Stufe 5 Der Raum des Offenen Bewusstseins
Stufe 6 Die Kraft des Loslassens
Stufe 7 Der Sinn des eigenen Lebens
5. Stufe Der Raum des offenen Bewusstseins
Der Geistfluss ist allgegenwärtig
Der Geistfluss des Kosmos ist ein unendlich vielschichtiger und vieldimensionaler Informations- und Energiefluss. Er hat die Fähigkeit und Aufgabe, jedem einzelnen Lebewesen sämtlicher Dimensionen und Entwicklungsstufen genau das zur Verfügung zu stellen, wofür es sich (bewusst oder unbewusst) entscheidet. Der Geistfluss ist ein Strom unendlich vielschichtiger Energieformen und -flüsse, Trafostationen, Datenchips und Sendefrequenzen, vergleichbar mit dem irdischen Stromnetz, das Computer ebenso speist, wie Radios, Fernseher, Backöfen, Telefone und Zimmerleuchten. Diese Geräte kö nnen den Strom empfangen, weil sie in Energiefrequenz und Informationscode (Anschluss- und Verbraucherwert) auf ihn ausgerichtet sind. Sie empfangen den Strom und transformieren ihn in eine neue Kraft, etwa in Hitze für einen gelungenen Apfelkuchen oder in Sprachübertragung für ein gelungenes Telefongespräch.
Stell dir vor: Du bist so ein „Gerät“ und möchtest den kosmischen Strom empfangen. Du musst nichts tun, als dich in deiner Energiefrequenz auf ihn ausrichten, deinen Informationscode aktivieren, in Resonanz zu ihm gehen. Und schon empfängst du.
Der kosmische Geistfluss ist positiv, grenzenlos und elektrisch. Dein Gedankenfluss ist ein kleines, umgekehrtes Abbild des großen Geistflusses: Er ist negativ, eng und magnetisch. Um in Resonanz zu kommen musst du einfach nur aufhören zu denken. Du musst erlauben, dass sich alles in dir umkehrt, öffnet, weit und grenzenlosen wird .... hm ... nun ja, daran arbeiten wir !!!
Deine Gedanken erschaffen deine Realität
Deine Gedankenqualität entscheidet über Verbindung mit Allem oder Trennung von Allem. Dabei ist es gar nicht wichtig, was du über „Gott und die Welt“ denkst, sondern nur, was du über dich selbst denkst !!!
Ein Backofen, zum Beispiel, denkt niemals negativ über sich selbst, also ist er jederzeit angeschlossen und kann empfangen – und geben.
Spaß? Ja, auch Freude ist ein wesentliches Element des kosmischen Flusses! Der Kosmos besteht aus nichts als LIEBE – SELBSTLIEBE. Und so kannst du vom Kosmos nichts erwarten, wenn du dich selbst nicht lieben willst.
Du kannst dich mit deinem Denken in Grund und Boden, in Armut, Schuld und Krankheit manövrieren oder in Freiheit und Sorglosigkeit, in Reichtum und Fülle. Die Entscheidung liegt bei dir.
Was bist du dir selbst wert?
Genau das erntest du Tag für Tag
... und nicht nur in Sachen Geld und materiellem Reichtum.
Offenes Bewusstsein ist reine Selbst-Liebe
Dein Bewusstsein ist geschlossen, wenn du auch nur eine Spur von Selbsthass, Schuld, Scham oder Dünkel in dir zurückhältst. Es ist keineswegs gefordert, dass du völlig frei davon sein musst, bevor der Reichtum in dein Leben fließt. Doch die Entscheidung, solche frequenzmindernden Energien anzuerkennen und dann endgültig aus deinem Leben zu entlassen, solltest du getroffen haben und eine Zeitlang jeden Tag neu treffen, bis du ihnen gegenüber stabil geworden bist.
Der Raum des offenen Bewusstseins ist REINE SELBSTLIEBE. Er erschafft die Fülle auf Erden. Dein Bewusstsein ist offen, wenn du in Liebe, Sanftheit und Nachsicht deine negativen Seiten anschauen, bejahen und loslassen kannst; wenn du sorglos und leicht, frei von Vergangenheit und Zukunft, spontan wie ein Kind deinen Tag leben kannst; wenn du voller Mut, Freude und Pioniergeist auf die Probleme des Alltags zugehst; wenn du einen tiefen inneren Frieden in dir empfinden kannst im Angesicht äußerer oder eigener Schmerzen.
Das mag sehr anspruchsvoll klingen - und tatsächlich haben jahrhundertelang Asketen und Suchende sich in die Einsamkeit zurückgezogen, um solche selbst-meisternden Kräfte zu erfahren. Damals war es in der Tat schwer, sie zu erlangen, denn die kosmische Einstrahlung stand noch auf „Trennung, Unbewusstheit und Verschlossenheit“.
Heute ist es einfacher. Heute ist es eine Frage der Zeit, da du in eine stabile Resonanz mit dem Kosmos kommen wirst, der genau diese selbst-erhöhenden Kräfte zur Erde strahlt. Was früher einzelnen Suchern vorbehalten blieb, wird heute von allen gefordert, und alle werden gefördert.
Der Raum deines offenen Bewusstseins ist identisch mit dem kosmischen Raum, der auch Quantenfeld, ‚Feld aller Möglichkeiten’, oder ‚kosmischer Ozean’ genannt wird. Aufgrund der identischen Schwingung zwischen dir und dem Kosmos kann die kosmische Energie sich von Dimension zu Dimension herab transformieren, an dein Herz anbinden und in deinen Händen zu Materie, so auch zu Geld zu werden.
Kommen wir noch einmal zum elektrischen Strom: Er wird erzeugt, indem ihr ein Potenzial durch einen Widerstand schickt. Genauso funktioniert es im Kosmos: jegliches Potenzial (kosmische Energie) muss sich verkörpern, in das Feld des Widerstandes gehen, um Geist (Lebensstrom) werden zu können.
Also hat kosmische Energie kein anderes Bestreben, als Materie zu werden, bevor sie sich als Geistenergie wieder emporschwingt. Es geht ihr genauso wie dem göttlichen Geist, der in eine menschliche Hülle schlüpft, um Erfahrungen in der Materie zu machen und sich schließlich mit diesem Reichtum als Geistwesen wieder emporzuschwingen.
Auf Erden treffen sich die beiden, die kosmische Energie und das kosmische Wesen und sie könnten eine wunderbare Zeit miteinander haben, wenn sich das kosmische Wesen in der fleischlichen Hülle (du) dafür entscheiden würde!
Wunsch, Aufmerksamkeit, Konzentration und Absicht
Diese Werkzeuge sind uralt und dir bestens bekannt. Ihr habt sie lange Zeit nicht genutzt oder zugunsten der Vernebelung und Schwächung eurer Kraft. Es sind die gleichen Werkzeuge, die in der Schwarzen und Weißen Magie genutzt werden. Es ist ein Aspekt der Dualität: Du konntest und durftest deine göttlichen Werkzeuge nutzen, wie du wolltest, musstest eben auch die Konsequenzen tragen.
Heute ist Schwarze Magie auf der Erde nicht mehr möglich, da dieses Potenzial keine geistige Unterstützung mehr hat. Wer jetzt auf die Idee käme, es auszuprobieren oder seine beruflichen Perspektiven in diesen Bereich zu verlegen, würde relativ schnell auf einen anderen Planeten versetzt werden, damit er sich dort entfalten kann. Viele von euch haben noch Angst, andere zu manipulieren, wenn ihr für sie meditiert oder ihnen „Licht schickt“ wenn ihr eigene Absichten hegt. Das sind alte Gefühlsrückstände aus den Zeiten eurer schwarzmagischen Praxis. Sie war ein Teil eures Weges und ist längst vorbei. Lasst diese einfach los (sh. 3. Stufe Meditationen zur Erlösung alter Gelübde). Im Geiste des Wassermanns könnt ihr nur noch euch selbst blockieren, aber andere nicht mehr.
Der Wunsch
Dein Wunsch ist eine Information, die grundsätzlich ausstrahlt. Doch wenn diese Ausstrahlung nicht eindeutig ist, bleibt sie schwach und kommt nicht sehr weit. Konkretisiere deinen Wunsch. Der wahrhaftige Wunsch nach Reichtum und Fülle ist frei von Habsucht, Angst und Besitzgier. Er ist ebenso frei von Schuld, Scham- und Minderwertgefühlen. Er ist frei von der Angst, anderen etwas wegzunehmen. Denn er weiß um das Wesen des Geistes, das sich unendlich verschenkt. Allein wenn du einen solchen Wunsch aus tiefstem Herzen, aus der Freude und Selbstliebe heraus formulieren kannst, bist du schon frei von allen negativen Schwingungen, die deinen „Kanal“ verengen könnten. Denke daran: du kannst die Fülle nur empfangen, wenn du dich ihrer würdig fühlst!
Die Aufmerksamkeit
Eine Eigenschaft eurer Schöpfung besteht darin, dass alles das, woran ihr denkt, zu euch kommt; dass ihr alles, worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, zu euch ziehst. Das bezieht sich sowohl auf Gefühlskräfte wie Angst und Liebe, Zweifel und Schmerz, auf Geistwesen, wie Christus und Luzifer, Maria und Vater Tod, Engel und geistige Meister, als auch auf Lebensrealitäten wie Armut und Reichtum, Gefangenschaft und Freiheit.
Du ziehst in kurzer Zeit das an, woran du denkst, selbst wenn du dies in ablehnender Haltung tust. Denkst du „in Armut“, richtest du deinen Gedankenstrahl genau auf diesen Aspekt der kosmischen Fülle und wirst ihn erfahren. Hast du Angst vor Armut und denkst immer nur daran, sie zu verhindern, sparst du und schnallst den Gürtel enger, gönnst dir nichts mehr, bindet dein Gedankenstrahl genau an diesem Punkt an und du wirst sie doch erleben. Denn es gibt kein „nicht“ im Kosmos, kein verhindern, vermeiden und verweigern, sondern eben nur die Wahl zwischen Armut oder Reichtum.
Die Konzentration
Konzentration zieht all deine Aufmerksamkeit und Kraft auf den Wunsch und bündelt die Informationen in ihm. Dadurch erhält er psychische Energie - lebendige, fühlende Energie.
Damit geschehen auf den inneren Ebenen mehrere Dinge gleichzeitig: Die Kraft deiner Gegenwart erhöht sich und schwingt sich in die kosmische Zeitlosigkeit ein. Du drückst deinem Wunsch deinen persönlichen, unverwechselbaren Stempel auf. Deine geistgenetische Matrix, die kein anderes Wesen im Kosmos hat, garantiert, dass dein Wunsch nicht versehentlich einem anderen Wesen in irgendeiner anderen Galaxis erfüllt wird. Dein Wunsch erhält damit, noch während er bei dir ist, eine große Schwingungserhöhung und Antriebskraft. Lässt du ihn dann los, steigt er sehr schnell auf, bzw. wirbelt in großer Geschwindigkeit von dir fort. Das ist vergleichbar mit einem mechanischen Spielzeugauto, das du bis zum Anschlag aufgezogen hast. Wenn du es dann loslässt, saust es unvermittelt los.
Die Absicht
Die Absicht gibt dem Wunsch und der Konzentration eine Richtung. Damit ist er fertig zum Absenden. Die Absicht ist vergleichbar mit der Kupplung, die aus dem laufenden Motor (Wunsch) und dem durchgedrückten Gaspedal (Konzentration) nun eine Bewegung, eine Fahrt macht. Deine Absicht wandelt die Informationen des Wunsches in eine hochschwingende Energieform, die sich in das kosmische Energiegeschehen (das kosmische Weben) einschwingen kann. Der wesentliche Unterschied zwischen dem Wunsch und der Absicht liegt in der Schöpferkraft, die der Absicht zugrunde liegt. Der Wunsch offenbart das Geschöpf, das du zweifellos bist. Die Absicht offenbart den Schöpfer, der du zweifellos bist, wenn du dich dessen würdig fühlst. Ein Wunsch kann dir erfüllt werden, wenn die Grundlagen gegeben sind. Eine Absicht erfüllst du selbst. Formuliere deine Absicht klar und ohne Umschweife. Tue es in dem Bewusstsein, dass dir jeglicher Wohlstand und Reichtum, den du dir von Herzen wünschst, zusteht – ohne jede Begründung, Rechtfertigung oder Verwendungszweck.
Gegenwart und Zukunft
Ein Wunsch ist zunächst eine neutrale Sache. Zwar bildet er ein Feld, doch dies allein bewirkt nichts. Ein Wunsch selbst hat keinen Zeitwert und somit kein Verwirklichungspotenzial. Aufmerksamkeit und Konzentration sind Kräfte der Gegenwart. Absicht dagegen ist eine Kraft der Zukunft. Diese drei zusammen bewirken ein Resultat.
Achte darauf, dass du deine Konzentration und Aufmerksamkeit in der Gegenwart behältst, auch und gerade später, wenn du die Absicht losgelassen hast. Nur so kann sich der Wunsch erfüllen, denn die Zukunft entsteht durch die Kraft der Gegenwart. Die beste Zukunftsvorsorge, die du treffen kannst, ist, die volle Kraft deiner Gefühle, Gedanken und Präsenz in der Gegenwart aufrecht zu erhalten. Dies gilt für alle Bereiche deines Lebens. Das musst du natürlich ein wenig üben, denn ihr habt euch in den letzten Jahrtausenden sehr zwischen den Illusionen der Vergangenheit und der Zukunft zerstreut.
Die Raum-Zeit-Lücke
Es gibt eine immer wiederkehrende Lücke in deinem Leben, eine Raum-Zeit-Lücke, eine NICHT-ZEIT und einen NICHT-RAUM. Genau genommen ist dein Leben eine endlose Aneinanderreihung solcher Lücken. Das ist durchaus kein Grund, zu erschrecken. Denn diese Raum-Zeit-Lücke ist die SCHNITTSTELLE zwischen dir und dem Kosmos. Sie ist genau jener Raum des offenen Bewusstseins, den wir beschrieben haben. Diese Zeitlücke schwingt in der Frequenz des kosmischen Bewusstseins. Deshalb nimmst du sie kaum wahr und hast keine bewusste Erinnerung an sie. Sie ist der Augenblick zwischen dem Ein- und Ausatem sowie dem Aus- und Einatem, zwischen Tag und Nacht, sowie Nacht und Tag, die Einschlafphase und die Aufwachphase. Du bist in dieser Zeit zwischen den Phasen Ein und Aus, Wach und Schlaf nicht in der Lage zu denken, obwohl du wach bist. Weil du in dieser Zeit nicht denken kannst, erinnerst du dich auch nicht an Fakten, sondern nur an Gefühle und Bilder. Dies ist der Moment des OFFENEN BEWUSSTSEINS. Er schwingt, wie dein Körper, in kosmischer Frequenz. Im Zeitalter des Wassermanns herrscht eine andere Zeit als im Fische-Zeitalter.
Diese Nicht-Zeit dehnt sich jetzt immer mehr in dein Wachbewusstsein aus. Sie kommt von selbst zu dir, dein Geist schickt sie dir, zum Beispiel zwischen zwei Wachphasen innerhalb einer Sekunde: Plötzlich wachst du an deinem Schreibtisch oder am Lehrerpult auf und hast das Gefühl, dass du sehr lange fort warst. Dies ist ein Tagtraum und tatsächlich warst du sehr lange fort. Möglicherweise hast du eine tausendjährige Raum-Zeit-Reise gemacht, um irgend etwas HIER und JETZT Wichtiges zu erledigen. Auf der Erde sind indessen nicht mehr als drei Sekunden vergangen. Du kommst zurück in der Ahnung, dass etwas war, aber kannst dich nicht erinnern. Es kann passieren, dass du dich in solch einem Moment vollkommen von einer tiefen Müdigkeit erholst.
Wenn du gern Auto fährst und eine lange Fahrt machst, Musik hörst und in entspannter Grundhaltung bist, kann es geschehen, dass du eben noch gedankenverloren und ‚glasig’ in die Umgebung schaust und plötzlich wieder zu dir kommst, ohne dich an die letzte 50 km-lange Strecke zu erinnern. Es kann sogar passieren, dass du einen Moment lang forschen musst, wohin du überhaupt fährst. Alles dies ist kein Grund, sich Sorgen zu machen oder mit Furcht vor ‚Alzheimer’ zum Arzt zu gehen. Das ist nichts weiter als eine Lücke in eurer Zeit, in eurem Raum und eurem irdischen Bewusstsein. Es ist das QUANTENFELD, der KOSMOS, die Schöpfung, die euch nun entgegenkommt! Du selbst hast um diese Hilfe gebeten, damit du mehr und mehr die Vergangenheit und die Zukunft loslassen und in der Gegenwart ankommen kannst. Dein Verstand hat zu diesem Nicht-Raum, zu dieser Nicht-Zeit keinen Zugang. Sie ist eines der Wunder deines Alltags. Achte auf sie. Wahre Meditation ist, wenn du dich nicht erinnerst, meditiert zu haben. Dann hast du diese gnadenvolle Lücke erwischt.
Übungen und Reflexion
1. Wunsch entwickeln
Deine erste Aufgabe besteht darin, einen Wunsch zu entwickeln und hier wirst du schon feststellen, dass dies alles andere als einfach ist. Der Wunsch soll echt und wahr sein, das heißt, alle positiven und negativen Kräfte berücksichtigen, die hier und jetzt in dir sind. Der Wunsch soll eine Formulierung deiner inneren und äußeren Befindlichkeit sein, mutig und entschlossen, von Schlacken des Selbstunwertes gereinigt. Der Wunsch soll konkret und realistisch sein, jedoch frei von Einschränkungen und Bedingungen. Stelle dir das Energiefeld vor, das sich bei dieser Erschaffung in dir und um dich herum bildet, stelle dir die Dichte, Muster, Farben und Bewegung dieser Wunschenergien vor und die Klänge, die dabei entstehen. Der Wunsch darf sich langsam entwickeln, Ausdehnung annehmen und sollte am Schluss in einem möglichst kurzen Satz zusammengefasst sein.
2. Absicht entwickeln
Wenn du den reinen Wunsch, die Essenz des Wunsches, formuliert hast, geht es daran, ihn zu einer Absicht zu machen. Diese beginnt mit den Worten: „Ich will ...“, „Ich werde ...“, „Ich beschließe jetzt ....“ Ist der Wunsch noch das Spielzeug des Kindes, das empfangen möchte, so ist die Absicht das Werkzeug des Erwachsenen, der diesen Wunsch erfüllen will. Dein Ego formulierte den Wunsch, dein Geistselbst formt ihn zu einer Absicht. Formuliere die Absicht und achte darauf, dass sie sich in ihrer Kraft vom Wunsch unterscheidet. Betrachte die Veränderungen in deinem Energiefeld.
3. Wahrnehmung der subtilen Gegenkräfte
Du wirst dabei auf die Gegenkräfte in dir treffen, die nicht wollen, die weder Veränderung noch Erleichterung wollen. Es sind innere Wesen, die dir Steine in den Weg legen, wo sie nur können. Zum Teil sind sie so versteckt und subtil, dass du erst Tage später darauf kommst. Daher ist es in dieser Phase wichtig, sich Zeit zu nehmen, in sich hinein zu horchen.
Mit großer Wahrscheinlichkeit werden in den nächsten Tagen und Wochen Gegengedanken und Gegengefühle hochkommen. Das sind Reste, Bruchstücke und Essenzen alter Armuts- und Händlergelübde, die dein Zellgefüge durchdrungen haben, die du heute unbewusst immer noch nutzt. Besser gesagt: Sie benutzen dich. Sie lenken deine Gefühle und Gedanken und somit deine Entscheidungen: „Ich habe kein Geld.“ „Ich kann nicht.“ „Es geht nicht.“
Selbst wenn diese Aussagen auf die Gegenwart zutreffen, solltest du so etwas nicht sagen. Deine Worte sind immer auf die Zukunft ausgerichtet: Dies ist eine kosmische Gesetzmäßigkeit. Du richtest mit Worten das Feld deiner Zukunft ein (vgl. 3. Stufe). Hierin liegt auch die Bedeutung der Gebete, Invokationen und Flüche. Achte auf deine Worte und Gedanken. Sie sind ausstrahlende Felder, die den Empfang kosmischer Gaben ermöglichen, vernebeln oder gar verhindern. Lerne schweigen und dich selbst beobachten.
4. Entlassung der subtilen Gegenkräfte
Hier liegt die wichtigste innere Vorbereitung auf den Fluss der Fülle in deinem Leben: Die Wahrnehmung jener subtilen Kräfte in dir, die eine solche Entwicklung boykottieren. Die Zeitalter des atlantischen Abstiegs, den wir in Lektion 4 beschrieben haben, steigen nun auf. Lasse sie in dir aufsteigen und schaue sie an, ohne Emotionen und Urteil. Verwirrung, Müdigkeit, Schmerz und abgrundtiefer Selbsthass können dabei aufsteigen, aber auch der Drang, andere Menschen für dein Wohl und deine Verantwortung einzusetzen. Danke diesen dunklen Wesen und Essenzen für ihre Dienste in den Zeiten deiner Unbewusstheit und entlasse sie aus deinem Leben. Sie verlassen dich nicht, sondern wandeln sich zu kristalliner Lichtkraft, die dir in dieser Form wieder zur Verfügung steht. Für die Entlassung kannst du beispielsweise die Meditationen der 2. und 3 Stufe benutzen.
Erläuterung
Du bist Schöpfer, ein Wesen des Kosmos. Du bist zur Erde gekommen um den Reichtum des Geistes hier zu verkörpern. Du bist Überbringer der kosmischen Fülle zur Erde, der kosmischen Freude, Liebe und Ausdehnung. Dies kannst du nur dadurch tun, dass du diesen inneren Reichtum zunächst in dein eigenes Leben ziehst, denn das Leben eines anderen Menschen steht dir dafür nicht zur Verfügung. Erst durch deinen inneren Reichtum werden andere reich, denn kosmischer Reichtum ist unendlich. Er vervielfältigt sich, indem du ihn empfängst und weitergibst. Niemals wirst du einem anderen etwas wegnehmen, wenn du durch Wunsch und Absicht, durch Würde und dein offenes Bewusstsein empfängst. Klinke dich in den kosmischen Informations- und Energiefluss ein. Schalte dich auf seine Frequenz. Das geschieht durch deine Entscheidung von Herzen.
„Ich Bin Würdig. Ich Bin Frei. Ich Bin Reich.
Ich Bin ein empfangender und gebender Kelch
der überfließenden Lebenskraft.“
Formuliere einen Wunsch und eine Absicht. Formuliere sie einerseits klar und lasse andererseits Raum genug für die Manifestation. Wiege diese Absicht eine Zeitlang in deiner Aufmerksamkeit und in deinem Herzen. Nimm wahr, ob sich irgendwo in dir ein Unwohlsein regt, bezüglich deines Wunsches. Lasse das Unwohlsein zu dir aufsteigen. Es ist eine alte Kraft der Erniedrigung, die dir keine Freude gönnt. Schau sie an, liebevoll und entlasse sie dann aus deinem Leben. Fühle, ob irgendwo tief in dir eine schöpferische Freude aufsteigen möchte. Weite dich und gib ihr die Möglichkeit aufzusteigen. So wird dein „Kanal“ rein und weit.
Begib dich in die Stille, in deine innere Leere. Diese Leere ist das Feld aller Möglichkeiten, der Kosmos, das Quantenfeld. Lege deine Absicht einfach in dieses Feld hinein, wie du ein Samenkorn in die Erde legst, das bald reiche Frucht tragen wird. Verinnerliche dieses Bild und halte an deiner Absicht fest.
6. Stufe Die Kraft des Loslassens
Thema:
Das Feld aller Möglichkeiten
Resonanzherstellung durch:
Übergabe an die geistige Welt
Loslassen
Hier kommen wir nun zu dem Schritt, der den Materialisten unter euch noch schwer fallen mag. Die ganze bisherige Erörterung droht nun in die Gefilde der Fantasie oder Fahrlässigkeit abzudriften. Doch dieser Kurs wäre nichts wert, wollten wir ihn als Mental- oder Motivationstraining verstehen. Denn nun kommen wir an das Wesen eures Lebens, das die Wege und Möglichkeiten kennt, eure Absichten und Wünsche auf Erden zu verwirklichen. Weder euer Mental noch eure Emotionen haben einen Zugang zum wahren Leben, zum geistigen Leben im irdischen Körper.
Wann immer ihr geglaubt habt, ihr hättet etwas im Griff, unter Kontrolle oder erfolgreich durchgesetzt - schaut genau hin: War dies nicht auch mit großem Aufwand, oftmals mit Zugeständnissen, Kompromissen und Verlusten verbunden? Und wie sicher hattet ihr es dann in euren Händen? Und wie viele andere haben dadurch, dass ihr es hattet „den Kürzeren gezogen“? So arbeitet der Kosmos - weiß Gott - nicht!
Wann immer ihr etwas erreicht habt, was euch innerlich und äußerlich beglückte und bereicherte, habt ihr es im Offenen Bewusstsein erreicht und empfangen. Es wurde euch geschenkt! Dann wart ihr in der Tat Eins mit dem Feld aller Möglichkeiten, habt intuitiv gehandelt, in der Kraft der Liebe und der Freude. Und genau in dem Maße eurer Verschlossenheit, wurde euer Erfolg und Reichtum geschmälert oder ging wieder verloren. Es ist so einfach, Geliebte, es ist so einfach! Ihr werdet euch erinnern. Ihr werdet es erfahren. Ihr werdet es erleben!
Das Feld aller Möglichkeiten
Der Kosmos ist das Feld aller Möglichkeiten. Dieses Feld kann nur im Geiste betreten werden, da es selbst ein Raum des Geistes ist. Der irdische Verstand und das Wachbewusstsein haben zu diesem Raum keinen Zugang, da er viele tausend Hertz höher schwingt als sie. In der Meditation und im Schlaf durchwanderst du ihn und findest gemeinsam mit den anderen Geistwesen die Aspekte der Verwirklichung für deine irdische Dimension und körperliche Realität. Hier bist auch du ein Wesen des Geistes.
Resonanzherstellung
Übergabe an die Geistige Welt
Du selbst bist ein Teil der geistigen Welt. Nicht alle Seelen- und
Wesensteile, die zu dir gehören, haben sich inkarniert und sind in
deinem Körper auf Erden. Viele Teile deiner selbst sind im Geistraum
geblieben, um mit dir dort gemeinsam zu agieren. Sie warten zur
Erschaffung der reichen und erfüllenden Realität auf Erden im Geistraum
auf dich und geben das ihre von hier aus dazu.
Geistige Wesen haben keine eigenen Ambitionen oder Zielsetzungen für
dein Leben. Ihre Lenkung und Führung bezieht sich ausschließlich auf
deinen Plan, den du vor deiner Inkarnation beschlossen hast.
Die Übergabe des Projektes „Reichtum“ an die Geistige Welt ist
einerseits die Übergabe des kleinen Geistes (Egobewusstsein) an den
großen Geist (Geistbewusstsein), andererseits die Übergabe von dir als
Mensch an dich als Geistwesen, sowie an die vielen geistigen Helfer und
Meister, an die Engelscharen und an den Kosmischen Christus, der jeden
Wunsch der Liebe und der Freude mit dir teilt. Sie helfen dir nicht
nur, Reichtum zu erhalten sondern auch weise damit umzugehen (vgl. 7.
Stufe).
Mit dieser Übergabe lässt du die Möglichkeiten aller Felder offen und
sie können sich, ganz auf dich abgestimmt, von selbst entwickeln.
Loslassen
Die ausgesandten Energien fließen in alle Dimensionen und verbinden
sich mit unendlich vielen Möglichkeiten. Damit diese Potenziale eine
Chance erhalten, sich zu verkörpern, brauchen sie einen weiten, freien
Raum, der ihrer Natur entspricht. Auch wenn sie weit entfernt im Kosmos
umherschweben, sind sie dennoch an deine irdischen Gedanken und Gefühle
gebunden. Sie sind die noch ungeborenen Kinder deines Geistes. Den Raum
gibst du ihnen, indem du das Projekt „Reichtum“ nun loslässt, nachdem
du es in die Raum-Zeit-Lücke, an den Ort der Nicht-Zeit gelegt hast.
Loslassen heißt nicht: Vernachlässigen, resignieren oder aufgeben,
sondern die geistigen Zügel sehr, sehr locker halten. Nimm Abstand vom
Ergebnis, von Kontroll- und Durchsetzungsversuchen und erhalte
gleichzeitig die Verbindung zur ursprünglichen Absicht und zur
geistigen Welt aufrecht.
Der Raum, der dem Potenzial, dem „geistigen Fötus“ auf diese Weise
gegeben wird, ermöglicht es ihm, sich von Dimension zu Dimension
hinauf- und herabzuschwingen, um sich eines Tages in deinem Leben als
irdisch-materiell-organisatorische Realität zu zeigen. Dann kommt das
geistige Kind wie aus den Wolken in dein Leben gehüpft und sagt: „DA
BIN ICH.“
Also: Geduld und Selbstbeherrschung! Kein Gärtner gräbt das Samenkorn
aus, um zu schauen, ob es schon gekeimt hat. Er gießt die Erde, wartet
ab und weiß, dass die Pflanze wachsen wird. In der Zwischenzeit tut er
andere Dinge, die von Tag zu Tag notwendig sind.
Erläuterungen
Wenn du den Stufen ernsthaft und aufrichtig gefolgt bist, hast du bis
zu diesem Augenblick ein großes Stück Arbeit geleistet. Du hast dich
tiefgreifend mit dir selbst konfrontiert, lang verschlossene Räume
geöffnet und bist hindurchgegangen. Du hast Licht in das Dunkel
gebracht, Schmerzen gehabt und alte Gewohnheiten losgelassen, wie nie
zuvor in deinem Leben.
Selbst wenn du die Größe deiner SELBST-Arbeit erkennen kannst, sei
sicher: In den geistigen Räumen ist sie unermesslich groß. Kannst du
annehmen, dass du damit den aktiven Licht- und Kraftfaktor im Kosmos
erhöht hast und dass dir diese Kraft bald als Kraft und Licht auf Erden
zur Verfügung steht? So ist es in der Tat! Das ist der Kreislauf der
Energien.
Auf Erden würdest du dem Kind jetzt sagen: „Nun ist eine große
Belohnung fällig.“ Das ist auch hier der Fall. Doch wollen wir nicht
mehr in den Kategorien „Arbeit“ und „Lohn“ denken, sondern erkennen,
dass gerade die selbstlose, die keinen Lohn erwartende SELBST-Arbeit
kosmische Räume öffnet und das Füllhorn aktiviert.
Nun ist die Energie deiner Absicht also in das FELD ALLER MÖGLICHKEITEN
gefallen. Die Information ist ausgesandt und du hast keinen Zugang mehr
zu ihr. Du kannst sie nicht mehr verändern, sondern nur noch
verwischen, indem du deine Absicht nicht pflegst oder in Zweifel
versinkst. Du kannst sie verstärken, indem du sie loslässt und ihr
dennoch treu bleibst.
Nachdem du dich zuvor auf deine Absicht konzentriert hast und es auch
immer einmal wieder tun solltest, ist sie nun schon in Dimensionen
unterwegs, die sich deinem irdischen Zugriff entziehen. Der kosmische
Bote hat sie abgeholt und leitet sie nun an die „zuständigen Stellen“
weiter.
Im Kosmos herrscht das Bestreben, die Wünsche der Erdenwesen sehr
prompt und in großem Umfang zu erfüllen, da auch die kosmische
Entwicklung von der der Mensch abhängig ist. Die Wesen des Kosmos, die
nun deinen Wunschzettel in den Händen halten, fassen den Wunsch
allerdings viel weiter auf als du. Sie berücksichtigen alle Aspekte
deines Lebens: Sie nutzen deinen Wunsch, um alle festgesetzten Kräfte
und Situationen, die damit in Verbindung stehen, ins Fließen zu bringen
und zu erlösen. Diese körperlosen liebevollen Wesen durchforschen nun
alle Dimensionen und Schöpfungszentren nach Hinderungsgründen, um diese
aufzulösen. Dabei stöbern sie durchaus auch alte Energien des
Selbsthasses und der Armutsgelübde in deinen geistigen Lebensräumen
auf. Das kann auf Erden kurzzeitig zu heftigen Leber-, Galle- oder
Magenschmerzen führen, zu emotionalen Staus und Rückschlägen oder zu
nervlichen Prüfungen. Doch es ist nichts als die Klärung und Öffnung
deiner Lebensräume, die du, vielleicht ohne es zu bemerken, gewünscht
und beabsichtigt hast. Denn die Klärung und Öffnung deiner Lebensräume
steht an erster Stelle einer jeden wahren Absicht.
Außerdem ist dein Erdenwunsch für die Geistwesen oftmals eine gute
Gelegenheit, eigene Bedürfnisse hinzuzufügen, zum Beispiel:
Freudenströme freizusetzen, Überraschungseffekte zu erzielen,
Heilungsströme auszusenden, auf sich selbst aufmerksam zu machen und
den Kontakt zu ermöglichen.
Denn der Kosmos ist eine Welt unzähliger Wesen und Persönlichkeiten,
die auch das ihre hinzugeben wollen. Sie sind zum Teil sehr verspielt
und abenteuerlustig. Sie lieben Überraschungen, unvorhergesehene
Wendungen und beglückte Erdenkinder.
Um alles dies zu ermöglichen, darfst du eines nicht tun: Halte dich -
um Himmels Willen! - nicht an einem bestimmten Ergebnis deines Wunsches
fest. Begib dich in das Feld der Unsicherheit auf Erden, denn es ist
das Feld der Sicherheit im Himmel. Nimm Abstand vom Ergebnis, lasse es
dir gleichgültig sein, wann, wie und in welcher Form es kommt. Es wird
ohnehin völlig anders aussehen, als du dir vorstellen kannst, weil, wie
schon erwähnt, der ganze Kosmos dafür „umgekrempelt“ wird.
Kommt also das Ergebnis, wird ein völlig anderer Zustand in dir
herrschen als beim Abschicken der Absicht. Das heißt durchaus nicht,
dass es lange dauern wird. Erinnere dich: Im Kosmos gibt es weder Raum
noch Zeit. Da können Zeitalter und Weltenräume in Bruchteilen einer
Erdensekunde durchforstet werden.
Wisse, dass alles zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maße zu dir
kommen wird. Sieh also von Kontroll- und Durchsetzungsversuchen des Ego
ab. Wenn du in der Erde nach dem Samenkorn gräbst um zu schauen, ob es
schon gekeimt ist, wirst du es zerstören.
In diesem „außer Kontrolle geratenen“ Zustand finde deine Geborgenheit
im inneren Wissen, dass dein Lebensfeld licht ist und hoch schwingt.
Genau mit dieser inneren Haltung bleibt dein Lebensfeld weit und offen
und deine Anbindung an den Kosmos bestehen.
Nutze die Zeit, deine Absicht hin und wieder zu bestätigen (aber bitte
ganz zwanglos), innere Freude und Pioniergeist wachsen zu lassen. Finde
in der Zwischenzeit deine Freude darin, von unendlich vielen
Möglichkeiten zu träumen. Was, glaubst du eigentlich, sind Träume?
Trainiere dein Vertrauen in die geistige Begleitung, tritt irdischen
Problemen widerstandslos und freudig entgegen und vielleicht nimmst du
einfach einmal Kontakt mit den Wesen des Geistes auf. Erschrick nicht,
wenn du uns dann siehst, hörst oder fühlst. Die Schleier zwischen uns
werden immer dünner.
In den stillen Stunden deiner Selbst-Erfahrung (vgl. Kapitel 1) halte
unerschütterlich an deiner Absicht fest. Was anderes kann es in dir
auslösen als Freude und Gelassenheit, wenn du weißt, dass Tausende
geistiger Wesen sich um die Erfüllung deiner Wünsche kümmern? Nein, sie
haben tatsächlich nichts Besseres zu tun! Ja, du bist es tatsächlich
wert!
Übungen und Reflexion
Was geschieht jetzt?
Wie gehst du nun mit deiner losgelassenen Absicht um? Welche Gefühle
kommen hoch? Kannst du einen inneren Kampf oder ein Gerangel zwischen
deinen unter- und überbewussten Kräften wahrnehmen? Eine Stimme sagt
vielleicht: „Das ist doch alles Unsinn. Ich bin schließlich auf der
Erde, also muss ich auch HIER etwas tun und nicht irgendwo im Kosmos.
Da kommt doch nie etwas heraus.“ Die andere Stimme mag sagen: „Es fühlt
sich sehr gut an, ich empfinde dabei eine tiefe Freude und einen
Frieden.“
Lasse dich zu Wort kommen
Lasse alle Ebenen deines Seins, Ego, Seele und Geist, zu Wort kommen.
Führe über deine Gefühle Tagebuch. Lasse sie alle zu Wort kommen. Jedes
einzelne Gefühl, und sei es noch so schmerzlich oder abgrundtief, hat
ein Recht, ernstgenommen zu werden. Beobachte dein Leben. Was geschieht
in den äußeren, offensichtlichen, und in den inneren, versteckten
Räumen? Welche Zeichen erhältst du?
Schau hin
Hast du jene Seiten deiner selbst wahrgenommen, die unbarmherzig mit
dir selber sind, die nichts gelten und es dir nicht gut gehen lassen,
die dir keine Freude gönnen? Du bist vielleicht auf Kräfte in dir
gestoßen, die dich immer nur durchs Leben peitschen, immer mehr
fordern, je weiter du gehst, die dir keine Ruhe lassen. Hast du jene
Kräfte in dir erkannt, die dich immer wieder von dir selbst fortziehen,
die dich zutiefst nicht bei dir selber sein lassen?
Hast du jene inneren Kräfte wahrgenommen, die ständig andere vor dich
stellen und sie erhöht, während du selbst in ihrem Spiegel nichts wert
bist? Schau jene Kraft in dir an, die dich arm sein lässt und dir jeden
Reichtum verweigert, die sich aufbäumt und gegen dich stemmt, wenn du
das Wesen der Liebe und des Reichtums berührt hast. Schau sie an, die
inneren Dämonen in dir, die dich nicht lieben, weil sie nicht lieben
können. Schau sie an - und entscheide du dich, sie zu lieben, denn du
kannst es. Und so werden sie sich wandeln.
Träume und entspanne dich
Nimm deine Träume wahr, versuche dich zu erinnern. Nimm dir am Abend
vor, die wichtigsten Bilder deiner Träume mit ins Wachbewusstsein zu
nehmen. Notiere sie, denke darüber nach, fühle hinein und male Bilder
dazu. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich deinen inneren, reichen
Welten näher bringen kannst. Gehe oft in die Natur und empfinde den
Frieden und die Kraft der Bäume, des Wassers und der Berge. Gehe auch
im Regen hinaus: (Sich) Regen bringt Segen.
Geistige Hygiene
Ihr könnt in allen Bereichen eures Lebens Dinge, Energien, Ansprüche
und Ansichten festhalten oder frei fließen lassen. Was ihr festhaltet
wird Teil eures Körperlebens, was ihr loslasst, befreit sich von eurem
Körperleben. Haltet die Dinge und Energien lange genug bei euch, damit
sie in eurem Leben zirkulieren und sich ausdrücken können, und lasst
sie los, wenn sie sich erfüllt haben und ihr selbst erfüllt seid. Das
Gleichgewicht zwischen beiden erzeugt den Lebenspuls und die Erfüllung.
Unerlöstes Festhalten ist wie Nur-Empfangen, Nur-Einatmen,
Nur-auf-dem-linken-Bein-hüpfen, Nur-Essen. Unerlöstes Fließenlassen ist
wie Nur-Geben, Nur-Ausatmen, Nur-rechts-hüpfen, Nur-Abführen. Die einen
ersticken am Zuviel und die anderen verhungern am Zuwenig. Die einen
haben Angst vor Verlusten, weil sie sich unwert, unwürdig fühlen. Die
anderen haben Angst vor der Fülle, weil sie sich unwert, unwürdig
fühlen. Geben und Empfangen (Festhalten und Fließenlassen) sind gleiche
Kräfte mit gleichen Gegenkräften.
Einige von euch leben mehr das Geben, andere mehr das Empfangen. Doch
ihr werdet entdecken, dass ihr, die ihr nicht fließen lassen könnt, in
den verborgenen Räumen eures Lebens auch nicht festhalten könnt.
Beobachte dein bisheriges Festhalte- und Fließ-Verhalten auf der
materiellen, emotionalen und mentalen Ebene. Wann oder was hältst du zu
lange oder nicht lange genug fest? Wann oder was lässt du nicht fließen
oder zu schnell fließen? Welche Verluste oder Blockaden entstanden dir
dabei? Mache dir Notizen:
Materiell-körperliche Ebene:
persönliche Gegenstände, Erinnerungen, Souvenirs, Sammlerobjekte,
Gebrauchsgegenstände, Körperkultur, Kleidung, Geld, Wertgegenstände,
Essen und Trinken.
Emotionale Ebene:
negative Gefühle: Schuld, Angst, Wut, Enttäuschung, Erwartung,
Hoffnung, Anspruchshaltung, Aggression, Selbstunwert, Sorge um andere,
positive Gefühle: Liebe, Fürsorge, Gemeinschaftssinn, Eigenständigkeit, Sehnsucht, Intuition, innere Bilder.
Mentale Ebene:
Erinnerung, Kontrolle, Beurteilung, Sprechzwang (Wiederholung alter
Begebenheiten), Forderungen, Gewohnheiten, Absichten, Ziele,
Herangehensweisen, Durchsetzungstaktiken.
Entscheide dich zu ändern, was du jetzt ändern kannst:
a.) Entscheide dich loszulassen, was du (zu) lange festgehalten hast,
b.) Entscheide dich festzuhalten, was du zu schnell losgelassen hast.
Meditation zum Loslassen alter Schlacken
Ich liege am Abend in meinem Bett und atme einige Male tief aus und
ein. Ich werde mir meines Alpha- und Omega-Chakras und des Lichtkanals
bewusst, meiner goldenen Atemröhre. Ich atme langsam und tief aus und
ein. Ich werde innerlich leer und öffne mein Herz. Einfach indem ich
dies beschließe, geschieht es.
Wenn sich mein Herz öffnet, öffnen sich alle Räume: Die körperlichen,
die vitalenergetischen, die emotional-mentalen und jene geistigen
Räume, die in anderen Dimensionen, Räumen und Zeitaltern liegen. Alles
öffnet sich.
Ich stelle mir mein Leben wie eine Schleusenkammer im gewaltigen Fluss
des kosmischen Stromes vor und öffne mit meiner wollenden Liebe alle
Tore der Kammer.
Ich verschmelze mit meinem hohen Geist und sehe, wie goldenfarbige,
silberne und eisblumenblaue Energieströme durch mich fließen und sich
alle Schlacken meiner Körper- und Lebensräume lösen und ausschwemmen.
Ich bin bereit, nun in einer Stille zu versinken, die alle Räume und
Gegensätze meines Lebens in sich vereint, in einer Stille, die alle
Antworten und Fragen meines Lebens in sich aufnimmt und verschluckt.
Ich versinke in einer Stille, die einen Lebensraum nach dem anderen in
sich aufnimmt und zu NICHTS werden lässt.
7. Stufe Der Sinn des eigenen Lebens
Thema:
Die Gemeinschaft des Geistes
Resonanzherstellung durch:
Der eigene Weg
Die neue Zeit
Der neue Beruf
Die Gemeinschaft des Geistes
Das wahre Leben ist das geistige Leben im irdischen Körper. Das
geistige Leben ist der Ausdruck dessen, was du im geistigen Raum bist,
auf Erden. Das wahre Leben ist, allen Reichtum und alle Weisheit deines
Geistes zur Erde zu bringen. Auch dein scheinbar kleines Leben ist ein
unverzichtbares Rad im Getriebe der kosmischen Evolution. Dein Leben
ist durchaus nicht nur deine Privatangelegenheit, denn du bist in einer
großen Gemeinschaft von Wesen zur Erde gekommen und immer in ihr
geborgen. Du kannst dich von ihnen trennen, doch sie bleiben an deiner
Seite. Hast du dich von ihnen getrennt, so kannst du dich jederzeit
wieder mit ihnen verbinden. Die geistigen Wesen und Reiche lassen dich
gehen und warten auf deine Rückkehr. Bis zum Augenblick dieser
Entscheidung, die du treffen musst, können sie nichts tun, als in
deiner unmittelbaren Nähe zu sein.
Die Grundlage deines irdischen Reichtums ist deine eigene
Inkarnations-Absicht, deine eigene geistige Fähigkeit und Größe. Du
hast sie mit zur Erde gebracht, um sie dort auszudrücken. Dafür bist du
gekommen. Hierin liegt der Sinn deines Lebens. Wenn du bereit bist, das
Deine auf Erden zu geben, so wird dir aus den geistigen Räumen alles in
den Weg geführt, was du für den Ausdruck deiner Kräfte brauchst. Wenn
es nötig, sinnvoll und hilfreich ist, dass du für den Ausdruck deiner
geistigen Kräfte auf Erden viel Geld brauchst, so wirst du es natürlich
erhalten. Denn ein Offenes Bewusstsein und ein Liebendes Herz können
mit viel Geld auf Erden zur Zeit viel Licht bringen und die
festgesetzten Kreisläufe eures Geldes in ein gewaltiges neues Fließen
bringen. Ist es hilfreich, dich selbst durch die Erfahrung eines
äußerlich reichen Lebens zu heilen und zu erhöhen, so wirst du es
erhalten.
Geld hat nichts mehr mit „Verdienst“ und „Wert“ zu tun. Geld hat keinen
Wert mehr. Das war im Fische-Zeitalter anders. In jener Zeit konntest
du mit Fleiß und Arbeit, aber auch mit Betrug und Hinterziehung viel
Geld ansammeln. „Verdient“ hattest du es nie, sondern immer nur
empfangen oder ergaunert. Das funktioniert heute nicht mehr. Es ist
heute technisch nicht mehr möglich, Geld zu verdienen, denn nun
herrschen andere Techniken, Mechanismen und Werte.
Resonanzherstellung
Der eigene Weg
„Eines Tages wirst du entdecken, dass die größte Fülle nicht im
Empfangen liegt, sondern im Geben. Die größte Erfüllung liegt darin,
den Reichtum zu verschenken, der in dir ruht und wartet, entdeckt zu
werden. Die wahre Erfüllung eines jeden geistigen Wesens, das sich in
die physischen Welten begibt, liegt darin, das zu bringen und zu geben,
was es zutiefst in sich hat. Solange du hierzu noch kein tiefes inneres
Gefühl hast, lass es einfach sein und gehe an dem Punkt weiter, an dem
du dich JETZT befindest. Mache keine spirituelle Übung aus dem Geben,
bevor du nicht wahrhaft Wünschen und Empfangen gelernt hast.
Viele von euch wünschen, die geistigen Wesen, Meister und Bilder sehen
zu können. Wir wirken längst in euch und durch euch. Auch dies ist ein
Aspekt des alten Zeitalters, welches das Dunkel der Welt erlaubte. Hier
konntet ihr unsere Lichtwelten sehen, wenn ihr dies wünschtet und euch
darauf ausgerichtet habt.
Doch nun im Zeitalter des LICHTES, der Selbst-Ermächtigung, ist das,
was ihr zuvor außen wahrnehmen konntet, in euch. Wenn ihr heute ein
Zeugnis darüber möchtet, ob wir da sind oder nicht, dann betrachtet
euch selbst. Betrachtet das, was sich in der letzten Zeit in eurem
Leben verändert hat. Betrachtet, was ihr tut und wie ihr es tut.
Betrachtet die Gefühle, die ihr habt, bei dem was ihr tut, die innere
Erfüllung, die sich an vielen Stellen schon zeigt und sich immer mehr
zeigen wird, je bewusster ihr darauf achtet und es zur Kenntnis nehmt.
Genau darin wirken wir mit euch und ihr werdet uns erkennen.“
(Übermittlung von Djwal Khul am 24. 10. 2004)
Die neue Zeit
Die Zeitqualität verändert sich. Sicherlich habt ihr, die ihr euch
spirituell oder grenzwissenschaftlich interessiert, schon gehört, dass
der ehemalige 24-Stunden-Tag nur noch 16 Stunden zur Verfügung hat. Das
heißt, dass eure 24 irdischen Stunden heute nur noch eine Zeitqualität
von ehemals 16 irdischen Stunden haben.
Ihr bemerkt schon seit längerem, dass euch die Zeit zwischen den
Fingern zerrinnt. Ihr wundert euch, wie schnell der Tag vorbei geht,
der Monat und das Jahr. Nun, das sind die veränderten geistigen Kräfte
auf Erden, die Verlagerung der Proportion. Mit der Erhöhung eurer
Fähigkeiten und Kräfte nimmt eure irdische Zeitqualität ab.
Wenn ihr also die Anzahl eurer irdischen Stunden pro Tag aus dieser
Schöpferkraft-Ebene betrachtet, so habt ihr, je nach der Fähigkeit, in
euch selbst zu ruhen und den Geist durch euch wirken zu lassen, Tage
mit 36 bis 100 Stunden, gemessen in alter Zeitqualität.
Betrachtet diese Dinge, wenn ihr immer noch verzweifelt nach der
Aufgabe eures Lebens sucht, für die ihr gekommen seid, nach dem Weg,
der eurer ist. Alles ist in eurer Nähe und in euch. Schaut einfach
genau hin. Betrachtet die Wandlung eures Lebens in den letzten 12 bis
15 Jahren. Betrachtet die Wandlung im letzten Jahr und auch die
Wandlung der letzten 30 Tage. Schaut einfach genau hin, notiert euch
das, was euch auffällt und gebt euch dieser rückwärtigen
Selbstbetrachtung eine Zeitlang hin. Sie wird Licht in eure Suche
bringen. Achtet mehr und mehr auf den inneren Fluss der Wandlung in
euch selbst. Er legt Zeugnis ab für unsere Gegenwart, die Gegenwart der
„Meister“, wie ihr uns nennt. Er dokumentiert unser Wirken in eurem
Leben.
Geht mehr und mehr in die Ruhe und nehmt zur Kenntnis, dass die Ruhe
eures Körpers und eurer Gedanken ein verstärktes inneres Aufnehmen und
Wirken des Geistes ist, in der Tat. Die Wandlung in eurem Leben, das
Resultat dieser inneren Arbeit, wird euch im Äußeren begegnen und ihr
werdet sehr klar wissen, wann ihr aufzustehen und etwas zu tun habt.
Denn immer, geliebte Wesen, ist es doch so gewesen, dass nicht IHR das
Leben auf Erden geformt habt, nicht eure Egos und der menschliche
Verstand, sondern es ist auf euch zugekommen und hat euch von Tag zu
Tag vor Stufen, Weggabelungen und Entscheidungen gestellt. Alle
Probleme, Aufgaben und Herausforderungen, an denen ihr gereift seid,
sind auf euch zugekommen, ist es nicht so?
Und was glaubt ihr, wer euch diese Dinge in den Weg geführt hat? IHR
SELBST, euer Geistselbst. Doch IHR, aber der höhere Aspekt eures Seins.
Erläuterungen
Zwei Zeitalter
Der Weg ins Dunkel dauert 6000 Jahre, der Weg ins Licht ist viel
kürzer. Es ist keine Frage der Zeit, sondern der Kraftwirkung. Hat das
niedrig schwingende dunkle Potenzial viel Zeit gebraucht, um sich zur
wirkenden dunklen Kraft zu entwickeln, so braucht das sehr hoch
schwingende lichte Potenzial wenig Zeit, um diese verdunkelten
Schöpfungen zurück ins Licht zu führen.
Brauchtest du, um ein heute noch alltägliches Beispiel zu nennen, in
der alten Zeit sieben Leben, um ein Krebsgeschwür im
geistig-energetischen Bereich deines Körpers zu bilden, und sieben
Jahre, um es im Körper zu aktivieren, so brauchst du heute sieben Tage,
um es aus dem geist-energetischen Raum herauszulösen. Die physische
Form des Geschwürs stirbt dann ab.
Wir möchten, dass ihr die Tatsache dieser Wandlungen sehr deutlich zur
Kenntnis nehmt. Erkennt, dass definitiv kein Grund mehr existiert, eure
heutigen Entscheidungen an alten Erfahrungen zu orientieren. Die
Grundlagen dieser alten Erfahrungen: ZEITQUALITÄT, GEISTQUALITÄT und
RAUMQUALITÄT haben sich ins Gegenteil verkehrt.
„Tue viel und erreiche wenig“ war eine Lebensgrundlage des Fische-Zeitalters. Dies endete in der Tat am 7. Mai 2001.
„Tue wenig und erreiche viel“ ist eine Lebensgrundlage des Wassermann-Zeitalters. Es herrscht JETZT.
„Tue nichts und erreiche alles“ ist die Lebensgrundlage des
Kristallmenschen, der du in der Tat bist, der nun in dir erwacht -
völlig unabhängig von Raum, Zeitalter und einstrahlendem Geist.
Der neue Beruf
Neue Berufe entstehen aus der Berufung eurer selbst. Niemand ermächtigt
oder beruft euch als ihr selbst, weil niemand weiß, wer ihr seid und
was ihr könnt. Die neuen Berufe gründen im Dienst an der Menschheit und
eurer einzigartigen Fähigkeit. Ist es nicht so, wenn ihr aus diesem
Blickwinkel heraus eure neue Arbeit betrachtet, dass diese eigentlich
euer ganz persönliches Geschenk an die Welt ist und gleichzeitig euer
Geschenk an euch selbst, die Erfüllung eures Erdenlebens? Wir sprechen
zu jenen von euch, die ihr schon neuer Wege geht, frei und im neuen
Geiste arbeitet, oft noch vom Kopfschütteln der anderen begleitet.
Das alte Zeitalter hat völlig andere Berufe als das neue, völlig andere
berufliche Strukturen und Herangehensweisen. Viele Industrien verlieren
in dieser Zeit ihre Grundlage. Das Phänomen kennt ihr längst, wenn ihr
euch an das Ende des Untertagebaus in euren 80er Jahren erinnert, an
den Rückgang der Militär- und Waffenindustrie, an die Automatisierung
eurer Fabriken, als die Elektronik den Markt eroberte. Wie viele
Menschen wurden arbeitslos! Doch sollten sie weiterhin in Kohlengruben
und an Fließbändern arbeiten oder Waffen schmieden, um ihre Kinder zu
ernähren?
Es ist eine ganz natürliche Entwicklung: Wenn sich der Zeitgeist
ändert, verändern sich eure Lebensgrundlagen, Bedürfnisse und Berufe.
Natürlich braucht der Geist des Wassermanns keine Pharma- und
Gesundheitsindustrie, keine Versicherungs- und Kreditinstitutionen,
keine Ernährungs- und Entsorgungsindustrien. Wie viele Menschen werden
hier wieder ohne Arbeit auf der Straße stehen!
Doch alle sind im Geist des Wassermanns geborgen. Sie werden, ebenso
wie ihr, die alte Existenz verlieren, Schmerzen und Niederlagen
erleben, sich neu orientieren und schließlich bei sich selbst ankommen.
Was glaubt ihr, wer ihnen zu dieser neuen Orientierung verhilft? Die
Pioniere aller Zeiten haben nicht geahnt, dass sie Pioniere sind und
eines Tages zu Führern der anderen werden. Doch das ist der Weg aller
Zeiten und Räume. Der neue Beruf ist eine Berufung. Er setzt andere
Dinge voraus als der alte Beruf:
Du bist selbständig, auch wenn du im Angestelltenverhältnis arbeitest.
Du bist würdig, das zu tun, was dir Freude macht und deiner inneren Aufrichtigkeit entspricht.
Du bist frei, nach deinem Herzen zu entscheiden und zu handeln.
Du dienst der Menschheit (Kollegen, Vorgesetzen, Kunden usw.), gleichgültig, wie und womit du dies tust.
Du hast ein einzigartiges Talent, das du in jeder Berufssparte einsetzen kannst.
Du berufst und ermächtigst dich selbst in der Gemeinschaft des Geistes.
Die Gemeinschaft des Geistes beruft und ermächtigt dich auf Erden.
Wenn ihr von der konventionellen, nicht geliebten und nicht mehr
notwendigen Arbeit auf die Arbeit eures eigenen Lebens, auf eure
zutiefst eigene Arbeit umsteigt, werdet ihr feststellen, dass ihr -
auch wenn ihr im Äußeren allein zu sein scheint - in einer unermesslich
großen Gemeinschaft von Wesen arbeitet und wirkt. Und gleichzeitig
wirkt und arbeitet ihr für eine unermesslich große Gemeinschaft von
Wesen. Ihr steht dann genau an der Schaltstelle zwischen den geistigen
Räumen und den Menschen auf Erden, die sich selbst noch suchen - im
Nadelöhr, auf der Zeitenbrücke.
Das Nadelöhr
Dann nehmt ihr euch der Menschen an, die an gleicher Stelle zwischen
den Welten stehen und dies noch nicht erkannt haben. Viele Menschen
fühlen sich nur fragmentarisch oder gar nicht ihrer irdischen Familie
zugehörig. Viele sind so eng an die Familie gebunden, dass sie kaum
noch atmen können. Diese Fragmente und Erstickung ihrer irdischen
Beziehungen deuten auf die Bruchstücke und Erstickung ihrer eigenen
Persönlichkeit hin. Es sind die „verlorenen Söhne“, wie Jesus sie
nannte. Sie haben zu ihrem eigenen Herzen, zu ihrer geistigen Welt kaum
Zugang. Das Wirken der Engel und Meister mag für sie Zufall oder Unsinn
sein. Das Maß ihrer Ignoranz zeigt das Maß ihrer inneren Verlorenheit,
ihrer Abspaltung von sich selbst.
Ihr seid „heimkehrende Söhne“, wie Jesus euch nannte. Ihr seid bereits
auf dem Heimweg zur eurer geistigen Familie. Ihr seid ermächtigt und
machtvoll. Daher könnt ihr solche verlorenen Seelen und Menschen zu
sich selbst zurück führen. Helft ihnen sich selbst zu finden. Gebt
ihnen keinen Weg vor, sondern helft ihnen, in sich selbst wach zu
werden und ihre eigenen ungeahnten Kräfte und Fähigkeiten freizusetzen.
Seid in der Gemeinschaft eures Geistes geborgen und helft den anderen,
auch ihre Ganzheit und Gemeinschaft zu finden. Dies ist der tiefste
Sinn eures Aufenthalts auf Erden, die Erfüllung eurer Absicht und eures
Auftrages.
Welches Werkzeug wählst du?
Die Frage ist nur, welches Werkzeug du wählst, um deinen Liebes-Dienst
zu verrichten. Unterschätze die Werkzeuge des Malens, der Musik, des
Schreibens, des Sprechens und des Schweigens nicht. Zuhören, Schlafen,
Weinen und Singen sind kraftvolle Werkzeuge der Verschmelzung, die in
eurer Gesellschaft einen großen Bedarf haben.
Wir geben dir ein Beispiel: Hast du schon einmal über einen Beruf
nachgedacht, in dem du einfach mit den Menschen, die nicht weinen
können, weinst? Einen Beruf, in dem du sie lehrst zu weinen,
loszulassen und sich zu erweichen, in dem du ihnen erlaubst, sich in
dem geschützten Raum, den du ihnen bietest, auszuschütten und zu
übergeben? Glaubst du nicht, dass ein solcher Beruf Balsam für die
Menschheit und die Erde und Tausende Euro wert ist? Sind es nicht
gerade die „reichen“ Menschen, die das Weinen verlernt haben? Glaubst
du nicht, dass viele von ihnen ein „halbes Vermögen“ ausgeben würden,
um endlich wieder weinen zu können?
Die einzige Voraussetzung, die du für diesen Beruf brauchst ist diese:
Du musst deine Vor-Urteile den „Reichen“ gegenüber loslassen, du musst
Akzeptanz und Mitgefühl für sie entwickeln. Du musst ihnen dein Herz
öffnen und bereit sein, in ihr Herz zu schauen, um jene armseligen
Gestalten zu erkennen, die dort gefangen sitzen. Du musst eine
bedingungslose Liebe für die Menschen in dir reifen lassen. Du musst
Achtung und Respekt für sie empfinden, so wie du ihn für uns „Meister“
und Engel empfindest. Denn wir lieben auch sie.
Spüre hinein und nimm sehr ernst, was dieses Beispiel in dir bewirkt?
Wenn dir dies tatsächlich erstrebenswert erscheint, dann begib dich
damit auf deine inneren Ebenen. Komme zu uns, deinen geistigen Brüdern
und Schwestern und lasse uns gemeinsam an der Geburt dieses Berufes auf
Erden wirken.
Neue Energien in alten Berufen
Die Frage einer Frau war, ob sie in der Medizintechnik durch ihre
Tätigkeit die alte Energie unterstütze. Sie hat zwar Freude an der
Arbeit und dem Umfeld, aber auch Zweifel am Sinn der Arbeit. Außerdem
verspüre sie seit kurzer Zeit „Brocken in der Kehle“ und starken
Nackenschmerz.
Unsere Antwort lautete: „Was dich schmerzt ist die Frage deines
Blickwinkels, des Alpha und des Omega, zwischen denen du dich
entscheiden willst. Denn diese beiden sind schon Eins geworden. Kein
„Entweder-oder“ mehr sondern „Sowohl - als auch“. Sachzwänge und
Zweifel sind stark. Sie binden dich. Freude und Freiheit sind stärker.
Sie entbinden dich.
Durch die Medulla Oblongata (Halsübergang in den Schädel) fließt die
neue Energie (Information) ins Gehirn ein. Zur gleichen Zeit erschaffst
du vorne durch die Kehle noch alte Energie und gibst sie heraus: Die
Worte des Zweifels stehen im Widerspruch zur Freude an der (alten)
irdischen Arbeit.
Zweifel sind nicht nötig. Gerade indem ihr Kristallmenschen noch eine
Zeitlang in den alten Berufen bleibt, bringt ihr euren und unseren
kristallinen Atem dort hinein. Gerade dadurch, dass ihr eure und unsere
Liebe in die Produkte, Abläufe und Menschen der Alten Welt strahlt,
dass ihr und wir durch euch den alten Branchen unseren neuen Stempel
aufdrücken, lichten wir gemeinsam diese alte Erde, ihre Berufe und
Menschen. Ihr verändert auf diese Weise das Energiefeld eurer Produkte,
eurer Dienstleistungen und Abläufe durch eure kristalline Herzkraft.
Sie lichtet die verdunkelten Felder der Welt, die sich natürlich auch
in euren Fabriken, Büros und Verwaltungen befinden. Euer kristalliner
Atem und eure Liebe werden sich im Fortlauf der Dinge entwickeln und
sich bei den Kunden und Verbrauchern ausdrücken. Nichts geschieht
umsonst, nichts geht verloren.
Zweifellos: Ihr müsst stark sein und den Unterschied zwischen euch und
den anderen erkennen. Eure Wellenlänge, Weltsicht, Wahrnehmung und
Sehnsucht ist anders als die eurer Kollegen. Ihr müsst stark genug
sein, ein Doppelleben zu führen, in welchem ihr von Bestätigung eurer
eigenen Wahrnehmungen und Bedürfnisse durch andere Menschen unabhängig
seid. Ihr bekommt sie nicht. Ihr müsst stark genug sein, die anderen
anders sein zu lassen, als ihr selbst seid, sowie euch selbst anders
sein zu lassen als alle anderen sind. Ihr müsst stark genug sein, die
bindenden Kräfte der alten Welt mit eurer ent-bindenden Liebe
beantworten zu können.
Und das schönste an allem ist: IHR SEID STARK GENUG! Denn ihr habt euch bereits mit UNS vereinigt.
Noch 90 % aller Berufsfelder auf der Erde liegen in der alten Energie.
Es liegt kein Sinn darin, dass alle Lichtarbeiter und Kristallmenschen
„aussteigen“ und spirituelle Seminare oder neue Heilpraktiken lehren.
Damit würdet ihr im alten Berufsfeld all die Menschen, die noch keinen
direkten Kontakt zu der neuen Energie haben, allein zurücklassen -
verlassen. Es ist in der Tat notwendig, dass viele von euch
Lichtarbeitern, Lichtträgern und Kristallmenschen noch einige Zeit in
ihren alten Jobs bleiben und dort ihr Licht verströmen: Nicht durch das
Predigen des Neuen, das Korrigieren oder Lehren der Anderen, sondern
einfach durch euer Da-Sein, durch euer Atemstrom und euren Herzschlag,
durch euren Augen-Blick und euer Lachen.
Es ist völlig gleichgültig, was du tust und wo du arbeitest: In der
Medizintechnik, in der spirituellen Lehre oder in der Munitionsfabrik.
Allein die Frage, wie du wirkst, zählt: Ob dein Herz eng und
verschlossen ist oder weit und offen, ob deine Zweifel und deine Liebe
fließen oder ob sie festsitzen. Zweifel sind alte Energien, wie die
alten Berufe selbst. Mit ihnen kannst du nichts verändern.
Allein eure liebevolle und nachsichtige innere Haltung wird die
Veränderung der alten Strukturen nach sich ziehen. Seid dessen sicher,
auch wenn ihr dies lange Zeit nicht erkennen könnt. Es wächst von innen
heraus und wird sich eines Tages im Außen zeigen. Ihr könnt nur von
innen heraus die Strukturen verändern, nicht von außen.
Für euch persönlich, Lichtarbeiter, Lichtträger und Kristallmenschen,
ist das Verbleiben in der alten Berufswelt eine wunderbare Möglichkeit,
zu lernen und zu trainieren, von außen zu beobachten, emotionslos zu
werden - nicht kalt, sondern weit. Ihr könnt hier ganz bewusst die
alten Kommunikations-, Umgangs- und Handelsformen noch einmal
studieren, wahrnehmen und euch ganz bewusst innerlich von ihnen
lossagen. Ihr könnt hier lernen, die alten Regeln in euch selbst zu
brechen und dies nicht von den anderen zu verlangen. Es besteht, wenn
all dieses liebevoll und sanft geschieht, absolut kein Widerspruch
zwischen eurer eigenen inneren Haltung, die der neuen Zeit entspricht,
und der äußeren Situation, die noch der alten Zeit entspricht - jedoch
im Wandel ist und zwar durch euch.
Übungen und Reflexionen
Du findest den Schlüssel zu deinem Talent, in deiner Kindheit und in
deinen Träumen. In der Kindheit warst du deiner geistigen Herkunft noch
viel näher als du es heute bist. In deinen Träumen blieb diese
Verbindung erhalten. Heute allerdings, da du kein Kind mehr bist und
das Träumen fast verlernt hast, bist du der Verwirklichung deiner
Fähigkeiten näher, als du es damals warst, denn inzwischen bist du
erwachsen und reif geworden. Deine Kindheit ist die Fundgrube und dein
erwachsener Umgang mit den Funden ist das Werkzeug der Verwirklichung.
Unterschätze keinen der Aspekte. Alles ist wertvoll und wert,
betrachtet zu werden, auch wenn es zu Beginn noch so unbedeutend oder
aussichtslos erscheint. Zwinge dich nicht, aber gehe spielerisch alle
Details durch: emotional, gedanklich, schriftlich und geistig. Es kann
durchaus sein, dass du deine Berufung nicht unter den positiven
Aspekten deiner Kindheit ausfindig machst, sondern unter den negativen.
Erwarte nichts, sei einfach offen. Schau, was sich entwickelt, wenn du
dich mit dir selbst beschäftigst.
1. Erinnere dich an die positiven Gefühle und Kräfte in deiner
Kindheit, an Talente. Notiere alles, was dir einfällt. Was hast du gern
getan, gut gekonnt? Was waren deine Vorlieben, was hat dich am meisten
gefreut, womit hast du dich am wohlsten gefühlt?
Was wolltest du werden, wenn du groß bist? Wovon hast du geträumt, was
hast du geträumt? Welche Geschichten und Märchen haben dich am meisten
gefesselt? Lies sie heute nochmals und finde heraus, wer du in dieser
Geschichte bist.
Überlege dir und meditiere darüber, wie du heute unter den veränderten
Bedingungen des Zeitgeistes all diese Kräfte und Aspekte deiner Seele
wiederbeleben, umsetzen und verwirklichen, zu Beruf und Berufung machen
willst.
2. Betrachte auch die negativen Aspekte deiner Kindheit, denn auch sie
gehören zum Ganzen. Wovor hattest du Angst, was hat dich gesorgt,
eingeschränkt und geärgert? Wovor hast du dich versteckt, was hast du
verweigert?
Entscheide dich, die Dinge nochmals anzuschauen. Nimm wahr, wie viele
dieser negativen Aspekte schon erlöst sind und wie viel davon heute
noch in dir lebt. Schaue hinter die Schleier der Negativität und
entdecke die positiven Hintergründe deiner kindlichen Nöte oder
Aggressionen. Notiere die heute noch existierenden negative Gefühle und
Gedanken. Beschließe, sie als einen Teil deines Weges anzuerkennen, die
Menschen die damit verbunden sind, in Liebe zu entlassen. Verwende die
Meditation, um diese Erlösung geistig-energetischer Fesseln an deine
Vergangenheit loszulassen. Entscheide dich, das Potenzial aller
Negativität deiner Kindheit kristalline Kraft werden zu lassen. Notiere
die heute gelösten negativen Aspekte und schaue, welche positiven
Kräfte und Fähigkeiten dabei herausgekommen sind.
3. Durchforsche deine Träume nach Gefühlen, Erlebnissen und Ereignissen
in gleicher Weise wie die Kindheit. Schaue die positiven und negativen
Aspekte an. Sei bei alledem sehr entspannt, damit dein Kanal weit genug
bleibt, dass jeder Geistesblitz aus den lichten Welten einströmen kann.
Suche in der Dunkelheit, in den verbotenen und kranken Räumen deiner
Unbewusstheit nach deinen wahren Fähigkeiten, denn sehr wahrscheinlich
hast du sie hier versteckt.
4. Sprich mit deinem Herzen und mit deiner Seele, sprich mit deinem
hohen Geist. Sprich mit dir selbst. Frage jede einzelne Instanz deiner
Persönlichkeit, was sie am liebsten tun würde, um reich zu werden und
andere reich zu machen. Überlegt gemeinsam, was ihr am liebsten tätet
und wie ihr es realisieren könnt.