Foto Wasser 447

Dritter Tag - erster Block

Hier findet ihr folgende Überschriften und Theman
(bitte abwärts scrollen)

Der Körper am Ende der Zeit
Abschiedsschmerz - Entwurzelung
Thema Partnerschaft
Das Drama am Ende der Zeit
Versorger und Ernährer
*
Gesprächsrunde mit ausführlichen Erläuterungen
zum Thema
Eltern / Kindheit / Partnerschaft / Sexualität

(noch nicht von Sabine endbearbeitet)

Erläuterungen zum Thema

Der Körper am Ende der Zeit

Wir heißen euch willkommen am dritten und letzten Tag des Aufstiegs eurer männlichen Sexualität.


Wir sind bisher sehr strukturiert vorgegangen. Wir haben alle Vorbereitungen getroffen, die notwendig waren, um zu den Möglichkeiten, die der heutige Tag euch öffnet, überhaupt vordringen zu können.


Am ersten Tag ging es um jene Schluchten, Spaltungen, Trennungen, Verdrehungen, Vervielfältigungen eures Einen Seins, die alle nur auf den Abstieg, nur auf die Verdichtung des Körpers ausgerichtet waren.


Mit der unendlichen Verdichtung des Einen Seins in die Tiefe und Festigkeit haben wir gleichzeitig eine Welt erschaffen. Teilung und Verschmelzung waren immer ein und dieselbe Bewegung. Wann immer wir uns also geteilt und getrennt haben, haben wir gleichzeitig Räume erschaffen, die wir dann wieder in uns verschmolzen haben.


Am Ende der Zeit ist euer Körper ein zutiefst "heruntergekommenes" göttliches Wesen. 


Zutiefst könnt ihr Hier und Jetzt mit allem Respekt wahrnehmen, dass ihr in aller Ernsthaftigkeit und auch in aller Freude diesen Weg gegangen seid. Und jedes Mal, wenn es notwendig war, habt ihr neue Entscheidungen getroffen, neue Spaltungen gelegt - und habt immer wieder losgelassen habt, was ihr festgehalten habt, weil ihr weiter gehen und nicht stehen bleiben wolltet.


Und daher sind am Ende der Zeit Lebenssituationen entstanden, die eure physischen Körper in eine große Dichte gebracht haben, in eine Blindheit eurer Augen, in eine Taubheit eurer Ohren und auch in eine Kälte eurer Herzkraft.


Ersatzteile für eure Körper - Organ-Aura

Und schließlich habt ihr eines Tages begonnen, Ersatzteile für eure Körper zu konstruieren, schlicht weil eure Zähne, eure Gelenke, eure Gliedmaßen, eure Herzen, eure Herzimpulsgeber, eure Wirbelsäulen selbst in eine so starke Verhärtung kamen, dass sie ihren Dienst versagten und im wahrsten Sinne des Wortes - ausfielen.


Das einzige, was ihr nicht ersetzen könnt in eurem Leib, ist das ICH BIN DAS LEBEN. Die WAHRHEIT und den WEG konntet ihr bis zum Ende der Zeit ersetzen - durch Arm- und Beinprothesen. Aber eine Leib-Prothese gibt es  nicht.


ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT und DAS LEBEN - Jesus Christus hat euch damit gesagt: das ICH BIN ist der Kosmos, der WEG sind die Beine (das ist das Horus-Seth-Prinzip), die WAHRHEIT sind die Arme (das ist das Isis-Osiris-Prinzip).


Horus und Seth, und Isis und Osiris waren für viele Jahrtausende hinter die Schleier gegangen. Jetzt kommen sie zurück und erinnern euch an eure Wahrheit.


Ihr konntet viele Organe herausnehmen und manche davon sogar ersetzen. Doch wann immer ihr ein Organ entfernt habt aus eurem Körper, habt ihr immer nur das physische Organ herausgenommen. Wann immer ihr ein Bein losgelassen habt, war es nur das physische Bein. Alle Zähne, die euch herausgefallen sind und durch Gebisse ersetzt wurden, sind nur physisch ausgefallen - das bedeutet: euer Aurakörper, euer Energiekörper und euer Geistkörper sind nach wie vor unversehrt.


Wäre dies nicht so, wäre ein Aufstieg eures physischen Körpers nicht möglich, wäre eine Re-Organisation eurer Zähne, eurer Gliedmaßen, eurer Organe und eures ganzen physischen,  immer nur abgestiegenen Systems, am Ende nicht möglich.


Sterblichkeit - Unsterblichkeit

Ihr schöpft jetzt am Ende der Zeit aus den Auraleibern und aus den Geistfeldern eurer Körper die Unsterblichkeit. Für uns (auf unserer Seite) ist die Sterblichkeit das große Phänomen, das ihr erschaffen habt. Und für euch ist die Unsterblichkeit das große Phänomen, das ihr erschaffen werdet - doch zweifellos nicht ohne unsere Hilfe.


Und dennoch sind wir so weit eins mit euch, dass ihr, bevor ihr mit unserer Hilfe die Unsterblichkeit in eurem Körper erschaffen könnt, uns selbst in eurem Körper wachrufen müsst. Ihr müsst uns aus unseren Exilen (aus euren Nebenlebensräumen) herausholen und uns erlauben, im freien Fließen in der Materie in eure physischen Leiber zu kommen.


Wir haben den gestrigen Tag genutzt, um eure Familiengenerationenlinien zu klären. Wir haben erläutert, warum bestimmte Aspekte in eurem heutigen Leben so sind und nicht anders, warum ihr aus bestimmten Problemen nicht herauskommt, warum ihr so viele Jahre und Jahrzehnte Dramen mit euch getragen habt.


Und ob ihr das wahrgenommen habt oder nicht - wir haben damit erreicht, die Seelen, die Wesen und den Atem eurer irdischen Familie (jener Pyramide, an deren Spitze ihr am Ende steht) in eurem Herzen zu integrieren und das Herz in eurer Brust mit den Herzen aller zu verbinden.


Ihr habt bisher nur deren Schmerz in euch aufgenommen - doch gestern auch deren Geist, deren Seele und deren Reifeaspekte. Denn es gab in den vorangegangenen Generationen nicht nur das Dunkel, sondern auch sehr viel Reife, sehr viel Kraft, sehr viel Weisheit und sehr viel Liebe.


Abschiedsschmerz

Nachdem ihr gestern eure Familienpyramide in Liebe in euch aufgenommen habt und damit jetzt das gesamte Familiendrama erlösen könnt, steht am Ende der Zeit noch jene Pyramide an, die sich über euch befindet - eure eigene geistige Familienpyramide.


Und damit diese Wesen in euch einströmen können, müssen eure Körper vorbereitet werden. Eure Körper waren inzwischen weit genug, so dass euer Familienstrom herein fließen konnte und euer Familiendrama damit beendet ist.


Ihr habt keine Mutter und keinen Vater mehr, auf denen ihr steht und deren Schmerz in euch auflebt, für die ihr verantwortlich seid, in deren Namen ihr gekommen seid, denen ihr etwas zeigen und beweisen müsstet.


Ihr seid damit aus eurer irdischen Konstellation heraus zu Wesen ohne Mutter und ohne Vater geworden - und das bedeutet: ohne Herkunft.


Und das bedeutet im weiteren Sinne ...


geht mal in die senkrechte Atmung, bitte ...


es rollt jetzt eine große Schmerzwelle hoch - Abschiedsschmerz aus der geistigen Welt.


Vielleicht könnt ihr euren Teil übernehmen und nicht alles über mich leiten ...


Abschiedsschmerz aus der Erde, aus der Familie und aus der Menschheit.


Entwurzelung

Ihr entwurzelt euch jetzt und zieht jenes gewaltige Wurzelpaket, das viele Jahrtausende im Planeten Erde gesteckt hat, aus dem Planeten wieder heraus und damit verlasst ihr eure menschliche Sphäre und werdet frei von jeglicher Anbindung an den Planeten.


Wer es für sich vollziehen möchte, möge dies bitte jetzt tun.


Ihr kommt wieder zurück auf die Erde. Aber durch diesen Moment müssen wir jetzt durchgehen.


Sagt euren Familien Ade, sagt eurer eigenen Verwurzelung und eurer eigenen Identität Ade und zieht in eurer Vorstellung das gesamte Wurzelpaket zu euch hoch ins Herz und lasst zutiefst los. Zieht alles hinauf ins Herz. Geht da durch. Atmet vertikal, atmet hoch und tief, nur senkrecht.


Denn in all dem Dunkel, das ihr in euren Wurzeln getragen habt und in all dem Schmerz, den ihr in euch aufgenommen habt, war auch eine unendliche Liebe.  Dieses Dunkel, das jetzt aufsteigt und so tut, als würde es euch verlassen, kommt einfach nur hoch in euer Herz, um euch vorzubereiten für den heutigen Tag.


Das bedeutet, dass ihr Hier und Jetzt auch das Wesen eurer Sterblichkeit zurückgezogen habt in euren geistigen Atem. Euer geistiger Atem ist und war immer und wird immer sein - unsterblich.


Die Wandlung, die ihr Hier und Jetzt vollzogen habt und weiterhin vollzieht innerhalb der nächsten Tage und Wochen ist jene, dass euer Geist, der immer unsterblich war, ist und sein wird, bisher keinen Körper hatte und sich für die Verkörperung für lange Zeit in die Tiefen des Planeten graben und sich mit einer Dimension verbinden musste, die zutiefst das Gegenteil von ihm selbst war - der Geist, der sich in der Verwurzelung im Planeten selbst verloren hat über viele Jahrtausende eures Abstiegs und eurer Körperbildung, eurer Weltenentwicklung, der Entwicklung eurer unendlichen Vielfalt in der Menschheit und in euren Gesellschaften. Und dies ist der Augenblick!


Ihr habt auf der Erde diesen Satz: „Wenn's am schönsten ist, sollt ihr gehen.“ Und genau diesen Moment werdet ihr am Ende der Zeit zutiefst erleben, wenn ihr entdeckt, was ihr erschaffen habt.


Wenn ihr erkennt, was ihr erschaffen habt, habt ihr es erfüllt

In dem Augenblick, da ihr erkennt, was ihr erschaffen habt, habt ihr es erfüllt und erlöst und müsst euch davon trennen - oder eurem eigenen Geist entsprechend ausgedrückt - WERDET ihr euch davon trennen.


Denn alles, was ihr zutiefst erkannt habt, ist nicht mehr lebensfähig, nicht mehr lebbar und nicht mehr erlebbar - und führt euch nicht mehr weiter. Alle Erkenntnis, die ihr auf dem absteigenden Weg nach unten getragen, gebraucht und gespeichert habt, ist in den letzten Jahren und dieser Tage aufgestiegen. Und ihr könnt in der Tat damit weitergehen - nicht mehr auf der Erde, sondern in eurem unsterblichen Geist, der JETZT eine Verkörperung besitzt, der jetzt einen Körper besitzt.


Mit diesem Akt des Empfangens der Schmerzenergien, die nicht Schmerzenergien des Verlustes sind, sondern Schmerzenergien des Abschieds und gleichzeitig des Ankommens - des Abschieds aus dem menschlichen Raum und des gleichzeitigen Ankommens im geistigen Raum, der zutiefst der ICH BIN, DER ICH BIN ist, zutiefst euer göttliches geistiges und seelisches Selbst ist - mit dieser Ankunft und mit diesem Schmerzgürtel, durch den wir soeben gegangen sind, ist jetzt jegliche Materie der nährenden Erde und somit des Körpers, und jegliche Materie des nährenden Geistes und somit des Kosmos in eurem physischen Zellgefüge angekommen und wird innerhalb der nächsten Tage wach.


Unsterblichkeit

Unsterblichkeit war ein Mythos. Solange etwas nicht möglich ist, ist es ein Mythos - jenseits der Schleier, jenseits eurer Erreichbarkeit, weit über und weit unter euch und weit von euch entfernt.


Unsterblichkeit ist in dem Augenblick eine Tatsache, wenn ihr die Schleier öffnet und all jene Wesen, Kräfte und Welten, die hinter den Schleiern darauf warteten, dass ihr sie öffnet, zu euch lasst und sie empfangt. Denn diese Welten sind zutiefst Teile eurer Selbst, die ihr auf eurem absteigenden Weg von euch geschleudert, aus eurem Leben ausgesperrt und deponiert habt, um sie am Ende der Zeit zu euch zurückzunehmen.


Unsterblichkeit haben wir gestern in der Pyramide bereits vorbereitet - als wir die Begegnung eures Lebens, das vor 4000 Jahren auf der letzten Station, auf dem Gang zur Königskammer gestorben und in die Fallgrube gestürzt ist - - als wir den Weg dieses jungen Adepten, der bereits durch zwölf Pyramiden gegangen ist und die Weisheit und Kraft aller Pyramiden in sich gesammelt hat - - - jenes jungen Adepten, der, nachdem er bereits durch zwölf Pyramiden gegangen war, in die große Pyramide, in die Dunkelkammer, in die Kammer des Todes gegangen ist - um dort all die unendliche Kraft und Weisheit der Mysterien, die er bisher auf dem Pyramidenweg erlangt hat, in der Kammer des Todes, wo Dunkelheit und Lautlosigkeit herrscht, 14 Tage lang in sein Zellgefüge zu pressen und daraus einen Körper zu machen - aus dem großen Geist, den er erlangt hat.


Danach ist er aufgestanden und hat diesen Raum verlassen. Er ist durch die Königinnenkammer und durch alle Kammern hindurch gegangen, er hat alle Prüfungen bestanden, er hat alle Weite und Weisheit und alle Mysterien in seinen Körper gebracht.


Und dann ist er auf dem letzten Stück des Weges, kurz vor der Königskammer, in die Grube gefallen ... Die Königskammer wäre die Krönung des Aufstiegs und die Unsterblichkeit gewesen, die ihr vor 4000 Jahren hättet erreichen können.


Ihr habt euch entschieden, den Weg bis zur Königskammer zu gehen und, nachdem ihr an allen anderen Fallen vorbei gegangen seid, die letzte Falle zu nutzen, um dort euren Lebensfaden zu verankern - im Raum der Pyramide, im Tor zwischen den Welten. Denn die Pyramiden sind nichts anderes als Tore zwischen den planetarischen und kosmischen Welten.


Durch den Tod eures Körpers habt ihr damals einen Lebensfaden in dieser Pyramide verankert, während euer zweiter Lebensfaden über weitere vier Jahrtausende durch neue Geburt, Tod, Reife, Entwicklung an diesem Punkt angekommen ist, wo ihr euch jetzt befindet: Heute seid ihr müde, weisheitslos, verwirrt, alt, sterblich - und habt alle Mysterien vergessen.


Und heute könnt ihr nichts anderes tun, als diese Reise vor 4000 Jahren zu den Pyramiden zu machen und mit eurem heutigen lebendigen Atem diesen gestorbenen Adepten wieder zu beleben, auferstehen zu lassen und dann zusammen mit ihm, der alle Weisheit in sich trägt, zurück zu kehren in das Jetzt, an das Zeitenende.


Wir haben euch das noch einmal bildlich dargestellt, damit ihr nachvollziehen könnt, was gestern geschehen ist.


In dem Augenblick, da der Adept von damals mit seiner ganzen Macht und Reife und seiner Unsterblichkeit, mit seinem jungen athletischen Körper, in euren heute schon alternden und müde gewordenen weisheitslosen Körper geht - in dem Augenblick, da diese beiden Lebensfäden wieder verschmelzen, habt ihr die erste Stufe der Unsterblichkeit und auch die erste Stufe der Weisheit, der Sexualität, der Partnerschaft und eures eigenen Körpers erlangt.


Das ist gestern geschehen.


Und deshalb werden wir heute mit der Weisheit dieses Adepten, mit dem Wissen, das damals in euch lebendig war, eure heutigen Körper in der gleichen Form öffnen, wie dieser damals bereits offen war.


Damals konntet ihr nicht alt und nicht reif werden. Ihr konntet die Ernte des langen Weges durch die Pyramiden nicht erleben - und zwar 4000 Jahre lang. Und heute könnt ihr nicht mehr jung werden, nicht mehr athletisch, nicht mehr 35jährig.


Ankündigung und Erläuterung:

Öffnung der letzten Knotenpunkte

Eure eigenen Tore, die sich in eurer zentralen Linie befinden, die sogenannten Chakren oder die Chakren-Knoten in eurer DNS, könntet ihr von selbst nicht öffnen. Also habt ihr die beiden Lebensfäden wieder zusammengezogen.


Wir werden heute mit der ägyptischen Weisheit, mit der sogenannten Sexualmagie der Isis (die auch die Sexualmagie der Ishtar ist - die babylonische Weisheit) und den Übungen des Horus arbeiten, um die letzten Knotenpunkte eures physischen Leibes zu öffnen.


Wir vollziehen insgesamt acht Öffnungen. Jeder von euch wird diese Öffnung in der für ihn angemessenen Form erleben. Einige von euch werden manche Öffnungen in einer ekstatischer Situation erleben, einige werden gar nichts mitbekommen und wieder andere werden schlafen.


Einige werden während der ganzen Zeit aufrecht sitzen und damit ihre Wirbelsäule zwischen Himmel und Erde aufrichten. Manche werden die ganze Zeit liegen, einige werden sich immer wieder aufsetzen und nach hinten wegkippen. Schaut einfach, was passiert.


In jedem Fall ist jetzt schon garantiert (und das war ein Zweifel, den ich, Sabine, heute morgen noch hatte), dass in jedem Einzelnen von euch alle Tore geöffnet sein werden und dass jeder in seiner eigenen und höchst angemessenen Form damit umgehen und auch diese Toröffnung in sein bisheriges Leben integrieren wird.


Diese Tore entsprechen den verschiedenen Chakren - von der Wurzel bis zum Stirn-Chakra - also die volle Aktivierung des Stamms zwischen der Wurzel und der Krone. Eure Chakras sind Speicher, die nicht nur verschlossen waren, sondern auch große Kräfte in sich aufgenommen haben.


Der Stamm ist euer Körper - und in dem Augenblick, da ihr den Stamm in seiner alten Form aktiviert und auf jeder Höhe völlig öffnet, wird sich die dunkle Wurzel, die ihr soeben aus dem planetarischen Raum herausgezogen habt, als eine neue kristalline Wurzel im planetarischen Raum verankern.


Und eure Krone wird dadurch zum ersten Mal aktiv werden. Eure Krone konnte niemals blühen, niemals Früchte tragen oder auch nur eine kühle Brise im Windhauch erleben, weil die Wurzeln bisher dunkel waren, weil die Wurzeln bisher krank waren - im Drama, verfault, frei von Weisheit. Keine Säfte, keine Bewegung, kein freies Fließen in den Wurzeln. Die Wurzeln waren wie ein riesiges Faulwerk - und dennoch war darin das Leben.


Das habt ihr jetzt herauf gezogen. Erstmal in euer Herz, als eine generelle Wiederbelebung eures physischen Körpers und als eine Vorbereitung dieser Chakren, die wir im zweiten Block öffnen werden - in einer vierstündigen Sitzung, in einer vierstündigen Tortur, je nachdem wie ihr das für euch empfangt.


An dieser Stelle hören wir mit der Erläuterung dessen, was war und was sein wird auf und gehen jetzt in den Punkt, der ist.


***

Lasst diese Energien, die geflossen sind - sowohl aus der Mitte als auch über mich als auch in euch selbst - vertikal fließen und lasst all diese Kräfte im vertikalen Atemstrom gleichzeitig horizontal ausströmen. Dabei konzentriert ihr euch auf euren Atemstrom zwischen dem Herzen der Erde und dem Herzen des Kosmos - mitten durch euren Leib hindurch.


Schließt eure Augen, atmet senkrecht und lasse zu, was du in der angemessenen Form Hier und Jetzt zulassen kannst und willst. Und wir sprechen damit nicht deinen Egowillen an, sondern deinen Herzwillen.


Lasse zu, dass wir in dem jetzt geeigneten Maße bereits unseren Atem mit deinem verschmelzen dürfen - das bedeutet Eins zu werden mit dir, das bedeutet, dass wir in deinen Körper einziehen dürfen, der sich zu einem großen Haus, zu einem Palast, zu einer Stadt öffnet.


Und dann lasst alles wieder los. Ihr braucht nur sehr kurze Zeit, um die Wesen, die Energien, die Kräfte, die Welten, in euch zu öffnen - jetzt da der ganze Vortrag, die ganze Einführung von uns bereits das Ihre getan hat.


Kommt ganz zurück in eure Körper, steht einen Moment auf und reckt und streckt euch. Schüttelt das alles von euch ab.


Erläuterung des Horus-Symbols

Um das Auge des Horus herum sind sieben Energiekugeln geprägt - das Horus-Symbol, das von den Ägyptern gekommen ist. Diese sieben Energiekugeln stehen für die Chakren, deren Öffnung wir heute (im ersten und zweiten Block) in euch selbst vollziehen.


Es versinnbildlicht auch den Kreis, der sich schließt, wenn ihr die sieben großen Energiezentren eures physischen Körpers öffnet und damit in den großen Rat der ägyptischen, atlantischen und weißen Bruderschaft von Shambala wieder eintretet und euch dieser Dinge bewusst werdet.


Wenn ihr diese Symbole auf Gläser aufprägt (bezieht sich auf einen teilnehmenden Graveur), könnt ihr auf diese Weise auch das Wasser energetisieren. Das sind Werkzeuge, die ihr von außen nutzen könnt, so lange ihr eure eigenen inneren Werkzeuge noch nicht in die Hand nehmt.


Sobald ihr die sieben Kugeln der Weisheit in eurem eigenen Körper geöffnet habt, sind diese Werkzeuge für euch stumpf geworden. Wenn ihr diese Symbole danach noch verwendet in der Meinung, damit der Horus-Energie näher zu kommen, betrügt ihr euch selbst.


Betrachten wir es einmal so: Euer Weg hat zwölf Stufen und auf jeder Stufe liegt ein Werkzeug. Ihr benutzt das Werkzeug der jeweiligen Stufe, um damit euch selbst näher zu kommen. Wenn ihr in euch geöffnet habt, was das jeweilige Werkzeug euch ermöglicht, geht ihr weiter. Ihr lasst das Werkzeug liegen und geht zum nächsten.


Wenn ihr allerdings auf der zehnten Stufe angekommen seid und das Werkzeug der siebten Stufe benutzt, hilft euch das nicht, sondern es blockiert euch und zieht euch herunter zur siebten und sogar zurück auf die erste Stufe.


Das ist eine hierarchische Struktur eures Abstieges, den ihr - einen Schritt nach dem anderen - gegangen seid. Und jetzt steigt ihr eine Stufe nach der anderen wieder hinauf.


Dieses Symbol ist ein hoch  angesiedeltes geistiges Werkzeug. Auf eurem zwölfstufigen Weg liegt dieses Werkzeug auf der elften und zehnten Stufe. Ihr aber ihr geht bereits auf die zwölfte Stufe.


Atmet das.


Thema Partnerschaft

Jetzt kommen wir zum Thema Partnerschaft - Ehe und Partnerschaft, Trennung und Scheidung - wie die Beziehung zu sich selbst sich in der Beziehung zur Partnerin, in der Beziehung zu den Kindern und der Welt ausdrückt. Wir werden diesen Block nutzen, um das Thema Partnerschaft in eine "Erfüllung" zu bringen.


Alles das, was ihr euren Partner gebt und antut, gebt ihr euch selbst und tut ihr euch selbst an. Alles, was ihr vor euren Partnern verschließt und nicht herausgebt, verschließt ihr und gebt es euch selbst nicht. Das ist ein Prinzip, das euch inzwischen klar ist.


Wir haben euch das folgende Phänomen in Lektion 14 „Geistgeburt“ beschrieben: In dem Augenblick, da ihr euch aus den vielen verschiedenen Räumen der geistigen und seelischen Identität heraus in die Gebärmutter hinein begebt, wenn ihr euch in dieses Ei begebt, das gerade befruchtet worden ist und beginnt, euren Körper zu bilden, bringt ihr euer gesamtes geistiges Potenzial, das eine unendliche Weite hat, in diesen embryonalen Körper hinein. Und mit jeder Zelle, mit jeder Zellteilung wächst auch ein Teil eures Kosmos und eurer Absicht in euren Körper hinein. Und eure Absicht ist die Erinnerung an eure planetarischen Vorleben.


Das NEIN der Geburt bei den Frauen

Wenn das Kind geboren wird, wenn die Nabelschnur abgetrennt wird, gibt es in eurem Bewusstsein einen gigantischen Flash. Ihr befindet euch dann in einem Raum ohne Grenzen, ohne Zeit, ohne Horizonte. Und in diesem Augenblick habt ihr euer ganzes kosmisches Sein, das sogenannte süße Leben, und das ganze Grauen des vor euch liegenden Lebens vor euren Augen.


Die meisten weiblichen Embryonen neigen nun dazu, NEEEEEEIIIIIIIN! zu schreien, wenn sie dieses geballte 85jährige Leben erblicken. Dann kann es passieren, dass es entweder bei der Geburt stirbt. Oder es gibt eine gewaltige Geburtskomplikation bei der Mutter mit Psychodramen, Kindbettfieber und ähnlichem. Oder es stirbt den sogenannten "plötzlichen Kindstod" - und der entsteht ausschließlich aus diesem NEIN.


Da gibt es noch keine Krankheit, da gibt es noch keinen Infekt, da gibt es noch kein Drama und auch kein Karma - da ist nur das NEIN, sonst nichts.


So erklärt sich auch die hohe Säuglingssterblichkeit, die zunehmend auch in zivilisierten Ländern auftritt.


Vielfach habt ihr euch auf diese Weise wieder zurückgezogen und seid zwei Jahre später als euer eigenes Brüderchen oder euer eigenes Schwesterchen noch einmal gekommen - weil ihr inzwischen aus so hohen Räumen kamt, weil eure Kraft und euer Wille so groß war, dass euer NEIN nicht zum Abnabeln des physischen Lebens auf Erden geführt hat, wenn auch immerhin zum Abnabeln von 95 Prozent eurer geistigen Kraft.


Damit spreche jetzt nicht zu euch Männern, sondern zu den Frauen: Wenn ihr dennoch geboren wurdet und auf die Erde kamt, habt ihr von den 100 Prozent geistiger Kraft, die ihr auf die Erde bringen wolltet, 95 zurückgelassen. Ihr geht einen sehr mühsamen Weg und seid sehr auf Hilfe, auf Unterstützung, auf Stärkung angewiesen.


Es ist ein Phänomen des weiblichen Körpers, dieses NEIN während der Geburt herauszubrüllen und damit von Beginn an ein schwaches Wesen zu werden, obwohl der weibliche Geist selbst eine Kraft des Aufstieges ist.


Das JA der Geburt bei den Männern

Und es ist von Beginn an ein Phänomen des maskulinen embryonalen Körpers, dass der Krieger sagt: "Jetzt erst recht!" Der kommt, geht durch diesen Schock hindurch und sagt JA - nach dem Motto: Das ist mein Kriegsschauplatz, genau da will ich hin.


Das ist die mentale Struktur, die geistig-mentale Struktur des maskulinen Wesens, des maskulinen Körpers, des Y-Chromosoms.


Wenn das weibliche Wesen am Beginn der Zeit NEIN sagt, muss es auf dem Weg JA sagen lernen. Wenn das männliche Wesen am Beginn der Zeit JA sagt, muss es auf dem Weg NEIN sagen lernen.


Das ist die Grundlage der Partnerschaften eurer alten Zeit.


Ihr Krieger seid zu Frauen gekommen, zu Müttern, die NEIN-Wesen waren. Die Krieger, die immer JA gesagt haben und damit auch die ganze Kraft in sich aufrecht erhalten haben, sind zu Frauen, zu Partnerinnen, zu Freundinnen gekommen, die das NEIN noch in sich aktiv hatten.


Also konntet ihr aus eurer geistigen Kraft, die ihr in eurem physischen Körper hattet, den Frauen, die die geistige Kraft zurückgelassen und nur fünf Prozent mitgenommen haben, alles das geben, worum sie euch gebeten haben, worum sie euch angebettelt haben, was sie von euch abgesaugt haben, was sie von euch erpresst haben, gefordert haben.


Und dabei ist der Krieger mit der Zeit in die Knie gegangen. Die Männer sind schwach geworden und vor die Hunde gegangen. Ihr Männer seid als große Krieger gekommen. Ihr habt mit eurer geistigen Kraft aus dem physischen Leib heraus die weibliche Welt genährt, ihr habt diese Opferwesen in ihre große charismatische Heilerkraft gebracht.


Und die Heilerinnen sind aufgeblüht. Die Frauen sind am Ende stark geworden. Selbst die Lebenserwartung der Frauen liegt weit über der Lebenserwartung der Männer.


Das gehörte alles zu der Konstruktion - das waren eure Regeln der Partnerschaft, dass ihr von Beginn an gesagt habt: "Bis dass der Tod euch scheidet!" Ob ihr verheiratet wart und das standesamtliche oder priesterliche Implantat empfangen habt oder nicht, ist gleichgültig.


Diese Regel galt von Beginn an - seit es das JA und das NEIN der Geburt gibt, seit ihr dieses Werkzeug des Austausches der Kraft während des Anfangs, des Weges und zum Ende hin benutzt.


Liebevoller Austausch

Seitdem habt ihr auch in eurer Gesellschaft eine Struktur entwickelt, die besagt: Wir haben Regeln, wir haben einen Ethos, wir haben ein Regelwerk und eine Heiligkeit in unserer Gesellschaft, die euch daran binden, dass ihr Männer bis zum letzten Blutstropfen, Samentropfen und Atemzug den Frauen gebt, was ihr mitgebracht habt. Bis dass der Tod euch scheidet.


Und deshalb sind sehr viele von euren Vätern und Großvätern früh gestorben -weil sie sich leer gepowert haben, weil sie euren Müttern und Großmüttern alles gegeben haben, die dadurch zu kräftigen, matronenhaften oder auch zu harten, männlichen oder auch zu sehr liebevollen, gut genährten Marienmüttern wurden.


Die Frauen haben sich während der Zeit ihres Lebens diese verlorenen 95 Prozent aus dem NEIN der Geburt über euch Männer zurückgeholt, während von euren 100 Prozent, mit denen ihr gekommen seid, am Ende nur noch zu fünf Prozent übrig waren.


Das ist ein wunderbarer, genialer und liebevoller Austausch, den ihr miteinander vollzogen habt. Auch wenn ihr diese Regel, diese damals getroffene Entscheidung und Absicht vergessen habt, weil ihr schließlich gemeinsam genau dort hingekommen seid, wo ihr auch hin wolltet - an den absoluten Tiefpunkt des Tragens und Ertragens.


Auch Sabine hat um diese Zusammenhänge bis heute Morgen noch nichts gewusst. Und das zeigt uns: In dem Augenblick, wo diese Zusammenhänge in dieser Deutlichkeit zum Ausdruck kommen, seid ihr ihrer ledig, haben sie euch verlassen. Oder anders ausgedrückt: In dem Augenblick, wo ihr dieser Zusammenhänge und dieser Bindungen nicht mehr bedürft, werdet ihr sie erkennen. Das eine bedingt das andere.


Die Grundlage eurer Sexualität

Die Grundlage eurer Sexualität (sowohl der Männer als auch der Frauen) bestand deshalb von Beginn an für die Frauen im Empfangen, Empfangen, Empfangen. Sie brauchten eure Nahrung - nicht den Samen, sondern den Geist, der in den männlichen Säften weht, die maskuline Kraft der Verkörperung und des Hierseins auf der Erde: Da Bin Ich! Das ist die Essenz der maskulinen Körpersäfte und somit auch des Ejakulats, in dem die Bildung des menschlichen Körpers geborgen ist.

 

Die Frau ist nur das Nest - doch das Ei, das in dieses Nest gelegt wird, kommt aus dem maskulinen Körper. Das maskuline Wesen, der maskuline Saft, ist das Leben erschaffende Wesen. Das weibliche Wesen ist „nur“ das Nest, in dem das Leben sich ausbildet. Die Leben gebende Kraft ist nicht im weiblichen, sondern im männlichen Körper.

 

Und deshalb brauchte die Frau, das weibliche Wesen, von Beginn an euer Leben in sich selbst - eure Verschmelzung, eure Liebe. Nicht die Sexualität, nicht das Dauerrammeln - das war euer Ding. Die Frau brauchte Sicherheit von euch, sie brauchte eine Geborgenheit von euch - in ihrer frühen Kindheit, in ihrer Jugend und in ihrer Ehe.

 

Eine Frau braucht, um sich euch sexuell komplett zu öffnen und eigene Orgasmen zu erleben, eure vollkommene Achtung und euren vollkommenen Respekt. In der Hochachtung der Frau gegenüber nährt ihr die weibliche Welt. Diese könnt ihr allerdings nur dann aufbringen, wenn ihr Hochachtung euch selbst gegenüber habt, wenn ihr euch selbst ernährt und genährt habt.


Das Drama am Ende der Zeit

Und das ist das Drama am Ende der Zeit, das zugleich das Ziel war: Ihr habt die Nahrung, die volle kosmische und planetarische Nahrung, die in euren Körpern und in euren Säften war, nicht genutzt, um euch selbst am Leben zu erhalten, sondern ihr habt sie rausgeschleudert.


Allen Frauen, die haben wollten, habt ihr gegeben - über die Säfte, über den sexuellen Druck. Das führte dazu, dass die ganze planetarische, Körper bildende Energie hier hängen blieb und daraus einen Trieb machte.


Ihr habt euch in eurer väterlichen Fähigkeit, die weibliche Welt zu nähren, der weiblichen Menschheit das zu geben, was sie braucht, als ausgelieferte Wesen, als Opfer eurer Mütter, als Opfer eurer Väter, als Opfer eurer Familienströme empfunden.


Damit habt ihr eure eigene geistige Kraft eine lange Zeit in eure "Körper-Speisekammer" eingespeichert und beschlossen: "Ich nehme mir immer nur so viel davon, wie ich gerade brauche. Den Rest bewahre ich auf für später."


Versorger und Ernährer

Und immer wenn eine Frau in euer Leben kam, habt ihr eure Speisekammer geöffnet und gesagt: "Nimm dir, was du willst, das ist alles für dich!" Und ihr habt ihnen gegeben - ob über die Sexualität oder Hingabe, ob über die Liebe oder Fürsorge, ist völlig gleichgültig. Oder ihr habt es über dramatische Gegebenheiten herausgegeben - über eine 30 Jahre andauernde Ehe zum Beispiel, die bereits fünf Jahre nach der Eheschließung beendet werden wollte.


Das haben auch einige von euch getan: Sie sind weitere 25 Jahre treu an der Seite einer Frau geblieben sind, um sie zu nähren, um weiterhin die Speisekammer offen zu halten. Auch wenn eure Speisekammern in einem ruinösen Zustand waren, habt ihr dennoch die Säfte, die Kräfte, die Liebe, die große Kraft und Lebensenergie aufrecht erhalten, um sie weiterzugeben.


Ihr habt also nicht nur in der Sexualität - spritztechnisch (ich drücke es bewusst etwas drastisch aus), nicht nur in eurer Liebe, in eurer Leidenschaft versorgungstechnisch die Stellung gehalten, sondern auch in eurem Familiendrama - um erst dann zu gehen, wenn der Andere, die Andere erfüllt ist. Und wenn ihr dann geht, ist es auch gut - das werdet ihr erleben.


Ihr seid in der Tat die Versorger und die Ernährer: Ihr führt Kriege, ihr produziert Waffen und ernährt davon eure Kinder, damit woanders welche erschossen werden können - doch darüber hinaus seid ihr weit, weit mehr: Ihr habt eure gesamte maskuline väterliche Kraft und Energie gegeben - über euren Atem, über euren Blick, über eure Liebe, über euren Saft und über euren Hass.


Atmet das - auf und ab.


Lasst dies jetzt zusammen mit den letzten 30 Jahren eures Lebens in euch zirkulieren. Schließt die Augen, öffnet das Herz weit und lasst das Gesagte mit den letzten 30, 40 oder 50 Jahren zusammenfließen und wisst, dass alleine dadurch sich weitere Schleier öffnen, sich weitere Dramen in größere Tiefen hinein befreien und kristallisieren, dass eine große innere Kraft und Weisheit in euch aufsteigt - nämlich jener Teil, den ihr nicht aus euch herausgegeben habt.


Ihr habt die Heilerin, das weibliche Wesen (eure Mütter, Schwestern, Frauen, Freundinnen und die weibliche Welt) deshalb genährt, weil ihr sie durch drei Stufen der Erniedrigung des femininen Geistes, der femininen Seele und des femininen Körpers an einen Tiefpunkt gebracht habt, der ihrer eigenen inneren göttlichen Kraft nicht entspricht.


Ihr habt (nicht ihr Männer, sondern die ganze Menschheit ) das ewig aufsteigende Wesen im weiblichen Körper und in euch selbst an einen tiefsten Punkt gebracht, an einen Tiefpunkt, den auch das absteigende Wesen nicht erreichen konnte.

 

Ihr seid für die Frauen gekommen

Daher nutzt ihr am Ende der Zeit im Aufstieg - als einen wesentlichen Teil eurer Pionierleistung - eure maskulinen Kräfte, um die weiblichen Meister, die mit fünf Prozent JA ins Leben gekommen sind, wieder zu 100 Prozent aufzubauen, damit sie in ihrer erblühten und erwachten aufsteigenden Heilerkraft den Rest der Menschheit schließlich nach sich ziehen können.


Ihr seid für die Frauen gekommen, für die Frauen der Welt. Die Frauen selbst sind für die Welt gekommen. Ihr seid für die Marienmütter gekommen, für die Marienkräfte. Und ihr werdet erkennen, dass auch in den Frauen, die sich in eurem Umfeld bewegen - eure Mütter, eure Schwestern, eure Ehefrauen, eure Partnerinnen - eine hochkarätige geistige Liebes- und auch Kriegerkraft steckt. Ebenso wie auch in euch eine hochkarätige Krieger- und auch Liebeskraft steckt.


Denn bis zum Ende der Zeit gibt es keine Zelle und kein Atom mehr in eurem Körper, das nicht sowohl männlich als auch weiblich wäre. Und dennoch habt ihr euch immer wieder gefragt, worin der wesentliche Unterschied zwischen dem X-Chromosom und dem Y-Chromosom besteht.


Ihr seid mit der großen Kraft gekommen, die ihr dem weiblichen Wesen, eurem eigenen femininen Selbst und dem weiblichen Wesen eurer Familien, eurer Partnerschaften (und damit eurer eigenen Sexualität) gegeben - und es damit genährt habt.


Indem ihr eure Partnerinnen annehmt und sie ehrt und sie zutiefst Eins sein lasst mit eurem Atem (ganz besonders jene, an die ihr euch lieber nicht mehr erinnern wollt oder bei deren Antlitz, wenn es vor eurem inneren Auge aufsteigt, sich alles in euch zusammenzieht) - indem ihr erkennt, was ihr ihnen gegeben habt und warum, indem ihr spürt, was aus diesen Wesen noch werden wird innerhalb der nächsten Monate, indem ihr wahrnehmt, wie sie aufblüht, wenn ihr aus dieser alten Partnerschaft heraus geht - habt ihr euren Dienst an ihnen erfüllt.


Dann könnt ihr euch dem letzten Dienst widmen - nämlich eure heruntergekommenen männlichen Körper schließlich von fünf auf 100 Prozent zurückzuführen, eure Speisekammern wieder aufzufüllen. Und natürlich habt ihr dafür die Fähigkeit und die Gelegenheit. Und natürlich ist es kein Zufall, dass es jetzt Frauen sind, die euch helfen, in eure Männlichkeit zurückzukehren - nachdem ihr euch für die anderen Frauen abgeschuftet habt.


Immer waren es Zwei: Ein weibliches und ein männliches Wesen. Immer wurde die Staffel zum Einen gegeben und weiter zum Anderen und dann zum Nächsten und wieder zurück - hin und her. Das war immer so.


Eure Schöpfung ist diesbezüglich vollkommen und erfüllt - heute Nacht um 24 Uhr.


Diese Erläuterungen wurden gegeben als Grundlage für das Thema "Partnerschaft". Für die Aspekte, die ihr euch notiert habt zum Thema "Ich und meine Frau".


Und damit möchten wir jetzt eine Gesprächsrunde beginnen. Wir haben bis jetzt zwei Operationen erfolgreich initiiert, die sich verselbständigt haben.


Den Rest der Zeit können wir dazu verwenden, in dieser Runde alle Punkte zu klären, die für euch jetzt noch Bedeutung haben.


Gesprächsrunde

Neinsager-Typ?  -  Familienmiasma

Herausziehen der Dramen  -  Der Wahre Mann

Karl: Mein Bruder ist bei der Geburt gestorben, mit der Nabelschnur um den Hals. Er wurde auf den Namen Karl getauft. Ein Jahr später bin ich gekommen. Ich habe mich erst geweigert und wurde mit Kaiserschnitt raus geholt, einfach weil ich ein NEIN-Sager bin. Ich habe mir auch später eine sehr starke Frau genommen - und zwar mit maskulinen Anteilen. In der Zwischenzeit habe ich sehr viel aufholen können, aber ich habe mich eher als Weichling empfunden.

 

Sabine: Du warst und bist kein NEIN-Sager-Typ. Du bist ein maskulines Wesen, das sich zweimal entschieden hat, als maskulines Wesen zu kommen. Bis zur vierten Woche nach eurer Geburt seid ihr vollkommen frei von Familienmiasmen und Karma. Euch kann daher auch nichts anderes passieren als der Tod durch das NEIN.

 

Dennoch seid ihr - als geistiges Selbst in diesem Embryo - in der Lage, durch die Körpersäfte der Mutter, durch die Übertragung der Informationen aus ihren Enzymen, Säften und Substanzen, das gesamte Familienmiasma ihrer Linie auf euch zu nehmen.

 

Du hast bei deinem ersten Anlauf Todesfälle aus den weitläufigen Vorgenerationen deiner Mutter übernommen, die sie noch lange Zeit psychisch geistig-seelisch stranguliert haben.

 

Du hast diese Strangulation verschiedener Vorväter und Brüder deiner Mutter - Selbstmorde durch den Strick, Morde durch Erhängung in alten Zeiten sowie andere Todesformen - beim ersten Mal in dir aufgenommen und mit heraus gezogen in die geistigen Räume. Du hast sie quasi aus der Erde herausgezogen und dir gesagt: Beim zweiten Mal ist das Feld deutlich entspannter. Und es bleibt dennoch genug zu tun. Wie fühlt sich das an für dich?

 

Karl: Das kann ich mir gut vorstellen.

 

Sabine: Bei der zweiten Geburt musste ein Kaiserschnitt gemacht werden. Doch das war nicht deine Angelegenheit, sondern die deiner Mutter. Bei der ersten Geburt hast du deiner Mutter ein enormes Potenzial an seelischem Schmerz abgenommen, bei der zweiten Geburt hast du ihr ein großes Potenzial an körperlichem Schmerz geschenkt. Und dieser körperliche Schmerz, den deine Mutter ein Jahr später hatte, war das Pfand.

 

Ihr kennt alle die Geschichte vom Teufel, der euch etwas gibt und dafür als Pfand euer Herz haben will. Dieser körperliche Schmerz war das Pfand für die Erlösung vom seelischen Schmerz.

 

Wir können den Menschen sehr viel Schmerz abnehmen. Aber was wir nicht tun können, selbst wenn wir es wollten, ist, sie vollkommen vom Schmerz zu erlösen. Denn sie brauchen noch viel eigenen Schmerz, viel eigene Herausforderung, um in sich selbst aufzuerstehen, um selbst stark zu werden. Das Selbst-Prinzip hat höchste Priorität.

 

In diesem Fall hast du einfach zwei Dinge, deine erste und zweite Geburt sowie den Tausch ihres seelischen Schmerzes gegen den körperlichen, miteinander verbunden. Ihr habt immer viele Dinge miteinander verbunden und daraus einen einzigen Moment gemacht.

 

Du hast deine Lebensvoraussicht, die immer noch intensiv war, mit dem Schmerzgeschenk an deine Mutter verbunden und gleichzeitig damit deiner Mutter auch den Impuls gegeben, dir das Leben - als Rache für das, was du ihr bei der Geburt angetan hast - nicht gerade leicht zu machen.

 

Nein, du bist kein NEIN-Sager-Typ. Du bist kein Weichling, sondern du bist ein maskulines Wesen mit einer sehr starken femininen Kraft. Ein wahrhaft männlicher Mann hat die weiblichen Kräfte des Geistes (Kristallzeitalter), die weiblichen Kräfte der Seele (Kalkzeitalter) und die weiblichen Kräfte des Physischen (Staubzeitalter) vollkommen in sich aktiviert. Wahre Männer waren in diesem Sinne Gilgamesh, Osiris, Jesus und andere.

 

Eine wahrhaft weibliche Frau hat die maskulinen geistigen, die maskulinen seelischen und die maskulinen physischen Kräfte vollkommen in sich geöffnet und aktiviert.

 

Durch die Öffnung der femininen Geist-Seele-Körper-Energien in dir wird dein maskuliner Körper - deine maskuline Kontur, deine maskuline Gestalt - zu einer Augenweide für die Frauen. Und umgekehrt ist es das gleiche.

 

Die maskulinen Geist-Seele-Körper-Kräfte, im Körper einer Frau erwacht, lassen sie erblühen. Es scheint ein Widerspruch zu sein, dass durch die femininen Energien die männlichen Konturen kräftiger werden und die männlichen Kräfte die femininen Konturen weicher werden lassen. Aber das ist eines der Mysterien der Dualität.

 

Autoaggression

Resonanz und Erlösung des Schmerzes der Generationenlinie

Aufsteigendes oder absteigendes Drama

Benny: Vieles hat sich gelöst durch das, was du eben zum Thema Geben, Nehmen und Empfangen gesagt hast. Meine Frau - wir sind seit vier Jahren zusammen - hat so viel Schmerz auf sich genommen durch die Gewalt, die sie erlebt hat und durch die Selbstverletzungen. Sie hat sich beide Arme von oben bis unten geritzt. Und ich habe auch ihren Schmerz in mir aufgenommen.

 

Sabine: Nein. Das ist nur eine Erinnerung an deinen eigenen Schmerz. Als Partner habt ihr keine gemeinschaftliche Familienpyramide - sie hat ihre und du hast deine. Ihr Schmerz geht mit deinem Schmerz - der aus deinem Familienstrom kommt - in Resonanz. Der Schmerz, den sie sich zufügt, ist ein Ausdruck ihres eigenen aufsteigenden Familienstromes.

 

Der Schmerz, den du erlebst, und die Verantwortung, die du für sie fühlst, besteht nur auf der Resonanzebene. Du kannst das deshalb spüren, weil es in deinem Familienstrom eine ähnliche Struktur gab. Deshalb habt ihr euch gefunden und angezogen.

 

Eure Beziehung wird sich dann erfüllt haben, wenn du ihr alles gegeben hast, was du ihr geben kannst und sie dir alles gegeben hat, was sie dir geben kann. Erfüllen bedeutet auch, dass ihr dann eigener Wege gehen könnt.

 

Solange ihr unreflektiert mit eurer weiblichen Herkunft seid, sucht ihr euch immer wieder eine Frau, die genau das in sich hat, was ihr mit eurer Mutter erlebt und immer abgelehnt habt. Dann sagt ihr zu eurer Frau: "Du bist wie deine Mutter" oder "Du bist wie meine Mutter". In der Beziehung mit eurer Frau oder eurer Partnerin könnt ihr die Dramen dieser femininen Energien klären - euer Mutter-Sohn-Drama, euer Enkel-Großmutter-Drama. 

 

Was also musst du ihr noch geben? Und was muss sie dir noch geben, bevor du gehen kannst?

 

Benny: Als ich sie kennengelernt habe, war sie noch in der Klinik. Seitdem wir zusammen sind, hat sie keine Bulimie mehr, sie kotzt nicht mehr, sie ritzt sich ihre Arme nicht mehr auf. Doch bei mir ist da so ein Druck: Wenn ich mich jetzt trennen würde …

 

Sabine: … würde sie wieder damit anfangen. Möchtest du dich von ihr trennen? Möchtest du bei dir selbst ankommen?

 

Benny: Ich möchte bei mir ankommen.

 

Sabine: Möchtest du außerhalb der Beziehung bei dir ankommen oder innerhalb der Beziehung? Du hast alle Wünsche frei.

 

Benny: Innerhalb der Beziehung.

 

Sabine: Dann wird folgendes passieren: In dem Maße, in dem du bei dir selbst ankommst, dich öffnest und deinen aufsteigenden Generationenschmerz in dir selbst kristallisierst, ziehst du automatisch auch ihren aktuellen und ihren Generationen-Schmerz herauf und erlöst ihn. Du hast keine Verantwortung für das, was sie ist, was sie tut, was sie sein wird. Sondern nur für dich.

 

Indem du die Verantwortung für dein eigenes Sein völlig öffnest, fließen automatisch alle Ströme aus. Das hast du bereits erlebt: Seit ihr zusammen seid, hat sie viele Dinge losgelassen, weil sie erfüllt sind - durch deine unbewusste Liebe, durch deine männliche Liebe, die oftmals noch von Verzweiflung geschleudert war.

 

Jetzt geht deine Liebe in eine große wirksame und stabile Kraft. Und damit wirst du ihr in relativ kurzer Zeit helfen können - immer vorausgesetzt, dass du ihr nicht helfen willst und nicht das Gefühl hast, helfen zu müssen. Denn damit würdest du deinen eigenen Kanal wieder einschnüren. Lebe du dich selbst. Spüre und beobachte, was in deiner Umgebung passiert.

 

Seid ihr allerdings mit einer Frau zusammen, deren Drama noch absteigend ist und die euch beispielsweise mit einer Krebserkrankung bindet - dann müsst ihr gehen, damit sie frei wird, zu sich selbst kommen und wieder aufsteigen kann.

 

Es geht immer darum, ob die Situation bei dir und bei deiner Partnerin eine zurzeit absteigende oder aufsteigende ist, ob es eine sich entfesselnde, erlösende Situation ist oder eine noch fesselnde und verdichtende. Das spürt ihr mit eurem Herzen. 

 

 

In der ersten Reihe stehen und das Schwert in die Hand nehmen

Horst: Mein Thema ist: in der ersten Reihe zu stehen oder in der zweiten.

 

Sabine: Innerhalb deiner Partnerschaft?

 

Horst: Sowohl in der Partnerschaft als auch in der beruflichen Gestaltung. Ich sagte vorhin, ich sei gerne ein Mann der zweiten Reihe. Du hast vor einiger Zeit wiederholt zu mir gesagt: Nimm dein Schwert! Seither habe ich das von anderen Personen und auch von meiner Partnerin immer wieder gehört: Nimm endlich dein Schwert!

 

Als ich dir eben zugehört habe, ist mir vieles klar geworden. Ich habe das Schwert jetzt in die Hand genommen.

 

Sabine: Ja, ich habe dir mehrfach gedroht: Wenn du das Schwert nicht nimmst, nehme ich es und entmanne dich, weil du diese Kraft ja dann nicht brauchst.

 

Horst: So ist es.

 

 

Monogamie in der alten Zeit

Treue sich selbst gegenüber

Liebe, Sexualität und Partnerschaft in der fünften Dimension

Sebastian: Das ist jetzt wirklich mein Thema. Ich habe schon von diesem Schlag erzählt, der mich hierher geführt hat. Es sind zwei, drei Situationen, die sehr kurz aufeinander stattgefunden haben und in einem scheinbaren Zusammenhang stehen.

 

Meine Freundin hat mich mit dem Mann betrogen, wo die Abmachung war: Das darf nicht passieren. Das hat mir dann erlaubt, in eine solche Tiefe zu gehen in meiner Wut, in meiner Ungelöstheit, dass ich sie geschlagen habe. Das hat eine wirklich große Selbstreflexion ausgelöst hat in mir.

 

Ich versuche, so gut ich kann, meine Freundin da rauszuhalten. Was sie gemacht hat ist ihres und hat mit mir im Weiteren nichts zu tun. Aber ich bin noch nicht an dem Punkt, dass es mich gefühlsmäßig nicht mehr tangiert.

 

Sabine: Möchtest du wissen, wo dieser Punkt liegt, an dem dich das nicht mehr tangiert?

 

Sebastian: Ja.

 

Sabine: Die Sexualität der alten Zeit, die Partnerschaft der alten Zeit, selbst die Liebe der alten Zeit sind - genauso wie eure physischen Körper - in eine enge, dunkle Ausschließlichkeit geraten, in der nur EIN Partner erlaubt war. Damit musstet ihr euch vom gesamten Rest der Welt trennen.

 

Das hat sich in euch so weit verselbständigt, dass ihr auch nur noch einen einzigen Partner wolltet und keinen anderen mehr in eure Nähe ließet. Dieser Vertrag mit euch selbst und dieser Vertrag miteinander konnte viele Jahrtausende halten. Viele absteigende Zeitalter ging das gut und war auch befriedigend - innerhalb der Dramen der jeweiligen Zeitalter.

 

Seit ungefähr 130 Jahren funktioniert dieses Prinzip überhaupt nicht mehr - das funktioniert eigentlich schon seit einigen tausend Jahren nicht mehr: Seit die Christuskraft auf der Erde ist, seit Jesus mit Maria Magdalena die verschmolzene maskulin-feminine Energie auf die Erde gebracht hat, könnt ihr eure Verträge mit euch selbst und mit den anderen nicht mehr einhalten.

 

In der heutigen Zeit werdet ihr schon nach kurzer Zeit der Monogamie überdrüssig, besonders wenn in der Beziehung Drama gelebt wird. Ihr seid nicht mehr in der Lage, eure Dramen konstruktiv miteinander zu durchleben, weil das Drama so groß ist, weil eure Ausgehungertheit so groß ist, dass ihr euch ... nähren müsst. Aus dem Mangel der Monogamie heraus ist die männliche Energie ebenso ausgehungert wie die weibliche.

 

Die maskulinen Säfte haben die Leben bildenden, die Körper bildenden, die Materie bildenden Energien in sich - sowohl die Körpersäfte Blut, Lymphe, Zellsäfte, Urin als auch das Ejakulat. Die weiblichen Körpersäfte haben die vergeistigenden, die heilenden, die erhöhenden, die lichtenden Energien in sich.

 

Die männlichen und weiblichen Energien waren aneinander gebunden. Denn um ganz abzusteigen, brauchte die weibliche Energie die männliche, und um wieder aufzusteigen braucht die männliche die weibliche Energie.

 

Gleichzeitig ist es so, dass keine zwei Männer auf der Erde die gleiche Kraft besitzen. Es gibt ein Universalspektrum von maskuliner Kraft, die aufgeteilt ist unter den zurzeit inkarnierten männlichen Wesen.

 

Deine Freundin, Sebastian, kann von dir genau das bekommen, was du ihr zurzeit - in deiner Abgetrenntheit vom Rest der Welt - geben kannst. Und von dem Anderen kann sie das bekommen, was sie braucht, von dir aber nicht bekommen kann.

 

Vergesst nicht, dass eure Frauen  mit nur fünf Prozent geistiger Energie über das NEIN der Geburt hereingekommen sind. Die Frauen sind auf die Nahrung der maskulinen planetarischen Lebensenergie angewiesen. Und deshalb sind sie auch sehr viel mehr auf viele Männer angewiesen als Männer auf viele Frauen.

 

Doch spätestens in zwei bis drei Jahren wird die Rücknährung stattfinden. Bis dahin habt ihr die Frauen auf ein so gut genährtes und erwachtes Level gebracht, dass sie euch jetzt das Ihre zurückgeben können. Dann werdet ihr erleben, dass ihr von sehr vielen Frauen das bekommen könnt, was ihr braucht, um eure eigene Kreativität zu entfesseln.

 

So, wie ihr mit vielen Frauen und Männern gemeinsam Projekte macht, um daraus etwas Neues entstehen zu lassen, wird auch über die Mischung der Kräfte - und somit auch der Säfte - etwas Neues entstehen.

 

In der unerlösten Form macht ihr das schon seit Jahrtausenden in Form von Sexpartys, Partnertausch, Gruppensex. Das Unerlöste daran ist, dass ihr das ausschließlich auf die Körperlichkeit bezieht. Die erlöste Form wäre, dass ihr das auf die seelischen und geistigen Kraftflüsse bezieht.

 

Während ich mit dir spreche, ernähre ich dich sexuell auf höchster Ebene. Meine Liebe fließt zu dir - aus dem Stirnchakra (Spirit), aus dem Herzen und aus meinem Sexualchakra. Drei Nabelschnüre sind bei dir angedockt und nähren dich jetzt mit meiner Kraft. Ich muss deshalb nicht mit dir schlafen. Ich muss meine Säfte nicht mit deinen vermischen. Das fließt über die Liebe, über die Offenheit, über das Zuhören, über die Sympathie. Das fließt über ein, zwei Worte zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, an einem ganz bestimmten Ort.

 

Ihr kennt dieses Phänomen, dass ihr eine Frau trefft -  ihr habt sie nie zuvor gesehen und danach nie wieder - aber sie hat euch etwas gegeben, von dem ihr jahrelang gezehrt habt.

 

Deine Verzweiflung - gemischt mit dem Stigma des Verbotes, gemischt mit der Vorstellung von Untreue - ist nichts anderes als ein riesengroßer Moloch, der sich vor dir aufgestellt und gesagt hat: Schau Mich An!

 

Treue dem Anderen gegenüber bedeutete Zeitalter lang Untreue sich selbst gegenüber. Wart ihr euch selbst treu, wurdet ihr gegeißelt, geächtet, gesteinigt oder in die Wüste geschickt. Wart ihr den Anderen treu, tatet ihr Dinge, die euch nicht entsprachen und die ihr hinterher bereutet. Das war die Konstruktion des Abstiegs.

 

Im Aufstieg seid ihr jetzt alle gefordert, die Selbsttreue in einer mächtigen Form in euch auflodern zu lassen, damit die Ernährung der Welt aus euch heraus geschehen kann.

 

Wenn ihr eure eigene Selbsttreue entfesselt, wenn ihr die ganzen Familienpyramiden eurer Erde und eures göttlichen Seins in euch aufnehmt, dann habt ihr in der Tat die universalen maskulinen Säfte in euch und eure Partnerin muss nicht fremdgehen und woanders lieben, küssen, schlafen. Wenn ihr in euch selbst ganz werdet, kommt das gesamte Potenzial zu euch.

 

Das ist der Aspekt der neuen Partnerschaft und Sexualität in der fünften Dimension.

 

Dann könnt ihr entweder alle lieben und niemand wird es euch übel nehmen oder ihr könnt eine heilige Ehe mit einem Wesen eingehen, die ein ganzes Zeitalter dauert. Dann gibt es kein Muss mehr - weder in Bezug auf das Fremdgehen, um möglichst viele Säfte einzusammeln, noch in Bezug auf die unbedingte Treue.

 

Jetzt, in dieser Zeit des Übergangs, besteht sowohl das moralische Muss, bei einer Partnerin zu bleiben, als auch das triebhafte Muss, zu den Anderen zu gehen.

 

Das offene, solare Muss - das männliche Muss - sagt: Du bleibst bei deiner Partnerin, bis dass der Tod euch scheidet!

 

Das verdeckte, lunare Muss - das weibliche, triebhafte Muss - zieht euch zu den Anderen. Ihr geht zu den Frauen in diesen einschlägigen Vierteln und holt euch dort, was ihr braucht. Das ist völlig in Ordnung, ihr könnt gar nicht anders. Ihr holt euch von ihnen die Kraft und die Liebe.

 

Aber wehe, wenn ihr dies nur auf der physischen Ebene verstoffwechselt. Wehe, wenn ihr daraus nicht zutiefst eine Selbstreflexion macht, die dann sowohl eine tiefe Erschütterung mit sich bringt als auch eine Öffnung - und schließlich eine Unabhängigkeit.

 

Das ist es, was jetzt geschieht. Was du erlebt hast, ist nichts anderes als eine mächtige Erschütterung, die du dir selbst verpasst hast, indem du Treue von Außen erwartet hast und deine eigene Treue zu dir selbst dadurch ersetzen wolltest.

 

Du hast von der Frau verlangt, deine Wirbelsäule zu sein. Dann ist sie gebrochen und komplett herausgeschleudert. Und jetzt helfen wir weiblichen Wesen hier im Raum - Isis, Maria und andere - dir deine Wirbelsäule wieder zurechtzurücken und deine weibliche Kraft in dir selbst zum Ausdruck zu bringen.

 

Du bist ein sehr ausgehungertes maskulines Wesen mit einem sehr ausgehungerten maskulinen Körper. Und jetzt nährst du dich selbst.

 

Wie fühlt sich das an für dich?

 

Sebastian: Ja, gut. Das entspricht im Wesentlichen dem, was ich so fühle.

 

Sabine: Ein wesentliches Ziel bei diesen Erläuterungen (das sich immer sofort umsetzt, während wir sprechen), besteht darin, zutiefst zu erkennen, dass ihr vollkommen unabhängig seid - vollkommen unabhängig von eurer Familie, von euren Generationenlinien. Vollkommen unabhängig von der geistigen Welt - und damit vollkommen unabhängig von euren Priestern und Lehrern, euren Scharfrichtern, euren Moralisten und auch vollkommen unabhängig von euren Frauen und Partnerinnen und Partnerschaften.

 

Ihr seid in einer hohen und tiefen Form in euch selbst unabhängig, wenn ihr die femininen und maskulinen Kräfte in euch geöffnet habt. Und dafür seid ihr an diesem Wochenende gekommen.

 

Es gab zwischendurch immer wieder diese Momente, die euch zeigen wollten: Schau, diese Kraft ist da; ich wachse; ich warte einfach, bis du wieder bei mir bist und dann wachse ich in dir weiter. Und dieser "Moment zwischendurch" wird jetzt zu einem stabilen Lebewesen, zu einer stabilen Lebensform.

 

Bedürftigkeit ist damit erledigt, fertig.

 

Ihr kennt sicherlich dieses Faszinosum: Immer dann, wenn euch alle Männer oder Frauen gerade nicht interessierten, weil ihr zutiefst Eins mit euch selbst wart, konntet ihr zehn an jedem Finger haben. In dem Augenblick, da ihr zutiefst Eins mit euch selbst seid, habt ihr eine ungeheure Ausstrahlung.

 

In der alten Energie habt ihr immer nur gegeben und nie empfangen. In der Dreidimensionalität wart ihr an das Entweder-Oder-Prinzip gebunden: Entweder ihr gebt oder ihr empfangt. Entweder ihr seid Frauen oder ihr seid Männer.

 

Indem ihr gesagt habt "Ich bin ein Mann, also habe ich zu geben", habt ihr euch leergepowert, ausgepowert und bis an den Rand gebracht. Und die Frauen haben genommen, genommen, genommen - und waren doch nie zufrieden, haben nie wirklich das bekommen, was sie wollten. Auch sie konnten sich noch nicht selbst geben und nähren.

 

Dieses alte Geben-Nehmen-Prinzip hat euch in der Sexualität und in der Partnerschaft bis an den Tiefstpunkt gebracht.

 

Doch nun erkennt ihr, dass ihr hochkarätig-feminine Wesen seid, die sich selbst nähren können, die sich selbst geben können - und wenn sie dann nach außen geben, darin auch gleichzeitig empfangen: Nämlich die Liebe, die Verschmelzung und die Kraft des weiblichen Wesens, mit dem ihr zusammen seid - das sich eurer Kraft hinzugesellt und damit Eins wird und euch erneut updatet.

 

Die fünfdimensionale Sexualität, Liebe und Partnerschaft beruht auf dem Sowohl-als-auch-Prinzip: Du bist sowohl weiblich als auch männlich. Du bist sowohl mit einer Frau zusammen als auch mit allen anderen. Du bist sowohl verliebt als auch verheiratet als auch verlobt als auch Eins mit dir selbst.

 

Wenn ihr dieses Prinzip erst einmal in euch wach gerufen habt, wenn es erst einmal Gewalt über euch erlangt hat, wenn dieses geistige Prinzip eure physischen Körper erst einmal umgemodelt hat - dann könnt ihr nicht mehr denken, fühlen, empfinden und wollen wie zuvor.

 

Ihr baut jetzt eure Körper um - auf die neue Sexualität, auf die neue Partnerschaft, auf die fünfte Dimension. In ein paar Wochen oder Monaten werdet ihr sie erleben - zunächst bei euch selbst. Ihr werdet noch in der Dreidimensionalität üben und zugleich eure fünfdimensionale Hülle aufbauen.

 

Dann kann es euch passieren, dass die anderen sagen: "Das ist unmoralisch!" Und ihr antwortet ihnen: "Das ist die neue Moral. Nimm dir ein Beispiel daran." Dann lache den anderen an und nimm ihn in dein Herz.

 

Beelendet euch nicht mehr. Lasst euch nicht mehr kleinmachen. Lasst euch nicht mehr in das Drama von Moral, Zwang und Entweder-Oder hineinziehen, das die anderen in eurem Umfeld noch aufrecht erhalten.

 

Sobald ihr wieder zu Hause seid, werdet ihr damit konfrontiert sein. Dann macht euch einen Spaß daraus, macht ein Rollenspiel, macht eine Freude daraus - einen Freudentanz für euch und für die anderen.

 

 

Erdung durch Materialität

Priesterschaft und Kriegerschaft

Joachim: Die Einführung zu diesem Thema betraf hundertprozentig meine Situation. Das hat mich jetzt dazu ermuntert, eine Frage zu stellen. Sie ist im Zusammenhang mit Sebastian gerade aufgetaucht.

 

Ich selbst habe nicht gerne geschenkt - vor allem Materielles. Ich hatte immer das Gefühl, ich gebe alles, was ich habe und trotzdem sind sie nicht zufrieden.

 

Sabine: Hast du eine Frage dazu?

 

Joachim: Es hat sich eigentlich gelöst.

 

Sabine: Was ist denn dann die Antwort, die du dazu hast?

 

Joachim: Dass ich nichts falsch gemacht habe.

 

Sabine: Falsch gab es sowieso noch nie. Kommen wir auf das wunderschöne Beispiel aus deiner frühen Kindheit, bevor du sexuell aufgeklärt worden bist: Du hast geglaubt, dass wenn du in den Bach pinkelst, die Fische Kinder von dir bekommen. Das ist ein tiefes, ein wunderbares Bild. Das ist eine tiefe Kraft der Hingabe, die zeigt, dass du eine große weiblich-mütterliche Kraft in dir besitzt.

 

Die mütterliche Kraft ist eine nicht-materielle Kraft, die weibliche Kraft ist eine nicht-materielle Kraft - sie ist eine geistige, eine ewig aufsteigende Kraft. Das heißt, diese aufsteigende Energie, dieses aufsteigende Wesen, ist als deine Zwillingsseele schon seit der frühesten Kindheit in dir wach ist. Sie ist wahrscheinlich mit dem Tod deines Vaters in dir aufgewacht, um den Gegenpol zu der Bürde zu bilden, die du auf dich genommen hast.

 

Damit haben sich deine männliche Priesterschaft und deine weibliche Priesterschaft schon in der frühen Kindheit geöffnet. Und das ist der Grund, weshalb du nie einen Bezug zu materiellen Dingen hattest.

 

Im Gegenzug hast du dir dann eine Familie gesucht und eine Frau, die genau das Gegenstück fordert - um dir zu helfen, dich auch über Materialität ein Stückweit zu erden. Du warst von allem Anbeginn nur sehr zaghaft geerdet. Schon mit dem vollen JA - aber die Kriegermentalität und Kriegerkraft haben sich nicht geerdet, sondern vielmehr der Priester, der Philosoph, der Lehrer. Deine Familie und deine Frau haben dich gelehrt, auch Krieger zu sein - und damit haben sie dir einen Dienst erwiesen.

 

 


Die 13. DNS-Spirale

Stigma der Homosexualität

Aids und andere Seuchen – und deren tiefe Bedeutung

Geben, Nehmen und Empfangen

Männliche und weibliche sexuelle Essenz

Heilende Sexualität

Felix: Als es um Männer und Frauen ging, habe ich versucht, das auf mich zu übertragen.

 

Sabine: Du bist ein Mann UND eine Frau. Jeder Mann ist eine Frau. Jede Frau ist ein Mann.

 

Felix: Wenn du von JA-Sagern und Nein-Sagern sprichst, empfinde ich mich eher als JA-Sager. Sind nun die Männer, die ich im Außen treffe, alle JA-Sager und NEIN-Sager? Oder sind das auch alles JA-Sager?

 

Sabine: Stelle ihnen eine Frage und finde es heraus. Beides ist möglich. Was ist für dich jetzt bedeutsam?

 

Felix: Für mich ist wichtig, was du vorhin erzählt hast: dass die Männer ihre Nahrung wieder zurückholen. Da würde ich gern wissen, wie das geht und was ich bei den Männern suche: Ob es da weiblichere Typen gibt, denen ich was geben würde, oder männliche, von denen ich was nehmen würde.

 

Sabine: Zunächst einmal unterscheiden wir ganz grundsätzlich zwischen der physischen Ebene und der geistig-seelischen Ebene. Die physische Ebene oder das physische Geschehen ist ein reduziertes Ergebnis der geist-seelischen Situation. Das, was in dir offen ist, wird sich physisch auch ausdrücken. Das, was in dir verschlossen ist, wird sich physisch nur eng ausdrücken.

 

Über den physischen Verkehr - ob das Sexualität ist, also der Geschlechtsverkehr, oder ob das die Partnerschaft oder die Freundschaft ist - kannst du für dich selbst nichts bekommen. Diese Zeiten sind vorbei. Du kannst denen vieles geben, die noch in ihrer Erkenntnis, in ihrem Erwachensprozess und in ihrer inneren Größe einige Schritte hinter dir sind - aber nicht als Lover, nicht als Partner oder Partnerin.

 

Du wirst gesättigt und als runderneuerter Felix in die Welt gehen. Und daher wirst du die Situation völlig anders angehen als bisher - einfach deshalb, weil das Zeitfenster jetzt offen ist und weil du an diesem Wochenende so viel in dir aufgenommen hast.

 

Ein weiterer Punkt ist: Die homosexuellen Männer und auch die lesbischen Frauen haben in den letzten fünfzig Jahren eine geistige Energie auf die Erde gebracht, die dringend notwendig war und die weder die heterosexuellen Männer noch die heterosexuellen Frauen hätten bringen können: die so genannte 13. DNS-Spirale.

 

Eure DNS besteht aus sechs Doppelhelixen, also aus zwölf Helixen insgesamt. Das sind Sinuskurven, die sich spiralig zwischen Himmel und Erde strecken. Eine Doppelhelix setzt sich zusammen aus einer dunklen und einer lichten Helix, aus einer absteigenden und aus einer aufsteigenden, aus einer männlichen und einer weiblichen, da die sechs Doppelhelixen ein völliges Gleichgewicht in sich trugen.

 

Es waren jeweils sechs von jeder Seite - und es gab keine Möglichkeit, das eine oder das andere zu unterwerfen. Es gibt keine Möglichkeit der Veränderung, wenn Gleichstand herrscht. Deshalb musste eine dreizehnte Kraft kommen, die sich über diese zwölf gezogen hat und damit dieses Bündel der zwölf Helixen zu einer machte. Das ist die so genannte Christus-DNS, die aus dem dunklen Lichtsyndrom ein kristallines Sein macht.

 

Diese DNS haben jene Meister mit zur Erde gebracht, die sich als schwule Wesen inkarniert haben. Sowohl Männer als auch Frauen. Sie kamen von eine Meisterebene aus den kosmischen Räumen, die bisher keinen Anteil am Wandlungsgeschehen der Erde hatte und die erst kommen konnten, als bestimmte Dinge vorbereitet waren. Ihr Dienst bestand darin, diese Christus-DNS auf die Erde zu bringen und in den Erdboden zu verankern.

 

Aus dieser Sicht sind auch die ganzen Symptome wie Aids, Syphilis und andere Geschlechtskrankheiten nachvollziehbar. Die 13. DNS ist bis an den tiefsten Punkt der Menschheitsschicht der Erde gekommen, um sich dort zu verankern. Und von dort hat sie dieses dramatische epidemische Geschehen der letzten Zeitalter hoch geholt, in die Gegendrehung und in einen neuen Ausdruck gebracht - zum Beispiel in Form von Aids, Syphilis und ähnlichen Syndromen.

 

Deshalb ist auch diese große Verbreitung von Aids in den letzten zwanzig, dreißig Jahren nichts anderes als der Ausatemstrom einer Krankheitsgeschichte, die über viele Jahrtausende in die Erde hineingedreht wurde und die ihr jetzt auf diese Weise wieder herausgedreht habt.

 

Das Geniale daran wiederum ist, dass einige dieser Homosexuellen als Übermittler dieser Linie hereingekommen sind, sich infiziert haben, diesen Schmerz in sich aufgenommen haben und durch diesen Tod wieder aufgestiegen sind.

 

Die Schwulen- und Lesbenszene auf der Erde ist auch deshalb besonders verpönt, weil sie noch einen Rattenschwanz an Krankheitskeimen mitbringen. Doch dies findet in der Tat nur auf der physischen Ebene statt.

 

Jesus sagt in einem Gleichnis: "Wenn du auf der Erde verdammt und von den Menschen verlacht und mit Steinen beworfen wirst, kannst du nur ein Prophet sein." Deine und eure Kraft hat somit eine große Ausdehnung erreicht und eine große provokative Welle erzeugt, die durch die ganze Menschheit gerollt ist. Damit wurden auch in den Menschen selbst Themen aufgerüttelt, Erinnerungen wachgerufen und Schleudertraumata in Gang gesetzt.

 

Du kannst jetzt mit deinem Schwulsein in einen tiefen, tiefen Frieden kommen, indem du deine geistige und seelische Kraft in dir öffnest. Das Schwulsein ist nichts anderes als ein Verschmolzensein mit beiden Energien. Du bist kein Schwuler, sondern du bist ein Verschmolzener. Ihr könnt tun was ihr wollt aus der Liebe und Freude heraus - indem ihr empfangt, gebt ihr auch gleichzeitig. 

 

Es gibt Männer, die haben eine männliche sexuelle Essenz. Und es gibt Frauen, die eine weibliche sexuelle Essenz haben, doch diese sind heutzutage in der Minderzahl. Es gibt viel mehr Männer, die eine feminine Grundessenz sexueller Kraft haben und viel mehr Frauen, die eine maskuline sexuelle Grundessenz haben. Doch es ist gleichgültig, wer welche Essenz hat. (Es gibt inzwischen auch sehr viele, die bereits ein ausgewogenes Gleichgewicht an Essenzen in sich haben.) Nicht gleichgültig ist, auf wen ihr trefft.

 

Wenn ihr jedoch als ein schwules verschmolzenes oder als heterosexuelles Wesen auf einen Partner oder eine Partnerin trefft, die die gleiche sexuelle Grundessenz hat wie ihr, gibt es keinen Minus- und keinen Pluspol - also keine Leidenschaft, keine Beschleunigung, keinen Höhepunkt und damit auch keine Erfüllung.

 

Mit einer sexuellen maskulinen Grundessenz wirst du immer die Menschen anziehen, ob Frauen oder Männer, die eine feminine Grundessenz haben - und umgekehrt. Die Beziehung wird dann solange dauern, bis ihr euch erfüllt habt und weitergeht. Unbewusst zieht ihr automatisch diejenigen an, die dem Gegenstück eurer sexuellen Grundessenz entsprechen.

 

Ein weiterer Aspekt der großen Veränderung in der Sexualität zwischen der dritten und der fünften Dimension besteht darin, dass ihr den Orgasmus nicht mehr über physische Reize, nicht mehr über das Aufgeilen eures reinen Geschlechts- und Hormonapparates erlangt.

 

Diese Polarisierung findet nicht mehr statt, weil sowohl ihr als auch euer Partner eine verschmolzene Energie haben. Jetzt müsst ihr eine neue Möglichkeit finden, die Reize zu erschaffen, um in die Leidenschaft zu kommen. Es ist eine völlig neue Kraft in eurem Körper, eine verschmolzene maskulin-feminine und eine verschmolzene geist-körperliche Energie, die sich über euren Sexus und somit auch über die neue Leidenschaft ausdrückt.

 

Diese neue Leidenschaft macht die Sexualität zu einer Kraft, die den Orgasmus weit über die Erde hinausgehen lässt - zu einer zutiefst in sich selbst pulsierenden Kraft. Auch da werdet ihr in eine große Unabhängigkeit gehen.

 

Mit eurer Herzkugel und euren Heilungsenergien könnt ihr die pervertierte und suchtartige Sexualität eurer Nachbarn gleich mitheilen. Das ist eine heilende Kraft, in der Tat eine tantrische Kraft, eine sexuelle Kraft, die den Spirit, die Spiritualität und die Herzkraft der Welt öffnet.

 

Felix: Das ist ja unglaublich.

 

Sabine: Atme es einfach. Damit hast du es in dich aufgenommen. Atme das. Lass diese Energien, diese Aussagen jetzt fließen. Und rehabilitiere auch deinen eigenen Ruf des Schwulseins, dein eigenes Stigma, das auch du von der Gesellschaft übernommen hast und von dem auch du nicht frei bist.

 

Rehabilitiere das im Atem. Schließe deine Augen, öffne dein Herz und lasse die Energien völlig frei fließen. Stell dir diese 13. Spirale vor, die jetzt auch in deinen Körper kommt.

 

 

Alte Ehegelübde erlösen

Der neue Geist der Partnerschaften

Die alte Partnerschaft sterben lassen

Bei sich selbst ankommen

Geistfeuer und Schmerzensfeuer

Hermann: Ich bin seit meinem 17. Lebensjahr mit derselben Partnerin zusammen. Vor etwa zehn Jahren bin ich mit ihr in eine interessante Situation gekommen: Bei einem Urlaub mit den Kindern in Spanien ist sie plötzlich verschwunden. Ich bin in so eine Paniksituation gekommen, dass ich ungefähr ein halbes Jahr später für mich selbst beschlossen habe, sie aus dem Ehegelübde zu entlassen, aber freiwillig bei ihr zu bleiben.

 

Sabine: Ohne ihr Einverständnis?

 

Hermann: Richtig. Und etwa drei Jahre später hat sie dasselbe gemacht. - In den Jahren danach sind mir immer wieder Frauen begegnet, die mir in Liebe entgegengekommen sind und auch von mir Liebe wollten. Ich habe es aber auf der platonischen Ebene belassen, aus Angst, meine Frau zu verletzen, wenn die Sache auf die körperliche Ebene gekommen wäre.

 

Vor drei Jahren etwa bin ich dann meinem Herzenswunsch gefolgt und habe mich mit einer Frau auch so weit eingelassen, dass wir eine Nacht miteinander verbracht haben, die sehr leidenschaftlich, sehr lustvoll, sehr freudig war. Aber was danach gekommen ist, war sehr unerfreulich.

 

Sabine: Was war danach?

 

Hermann: Ich habe mit dieser Frau geklärt, dass keine Besitzansprüche gegenseitig da sind. Doch der Wunsch war weiterhin vorhanden, mich mit dieser Frau auszutauschen. Und als ich das einige Monate später meiner Frau erzählt habe, ist das totale Chaos ausgebrochen. Ein totales emotionales Chaos, bei uns beiden. Wenn ich deine Informationen für mich annehme, dann hätte ich damals etwas kennen gelernt, was der neuen Partnerschaft entspricht.

 

Sabine: Nicht einer neuen Partnerschaft, sondern deinem eigenen neuen Sein in dir selbst, dem verschmolzenen Sein in dir selbst.

 

Hermann: Für mich stellt sich jetzt die Frage: Wie kann ich es in Einklang bringen, dass ich bei meiner Frau bleiben will und mit ihr eine neue Form der Partnerschaft leben möchte.

 

Sabine: Das schaffst du nicht. Das kannst du vergessen. In dem Augenblick, wo du die Frau, mit der du verheiratet bist, als "meine Frau" bezeichnest, hast du das Ehegelübde nicht aufgegeben, sondern die Verbindung zwischen dir und ihr besteht nach wie vor. Sie ist zu einem Eigentum, „meine Frau“, geworden. Verrätst du mir ihren Namen?

 

Hermann: Evelin.

 

Sabine: Spürt die Energie, wenn wir von „seiner Frau“ sprechen. Und dann spürt den Unterschied, wenn wir von  "Evelin“ sprechen.

 

Wenn du von „Evelin“ sprichst, ist sie eine in sich unabhängige Persönlichkeit, die zwischen Himmel und Erde fließt. Wenn du von „meiner Frau“ sprichst, ist sie ein von Kosmos und Erde losgerissenes Wesen, das sich in deinen Klauen und in deinem Atem befindet und nicht frei wird.

 

Daher wirst du mit „deiner Frau“ keine Beziehung im neuen Geist entwickeln können. Etwas Neues entsteht nur, wenn du Evelin völlig aus deinem Fühlen, Denken, Anspruch und aus deiner Besitzwahrnehmung herausgibst und sie zutiefst sie selbst sein lässt - und wenn du selbst in deine eigene Unabhängigkeit gehst.

 

Deine eigene Unabhängigkeit bedeutet, dass dir ab sofort die Frauen der Welt offen stehen. Ob du davon Gebrauch machst oder nicht, ist davon unabhängig. Du wirst dich in dir selbst, sowohl von ihr und dieser alten Partnerschaftsform trennen wie auch der neuen Welt öffnen müssen. Dann erst bist du frei. Dann hast du weder sie am Hals, noch hast du die anderen schon am Hals.

 

Du darfst dann beobachten, was Evelin tut. Wenn sie sich entscheidet, dich ebenfalls aus ihrem Gelübde zu entlassen, sich der Welt zu öffnen und dennoch keinen Gebrauch davon zu machen, sondern in dieser neuen inneren Öffnung, die ja nur eine eigene Öffnung ist, dir wieder entgegentritt - dann werdet ihr in der Lage sein, in der neuen Energie miteinander zu leben.

 

Hermann: Wir haben es versucht.

 

Sabine: Das war bis jetzt nicht möglich. Ihr könnt es nicht zusammen tun, ihr könnt es auch nicht versuchen. Bevor ihr entdeckt, dass ihr doch zum Anderen gehört, bevor ihr die wirklich tiefe Liebe des Anderen entdeckt, müsst ihr durch Schmerzzonen gehen. Ihr müsst euch in Zonen begeben, die euch vollkommen vom Anderen trennen und zutiefst bei euch selbst ankommen - ohne zu wissen, ob ihr jemals zurückgeht oder nicht.

 

Tut einmal etwas, das euch aus dem alten Zirkus herausführt und euch so sehr zu euch selbst führt, dass ihr in euch eine Öffnung erlebt. Und eines Tages, wenn ihr dann wieder einmal zu Evelin hinspürt, werdet ihr vielleicht wahrnehmen: Ja, ich gehöre zu ihr.

 

Dann müsst ihr schauen, was Evelin tut. Sie ist mit Sicherheit in genau die gleiche Situation gegangen, in die gleiche Reflexion, genau so auf sich selbst zurück geworfen worden und hat in der Zwischenzeit ihre Dinge gemacht.

 

Eines Tages kommt der Moment, wo ihr entweder wieder zusammengeht oder euch in Frieden, in Liebe, in Respekt und in Freundschaft voneinander verabschiedet. Das Ergebnis ist offen. Ihr könnt es nicht planen. Ihr könnt nicht mit dem Ziel, eine neue Partnerschaft leben zu wollen, aus dem alten Leben hinaus in das Neue gehen.

 

Zwischen dem alten und dem neuen Leben liegt der Tod - nicht mehr der Tod des Körpers, aber der Tod aller Hoffnungen, die ihr zu Zeiten eurer Eheschließung an die Partnerschaft gebunden habt: Alle Hoffnungen auf Erfüllung, auf Wachstum, auf Freude, auf Glück.

 

Alles das müsst ihr sterben lassen. Es ja schon halb tot und nicht mehr lebensfähig. Aber ihr müsst es ganz loslassen. Da müsst ihr durch und da geht ihr durch: Das Schicksal kommt herein, schleudert und schüttelt euch raus und setzt euch an einen neuen Punkt. Und von dort aus könnt ihr dann weitergehen, nachdem ihr euch erholt habt.

 

Ihr könnt es nicht innerhalb eures nach wie vor funktionierenden Familienverbandes  machen. Das funktioniert nicht.

 

In der alten, drittdimensionalen Welt hieß das Stigma: "Du bist abhängig." Die Abhängigkeit war ein Muss. Heute ist die Unabhängigkeit das Muss. Du musst unabhängig werden, um frei zu sein und um in die neue Kraft zu kommen.

 

Und Unabhängigkeit bedeutet sehr viel mehr. Es geht nicht einfach nur um eine spirituelle Entscheidung und einen Versuch. Ihr reißt euch damit alle Knoten vom Herzen, die ihr im Laufe der Zeit geknüpft habt. Ihr reißt euch die Familiennetze aus eurem Muskelgefüge heraus. Ihr reißt euch die Seelen all derer heraus, mit denen ihr zusammen wart - auch all jener, die ihr gehasst habt. Doch in dem Moment, wo ihr sie loslassen müsst, spürt ihr, dass ihr auch sie geliebt habt.

 

Wir stellen diese Zusammenhänge sehr drastisch dar, um dir zu sagen: Es braucht eine vollkommene Unabhängigkeit. Finde den Weg, wie du innerhalb dieser Ehe, innerhalb dieser Partnerschaft in deine vollkommene Unabhängigkeit gelangen kannst. Doch du musst es in dir selbst vollziehen.

 

Euer Ehegelübde ist definitiv nicht gelöst worden, obwohl ihr das als eine innere psychologische und spirituelle Zielrichtung aktiviert habt. Ihr habt es geplant, ihr habt den Plan verabschiedet und abgestempelt. Aber zwischen dieser Entscheidung und ihrer Erfüllung liegt eine Zeit, in der neue Einflüsse in euer Leben kommen, um euch bei der Erfüllung dieses Plans zu helfen. Sie bringen aber auch Blockaden herein mit der Botschaft: "Nein, so nicht! Wenn du das willst, musst du diese Hürde nehmen und jenen Berg beiseite schieben, du musst durch die Schlucht und durch den Feuerberg gehen."

 

Das ist der Weg, den du offensichtlich damals geöffnet hast. Ihr werdet durch diesen Feuerberg gehen - und zwar du für dich alleine und sie für sich alleine. Anders ist es nicht möglich.

 

Der Tod ist ein Wesen, das ihr nur zutiefst in euch selbst erfüllen und öffnen könnt - nicht miteinander! Ihr könnt nicht miteinander sterben, Hand in Hand, und danach wieder Hand in Hand geboren werden, damit dann die Richtige wieder an eurer Seite ist. Du musst Evelin komplett aus deinem Zellgefüge herausbrennen, herauslassen, entlassen. Das ist die sanfte, liebevolle Form.

 

Seth und Ohamah sprechen jetzt und sagen ganz klar: Ihr müsst es herausbrennen. Mit dem geistigen Feuer müsst ihr das Schmerzensfeuer, das eure Partnerinnen in euch ausgelöst haben, in euch schüren.

 

Ihr müsst kalt werden, eure Liebe muss völlig kalt werden. Der Phönix muss zu Asche werden, damit er eines Tages wieder daraus hervorgehen kann. Die Glut bleibt nicht geschürt. Die Asche muss kalt sein, bevor der Phönix aufsteigen kann. Das ist das Prinzip.

 

Das ist hart. Früher bedeutete diese Härte eine Disziplin, die ihr in euch selbst entwickeln musstet. Heute wird sie liebevoller Weise durch Schicksalsschläge ausgelöst, durch plötzlich auftretende Ereignisse, die euch in den Weg geführt werden und auf die ihr reagieren müsst. Dann organisiert es sich auf diese Weise.

 

Denke jetzt nicht mehr darüber nach. Nimm an, was wir dir gesagt haben. Atme das - sowohl die Härten als auch die darin enthaltene Offenheit - und beobachte, was geschieht. Garantiert ist nur, dass ihr ganz in euch selbst erwacht. Partnerschaften sind nicht garantiert, weder die alten noch die neuen.

 

Ihr seid zutiefst an einem Punkt, wo ihr sowohl ein neues Feld öffnen und beackern als auch das alte Feld in eine neue lemurianische Fülle und Pracht bringen könnt. Das alte Feld steht hier für die bisherige Frau, das neue Feld für eine andere Beziehung oder eine völlig andere Lebensform.

 

Lass den Schmerz aufsteigen. Das ist der Schmerz des Abschieds aus der Erde.

 

Lass es strömen, lass die Energien aufsteigen und lasse los.

 

***

 

Schließ deine Augen. Atme tief und hoch.

 

Lasse zu, dass alle Ströme frei fließen und alles heute Gesagte und Erkannte, alles Erlöste und Wahrgenommene in ein machtvolles freies Fließen gelangt und sich somit ein Stückweit aus deinem Bewusstsein wieder herausdreht, um schließlich in deine Geistfelder, in deine Energiefelder hineinzufließen und dort die neue Körperlichkeit vorzubereiten, das neue Körperbewusstsein.

 

Betrachte deine Partnerschaft - gleichgültig ob es eine Ehe oder eine Freundschaft ist - jenes Wesen, mit dem du dich lange Zeit am meisten verbunden fühltest: Partner oder Partnerin, Ehefrau oder vielleicht sogar Mutter. Es geht um den Rückblick ohne Reue, der dich entlässt. Betrachte deine Partnerschaft aus der geistigen Sicht.

 

Dein Partner und auch deine Eltern haben dir die Möglichkeit gegeben, dich in den ersten Jahren deines Lebens zu verschließen, weil du es so wolltest.

 

Dein Leben ist eine wohl geplante und gelungene Inszenierung geistiger Ströme und Reifung, in der verschiedene Meister verschiedene Rollen auf sich genommen haben - aus irdischer Sicht dankbare und undankbare Rollen. Doch sei versichert, ihnen allen gebührt tiefster Dank und höchster Respekt.

 

Dein altes Leben ist jetzt zu Ende - die Schale muss brechen, das Küken muss schlüpfen. Ein treffenderes Bild ist dies: Dein Leben ist zu Asche geworden, alles ist verbrannt. Die Asche muss kalt werden und der Phönix kann aufsteigen.

 

Hast du viele Jahrzehnte die Aktionen deines äußeren Lebens den anderen überlassen und dich auf das Reagieren beschränkt, so steht nun die innere Entscheidung des Agierens an.

 

Lasse ein Bild in dir aufgehen, aus deinem Herzen heraus. Stelle dir die Gegenwart deines Partners, deiner Partnerin, deiner Ehefrau vor - möge sie immer noch an deiner Seite sein oder längst von dir geschieden - jener Frau, jenes Mannes, mit dem du noch am meisten im Unfrieden bist.

 

Lasse dieses Wesen jetzt kommen. Lasse die körperliche Gegenwart des Anderen zu.

 

Öffne deine inneren Räume und entspanne die äußeren. Lasse Öffnung und Entspannung in die Tiefen deines Leibes fließen, in die Weiten deiner Seele, in die Höhen deines Geistes.

 

Erlaube dir, in der Gegenwart der Anderen Fremdheit zu spüren, tief in dir selbst emotionale und körperliche Reize zu empfinden und ganz sanfte Flüsse aufsteigen zu lassen, die nicht aus der Gegenwart des Anderen kommen, sondern aus dir selbst.

 

Erlaube diesen Flüssen und Reizen anzuschwellen. Es sind die Lebensflüsse deines Körperseins, deiner Männlichkeit und deiner Göttlichkeit. Sie fließen senkrecht.

 

Beschließe, sie zu gegebener Zeit ausdrücken, doch sie bis dahin lange Zeit erst einmal in dir selbst zirkulieren zu lassen.

 

Erlaube dir gleichzeitig, den inneren Druck wahrzunehmen, der durch die Gegenwart und die Erwartung der Anderen immerzu entstanden ist. Spüre diese waagerechte Bewegung und lasse sie zu.

 

Ströme du selbst senkrecht in unendlichem Fließen zwischen deinem Menschsein und deinem Gottsein. Und während du selbst senkrecht strömst zwischen dir und dir selbst, kannst du dem äußeren Druck der waagerecht hereinkommen möchte, durchaus erlauben, sanft hereinzufließen und mit deinem eigenen Liebes-Lebens-Strömen Eins zu werden.

 

Denn in der Tat ist dein eigener Strom unendlich viel machtvoller als jeder Druck, der von außen auf dich zukommen könnte.

 

Erlaube dem Druck jener anderen, sich mit der Zeit sanft aus deinem Leben zu entlassen.

 

Und dafür lasse du selbst ein immerwährendes Vertrauen in dir selbst entstehen. Lasse ein immerwährendes Strömen in dir selbst zu, das nun beginnt und niemals mehr endet.

 

Sei mit deiner Partnerin, deinem Partner - und schweige. Erspüre und entspanne dich selbst in ihrer oder seiner Gegenwart.

 

Nimm das Wesen des Anderen in dir auf. Lasse es in dir fließen, zirkulieren - als ein Strom, der deine Härten und Krusten erweicht und gleichzeitig du seine und ihre Härten und Krusten. Lasse es in dir fließen, zirkulieren - als ein Strom, der deine dunklen Schleier erhellt und gleichzeitig du die dunklen Schleier des anderen.

 

So öffnen sich verschlossene Räume in dir selbst und im Anderen. Und so erhöht sich die erniedrigte Seele in dir selbst und im Anderen - indem du in deinem immerwährenden senkrechten Strömen und Fließen bleibst und dein Körpersein, dein Mannsein und dein Gottsein miteinander verbindest.

 

Einfach, indem du es beschließt, geschieht es.

 

 

 

 

Transkribiert: Traudel Arend, Margit Pagany, Elke Prskawetz

Korrigiert: Sandra Porz

Textbearbeitung: Monika Schwörer

Endkorrektur folgt