ging es genau genommen noch nie. Was findet stattdessen statt?
Hannes: Veränderung.
Sabine: Was stattfindet ist eine Integration deines geistig-kosmischen Selbstes mit dem planetarisch-physischen Selbst.
Es gibt noch einen kleinen Hemmschuh für diese Integration - das ist dein quergestreifter Pullover. Im Augenblick würde ich dir raten, einen anderen Pulli anzuziehen.
Muster - Farben - Töne
Eure Kleidung, eure Muster, eure Farben und ganz besonders eure Quermuster und ganz besonders, wenn sie sich farblich in einer großen Kontrastsituation befinden, habt ihr erfunden, um eure vertikalen Fließströme zu bremsen und euch einen Schutz anzulegen, den ihr so lange noch braucht, wie ihr den Formen, den Farben und den Tönen Macht über euer Leben gebt. Formen, Farben und Töne sind die drei Grundkomponenten eurer physischen Natur.
Eure ganze Körperlichkeit, euer ganzes materielles Sein setzt sich aus kosmischen Formen, kosmischen Farben, auch Licht, und kosmischen Klängen zusammen.
Und Formen, Farben und Klänge sind in eure Kleidung bis ins letzte Detail eingewoben inklusive der eingenähten Schildchen, auf denen "Boss" oder "Candida" oder sonstwas steht. Neuerdings stehen sie auf der Herzseite und legen die wesentlichen Strömungsventile eures Körpers lahm beziehungsweise besetzen sie fremd.
Hannes: Die rechte Hand schläft grade ein, da arbeitet es, die bearbeitet Sachen für mich.
Sabine: Was heißt das, da arbeitet es?
Hannes: Das kribbelt und sie ist etwas unbeweglich. Es schmerzt auch.
Sabine: Beobachte jetzt das Strömen in deinem ganzen Körper. Atme einmal von deinem Herzen aus die Energie in deinen ganzen Körper - bis in die Fingerspitzen und in die Zehen hinein. Und dann beobachte, was mit dem, was du arbeiten nennst, in der Hand passiert. Schließe deine Augen und strahle die Herzkraft einfach vom Herzen aus kugelförmig in alle Richtungen. Du wirst auch merken, dass diese "Arbeit" in deiner Hand in relativ kurzer Frist aufhört, nachdem du deinen quergestreiften Pulli ausgezogen hast.
Hannes: Es ist schon besser. Ich spür die Blockade, ich kann es nachspüren. Den Querstreifen spür ich noch.
Sabine: Ja, der geht jetzt raus aus deinem Feld.
Es lohnt sich, auf eure Klamotten, eure Wohnungen, eure Läden, eure Geschäfte zu achten - jedes Detail entspricht genau der Situation, in der ihr euch zurzeit befindet.
Ihr seid kosmische Ingenieure par excellence. Es gibt kein Detail in eurer ganzen schönen, wunderbaren weiten Welt, das nicht direkt durch eure derzeitige Situation erklärt und erläutert werden könnte, das nicht direkt dadurch zu erlösen wäre.
Ihr seid jetzt dabei, eure ganze alte Welt, eure Kleidung, eure Filme, eure Häuser, eure Landschaften, eure Geschäfte, in die Drehung zubringen. Ihr werdet irgendwann wieder Querstreifen tragen, aber dann in einer anderen Form.
Hannes: In meiner Praxis zuhause habe ich Längsstreifen an den Vorhängen.
Sabine: Dann scheinst du sie dort zu brauchen, zumindest für deine Klienten.
Hannes: Wenn ich dem jetzt nachspüre, ist das wirklich wichtig.
Sabine: Natürlich ist es das, selbstverständlich. Das ist Magie - schwarze und weiße Magie. Ihr habt mit Farben, Formen und Klängen schwarze und weiße Magie entwickelt. Darüber sprechen wir zu gegebener Zeit noch intensiver.
Einleitende oder ausleitende Energie
Manfred: Jetzt eben hatte ich sehr viel Druck, aber als du geantwortet hast, dass das ein Prozess ist ...
Sabine: ... bei dir nicht. Es ist insgesamt sehr einfach herauszufinden, um was es gerade geht. Aber dennoch seid ihr immer noch in der Dualität. Es gibt noch den Unterschied, ob der Druck jetzt ein ausleitendes Symptom ist oder eine neue Einleitung. Und bei dir ist es jetzt gerade die neue Einleitung für den nächsten Schritt.
Du hast dich innerlich schon auf die nächste Stufe vorbereitet. Du bist bereit, jetzt den nächsten Schritt zu machen. Also kommt der Druck des nächsten Themas jetzt schon über dich, macht dich müde und bedrückt dich, zittert in dir rum, vibriert und sagt: Lass mich bei dir bleiben! Ist das so?
Manfred: Ja, das fühle ich.
Sabine: Traut also mehr und mehr eurer Empfindung. Zu jeglicher Form gibt es auch ein Gegenstück. Und das ist immer davon abhängig, was bei euch persönlich gerade passiert.
Denn das, was ich hier und dort erkläre und was bei dem einen auch noch stimmen mag, kann beim nächsten genau das Gegenteil sein. Aber das weißt du selbst viel besser. Deshalb habe ich Henry auch gefragt - denn er muss es ja wissen - ob dieser Schmerz eine einleitende Energie war oder eine ausleitende. Das wisst ihr selbst viel besser. Ich kann das sehen, aber ihr wisst es.
Und es entspricht jetzt - nachdem ich euch Zeitalter lang mit schwarzer Magie überzogen habe - meinem Berufsethos, euch zu helfen, diese eigenen magischen Kräfte zu erkennen und euch von mir unabhängig zu machen.
Manfred: Gestern Abend nach der Meditation war ich recht müde. Ich hab noch was von Lemuria mitbekommen. Danach bin ich sehr tief eingeschlafen und habe geträumt, dass mir ein Zahn ausgebrochen ist. Dann habe ich an deinen Spruch von gestern Morgen gedacht, dass "wir euch die Zähne ziehen".
Sabine: Nur abgebrochen? Haben wir nicht die Wurzel mit rausgezogen?
Manfred: Das war der Goldzahn an der Prothese. - Vor dem Schlafengehen habe ich gestern Abend noch meine Hausaufgaben gemacht. Danach hatte ich den Eindruck, dass etwas - ein Wesen, eine Energie - neben mir am Bett stand, was ich als sehr angenehm empfunden habe.
Dann hatte ich noch einen sehr schönen Traum, in dem ich eine sehr schöne, junge Frau kennen gelernt habe, die - nach der Neuen Schöpfungsgeschichte - mit sich selbst warm war. Das ist ein sehr schöner Satz aus der Neuen Schöpfungsgeschichte.
Sabine: Die mit sich selbst warm war? Das steht in unserer Neuen Schöpfungsgeschichte? Das ist dann aus dem Zusammenhang gerissen. - Wer war diese schöne, junge Frau? Ich hoffe nicht, dass du jetzt draußen auf der Straße Ausschau hältst nach ihr. Wer war diese schöne Frau?
Manfred: Ein Anteil von mir.
Das feminine Wesen deiner selbst
Sabine: Nein, das war nicht ein Anteil von dir, sondern das war das feminine Wesen deiner selbst schlechthin. Und genau das hat an deinem Bett gestanden.
Manfred: In dem Traum kam dann noch die Tochter dieser schönen Frau und hängte sich bei mir ein. Ich habe ihr gesagt, ich habe zwar jetzt nicht das Geld, um dir alle Wünsche zu erfüllen. Aber du kannst mit jedem Problem zu mir kommen.
Sabine: Probleme haben nichts mit Geld zu tun und mit Erfüllung auch nicht.
Manfred: Damit war sie auch zufrieden.
Sabine: Ja, das ist die Botschaft, die sie dir gebracht hat. Das Mädel könnte jetzt sagen: damit war der Alte dann auch zufrieden. - Wir könnten jetzt noch auf die Zähne eingehen, weil jeder Zahn für etwas steht. Aber die Zeit haben wir jetzt nicht und das ist auch müßig und überflüssig.
Drachen und ihre Bedeutung
Drache und Phönix
Horst: Ich fühle mich sehr gut. Ich wollte gestern deinen Worten lauschen, doch ich habe es akustisch nicht verstanden.
Sabine: Wir haben es extra auf sehr, sehr leise gedimmt.
Horst: Als ich wieder zu mir kam, wollte ich am liebsten bis zum Morgen liegen bleiben. Heute früh um sieben war ich wieder munter. Und seitdem wir hier sitzen, habe ich um meinen Kopf herum, vor allem im Bereich der Stirn, einen ganz starken Druck, aber nicht schmerzhaft. Und in den letzten Wochen ist auch mein Sehvermögen derart schlecht geworden, dass ich mir schon eine neue Brille machen lassen wollte.
Sabine: Das wäre rausgeworfenes Geld.
Horst: Das habe ich mir auch gesagt. Und heute früh habe ich mir die Zettel genommen - und ich konnte sie lesen.
Sabine: Natürlich.
Horst: Mir geht’s gut. Da ist ein bisschen Angst vor dem was kommt. Und als du vorhin den Drachen erwähntest, fiel es mir wieder ein: In der Meditation am Nachmittag war ich plötzlich der Drache bei Harry Potter, der in der Bank gefangen war und befreit wird - und bin über den See geflogen.
Sabine: Der Drache von Gringotts. Gringotts ist die Zaubererbank und der Drache sitzt in den unendlichen Verliesen dieser Bank, wo alle Zauberer ihre Verliese für ihre Geld- und Wertsachen haben.
Der Drache sitzt ganz tief unten in den Verliesen und ist angekettet. Er ist ein Werkzeug der Räuberabwehr. Das heißt, der Drache muss da lange, lange Zeit sitzen, jenseits jeglicher Bewegungsmöglichkeit und ohne Sonnenlicht, um das Geld der schwarzen und weißen Magier zu hüten und die Schätze der Kobolde, die dort herrschen.
Und eines Tages ist es soweit, dass Harry Potter aus einer blanken Not heraus diesen Drachen befreit, mit ihm aus diesen Verliesen aufsteigt und in die Freiheit fliegt.
Dieser Drache ist das Symbol für viele von euch, besonders für die Männer, die ihr ganzes spirituelles Sein und Tun am Geld festmachen. So wie Horst, der im Augenblick, da er sich spirituell weiter entwickelt, sofort bar jeglicher Auftragslage ist, bar jeglicher Einnahmen und ein entsetzliches Armutsgelübde über Jahre hinzieht. Das ist der Drache.
Der Drache steht in Wirklichkeit für die maskuline Macht, für die unendliche Freiheit, für das Feuer, mit dem die Erde überzogen wird, wenn die Schöpfung vorbei ist - und für die Neugeburt des Lebens, wenn die nächste Ebene der Schöpfung ansteht.
Der Drache ist ein tiefster und gleichzeitig höchster Aspekt euer maskulinen Kraft, eures Kriegerseins nach unten und eures Kriegerseins nach oben. Das ist der Drache eures Egos.
Ihr kennt den heiligen Georg, der mit der Lanze den Drachen ersticht. Der heilige Georg steht für euer Herz, für euer geöffnetes Herz, für eure gemeinsame Herz-Gehirn-Intelligenz, den Willen und die Liebe. Und die Lanze steht für eure Wirbelsäule, die auch mit dem Schwert und der Flamme Michaels zu vergleichen ist.
Der Drache ist euer Ego, euer niederstes Wesen, das immer sagt: "Nein, das geht nicht" und "Stopp, nur unter den und den Bedingungen". Diese Rolle spielt der Drache von Gringotts auch für die ganze Zauberergemeinschaft, die ihr ganzes Wohl und Wehe an dem Klunker festmacht, der da unten in den tiefen, tiefen Geschossen gelagert ist.
Und dafür setzt sie logischerweise ihren Ego-Drachen ein, ein lebendiges freies Wesen, ein Wesen der ersten Zeitalter, das ein Wesen der Freiheit pur ist.
Der Aufstieg des Drachens aus Gringotts und somit auch der Aufstieg bei dir heute Nacht bedeutet, dass das zutiefst erniedrigte geistige Schöpferwesen bis in die unendlichen Tiefen des schnöden Mammons - der nur noch festsitzt und auch kein freies Fließen mehr erfährt - dass dieser Drachen jetzt aufgestiegen ist. Welch eine Aussicht, halleluja!
Drache und Phönix
Der Drache sitzt in eurem Unterleib fest. Der hat mit der Zeit auch reptoide Energien angenommen. Und der Phönix sitzt über eurem Herzen und über die Lungenflügel hinweg. Der Kopf des Phönix geht über eure Epiphyse und seine Krone geht über euren Kopf hinweg.
Und daher ist die Harry Potter-Geschichte auch wieder ein Zeitdokument für das, was im Moment stattfindet. Dort geht es permanent um die Drachen und um die Phönixe und um die Verbindung dieser beiden - das Freilassen des Drachens, über den der Phönix in euch herein kommen kann.
Der Drache sitzt Jahrtausende lang in euch. Der Phönix fliegt immer über euch und muss warten, bis ihr endlich eure Verliese öffnet, damit der Drache frei werden und der Phönix landen kann. Der Drache ist eure Ego-Natur, der Phönix ist eure Geist-Natur.
Horst: Das Gefühl habe ich jetzt gerade.
Sabine: Das passiert auch jetzt gerade. Deshalb führe ich das noch aus, damit der Phönix jetzt auch wirklich rein kann. Und das passiert nicht nur bei dir, sondern grundsätzlich bei euch allen.
Im Augenblick ist es so, dass jegliches Wort, das wir sprechen, sofort zur Umsetzung führt, sofort zu Operationen führt - der geistigen Welt ermöglicht, sofort einzugreifen und zu handeln.
Die Geschichte vom Drachen und vom Phönix war auch das große Thema im Workshop "Freies Fließen" an den beiden letzten Wochenenden.
Weinen ist eine Kraft
Manuel: Ich verspüre jetzt gerade einen Druck im ganzen Körper. - Und was die OP betrifft, da war es mir sehr heiß in den Beinen und im Unterleib. Und ich hatte, wie letztes Wochenende schon, starke Schmerzen in den Waden, im Kopf und im Lendenwirbelbereich.
Die Nacht war so weit in Ordnung. Ich habe einige Stunden gut geschlafen, bin aber dann aufgeschreckt, da ich die Wahrnehmung hatte, dass ich zweimal fotografiert wurde.
Sabine: Geblitzt.
Manuel: Geblitzt, genau.
Sabine: Du bist gerast.
Manuel: Möglich. - Und heute früh ...
Sabine: ... stopp, lass uns da noch dran bleiben. Was ist passiert heute Nacht? Es wäre noch amüsant und unterhaltsam und außerdem noch lehrreich, das zu wissen. Wer oder was hat geblitzt, fotografiert? Und wer wurde geblitzt, fotografiert?
Das zeigt wieder eure unendlich subtile Ego-Kraft, die so weit sie kann, mit euch in die Tiefen und in die Höhen geht und zu einer bestimmten Zeit sagt: "Stopp, nicht weiter, bremse!" Das war deine Ego-Kraft, dein scharfsinniger Blick, dein scharfer schwarz-magischer Blick, der das freie Fließen an einem bestimmten Punkt der Beschleunigung abbremst, stoppt, blitzt und sagt: "Jetzt zurück!"
Das ist der Kampf mit dir selbst: Der Phönix steigt auf und der Drache knallt mit seiner Pranke drauf und sagt: "Nur bis hier!" Ist es so?
Manuel: Ja. - Und heute früh ist dann ganz was Verrücktes passiert: Ich hatte schon ein anderes, ein einfarbiges T-Shirt an. Da habe ich zu mir gesagt, das kann ich heute nicht anziehen und habe das mit den vielen Streifen angezogen. Danach fühlte ich mich wohl.
Dann habe ich mich mit dem Fragebogen auseinandergesetzt, mit der Thematik Familie. Und da kam innerhalb von Minuten Trauer, Schmerz und Schwere. Ich hätte weinen können.
Sabine: Aha, dafür hast du den Pulli angezogen, dass du nicht weinen musst.
Manuel: So war auch die Reihenfolge. Ich habe erst einen Blick auf den Fragebogen geworfen, bin da reingegangen, habe gefühlt - und da kam ein Thema nach dem anderen. Ich habe ein bisschen was geschrieben und dachte: nun musst du dich mal anziehen. Dann kam das, was ich gerade gesagt habe.
Sabine: Dein Ego hat beschlossen, den Streifenpulli anzuziehen. Deine Seele hätte beschlossen, ein einfarbiges T-Shirt anzuziehen. Schließlich weinen Männer ja nicht, das wäre ja noch schöner. Schau meinen Bruder an. Darum sitzt ihr auch nebeneinander.
Manuel: Ja klar, das hat schon seinen Sinn, ich fühle es auch so. Das war für mich ganz spannend, als er hereinkam und sich dahin gesetzt hat. Das ist für mich absolut stimmig.
Sabine: Natürlich, er beschützt dich zurzeit. Er beschützt deine Ego-Kraft. Er ist jetzt dein Bodyguard.
Manuel: Er verkörpert ja für mich etwas, wo ich sage, der weint nicht, zumindest nicht im Außen. Und somit habe ich für mich die Legitimation, ich muss heute auch nicht weinen.
Sabine: So ist es.
Manuel: Am letzten Wochenende habe ich, nach meiner Wahrnehmung, nur geweint. Ich war eine Heulsuse. Lauter Frauen - und ich als Mann habe geheult und geheult.
Sabine: Du hast nicht geheult, sondern geweint. Würdest du das bitte zur Kenntnis nehmen. Heulen ist was anderes. Männer können nicht heulen. Heulen können nur Frauen, die das Weinen in der unerlösten Form einsetzen, um etwas zu bekommen, um sich in eine Situation zurückzuziehen, um Opfer bleiben zu können. Das ist Heulen.
Männer können nicht heulen. Du hast geweint - und Weinen ist eine Marienkraft, eine großartige Kraft. Das ist eine Kraft, eine Stärke und keine Schwäche. Würdest du das bitte zur Kenntnis nehmen und dein Rückgrat ein wenig darin stärken. Je mehr du dein Rückgrat darin stärkst, in der vermeintlichen Schwäche, die eine Stärke ist, desto weniger brauchst du die Streifen und mein Brüderchen als Bodyguard. Und vielleicht kannst du dann auch ihm was vermitteln.
Wir gehen es sanft an. Aber ihr bemerkt auch, wie diese Symbiosen von Moment zu Moment zwischen euch auftreten und wie sehr ihr einander geben und halten könnt. Und auch dies ist eine wichtige Erfahrung für euch in diesem Kurs, da ihr unter Männern seid, die ebenbürtig sind.
Lendenwirbel
Manuel: Ich habe noch etwas: Mein Lendenwirbelbereich fühlt sich ganz offen an. Es kommt mir vor, als wäre der einzige Schutz so ein dünnes Häutchen.
Sabine: Ja, genau. Der Lendenwirbelbereich liegt genau zwischen deiner Verwurzelung - der Verwurzelung deines Geistes auf Erden und der Fortpflanzung, der Sexualität - also deines Kriegerseins auf Erden.
Sexualität und Krieg sind ein und dasselbe. Und in dem Moment, wo ihr das begreift und sowohl das eine wie auch das andere heiligt, werden in eurem Lendenwirbelbereich unendliche Verspannungen ganzer Zeitalter in ein neues vertikales Fließen kommen.
Die Wirbel sind sonst geistig-energetisch völlig auseinander gezogen, völlig aus eurer Mitte raus. Und nur deshalb wart ihr immer wieder in der Lage, unerlöst die Sexualität zu leben, unerlöst Kriege anzuzetteln und absteigende tötende Krieger zu sein.
Jetzt kommt ihr zurück in eure Mitte, und ihr werdet nach wie vor Krieger sein, nach wie vor Liebende sein, nach wie vor sexuelle Wesen sein - aber in der aufsteigenden Form, in der fünften Dimension.
Dieses dünne Häutchen, das du dort wahrnimmst, ist eine Schutzschicht, ein Schutzfilm, der die Energien zusammenhält, bis sie sich selbst in die Vertikale gebracht und stabilisiert haben.
Unruhe und Entspannung
Gerd: Der gestrige Abend war völlig anders. Da war ich völlig anders entspannt als gestern Nachmittag. Während ich gestern Nachmittag total weg war und überhaupt nichts mitbekommen habe, habe ich gestern Abend eigentlich alles mitbekommen. Aber scheinbar doch nicht alles. Denn ich kann mich nicht groß dran erinnern, was du erzählt hast oder was an Geräuschen oder Stimmen gewesen ist.
Ich war auf einer absoluten Bewusstseinsebene, zumindest habe ich das Gefühl gehabt, und war trotzdem ganz ruhig und entspannt, während ich in solchen Situationen ansonsten völlig unruhig bin.
Sabine: Du hast die ersten beiden Blöcke genutzt, um die so genannte Unruhe - also all diese Kreuzigungen, Verspannungen, alles das, was wir jetzt dieser Tage aus euch raus ziehen - rauszubringen, um damit in einem wachen Zustand, in einer völligen Entspannung sein zu können.
Du kanntest bis jetzt eigentlich nur den ohnmächtigen Schlaf und den hyperaktiven Tag. Und jetzt bist du durch einen mächtigen Schlaf gegangen und damit in ein gemäßigtes Tagesbewusstsein, das sowohl wach sein kann als auch ruhig liegen kann. Das ist eine evolutionäre Entwicklung bei dir! Das ist ziemlich gut.
Wie fühlst du dich jetzt? Merkst du, dass sich da was anschleicht gerade.
Gerd: Weiß ich nicht. Ich bin ganz entspannt. Nicht in so provokativer Laune wie gestern.
Sabine: Das freut uns.
Gerd: Ein bisschen Drücken habe ich am Kopf. Aber ich weiß nicht, ob das der Irokesenbesen ist, der wieder so am Kopf steht oder quer liegt. - Sonst geht’s mir ganz gut.
Sabine: Und dennoch schleicht sich eine nächste Müdigkeitswelle an bei dir, deutlich spürbar.
Gerd: Ja, das ist eigentlich immer so: Wenn ich entspannt bin, bin ich immer müde.
Sabine: Wir sind nicht "immer", sondern jetzt. Und du machst dich, genauso wie Manfred und einige andere von euch, jetzt da die letzte Operation vorbei ist, für den nächsten Abgang bereit. Du gehst jetzt in die nächste Stufe.
Das zeigt mir, dass du inzwischen sehr genau weißt, um was es hier geht, sehr genau weißt, weshalb du hier bist - auch wenn dieses Wissen noch ein bisschen verborgen ist und dir noch nicht im Hirn zur Verfügung steht. Aber das kommt.
Fragebogen
Gerd: Vielleicht hat mir da ja auch der Fragebogen geholfen. Ich hab mich gefragt, ob der vielleicht erst gestern Abend gedruckt wurde, nachdem die ganzen Reflexionen gekommen sind. Also irgendwo ist das rund und schlüssig. Ich habe mich damit beschäftigt und habe ihn innerhalb von fünf Minuten beantwortet. Da steht jetzt alles drin, was ich brauche.
Sabine: Der Fragebogen ist genau vor drei Jahren entstanden mit der Öffnung dieser Tore. Er ist mit der Rückkehr des weiblichen Geistes, der weiblichen Seele und des weiblichen Körpers entstanden. Anlässlich der Arbeit mit einem Ehepaar ist er dann entwickelt worden. Und aus dieser damaligen Situation heraus ist auch die Geschichte „Partnerschaft und Ehe im Staubzeitalter“ entstanden. Du wirst viel Freude haben, wenn du sie liest.
Ewige Jugend
Felix: Gestern Abend habe ich kaum was mitgekriegt. Ich kann auch nicht sagen, was du erzählt hast. Ich habe einfach von dir machen lassen. Ich weiß auch nicht, was passiert ist. Tatsache ist, dass ich gut schlafen konnte. Vielleicht siehst du da mehr als ich.
Sabine: Natürlich.
Felix: Ich hatte mit Zähnen und Zahnfleisch noch nie Probleme, und seit eineinhalb Wochen ist mein Zahnfleisch ziemlich entzündet und das wird immer schlimmer. Super entzündet.
Sabine: Mit deinen 28 Jahren machst du jetzt einen auf 82. Du gehst jetzt die Evolution ganz schnell voran, weil du weißt, dass du in diesem Leben nicht älter als 35 wirst. Aber es ist wunderbar, einmal das volle Alter erlebt zu haben mit der ganzen Symptomatik, weil man dann erst das ewige Jungsein, die ewige Jugend, wahrlich zu schätzen weiß. Jetzt behaupte nicht, ich hätte gesagt, dass du mit 35 sterben wirst.
Felix: Ja, das hast du doch grade gesagt.
Sabine: Ich habe gesagt, dass du nicht älter wirst als 35, also noch sieben Jahre hast, um deinen Körper nach vorne zu entwickeln - in diesen sieben Jahren bis 2014 - und dass du dann in dieser Körperlichkeit der ewigen Jugend bleiben wirst und darin älter werden wirst - wie die Elben. Sie sehen aus wie 35, sind aber schon zweieinhalbtausend Jahre alt. Das gefällt dir, stimmts?
Nein, du hast noch keinen Bezug dazu. Würde ich das älteren Kerlen sagen, die würden sich freuen. Aber für dich ist das nichts.
Felix: Also du meinst, ich mach jetzt nur was durch, um dann ganz schnell älter zu werden, um mein Leben wieder zu schätzen.
Sabine: Ja, richtig.
Felix: Warum habe ich jetzt diese Sache?
Sabine: Das ist ein Aspekt. Es gibt noch mehrere Aspekte, über die wir heute noch sprechen werden. Ein Aspekt ist die Aufnahme der Symptome anderer in eure eigenen Körper. Aber das ist auch ein Aspekt der Selbstwürde.
In der Tat ist es notwendig, bevor ihr in das ewige Fleisch gehen werdet, bevor ihr in die ewige Jugend gehen werdet: Ihr müsst die Strapazen des Alters noch einmal in der Tiefe erlebt haben, um sie zu einer kristallinen Kraft zu machen, zu einer Kraft, die euch die ewige Jugend in einer Form bringt, die ihr schätzen könnt. Wenn ihr von Beginn an jung seid, wenn ihr jung bleibt und nicht alt werdet, können viele Dinge in der inneren Entwicklung nicht stattfinden, die eure Reife ja überhaupt erst ermöglichen.
Du gehst jetzt ganz flott nach vorne, um dann zurückzukommen - einfach weil du spät in deinen Körper gekommen bist. Und andere sind in ihrem physischen Leben ganz weit nach vorne gegangen - also vorne heißt nach hinten ins Alter - um von dort aus zurückzukommen.
Der Respekt für diese ewige Jugend kommt nicht von heute auf morgen. Der entwickelt sich aus dem, was wir aus unserer körperlichen Erfahrung mitbringen.
Du gehörst zu den jungen Typen, die das Alter, unter dem wir zurzeit gramgebeugt leiden, nicht in sich erleben innerhalb dieser physischen Gestalt. Also ziehst du dir einfach die Symptome der Alten rein - sowohl die deiner Eltern und Großeltern als auch all derer, mit denen du in deinem Leben zusammen bist.
Felix: Und das muss ich tun, bis ich 35 bin.
Sabine: Du musst nicht. Du tust es, du willst es, du liebst es. Es gibt im Kosmos nur den Willen, weder das Soll noch das Muss. Du kannst dich niemals gegen etwas entscheiden, sondern bestenfalls für etwas anderes.
Auswirkungen der eigenen Öffnung auf die Familie
Felix: Gestern hat mich mein Bruder angerufen und mir die Nachricht hinterlassen, dass meine Oma, die in Kanada lebt, jetzt in dieser Stunde sterben wird. Ich habe sie vor eineinhalb Monaten noch einmal besuchen können und auch mein Vater ist jetzt ganz schnell noch zu ihr geflogen.
Ich habe das Gefühl, dass es da eine Stagnation gibt, gerade bei meinem Vater und bei meiner Familie, die auch von meiner Oma kommt. Weil sie mit ihren alten Gedanken und Intoleranzen meinen Vater irgendwie so dermaßen bindet, dass ich mit ihm gar kein Verhältnis mehr habe.
Sabine: Super. Das ist eine Wirkung dessen, was wir hier tun. Es sind schon viele Mütter während unserer Seminare gestorben. Manche Väter auch, aber meistens die Mütter. Die Väter waren ja schon eher weg.
Ein Aspekt der Ausdehnung eurer eigenen Öffnung ist der, dass die Menschen in eurer Familienchronik, in eurer Generationenlinie, die lange Zeit gehen wollten, aber nicht gehen konnten, weil sie sich selbst festgehalten haben oder durch andere im Hass oder auch in der Liebe festgehalten wurden, dieser Tage dann auch sterben können.
Also ich hab jetzt eben grad den Hinweis bekommen, dass wir ihr das Tor geöffnet haben und dass wir sie auch durchführen.
Und damit wird dein Vater auf eine ganz und gar wesentliche Art frei. Das ist genau das Thema, was wir heute haben. Und damit wirst auch du auf eine Art und Weise frei, die du dir im Augenblick noch gar nicht vorstellen kannst. - Sagst du uns den Vornamen deiner Oma?
Felix: Ich glaube Margarete. Peinlich, oder?
Sabine: Nein, das ist nicht peinlich, sondern das dokumentiert die Tatsache, dass wir als Eltern zwischen den Kindern, die seit Ende der 70-er Jahre geboren wurden und den Alten stehen (deine Eltern stehen ja sowohl im Land der Großeltern als auch im Land der neuen Kinder), während die Kinder und die Großeltern selbst, kaum noch etwas miteinander zu tun haben. Das zeigt sich darin, dass du den Namen deiner Oma noch nicht einmal kennst.
Wir nennen sie jetzt Margarete, die Energie stimmt zumindest. Und wir können sie jetzt weiterführen. Dafür kann sie uns alles das geben, was sie über lange Zeit festgehalten hat und jetzt deinem Vater überlassen kann - die Weisheit der alten Zeit, die Weisheit dieses Volkes. Ist sie eine Deutsche, die dort gelebt hat?
Felix: Sie ist nach dem Zweiten Weltkrieg ausgewandert.
Sabine: Aber dennoch hat sie die Energie dieses Landes in sich aufgenommen.
Felix: Ja, das hat sie. - Und meine andere Oma, die ich auch noch kannte, ist schon tot.
Sabine: Das ist also die letzte Wurzel deiner Familie, deines Generationenbaumes, der jetzt noch gelebt hat und der sich jetzt, heute oder dieser Tage, ablöst. Wunderbar. Das ist ein Zeugnis wahrer Entwicklung.
Aber den Vornamen deines Vaters erinnerst du?
Felix: Jonathan.
Sabine: Dann möchte ich den Jonathan jetzt gleich mit hereinnehmen - und er kommt auch schon. Gib mir jetzt noch bitte den Namen deines Bruders.
Felix: Matthias, mein Zwillingsbruder.
*
Sabine: Was machst du mit deinem Finger, Felix?
Felix: Ich habe mich vor zwei Monaten geschnitten und spiele immer an dieser Narbe rum.
Sabine: Du quälst dich gern.
Felix: Ich will, dass sie weg geht.
Sabine: Das ist deine weibliche Hand. Und das ist dein Zeigefinger, der immer auf andere zeigt und sagt: Mach du das für mich, das ist nicht mein Ding! Nun hat sich dieser Zeigefinger endlich mal verletzt und jetzt du puhlst so lange an dieser Verletzung herum, bis der ganze Zeigefinger abgefault ist - oder bis du diese feminine Kraft in dir zugelassen hast, die du viel mehr ablehnst als andere Männer.
Ablehnung der femininen Kraft
Sabine: Deine Großmutter Margarete bringt jetzt einen gewaltigen Strom über das Herz deines Vaters - einen gewaltigen femininen Strom, der maskulin geblockt war aufgrund der damaligen Zeit (Weimarer Republik, Erster und Zweiter Weltkrieg), aufgrund des ganzen weltweiten Chaos' der Kreuzigung der Erde, in der deine Großeltern ihre Kindheit verbracht haben und groß geworden sind.
Und dort ist natürlich die feminine Kraft in Grund und Boden gestampft worden und war nur noch als Gebärmaschine gefragt oder als Hure in den Lagern. Das hat deine Großmutter natürlich in sich. Das öffnet sich jetzt - und die feminine Mutterkraft, die geistige göttliche Mutterkraft und die geistige göttliche Schwesterkraft kommt jetzt durch deinen Vater auch zu dir. Bist du bereit, sie anzunehmen?
Felix: Ja, das nehme ich an, sehr gerne sogar. Mein Vater (und ich denke, auch meine Oma) hat dieses Weibliche so extrem abgelehnt, dass er fast einen Wutanfall kriegt, wenn ich ein rotes T-Shirt anziehe, weil das dann weiblich wirkt. Also ganz, ganz extrem.
Sabine: Du erlebst also in deiner Familie, dass allein der weibliche Pol als Grund für weiteren Krieg wahrgenommen wird.
Felix: Ja. Mein Vater hat noch weitere fünf Söhne.
Sabine: Er hat also nur Söhne gezeugt, keine Tochter - aus lauter Hass. Aber die Söhne hat er schon mit einer Frau zeugen müssen.
Felix: Ja, und die hat er auch immer wieder abgestoßen.
Sabine: Spürst du, dass du da ein großes Drama in dir trägst? Ein Familiendrama, das du auflösen wirst. Spürst du, dass du die Kraft hast, das zu lösen und dass du jetzt in einem engen Verbund mit deiner Großmutter bist?
Felix: Ja, ich spüre es. Vor sechs Wochen habe ich sie in Kanada noch besucht und da hat sie noch einmal reden können mit mir.
Sabine: So ist es. Da hat sie das ganze Erbe, das sie hinterlassen würde, dir übergeben.
Felix: Sie war überglücklich. Sie hat noch einmal gelächelt (….).
Sabine: So ist es. Ja, sie konnte das, wofür sie gekommen ist, tatsächlich weitergeben, bevor sie stirbt - und zwar in einer erlösten Form.
Es gibt auch unerlöste Formen, solche Dinge weiter zu geben. Aber sie hat es dir in einer erlösten Form weitergegeben - einfach durch ihr Lächeln, durch ihren Blick, durch ihre letzten Worte an dich und durch das Einvernehmen und die Liebe und die Offenheit, die in diesem Moment zwischen euch geherrscht haben.
Und dann hat sie gesagt: Heute hast du mich über die Brücke der Blumen begleitet und ich werde zu einer angemessenen Zeit gehen. Damals hast du sie begleitet und jetzt kann sie gehen. Wunderbar.
Heilungskrise
Sebastian: Ich habe die Meditation gestern als sehr angenehm empfunden, anfangs. Aber am Nachmittag habe ich gemerkt, dass ich unruhig wurde. Ich bin trotzdem liegen geblieben und hab meinen Gedanken, so weit ich es konnte, freien Lauf gelassen. Ich habe erstaunlicherweise gut geschlafen. Heute Morgen bin ich ziemlich gebeutelt aufgestanden. Hin und her, nicht wissen was, wie, wo.
Sabine: Du sollst nichts tun und du kannst zurzeit nichts tun, außer zuzulassen. Du gehst im Augenblick durch eine sehr schwere Krise hindurch - geistig, seelisch und physisch - aber es ist eine Heilungskrise. Du lässt zurzeit alle Einflüsse zu und das schreddert deinen Körper bis an den maximalen Punkt. Das ist okay. Das kannst du ab.
Sebastian: Und ich sage jeden Tag, fast jede Stunde, wieder Ja dazu.
Sabine: Genau. Und je öfter du Ja sagst, desto mehr kommt nach. Viele von euch gehen wirklich bis an den äußersten Punkt, bevor sie Ja sagen, bevor sie ins Herz gehen, bevor sie die Öffnung zulassen. Die Öffnung geschieht dann sehr viel schneller als bei Leuten, die schon vor Jahrzehnten mit spirituellen und esoterischen Praktiken angefangen haben. Das sind Entscheidungen, die jeder Einzelne von uns für seine persönlichen Belange getroffen hat. Am Ende seid ihr alle zur gleichen Zeit am gleichen Punkt, alle.
Reisen und Operationen
Bernd: Von diesen Meditationen, von diesen Operationen habe ich nichts mitbekommen.
Sabine: Es sind Reisen und Operationen - Reisen in eure Vergangenheit und Operationen im Hier und Jetzt - keine Meditationen.
Bernd: Gestern hätte ich noch gesagt, dass ich eigentlich alles mitbekommen habe. Heute wüsste ich kein Wort mehr davon.
Das wirklich Phantastische und Freudige hat für mich in dieser Runde stattgefunden. Ich spüre hier etwas sehr Offenes, etwas sehr Aufnehmendes. Alles, was von den anderen kam, hat etwas gemacht, hat Verbindung aufgenommen zu mir. Am meisten hat mich das mit Felix berührt. Es fühlt sich an, als ob da etwas passiert ist in dem Moment.
Es ist so freudig, da spüre ich Freude in mir, über alles, was von dieser Runde gekommen ist. Es ist alles dabei.
Sabine: Grundsätzlich ist es so: Es sind nicht Geschichten und Meditationen, sondern es sind Reisen in eure eigene Vergangenheit. Dabei nehmt ihr die Vergangenheit mit in eure Gegenwart und führt die damaligen Strukturen, die abwärts gingen, weiter, operiert sie und bringt sie in die Wandlung.
Es sind Reisen und Operationen. Aber natürlich nicht nur wenn ihr liegt, sondern auch während wir sprechen. Und wenn wir mit jedem Einzelnen von euch sprechen, geschehen in jedem Anderen ebenfalls Operationen.
Erlösungsstrom
Was tut sich jetzt in deinem unteren Raum? Und in der Tat, warum hast du diese anstößige, nuttenrote Hose heute Morgen angezogen? In der Tat deshalb, weil du in einer Symbiose mit Felix bist und weil du in der Tat jetzt über dein maskulines Wurzelchakra die ganze pervertierte Weiblichkeit seines Vaters, die dieser wiederum als Sohn von der verhärteten, stahlharten Oma und Mutter aufgenommen hat und somit einen hohen Frauenverschleiß hatte, nur um Söhne zu zeugen.
Er war auch ein starker Mann, der genau wusste, was er wollte und das durchgezogen hat - und damit auch in seiner Stärke, in seiner generellen Kraft gefangen war. Was einstmals eine Kraft war und Freiheit brachte, bringt später die Gefangenschaft.
Und jetzt kommst du weibliches, männliches, schmuseliges, nettes Wesen und ziehst über dein Wurzelchakra - von der Margarete über Felix, über Jonathan - diese ganze Energie zu dir und nutzt diesen Erlösungsstrom, den du ihnen gibst in deiner unendlichen Barmherzigkeit, gleichzeitig für dich in deiner unendlichen Selbstbezogenheit, um deine eigenen maskulinen Strukturen endlich auf Vordermann zu bringen.
Das ist eine generelle und eine geniale Konstruktion. Das ist wieder dieses Heer der Toten auf den Pelennorfeldern von Mittelerde, das Jahrtausende lang festgehalten ist in den Bergen, verflucht von Isildur, da sie damals ihren Eid nicht eingelöst haben.
Zweieinhalbtausend Jahre später kommt dieser Schmerz über die Großmutter, über Jonathan, über Felix zu dir und fährt wie ein geistiges Dämonenheer durch dich durch und bringt deine eigenen aktuellen, heute festgehaltenen, einpoligen maskulinen Pole gerade mit in das Licht, in die Drehung, in die Wandlung. Das ist das homöopathische Prinzip.
Ihr seid auch brillante Billardspieler über die Bande. Und eure Billardfläche geht einmal über die ganze Erde. Mit einem gezielten Kugelstoß trefft ihr einen Teilnehmer hier, dessen Vater, dessen Großmutter in Kanada - und einen Tag später kommt die Kugel zu euch zurück, über ihn zu dir, und geht ins Loch.
Vollkommene Verbundenheit
Schon genial! Ein brillanter Beweis für eure vollkommene Verbundenheit untereinander, die physisch, geistig, energetisch längst läuft, schon lange Zeit, während ihr euch immer noch als entsetzlich getrennt voneinander betrachtet und sagt: Damit habe ich doch nichts zu tun. Das macht längst etwas mit euch, das geht längst durch euch.
Werdet euch dieser Situation, dieses Phänomens bitte bewusst und fangt an, sämtliche Aspekte, die euren eigenen Körper betreffen, zutiefst als Wirkungsweisen, als Kommunikation zwischen euch und der Welt zu begreifen.
Weibliche Energien und die Wirbelsäule
Bernd: Seit zwei, drei Wochen etwa spüre ich in mir, in meinem Körper, dass meine Wirbelsäule sich reckt, immer wieder. Beim Autofahren habe ich gemerkt, dass ich meinen Spiegel immer ein Stück höher stellen muss.
Sabine: Es passiert genau das gleiche, wie ich vorhin schon gesagt habe: Der Bandscheibenvorfall ist ein zeitgenössisches Syndrom am Ende der Zeit. Die Bandscheiben sind die weiblichen Elemente, die Wirbel die männlichen - Bandscheibe-Wirbel, Bandscheibe-Wirbel. Und eure Bandscheiben, die weiblichen Energien, werden genau so aus eurer Wirbelsäulenachse herausgedrückt - Bandscheibenvorfall nach links, nach rechts oder in die Mitte - und zwar meistens bei Männern.
Wenn ihr eure weiblichen Energien auch im Fühlen und Denken beiseite drückt und wenn ihr das Erbe eurer Väter und Generationenlinien in euch aufnehmt, die die weiblichen Energien durch diese drei Erniedrigungen unterwarfen - wenn ihr das in eure Wirbelsäule nehmt, werdet ihr nur noch mit völlig ausgekugelten Bandscheiben rumlaufen.
Wenn sie nicht physisch aus der Mitte ausgebrochen sind, dann sind sie es zumindest schon seit Zeitaltern energetisch und geistig. So sah eure geistige Wirbelsäule im Jahr 2000 ungefähr aus: Es waren jeweils noch Schleier zwischen diesen Grenzen, manche Wirbel waren gar nicht in eurem Lebensraum, sondern in einem Nebenlebensraum. Und das alles kommt jetzt zurück und geht auf diese Ebene. Und das passiert von selbst.
Bernd: Ich bekomme gerade einen ganz starken Druck über dem rechten Auge.
Sabine: Wunderbar, öffne dein rechtes Auge weit, also nicht physisch, sondern geistig und lasse die Energien frei fließen.
Kruppstahl-Wirbelsäule
Marcel: Du hast von der Wirbelsäule gesprochen. Deswegen habe ich auch Metallplatten, die das etwas zusammenhalten.
Sabine: Richtig, Krupp-Stahl bringt es am Ende der Zeit noch eine Zeitlang. Und dann ist auch dieses Thema erledigt.
Marcel: Heute Morgen hat es mich im Kreuz gepiekst, ich liege nicht so bequem auf der Matratze, sie ist viel zu hart.
Sabine: Natürlich nicht, Krupp-Stahl liegt nicht bequem. Dürfen wir bei der nächsten Reise dein Stahlgerüst herausoperieren? Gibst du uns die Erlaubnis?
Marcel: Schon, aber .. ich dachte, das sei schon vor zwei Jahren passiert.
Sabine: Nein, vor zwei Jahren haben wir damit angefangen. Da haben wir den Stahl erst mal zum Rosten gebracht, um ihn instabil zu machen. Und heute könnten wir ihn ganz ausräumen.
Marcel: Du kannst es ja versuchen. Ich bin immer dabei.
Sabine: Versuchen ist nicht. Entweder du erlaubst uns, es zu tun oder du erlaubst es uns nicht. Dann holen wir uns die Erlaubnis nachher, wenn du ohnmächtig bist.
Marcel: Gestern war es wie auf einem Flug. Ich bin weggetaucht, als du noch geredet hast. Ich bin ziemlich früh wieder aufgewacht, aber eine lange Reise war hinter mir. Ich war wie an einem anderen Ort und bin wie ein anderer Mensch aufgewacht. Aber völlig zufrieden. Ich hatte eine wohlige Wärme, mir war sehr angenehm. Ich konnte wunderbar liegen. Und ein großer Frieden war in mir. Es war ganz friedlich.
Sabine: Das war der Plan.
Marcel: Und jetzt bin ich da.
Sabine: Herzlich Willkommen.
Marcel: Ich gehe auch mit auf den nächsten Flug.
Bedeutung von Schmerz
Joachim: Gestern Nachmittag war ich absolut in einer entspannten Situation und gestern Abend war ich unruhig und mir war extrem heiß. Heute Nacht habe ich kurze Zeit einen Schmerz im Herzbereich empfunden. Das kenne ich von früher, als Jugendlicher hatte ich das auch schon.
Sabine: Jetzt ist aber nicht "früher". Was jetzt passiert - und selbst wenn ihr es schon Jahrtausende lang kennt - hat eine andere Bedeutung als bisher. Wofür steht der Schmerz? Was hat er geöffnet? Was hat er getan? Weshalb war er da? Mach deine Augen zu und schau mal rein.
Joachim: Ich sehe nur eine große Weite in mir.
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Wir werden jetzt anschließend die letzte große Operation mit euch vollziehen - und zwar die Schließung der großen religiösen Schluchten, die ihr in euren physischen Leib geschlagen habt: das große kirchliche und sakrale Syndrom am Ende der Zeit, mit dem ihr euch von eurer göttlichen Quelle endgültig abgeschnitten habt.