Einführung
Stufe 1 Das Wesen der Fülle
Stufe 2 Das kosmische Fließen
Vorwort von Sabine
Der größte Teil der Texte, Hinweise und Anwendungsvorschläge kam im Oktober 2004 in Form von Übermittlungen aus den geistigen Räumen. In diesen Tagen war ich bis in die Morgenstunden auf Empfang und konnte manchmal vor Tränen der Berührung und des Lachens den PC-Bildschirm nicht mehr sehen. Um drei Uhr morgens war ich dann nach 17 Stunden Schreibtischarbeit so wach, dass ich nicht wusste, wie ich schlafen sollte. Eine enorme Welle der Kraft und der Freude floss mit den Worten in mich. Nur der Körper schmerzte im Bereich der linken Niere, was meiner Vernunft, zu Bett zu gehen, Vorschub leistete. Die linke Niere steht u.a. für die Fähigkeit des Empfangens auf Erden, womit ich immer Schwierigkeiten hatte. Offensichtlich wurden hier gleich einige alte Informationen des Zwangs gelöscht
Dieser Kurs hat wenig mit Geld zu tun und doch ist er ein Werkzeug, mit dem euer Geld kraftvoll ins Fließen kommen kann - fort von euch und hin zu euch. Es ist ein Kurs zur Entwicklung unserer kosmischen Schöpferkraft auf Erden, ein Kurs zur Herstellung der Resonanz zwischen unseren Lebensschwingungen und den kosmischen Schwingungen.
Aus den geistigen Räumen wird empfohlen, diesen Kurs „ernsthaft und eingehend zu studieren und Stufe um Stufe durchzuarbeiten. Die geistigen Kräfte, die in den Texten liegen, bringen euch während eurer stillen Stunden in der Meditation und im Schlaf in neue höhere Lebensschwingungen. In dieser Zeit werden die alten, begrenzenden und negativen Geld-Energien, eingefahrenen Denk-, Fühl- und Orientierungsmuster der Armut und der Scham abfließen. So wird sich eure verstandes- und gefühlsmäßige Wahrnehmung von GELD neu orientieren und stabilisieren, ohne dass ihr euch anstrengen und neue Konzepte erhirnen müsst.“
Ich wünsche euch ebenso viel Freude und Erfüllung beim Lesen und Studieren, wie ich während der Niederschrift dieses großen Geschenkes hatte. Auch ich werde ihn „sehr ernsthaft und eingehend studieren, ohne auch nur IRGENDETWAS zu erhirnen!“ Von Herzen und in Liebe!
Sabine Wolf
Egg - Einsiedeln, am 22. Oktober 2004
Update für das KRISTALL-SEMINAR: Wennigsen, am 16. März 2007
Vorwort von Saint Germain
Sabine hat diesen Kurs vor drei Jahren gemeinsam mit dem Erzengel Ariel und dem Aufgestiegenen Meister Djwal Khul, entwickelt. Heute habe ich die Gelegenheit und tiefe Freude, das Material noch ein wenig nach meinem Geschmack und meiner Weisheit up zu daten, ein wenig aktuelles Leben hereinzubringen. Ich liebe das Thema Geld ebenso wie das Thema Sexualität übrigens, und befinde mich damit, gemessen an euch, in einer einsamen Position. Umso mehr liegt mir daran, es euch schmackhaft zu machen, eure Freude an diesen Dingen aus der Versenkung eurer Emotionen emporzuziehen, in der Tat. Bevor wir uns in die sieben Stufen des Geldflusses vertiefen, wollen wir hier einige Grundlagen erörtern. Sie werden euch helfen, ein Verständnis eurer eigenen alten psycho-spirituellen Motorik zu erlangen und diese ein wenig zu lockern oder gar zu transformieren. Dieses Thema setzt dem Reichtum meiner Freude die Krone auf, in der Tat. Ich Bin St. Germain.
Geld-Fluss
Was ist Geld? Geld ist ein Tauschmittel zur praktischen Umsetzung der Tauschmöglichkeiten in eurer materiellen Welt. Geld ist grundsätzlich neutral - wertlos. Geld ist ein Flussmittel. Es lässt Dinge, Gegensätze, Pole, Waren und Dienstleistungen fließen - gegeneinander, miteinander, voneinander fort und zueinander hin, aber auch Freude, Liebe und Unterstützung können mit Geld fließen. Geld ist in sich neutral, reine Energie ohne Pol und Wert, die allerdings die Dinge eures Lebens in wirbelnde Tänze bringen kann.
Die Menschen machten Geld mit der Zeit zu einer psychischen Energie. Wer Geld hat, ist wertvoll, wer keines hat, ist wertlos. Wer Geld hat, fühlt sich gut, wer keines hat, fühlt sich schlecht. Wer Geld bekommt, wird für etwas belohnt, wer Geld verliert, wird für etwas bestraft. Galt es zu Zeiten als edel, kein Geld zu besitzen, so ist es heute jammervoll. Die Menschen setzten das Geld an die Stelle der Freude, des Selbstwertes, des Blutes, der Liebe und des Dienens. Also gewann Geld Macht über die Menschen und ihre Lebensflüsse. Freude, Selbstwert, Blut und Liebe gerannen zu über-flüssigen Nebensächlichkeiten, bevor sie zu dick-flüssigen Rinnsalen und Verklumpungen wurden.
Der Fluss der Freude blieb ebenso stecken wie der Blut-Fluss. Eure Krebs- und Verkalkungssyndrome sind eine Folge der Freudlosigkeit und des Lebenskampfes, den ihr glaubt führen zu müssen, um wertvoll, anerkannt, liebenswert und reich zu sein. Und gleichzeitig ist es ein Krampf, da ihr euch selbst eine Sperre eingebaut habt, die euch NIEMALS wertvoll, anerkannt, liebenswert und reich sein lässt - eine Sperre, die das innere Ruder im letzten Moment vor dem Durchbruch immer wieder herumreißt und euch zurück in die Gefilde der Armut und der Mühsal führt (die Gelübde). Der Fluss eurer Selbstliebe verödete ebenso. Die Momente aufblitzender Freude wurden immer kürzer und seltener, sie zogen sich in eure Träume zurück, in Krankheiten (z.B. manische Depression) und in Komaräume, da ein unerklärliches inneres Lächeln euer Antlitz überzog, während die äußeren Ärzte um eure Gesundheit rangen. Sie zogen sich in jenen Augenblick zurück, da der Tod eure Seelen berührte und euch aus dem engen Gefängnis eurer Körper befreite. Doch solange ihr lebtet, gesund und wach wart, hatte niemand von euch etwas zu verschenken. Nun, ihr werdet in dieser Zeit erkennen, dass ihr eben nicht lebtet, gesund und wach wart! Der Dienst am Nächsten wurde zur Dienstleistung - im Voraus bezahlt natürlich! Der Selbstwert ALLER, der Reichen und der Armen, war dahin als ihr bemerktet, dass ihr kein Glück, keine Liebe, keine Gesundheit und keine Erfüllung mit eurem Geld kaufen konntet. Alle waren arm geworden, trocken, spröde und starr.
Geist-Fluss
Was ist Spiritualität? Was ist nicht Spiritualität? Spirit ist Geist. Geist ist Leben und Entwicklung, ewiges Fortschreiten und einfaches Sein, Alles-und-Nichts-Tun, So-sein-wie-ich-jetzt-bin, Geben-und-Empfangen. Es ist durchaus spirituell, mal kein Geld zu haben. Es ist ebenso spirituell, Geld in Fülle zu haben. Permanent geforderte Fülle und Wachstum ist ebenso wenig spirituell (geistreich) wie permanent geforderte Armut.
Jeder Fluss führt sein Wasser manchmal in gewaltigen Massen, manchmal in schmalen Rinnsalen. Und manchmal trocknet er einfach aus, weil das Wasser einen anderen Weg genommen hat. Im Fließen wie im Stillstand liegen Weisheit, im Dunkel wie im Licht. Nichts, was Hier und Jetzt ist, muss verändert oder „schöngeredet“ werden. Alles was Hier und Jetzt ist, hat einen Grund, eine Weisheit und Bedeutung. Dennoch - und dies ist kein Widerspruch - muss es keineswegs so bleiben.
So waren euer Armuts- und euer Händlergelübde im Stierzeitalter eures Seelenjahres durchaus ein spirituelles Anliegen und geistiger Ausdruck eures menschlichen Lebens, eurer Zugehörigkeit zu einer Gruppe der Gesellschaft. Heute ist es fern von Geist- und Lebens-Fluss, zu wenig Geld zu haben, um angemessen leben zu können.
Geld-Fluss und Geist-Fluss sind ebenso eng miteinander verbunden wie Spirit und Sexus. Sie sind EINS.
Spiritualität ist das, was wahr ist, was Hier und Hetzt IST, gleichgültig, ob es schmerzt, nervt oder beglückt. So ist es völlig unspirituell, geradezu geistlos, unter Dogmen, Einschränkungen und nach vorgegebenen Regeln an Gott zu glauben. Das ist Selbst-Verleumdung, Selbst-Betrug.
Es ist spirituell, im eigenen Leben, im eigenen Beruf und in den eigenen stillen Stunden Religio zu finden: In der Rückanbindung an die eigene Quelle zu leben und diese in einen breiten Lebens-Fluss zu bringen.
Es ist durchaus nicht spirituell, jeden Morgen das Haus zu verlassen, um dumpf einer zwar bezahlten, aber ungeliebten, freudlosen Arbeit nachzugehen und am Abend müde und frustriert zurückzukommen. Die Wege, die Fuß- und Reifenabdrücke solcher Menschen sind dunkel, schwer - eine Last für die Erde.
Wer von euch hat die Kraft, ohne eine geregelte Arbeit, den Tag in eigener Verantwortung und Freude zu verbringen; Dinge zu tun, die Hier und Jetzt getan werden möchten - ohne den Halt automatisierter Abläufe? Viele Menschen haben diese Kraft nicht, obwohl es am Geld für den Lebensunterhalt nicht fehlt. Nein, es liegt nicht am Geld, das verdient werden muss, oder an der Sicherheit, die ihr in eure Zukunft investieren müsst. Es liegt schlicht daran, dass ihr euch selbst nicht begegnen möchtet, euch selbst nicht ertragt – den lieben langen Tag, die Wochen, Monate und Jahre eures Lebens.
Es ist äußerst spirituell, sich die Augenblicke des eigenen Lebens schenken zu lassen. Manchmal ist es anstrengend und anspruchsvoll, weil kein Halt von außen mehr da ist, kein Termin, keine Ablenkung, kein „Gebrauchtwerden“. Doch auf diese Weise suchen sich eure Lebensflüsse neue Betten und Wege, neues Fließen nach dem Stillstand, wenn die alten Läufe versickert und ausgetrocknet sind – und sie werden sie finden.
Die sieben Stufen
Sieben geistige Gesetze führen euch durch den Kurs. Ihr habt sie selbst als Rahmen eurer geistigen Entwicklung im Körper erschaffen. Geistige Gesetze sind Gesetze des Lebens: Gesetze der Fülle, Gesetze der Freude, Gesetze der grenzenlosen Ausdehnung, Gesetze der Liebe – ganz im Gegensatz zu euren gesellschaftlichen Gesetzen. Geistige Gesetze zielen auf Wachstum, Freiheit und Reife ab.
Zwischen diesen Gesetzen und euren Entscheidungen wirken Zusammenhänge, die sich unweigerlich in eurer Realität ausdrücken. Sie wirken erfüllend und wandelnd in eurem Leben, wenn ihr in Resonanz zu ihnen seid. Befindet ihr euch nicht in Resonanz, dann werden sie unerfüllt bleiben und sich euch bei nächster Gelegenheit wieder stellen. Dies ist der Grund, warum ihr immer wieder vor gleichen Problemen steht, solange ihr sie nicht löst.
Es ist ein Aspekt der Dualität: Jede kosmische Kraft wirkt entweder in gemeinsamer Schwingung mit euch - positiv, ausdehnend, erfüllend, oder ohne Anbindung an deine Schwingung - negativ, zusammenziehend, nicht erfüllend. Die Entscheidung über Anbindung oder Nicht-Anbindung hattet ihr im Zeitalter des geistigen Winters nicht, aber JETZT habt ihr sie. Hier bezeichnen wir die Gesetze als Stufen. Der Kurs ist in sieben Stufen aufgebaut. In dieser Lektion werden wir euch die Einleitung und drei Stufen geben.
Thema
Das Thema und die Resonanzaspekte werden stichwortartig vorgestellt. Das Bild auf der Titelseite hält sowohl Informationen für euren Verstand bereit, als auch geistige Informationen, die in eure inneren Ebenen fließen und den Zugang zum Thema erleichtern. Ihr könnt es in dieser Hinsicht als Meditationsbild benutzen. Dann folgt die Bearbeitung des Themas. Sie wird in den drei Ebenen eures Lebens, dem Verstand, der Seelennatur und dem Geistraum, erläutert, angeleitet und in Schwingung gebracht.
Resonanzherstellung
Alle geistigen Gesetze wirken in dem Raum, in dem du dich befindest. Sie wirken sich unweigerlich auf dein Leben aus. Die Frage ist nur: wann und wie. Deshalb musst du allerdings nicht ihren Segen und Reichtum erleben, denn das allererste Gesetz, das des Freien Willens, kann dies gründlich verhindern.
„Was der Geist bewusst aussendet, soll der Mensch (Körper) bewusst empfangen.“ Was der Kosmos im Feld des Offenen Bewusstseins (vgl. 5. Stufe) willentlich gibt, soll der Mensch im offenen Bewusstsein willentlich empfangen - und nur so geht es, im bewussten Willen.
Das bedeutet: Du musst aus freien Willen so werden wollen, wie der Kosmos ist. Gott erschuf dich ohnehin nach seinem Ebenbild, also musst du nur so sein wollen, wie du ohnehin schon bist – zutiefst!!!
Vereinfacht ausgedrückt: Du musst in der gleichen Schwingungsfrequenz sein wie der Kosmos. Du musst in Resonanz mit ihm sein. Solange du in Dissonanz zum Kosmos bist, fließt das Potenzial um dich herum, durch dich hindurch, ohne sich in deinem Leben zu verkörpern, auszudrücken und zu materialisieren.
Potenzial heißt Möglichkeit. Potenziale können nur dadurch zu wirkenden Kräften werden, dass du sie in die Hand nimmst, dass du diese geistige Energie bewusst und willentlich durch den Widerstand deines Körpers gleiten und zu Kraft werden lässt (vgl. Stromerzeugung).
Erläuterungen
Die Erläuterungen wenden sich zunächst an dein Wachbewusstsein, an deinen Verstand. Er will mit dir wachsen, sich ausdehnen und Kontakt zu anderen Intelligenzen haben, also braucht auch er seinen Teil an den Lektionen. Ihm werden Hinweise zur Natur des Kosmos und zu seiner eigenen Herkunft gegeben. Es wird die Frage geklärt, wie du diese Aspekte im Leben umsetzen kannst: was dein Verstand tun kann und was du anderen Ebenen überlassen solltest; wie er und die anderen zusammenarbeiten können.
Reflexionen
Die Übungen geben dir die Möglichkeit, in Entspannung und innerer Ehrlichkeit die Gefühle, Gedanken und Gewohnheiten anzuschauen, die du beim Umgang mit dem jeweiligen Thema hattest oder hast: Ängste vor Liebes- und Vertrauensverlust, Besitzgier und Bedeutungssucht, Schuldgefühle, Minderwert- oder unangemessene Verantwortungsgefühle, Aggression, Stolz, Machtbedürfnis, usw.
Nimm dir zu jeder Frage ein Blatt Papier, schreibe die Frage auf und beantworte sie schriftlich und ausführlich. Schreibe in Schönschrift, liebevoll und voller Nachsicht mit dir selbst. Verurteile dich nicht! Lasse dir Zeit damit und ergänze die Notizen später, wenn dir noch etwas einfällt.
Irgendwann sind sie komplett. Dann kommt der Moment der Erlösung: Richte dir eine stille Stunde und eine schöne Ecke ein, am Kamin oder draußen in der Natur. Mache ein kleines Feuer (auf dem Boden oder in einer Metallschale) und gib die beschriebenen Blätter - liebevoll !!! - hinein. Entscheide dich mit dem Verbrennen für das Loslassen der alten Zeit und den Beginn der neuen Zeit in deinem Leben, mit allen Kräften und Segnungen des Freien Flusses.
Viele geistige Begleiter und Energien werden mit dir sein und deinem Abschied des Alten aus ihren Reichen Nachdruck und Kraft verleihen. Es bedeutet auf allen Ebenen deines Lebens eine Bilanz, Reinigung und Erlösung deiner bisherigen Umgangsformen mit dir selbst, mit deinem inneren und äußeren Reichtum (oder Armut). Loslassen kannst du nur das, was du zuvor offen angeschaut und akzeptiert hast.
Meditation
Die Meditationstexte könnt ihr in intellektueller Aufmerksamkeit lesen und verstehen, aber auch als Werkzeug für die innere Einkehr nutzen, als Toröffner zu den geistigen Räumen, als geistige Medizin für eure Körper. Euer Verstand will verstehen, wie und warum es bisher gelaufen ist. Er will wissen, warum etwas funktioniert hat und warum nicht. Er ist durchaus bereit, alte Muster loszulassen, wenn er sie verstehen kann. Eure Seele bereitet die innere Öffnung vor. Sie verrichtet ihre Arbeit auf der inneren Ebene, indem sie als Botschafterin zwischen eurem irdischen und göttlichen Geist hin- und herreist, um Informationen, Einsichten und Kräfte zu überbringen.
Die Meditation ist ein Werkzeug des Seelen- und Geistbewusstseins. Da diese beiden die größere Reichweite und direktere Anbindung an die kosmischen und irdischen Welten haben, ist die Meditation das stärkstes Werkzeug zur Erreichung aller Räume und Zeiten - auch wenn du dich beim Erwachen an nichts Konkretes erinnern kannst. Was wir hier Meditation nennen, ist die völlige Aufgabe aller Konzentration, Kontrolle, Haltung und Zielvorstellung. Es ist vergleichbar mit Schlaf, Ohnmacht, Tagtraum und Selbstvergessenheit. Es ist ein Treiben in den Sphären der inneren Welten, ohne jeglichen Willen deines Verstandes.
Dieses Werkzeug „Meditation“ oder „Heli-Schlaf“ wird allerdings erst durch deine wache Absicht wirksam. Dein irdischer Geist muss die Richtung vorgeben, den JA-Knopf drücken, die Lebensräume und Körpertore öffnen (vgl. Lektion 2 Kapitel „Schleusenkammer menschlicher Körper“). Wenn ihr inniglich eure Absicht ausdrückt, bewusst, mit eurem ganzen Willen und von ganzem Herzen, in großer innerer Entschlossenheit, kann eure Seele und der göttliche Geist die Schöpfung-Staffel übernehmen und sie weitertragen. Während sie dies tun, kann sich euer irdischer Geist zurücklehnen und ES geschehen lassen. Dann hat er nichts mehr zu tun, kann einfach schlafen.
Meditation ist also kein geist- und willenloses Dümpeln in den astralen Räumen des Lebens, auch wenn es eine große Ähnlichkeit damit hat. Sie geschieht in vollkommener Konzentration und Gleichgültigkeit, in eindeutigem Willen und völliger Ziellosigkeit. Dieser Zustand ist frei von Magnetismus und befindet sich genau zwischen den Welten des Kosmos und der Erde, zwischen deinem Körper und Geist, in der Zeitlücke (Stufe 6). Er führt deinen Verstand aus dem Körper heraus und den Geist hinein. Dabei setzt er deine alte Hormonsteuerung und den Verfallsprozess deines Körpers außer Kraft, indem er völlig andere Hormone, Säuren und Enzyme bildet. Gleichzeitig geschieht in dieser Zeit des inneren Austausches eine Angleichung deines Körpers an deine geistigen Bewusstseinsräume, die sich rasch öffnen und in deinem Leben ausdrücken.
Die geistigen Kräfte der Meditation produzieren Melantonine in deiner Zirbeldrüse, die den Körper durchströmen, ihn tief entspannen und einschlafen lassen. In dieser Phase deines Lebens geschieht die Verstoffwechselung der geistigen Informationen, die Verkörperung des Geistes. Das Gleichgewicht zwischen kristallinem Bewusstsein und kristallinem Körper entsteht: Was ihr im wachen Zustand erfahren habt, wird zu Körpermaterie. Gleichzeitig geschieht im „Heil-Schlaf“ die nächste Öffnung eures Zellbewusstseins, die euch wiederum in der nächsten Wachphase Einblicke und Einsichten erlaubt, die zuvor nicht möglich waren. So schaukelt ihr im meditativen Wach-Schlaf-Rhythmus abwechselnd euren Körper und euer Bewusstsein hoch in die Sphären des kristallinen Lichtes. Ungleichgewichte zwischen Körper und Bewusstsein führen zu körperlichen oder geistigen Behinderungen, Krankheiten und Anomalien.
Im Schlaf ist der Körper widerstandslos und offen, dann wacht der große Geist und agiert. Er wird genau die Schritte und Begegnungen in deinem Leben vorbereiten, die du als nächstes brauchst, um in das Feld der Fülle eintreten zu können. Manche dieser Schritte scheinen schmerzhaft oder falsch zu sein - nach der Wahrnehmung des Verstandes. Doch niemals würde der göttliche Geist euch in ein Geschehen hineinführen, das euch wirklich schaden könnte.
Anwendung der Meditationen
Entlasse im tiefen Atem den Tag, das Körperleben und alle Anspannung. Öffne dein Herz und lies den Text leise oder laut. Nimm die Worte nicht mit dem Verstand auf, sondern überlasse sie deiner Seele und dem Geist. Lies einfach diesen beiden vor. So fließt der Geist der Worte schon in dich ein. Vielleicht spürst du eine große Weite während der Elektrisierung deines Körperfeldes, das genau mit deiner Hingabe an das Thema geschieht, vielleicht spürst du ein starkes Strömen in deinem Herzen, während es sich öffnet und aktiv wird. Vielleicht nimmst du die geistigen Wesen wahr, die mit dir in Verbindung stehen und nun an deiner Seite sind. Du gehst in diesem Moment tatsächlich durch ein reales Tor hindurch, von einer Welt in eine andere.
Bei längeren Texten lies abschnittweise, schließe zwischendurch einen Moment die Augen und lasse deinen Geist ziehen. Am Ende des Textes (falls du nicht schon vorher einschläfst) lasse deinen Geist ganz in die Gefilde dieser Schwingungen aufsteigen: schließe die Augen und schlafe. Die eigentliche Meditation beginnt erst dann, wenn du nichts mehr dafür tust.
Es ist daher sinnvoll, die Meditation abends vor dem Einschlafen zu vollziehen. Dann können Seele und Geist die ganze Nacht mit deinem Körper und Egobewusstsein arbeiten: Schlacken und Schleier fortnehmen, Informationen im Zellgewebe austauschen, Gelübde-Energien klären und Implantate löschen. In dieser Zeit finden geistige Operationen statt, die deinen Körper in eine Hochform bringen.
Aber auch tagsüber kannst du sie vollziehen, lass dir dann einfach genügend Zeit. Es kann durchaus sein, dass du einmal für 2-3 Stunden von der Oberfläche abtauchst. Doch auch, wenn du nicht schläfst, sondern einfach nur in der Entspannung liegen bleibst, geschieht was geschehen soll. Mache dir keine Vorstellungen und Zwänge, was während der Meditation geschehen müsse oder dürfe.
Meditationen bewirken die Ausleitung von Schmerzen, Symptomen und Substanzen aus deinem Körper. Spüre nachher den Veränderungen im Körper nach. Konzentriere dich auf die erlösten Aspekte, nicht auf das, was noch schmerzt. Die Schmerzen sind ohnehin nur ein Zeichen dafür, dass Altes, Enges deinen Körper verlässt. Diesen Ausleitungsprozess kannst du durch deinen Atem, deine innere positive Einstellung und die bewusste Öffnung deines Körpers fördern. Lasse dem Körper etwas Zeit, die neuen Energien und Schwingungen zu stabilisieren.
ZEITENWENDE
Geld und die geistige Welt
In den letzten Zeitaltern war es ein Aspekt der Macht und Unterwerfung, dass Geld und Geist voneinander getrennt wurden. Doch sie wurden nicht nur voneinander getrennt, sondern auch von euch selbst. Den freien Fluss des irdisch-materiellen Wohlstands in eurem Leben habt ihr im Händler-Gelübde unterbrochen. Den freien Fluss des kosmisch-geistigen Wohlstands in eurem Leben habt ihr im Armuts-Gelübde unterbrochen. Mit beiden Gelübden habt ihr eure Schöpferkraft von euch getrennt und euer gesamtes Leben dem Wohlwollen und der Willkür anderer Menschen ausgeliefert. Ihr habt viele Leben lang immer wieder euer Opfersein neu gewählt, eure Unterwerfung neu geschworen, euer Abhängigsein neu fixiert, euer Geschöpfsein in tiefere Ebenen gebracht. Viele, viele Leben lang habt ihr eure Seele „verkauft“ und in religiöse Ketten gelegt - mal als Ohnmächtige mal als Mächtige. Daher sind eure inneren Kräfte, die euren Geld- und Wohlstandsfluss im irdischen und im geistigen Raum unterdrücken, groß, tief, versteckt und mächtig. Sie sind so unendlich subtil, dass ihr sie weder erkennen noch packen und herausziehen könnt. Sie sind Teil eurer Zellmatrix geworden, Teil eures Fleisches und eurer innersten Überzeugung, ein „anständiger, ehrlicher Mensch zu sein“. Mit den Kräften, die euch auf eurer Verstandesebene (im Wachzustand) zur Verfügung stehen, könnt ihr diesen Filz eurer Armuts- und Händlergelübde keineswegs erlösen. Ihr seht: Ihr habt euer irdisches Leben zu einem gigantischen Teil dem göttlichen Geist, der Gnade und Erlösungskraft ausgeliefert. Erlösung muss irgendwann von irgendwoher kommen, keiner weiß etwas genaues. Sie kann nicht überlegt, gedacht, geplant und organisiert werden.
„Geld verdirbt den Charakter.“ Nein, der Charakter war schon verdorben, bevor das erste Geld gedruckt wurde. Der kosmische Charakter wurde schon als menschlicher Säugling, der das Licht der Welt erblickt, dem Licht und dem Dunkel der Dualität ausgesetzt - auf Gedeih und Verderb.
„Es ist gefährlich, viel Geld zu haben.“ Nun, es ist so: Hast du viel Geld und gibst es nicht weiter, lässt es nicht fließen, übst gar Macht damit aus, dann bist du nicht im kosmischen Fluss. Dann bist du nicht Wasser, sondern Stein, die Staumauer, die einen gigantischen Druck aushalten muss. Dein Geist, DU SELBST, möchte dich aber im Lebensfluss haben, er möchte, dass du das Wasser des Lebens trinkst und darin treibst, schwimmst und neue Ufer erreichst. Also sendet es dir jene Wesen, die dir helfen, das viele gestaute Geld wieder loszulassen. Du selbst ziehst dunkle oder lichte Helfer aus allen möglichen Ebenen heran.
„Geld muss angelegt werden. Geld muss arbeiten und sich vermehren. Geld muss investiert werden um die Zukunft zu sichern!“ Im alten Zeitalter haben diese Dinge ihre Richtigkeit gehabt, wenn auch mit dem Ergebnis, euch an die tiefsten Punkte eurer Ohnmacht und Erstarrung zu bringen. Doch genau dort wolltet ihr ja hin. Der tiefste Punkt ist allerdings gleichzeitig der Umkehrpunkt. Das neue Zeitalter bringt - von außen - Frequenzveränderungen und Neuformungen in eure Körper, die zu Symptomen und Problemen im Alltag, zu Blockaden und Verlusten in deinem Geldfluss führen, wenn ihr - innen - noch die Spielregeln des alten Zeitalters nutzt. Alle Grundlagen eures geistigen Lebens haben sich verändert, ja ins Gegenteil verkehrt. Aus diesem Grunde laufen eure alten Vorstellungen von Wachstum und Reichtum ins Leere. Eure alten Verträge und Abmachungen, eure Vorstellungen von Moral, Konkurrenz und Wettbewerb können nicht mehr funktionieren!
Die Herzen aller Menschen sind geistig vereinigt und dies hat eine gewaltige Auswirkung auf euer Geschäftsleben. Es bedeutet: Alles was sich in deinem Herzen regt, regt sich auch in allen anderen Herzen. Alle trüben Armutsgedanken, die du heute noch ausstrahlst, werden mit Sicherheit die Geschäftspartner finden, die genauso denken wie du und dich mit Sicherheit genau so über’s Ohr hauen, wie du es in deinem Innersten mit dir selbst tust. Das bedeutet auch: Alle sorglose Offenheit, die du heute ausstrahlst, wird dich mit Sicherheit zu den Partnern führen, die genauso empfinden wie du, und mit dir gemeinsam eine neue Geschäfts-, Berufs- und Geld-Welt des freien Gebens und Empfangens aufbauen.
Es ist eine Frage der Resonanz. Es ist keine Frage des Glauben oder Vertrauens, sondern der technischen Resonanz. Was du ausstrahlst, ziehst du an. Es ist keine Frage, der geistigen Führung oder Bestimmung, sondern der eigenen Wahl und Entscheidung.
Das Zeitalter der alten Machtstrukturen ist vorbei. Herrscher und Priester hatten Macht über euch. Sie haben euch gesagt, was ihr tun sollt und was ihr nicht tun dürft. Ihre Repressionsmittel waren Geld und Geist. Ihr durftet weder HABEN noch SEIN. Ihr Lieben, das sitzt so tief in euren Knochen, dass ihr es euch nun selbst gebt: Ihr seid nun eure eigenen Herrscher und Priester, die euch fremd bestimmen und Unterwerfung fordern – von euch selbst und dem Rest der Menschheit.
Geist wird keine Macht mehr haben, da es nicht nur einen Gott gibt, sondern Millionen. Geld wird keine Macht mehr haben, da mehr als genug für alle da ist. Wie das in euer Leben kommen soll? Nun einfach dadurch, dass ihr es erlaubt, zulasst, erschafft, einfach dadurch, dass ihr euch dessen würdig seid!!!
Nicht Damokles-Schwerter hängen über euch, sondern Füllhörner voller Geld, Gold und Wohlstand. Sie überschütten euch, wenn ihr es wollt und zulasst. Viele von euch wollen es, lassen es aber nicht zu. Daher müssen wir uns hier nicht um die Frage der äußeren Organisation kümmern, sondern um die Frage der inneren Öffnung. Denn natürlich geht es nicht um Geld und Gold, sondern um die Wiedererlangung eurer Freude und Sorglosigkeit, eurer Schöpferkraft und eures Mitgefühls. Diese Kräfte sind der erste Reichtum in eurem Leben, aus dem der zweite sich automatisch ergibt.
Natürlich ist es ein Segen für andere Menschen, wenn ihr genug Geld habt, um es verschenken zu können, um reisen und überall dort sein zu können, wo man euch liebt und gern empfängt?
Ihr werdet wertvoll für andere Menschen sein, wenn ihr euer Leben nicht mehr mit nutzloser Arbeit verschwendet. Stellt euch vor, nicht mehr ständig müde zu sein und viel Zeit für die anderen zu haben, einfach für sie da sein zu können, mit ihnen Dinge tun zu können, die ihnen und euch Freude bereiten und die Flügel der kosmischen Leichtigkeit öffnen?
Ihr werdet segensreich für die Erde und die Menschheit sein, wenn ihr immer genug Geld habt, um sorgenfrei atmen zu können, um das Herz frei, weit und offen zu haben. Allein die Qualität eures Atems und Herzschlages wäre Balsam für den Atem und den Herzschlag der Menschheit, in der Tat!
Arbeitsscheu? Nun, viele von euch arbeiten gern, jedoch habt ihr eure Arbeit noch nicht gefunden - erstens, weil es sie noch gar nicht gibt, zweitens, weil ihr euren Gelübdefilz noch nicht erlöst habt, drittens weil ihr nur im Licht sucht, obwohl eure kristalline Arbeit in der Dunkelheit liegt, viertens weil ihr in eurem tiefsten Inneren am liebsten alles so lassen wollt, wie es war. Ihr werdet zunächst eure alten Zell- und Glaubens-Schlacken erlösen und das Licht in euch befreien. Ihr werdet eure Arbeit selbst erfinden, entwickeln und ausdehnen. Ihr könnt euch in aller Ruhe in Freude und ohne Sorge um das Überleben ausdehnen. Ihr könnt beides nicht mit dem Verstand tun, sondern nur mit dem Geist. Ihr könnt alles gleichzeitig tun – nicht mehr nacheinander.
Frage an dieser Stelle einfach nicht: „Wie soll das denn gehen?“ Es ist in der Tat nicht vorstellbar und wir werden dir keine Antwort darauf geben können. Allein diese Frage, diese innere Haltung, verschließt dein Feld, da sie auf Zweifeln gründet. Stelle diese Frage nicht, sondern erfreue dich an dieser Nachricht und atme tief. Allein dies öffnet dein Feld, so kann dein Geist alle Vorbereitungen treffen, die dein Zellgefüge und Bewusstsein auf diese fünft-dimensionale Selbstverständlichkeit einrichten. Denn es ist Magie, deine Magie, die du eines Tages uns erklären kannst.
In der kosmischen Resonanz seid ihr, wenn ihr viel Geld habt, es aber nicht hortet, sondern es empfangt und loslasst, wieder empfangt und wieder gebt. Dann seid ihr wahrhaft reich. Ihr könnt weder erpresst noch ausgeraubt werden, denn ihr und euer Reichtum fließt und braucht keine Helfer des Loslassens. Gibt es einen einzigen Grund, nicht gern viel Geld zu haben?
Gleichzeitige Welten
Es existieren zwei Erden nebeneinander, im gleichen Raum, jedoch in unterschiedlichen Realitäten. Die Neue Erde schwingt zwischen 14 und 500 Hertz, die alte Erde schwingt zwischen 1 und 14 Hertz. Scheinbare Widersprüche erklären sich hieraus, denn beides ist da: das alte und das neue Prinzip.
Auf der alten Erde sind Geisteskraft im Gehirn und Liebeskraft im Herzen des Menschen voneinander getrennt. Die kosmischen Impulse werden über den Gehirnmagnetismus und die Hypophyse aufgenommen und über das zentrale Nervensystem an den Körper und das Bewusstsein weitergeleitet. Sie kommen auf diesem Weg ohne Berührung des Herzens in den Körper und verursachen eine rege Hormontätigkeit, die Gefühle der Unruhe, Angst, Aggression, Aktivismus und Depression im Organismus auslösen und ausgleichen muss. Dieser Weg geistiger Impulse in den Körper hinein ist im wahren Wortsinn herzlos. Geist und Liebe gehen getrennter Wege und teilen die Belange des Alltags in ihre unterschiedlichen Zuständigkeitsbereiche auf. Hieraus entstehen innere Widersprüche, Trennung und Kraftverlust. Die Aurafelder und Chakren schwingen in unterschiedlichen, nicht aufeinander abgestimmten Frequenzen, der Lebenskraftstrom fließt in großen Umwegen und mit Verlusten durch die Aurafelder. Es gibt Karma, den Weg von Ursache und Wirkung. Hier existieren graue Welten, Schmerz und die Akasha. Hier herrscht noch das Schuld-Sühne-Prinzip, hier funktionieren die alten Techniken und Verträge, die auf Angst und Abhängigkeit beruhen, noch eine kurze Zeit. Die Menschen der alten Erde sind oft außer sich, fern vom eigenen Mittelpunkt. Sie agieren für die äußere Welt und reagieren auf äußere Einflüsse. Die Selbst-Schöpferkraft ist noch unentdeckt und daher wirkungslos.
Auf der neuen Erde sind der kosmische Geist im Gehirn und die Christusliebe im Herzen vereinigt. Alle Chakras und Lebensfelder sind harmonisiert und vereinigt. Dadurch nehmen die kosmischen Impulse einen anderen, einen einfacheren, direkteren Weg als zuvor.
Sie strömen über den Kanal des Metatron - die Achse der vereinigten Felder - zum Herzen, binden dort an und transformieren sich in eine körperverträgliche Kraft. Das Herz wird auch als kosmischer Computer bezeichnet, denn in diesem zentralen Organ sind alle Informationen und Energieformen vorhanden, die im Kosmos existieren, in Form von organisch-kristallinen Zell-Mikro-Chips.
Der eintreffende kosmische Strom aktiviert die in deinem Herzen befindlichen Informationen und Energiemuster, die jetzt für dich wichtig sind. Diese Impuls-Übermittlung kannst du im Inneren als gesprochene Information erhalten. Wenn du fragst, was gerade in dir geschieht, wirst du es in der Stille erfahren.
Dieser Weg der kosmischen Impulse in den Körper hinein ist im wahren Wortsinn herzlich. Alle Informationen werden in die sanfte Liebeskraft und kristalline Klarheit des Herzens gebettet, bevor sie das Gehirn und den Körper erreichen. Dadurch werden jegliche negativen Gefühle mit der Zeit überflüssig, ja unmöglich. Das Hormonsystem kommt in eine völlige Ruhe und schließlich in die Wandlung seiner alten Meisterrolle.
Auf der alten Erde herrscht das Evolutionsprinzip „Schmerz und Angst“, auf der neuen Erde herrscht das Evolutionsprinzip „Freude und Kreativität“. Hier existieren weder Abhängigkeit noch Konkurrenz, da jeder Mensch aus dem Zentrum seiner Kraft und Weisheit heraus erschafft. Ein jeder hat etwas Einzigartiges zu geben im Zusammenwirken mit den Wesen der verkörperten und unverkörperten Welten.
1. Stufe „Das Wesen der Fülle“
Thema:
Das Quantenfeld
Das Reine Potenzial
Resonanzherstellung durch:
Selbstbezug
Stille
Der Kosmos wird in der Metaphysik als „Quantenfeld“ bezeichnet, als Feld aller Möglichkeiten. Jegliches Potenzial, das zu irgendeinem Zeitpunkt auf irgendeinem Planeten oder in irgendeiner Dimension gebraucht wird, um REALITÄT zu erfahren, ist hier vorhanden. Sämtliche „Spiel- und Werkzeuge“, die jemals in der Schöpfung gebraucht werden, um dunkle oder lichte Erfahrungen zu machen, liegen hier bereit. Das Quantenfeld (der Kosmos) ist das Wesen der Unendlichen Fülle. Die Quantenmechanik ist die Erforschung dieses Feldes und die Lehre von der Verbindung zwischen dem physischen Feld der unendlichen Begrenzung und dem kosmischen Feld der unendlichen Fülle:
Du bist Reines Bewusstsein, unendlich, unbegrenzt. Du bist Ruhe, Gleichgewicht, Schlichtheit und Glückseligkeit. Du bist Wissen und Fülle - alles dies in unendlicher Ausdehnung.
Nichts ist von dir getrennt. Deine Gedanken sind lebendiges, agierendes Bewusstsein. Sie haben die Macht, alle energetischen und geistigen Räume zu öffnen oder zu schließen.
Dein menschlicher Körper ist nicht vom Körper des Universums getrennt, denn es gibt keine Grenzen. Dein Körper ist eine Essenz des Universums und aller Universen. Das Universum ist eine Ausdehnung deines Körpers und aller anderen Körper. Du bist Eins mit dem Universum und allen Menschen und Wesen.
Wohlstand kannst du daher in deinem Leben nur erschaffen, wenn du akzeptierst,
- dass das Universum, dein eigener Körper, grenzenlos wohlhabend ist,
- dass die Körper aller anderen Menschen auch Bestandteil deines Universums sind,
- dass sie somit auch Bestandteil deines eigenen Körpers und Lebens sind.
Das heißt: Wohlstand kannst du nur in deinem Leben erschaffen, wenn du den Wohlstand aller anderen Menschen mit einbeziehst. Fließt Wohlstand in dein Leben, so fließt er auch in das Leben jener, mit denen du im Kontakt bist. Niemals nimmst du jemandem das weg, was du erhältst.
Das alte, zusammenziehende Prinzip lautet: „Verliert einer, verlieren alle.“ Das neue, ausdehnende Prinzip lautet: „Gewinnt einer, gewinnen alle.“ Diese beiden Prinzipien polarisieren (verstärken) sich in dieser Zeit und fordern eine Wahl von euch. Diese lautet nicht: „Ich oder die anderen“, sondern „Verlieren oder gewinnen“.
Das Reine Potenzial
Reines Potenzial ist ALLES. Es schwebt im Kosmos, im Raum des NICHTS und wartet darauf, gebraucht zu werden. Reines Potenzial ist kosmische Energie höchster Essenz und Schwingung. Sie weiß alles, hat jedoch nichts erfahren. Also strebt sie durch die Dimensionen hindurch ‚abwärts’ in die Materie. Auf diesem Weg verdichtet sie ihre Schwingung von Dimensionen zu Dimensionen so sehr, dass sie selbst zu Materie wird. Damit verdichtet sich auch ihr Bewusstsein. Sie vergisst ihre Herkunft, weiß nichts mehr und erfährt alles.
Durch ihre Erfahrungen kommt sie mit der Zeit dem Kern ihrer kosmischen Identität wieder nahe. Eines Tages löst sie sich aus der Materie, die der Widerstand des freien Fließens ist, heraus und steigt auf in die geistigen Räume. Nun weiß sie alles und hat alles erfahren. Damit ist sie zu kosmischer KRAFT geworden.
Jegliches Potenzial, alle kosmische Energie, muss sich verkörpern, muss in das Feld des Widerstands fließen, wenn es wirkende Kraft werden will. Kosmische Energie hat das Bestreben, Materie zu werden, bevor sie sich als Geistenergie wieder emporschwingt. Es geht ihr genauso wie dem göttlichen Geist, der in eine menschliche Hülle schlüpft, um Erfahrungen in der Materie zu machen und sich schließlich mit diesem Reichtum wieder emporzuschwingen.
Resonanzherstellung durch
Selbstbezug
Der Verstand, das Ego, schaut nach außen in die Welt. Damit verschließt es die energetischen und geistigen Räume. Es richtet sich auf die Erdenwelt aus und reagiert auf sie. Die alte Erdenwelt ist ein enger Raum von niedriger Schwingung. Sie ist das Feld der GEGENKRAFT und des WIDERSTANDES. Hier herrschen Unterdrückung und Unordnung, Chaos und Ungleichgewicht, keineswegs Ordnung und Kraft, Fülle und Reichtum. Diese müssen erst entstehen. Der Mensch schaut in die äußere Welt und sucht dort die Quelle des Über-Flusses. Doch er findet nur Probleme, Aufgaben und Pflichten, Verträge und Bindungen.
Erfüllung und Überfluss findest du, wenn du deinen Blick nach innen richtest - zu dir selbst, in dein Herz. Denn dieser Ort ist identisch mit dem Quantenfeld. In deinem Herzen existieren die gleichen Kräfte, Wesen, Zeiten und Räume wie im Kosmos. Dein Herz ist ein kleiner Kosmos auf Erden. Thoth der Atlanter sagte: „Der Kosmos entwickelt sich durch das Herz des Menschen.“
Dein Geist richtet den Blick nach innen und verbindet seinen Körper mit dem Kosmos. Hier und Jetzt ist alles in grenzenloser Fülle vorhanden.
Deine Fantasien und Träume setzen dir keine Grenzen. Sie erlauben dir ein monatliches Einkommen von 20.000,- Euro bei 7 Arbeitstagen. Dein Gewissen, deine Vernunft und Erfahrung, dein Moralkodex und Selbstwertgefühl erlauben dies nicht. Sie begrenzen dein monatliches Einkommen auf 3.000,- Euro bei 30 Arbeitstagen plus 80 Überstunden pro Monat.
Was ist Fantasie? Was sind Träume? Was ist Gewissen, Vernunft, Erfahrung, Selbstwert und Moralkodex?
Stille
In der Stille öffnet sich ein zeitloser Raum, über den du dein Herz erreichst. Begib dich so oft du kannst in deine Stille und in dein Herz. Werde einen Moment innerlich still und ziehe dich in dich selbst zurück. Atme einige Male langsam tief aus und ein und aus. Öffne dein Herz. Einfach indem du es beschließt, geschieht es. Werde innerlich leer, frei und weit. Sprich: „Ich lasse los, was war, was ist und was sein wird. ICH BIN HIER und JETZT Eins mit mir SELBST.“
Das kannst du im Liegen oder Sitzen tun und später, wenn du damit vertrauter bist, sogar im Stehen und Gehen. Der Sinn der Übung liegt darin, dass dein Geist mit der Zeit vom Kopf ins Herz umzieht und sich dort stabilisiert. Am Abend lies die Meditation zur Vereinigung der Felder oder eine andere Herz-Meditation und schlafe damit ein.
Selbst-Erfahrung und Selbst-Ermächtigung
Du wirst mit der Zeit eine deutliche Veränderung deiner Wahrnehmung und Kraft spüren. Du wirst zutiefst dich selbst erfahren, Seiten in dir entdecken, die du noch nicht kanntest, Kräfte deiner Kindheit wiedererwecken, in der inzwischen gereiften Form. Du wirst in Träumen, Visionen, inneren Bildern und im Wachbewusstsein Erweiterungen deines Lebens wahrnehmen, die dir helfen, mehr und mehr dich selbst als das natürliche Zentrum des Kosmos zu sehen.
Du wirst erkennen, dass bei sich selbst ankommen keineswegs heißt, sich von anderen zurückzuziehen, auch wenn dies manchmal für einige Zeit nötig ist. Je mehr du bei dir selbst ankommst, desto offener, wertvoller und bereichernder wirst du für andere Menschen. Sie werden dann in deinem Strahlenfeld baden, sich von ihren eigenen Grauschleiern befreien und ebenfalls den Weg der Selbst-Erfahrung gehen.
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Kombiniere und komplettiere deine Übungen mit der Veränderung deiner Gewohnheiten:
- trainiere positives Denken, Freude und Sorglosigkeit, nutze jede Gelegenheit des Alltags dafür;
- sei aufmerksam mit dir selbst und beobachte deine Aktionen und Reaktionen;
- sei in der Gegenwart; wann immer deine Gedanken in Vergangenheit oder Zukunft abgedriftet sind, ziehe sie sanft zurück ins Hier und Jetzt;
- formuliere eine bewusste Absicht zur Veränderung deines Denkens und Fühlens;
- schreibe eine Zeitlang ein Tagebuch, nur stichpunktartig. Drücke jeweils das aus, was du fühlst und wahrnimmst. Die Gefühle sind wichtiger, als äußere Geschehnisse.
Alles dies führt dich zur Selbst-Ermächtigung, zur zweiten Geburt auf Erden. In der ersten Geburt stieg deine Seele in den fötalen Körper und wuchs mit ihm zusammen auf. Diese Seelengeburt hatte den Sinn, einen brauchbaren Körper für den Geist zu entwickeln.
Dieser Körper ist seit dem Ende des 4. Jahrsiebtes, dem 28. Jahr, fertig. Nun steht die Geistgeburt an. Dein Geist möchte nun in den Körper steigen, um sein Potenzial zur Erde zu bringen und daraus eine Kraft zu machen.
Selbst-Ermächtigung verbindet die drei Instanzen - Körper-, Seelen- und Geistbewusstsein - miteinander. Damit verändert sich das Ausstrahlungsfeld deines Körpers vollständig. Aus der elektromagnetischen Aura wird ein elektrisches Strahlenfeld. Deine Anbindung an die elektromagnetischen Kräfte der Erde und die Verflechtung mit den Gedanken und Emotionen der Menschheit lösen sich auf.
Eine solche innere Wandlung zieht automatisch große Veränderungen in deiner äußeren Welt nach sich.
Erläuterungen
Der Kosmos ist ein Wesen der Fülle
„Stelle dir den Kosmos als ein großes, geistiges Wesen vor, eine Persönlichkeit, so wie du. Der Kosmos strahlt von Zeitalter zu Zeitalter unterschiedliche Energien zur Erde. Es ist leicht für ihn, die Strahlung so zu drosseln, dass Dunkelheit auf der Erde entsteht und alle Facetten des Chaos und der Unordnung zur Verfügung stehen. Es ist ebenso einfach für den Kosmos, die Strahlung so zu erhöhen, dass Licht auf der Erde entsteht und damit alle Möglichkeiten der Freude, der Fülle, des freien Fließens und Reichtums.
Armut und Reichtum, Blockade und freier Fluss sind in erster Linie eine Frage des Willens und der Würde: Hieraus ergeben sich Schwingungsfrequenz und Ausstrahlung. In zweiter Linie ist es eine Frage des Zeitalters innerhalb eures Wandlungszyklus. Geistiger Wille erzeugt kosmische Schwingungen und irdische Zeitalter. Du bist Eins mit dem Kosmos, mit dem geistigen Willen und den irdischen Zeitaltern. Daher bist du auch Eins mit der Armut und mit dem Reichtum. Allein dies zu wissen, ist für deinen Verstand äußerst verwirrend und für dein Herz äußerst entspannend. Lasse deinem Herzen den Vortritt!
Dein Verstand kann nicht glauben, dass Chaos und Dunkelheit Aspekte der Fülle sind, weil er gerade das Gegenteil von Fülle darin erlebt. Doch dein Herz weiß, dass du gerade dadurch reich wirst: Innere Kraft, Ideen, Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit und Freude wachsen in diesem Feld der Armut. Sie werden zu Blüten und Früchten, wenn die Zeit reif ist - zu irdischem Reichtum.
Der Kosmos selbst ist ein Wesen der grenzenlosen, bedingungslosen Fülle. Hättest du ihm keine Grenzen und Bedingungen gesetzt, würde er sein Füllhorn hemmungslos über dir ausleeren und du würdest an Allem ersticken. Dein ganzer bisheriger Weg, deine Absicht und Schöpfung wäre vergebens. Der Kosmos gibt, laut Vereinbarung, jedem einzelnen Wesen genau das, was es will und braucht, auch und gerade in den dunklen Zeiten der Entwicklung, da sich euer bewusster Wille vollkommen vom unterbewussten und vom überbewussten unterscheidet.
Wille ist nicht gleich Wille
Bewusstsein ist nicht gleich Bewusstsein. Dein Wachbewusstsein weiß nicht, was es will, oder es will Dinge, die unlogisch unsinnig, unrelevant und unweise sind. Dein Unterbewusstsein sendet permanent Willenserklärungen herauf: alte Gefühle, festgefahrene Energien und irdische Bedürfnisse. Dein Überbewusstsein kennt den Plan, die Ansichten und das Ziel deines verkörperten Lebens und bringt die entsprechende Realität herein, fein abgestimmt und kombiniert mit den Willens-Kollegen im Ressort Unterbewusstsein und Wachbewusstsein.
Zwei neue Zeitalter
Einerseits ist diese Zeit auf Erden ein neues kosmisches Zeitalter innerhalb eures gewohnten Seelenjahres (vgl. Lektion 4). Es bringt „neue“ Forderungen und Förderungen mit sich, die gar nicht so neu sind, weil ihr sie aus dem gleichen Monat des letzten Seelenjahres kennt - Erinnerungen, die in eurem Zellgedächtnis liegen und sich nun öffnen.
Andererseits ist die Zeit auf Erden der Beginn eines galaktischen Zeitalters. Dies gab es hier noch nie. Hier habt ihr keine Informationen und Erinnerungen in eurem Zellgedächtnis. Hier kommen Strukturen, Muster und Ströme, die völlig neu und zutiefst ungewohnt sind – für euch ebenso wie für uns.
Und doch entsteht dieser galaktische Lebensrahmen durch euch. Er entsteht durch eure kosmischen Herzen, die in den finsteren Zeitaltern der irdischen Armuts- und Händlergelübde keineswegs untätig waren. Um diese neuen Energien der Fülle und der grenzenlosen Ausdehnung in euer Leben zu bringen, müsst ihr zunächst die Mechanik eures alten dunklen Zeitalters begreifen und anerkennen. Allein dadurch dringt ihr zu euren kosmischen Herzen vor, die euch dann ihre Mechanik offenbaren. So geht ihr auf Erden den Weg vorwärts, den ihr im Geiste längst hinter euch habt. Ihr seid schon dort angekommen, wo ihr hinwollt.
Der Objektbezug im Fische-Zeitalter zog dich von DIR SELBST, deinem Geist und deiner Seele, fort. Deine Augen richteten sich auf das Fleisch, die Materie, das Geld und die Welt.
Der Subjektbezug (Selbstbezug) ermöglicht die Gleichschaltung deines irdischen Lebens mit dem Kosmos. Verschließe deine Augen eine Zeitlang vor der Welt. Verschließe sie nicht in Ablehnung, Abwehr und Ignoranz, sondern in Liebe, Nachsicht und Fürsorge für DICH SELBST. Was du für dich tust, tust du für die Welt.
Schaue nach innen und sei bereit, dort Macht, Kraft, Freude und Fülle zu entdecken. Tue dies jeden Tag, insbesondere am Morgen nach dem Erwachen und am Abend vor dem Einschlafen. So werden sich deine geistigen Augen öffnen und DU SELBST wirst der Welt ein Quell der Freude und der Fülle sein.
Stell dir vor, du bist ein goldenes Samenkorn im unendlichen dunklen kosmischen Raum. Schaust du um dich herum, siehst du nichts als Dunkelheit auf Erden und im Kosmos. Doch tief in deinem Innersten weißt du um das Licht und den Reichtum. Deine äußeren Augen sind blind dafür, also schließe sie einfach und schaue nach innen. Hier wirst du in der Stille DICH SELBST entdecken, dein kosmisches Selbst, und erfahren, wer du wirklich bist und welche Macht in dir wohnt.
Reflexionen
Betrachte dein Leben in folgenden Fragen und beantworte sie dir möglichst ausführlich.
1. Hast du genug Geld zum Leben? Wenn nein, warum nicht?
2. Was tust du mit deinem Geld? Auf welchen Wegen kommt es zu dir? Was tust du dafür, glaubst du, dafür tun zu müssen?
3. Sprichst du über Geld? Mit wem und mit wem nicht? Wenn nein, warum nicht?
4. Lässt du andere Menschen in deine finanziellen Verhältnisse Einblick nehmen? Wenn nein, warum nicht?
5. Was hast du bisher getan, um zu Wohlstand (Anerkennung, Liebe, Unterstützung) zu kommen? Was könntest du jetzt und künftig tun, um es zu bekommen?
6. Was tust du, um Ankommendes (Liebe, Lob, Anerkennung, Respekt, Geschenke, Geld) zu blockieren, bzw. abzuwehren? Warum tust du es?
7. Gibst du Geld schnell wieder aus? Warum und wofür?
Meditation
Die unvereinigten Felder vereinigen
Die Aurafelder und Chakren der alten Welt schwingen in unterschiedlichen, nicht aufeinander abgestimmten Frequenzen, der Lebenskraftstrom fließt auf großen Umwegen und mit Verlusten durch die Aurafelder. Was liegt näher, als zunächst einmal diese Felder zu vereinigen?
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2. Stufe „Das kosmische Fließen“
Thema:
Drei Flüsse im Kosmos und auf Erden
Geben und Empfangen im ewigen Kreislauf
Resonanzherstellung durch:
Im Fluss sein: Geben und Empfangen
Freude, Liebe, Bedingungslosigkeit
Der kosmische Fluss ist Intelligenz in immerwährender Bewegung, ein unendlicher Strom von Willen und Bewusstsein, der machtvoll durch Zeiten, Räume und Dimensionen fließt; ein Fluss von Energie und Informationen, in dessen ewiger Bewegung Fülle, Reichtum und immerwährende Ausdehnung liegen.
Nichts geht verloren, nichts bleibt stecken und blockiert das Ganze, nichts konkurriert mit anderem. Alles vervielfacht sich: Was fortfließt, kommt tausendfach zurück. Was in einem Zyklus stirbt und endet, setzt sein Leben im nächsten fort.
So fließen die Kreisläufe der Erde: Wasser, Wind, das Wachstum der Pflanzen, der Tiere und des Bodens. So fließen die Ströme eurer Körper: Blut, Lymphe, Atem, Nerven, Hormone und Knochen sowie eure vitalenergetischen und ätherischen Systeme.
Alle kosmischen Kreisläufe und Flüsse sind offen und alle irdischen sind in sich geschlossen. Alle Kreisläufe und Flüsse können auf Erden ihr Leben verlieren, doch nicht im Geiste. Das bedeutet: Geistige Offenheit schützt das irdische Leben und irdische Verschlossenheit lässt es sterben.
Kosmische Flüsse bestehen im GEBEN. Ein unendliches Fließen gibt sich bedingungslos hin und verliert sich in der Unendlichkeit – ohne sich zu verlieren, wie ihr es versteht. Kosmische Flüsse verschmelzen immer wieder neu mit sich selbst, wie weit sie auch von sich fortgeflossen sein mögen.
Irdische Flüsse bestehen im GEBEN und EMPFANGEN. Denkt an den Ein- und Ausatem, an die Venen und Arterien, an den linken und den rechten Fuß, an den Tag und die Nacht, an das Essen und das Ausscheiden, an die Geburt und den Tod. Auch sie verlieren sich nicht, sie fließen weit von sich fort, erneuern sich und kehren zurück.
Allein der Fluss eurer Gefühle und Gedanken ist frei, zu fließen wie und wohin er will. Der Fluss eurer Absichten und eures Willens kann hinausfließen oder nicht, zurückkehren oder nicht. Der Fluss eurer Wahl und Entscheidung kann sich erneuern oder nicht. Der Fluss des JA und des NEIN kann strömen oder versiegen. Ihr entscheidet, ob diese Flüsse fließen oder nicht. Was ihr nicht bewusst und willentlich entscheidet, bleibt stecken. Dafür habt ihr euren freien Willen. Bei dauerhafter Nichtentscheidung, herrscht das NEIN, dann versiegen die Flüsse und ihr sterbt - auf Erden, schlicht, weil ihr nicht mehr in Resonanz (Rosinen-z) mit den Flüssen der Erde und des Kosmos seid.
GEBEN und EMPFANGEN sind Kräfte des kosmischen Fließens auf Erden. Sie bereichern euch und dehnen euer Sein aus.
Kosmisch-Planetarischer Atem
Zwischen dem Mittelpunkt des Planeten und dem Kosmos fließen zwei Ströme: Der kosmische Strom fließt vom Kosmos zum Herzen der Erde und der planetarische Strom fließt vom Erdherzen zum Kosmos. Der kosmische Strom ist LICHT. Er transportiert geistige Nahrung, Weisheit, Freude und Liebe. Je näher er der Erde kommt, desto dichter wird er, um die Erde und die Menschheit nicht zu verbrennen.
Der planetarische Strom ist DUNKEL. Er transportiert enge irdische Erfahrungen und Energien der Verwirrung, des Schmerzes und der Angst. Je mehr er sich von der Erde entfernt, desto lichter und weiter wird er.
Allerdings können diese Ströme nur dadurch fließen, dass lebendige Sende-Empfangs-Masten und Transformatoren auf Erden sind: eure Wirbelsäulen mit dem zentralen Nervensystem und eure transformierenden Herzen.
Der Planet kann sich nur dadurch entwickeln, dass Menschen auf ihm leben. „Wie schön,“ könntet ihr jetzt sagen, „dass so viele Menschen auf der Erde sind, dann kann sie sich ja wunderbar entwickeln.“ In der Tat hat sie sich weit entwickelt und ist ebenso tief in die Gefilde des Schmerzes und der Erstarrung gegangen wie die vielen Menschen, die ihr auch zur Last geworden sind.
Nun ist es so, dass ihr den Kosmisch-Planetarischen Atem lebendig macht. Ihr habt eure Hand am Schalter, der diese Flüsse fließen lässt oder sie stoppt, der sie lichtvoll und strömend sein lässt oder dunkel und zähflüssig. Fließen können sie nur, wenn ihr beiden Polen und Richtungen gegenüber offen seid, wenn eure innere Haltung auf beide Bewegungen: von oben herab und von unten herauf ausgerichtet ist.
Beide Bewegungen entsprechen dem übergeordneten geistigen Willen. Die nickende Kopfbewegung des JA: „DEIN (göttlicher) Wille geschehe“ - verbindet euch mit den oberen und unteren Reichen. Die schüttelnde Kopfbewegung des NEIN: „MEIN (menschlicher) Wille geschehe!“ - verbindet euch mit den horizontalen Welten der Erde. Auch fördert ein wechselvolles Fließen kraftvolle Lebensströme.
Euer Freier Wille kann euch vom Göttlichen entfernen, indem ihr euer Denken und Fühlen, eure Wahrnehmung und Orientierung ausschließlich auf die Erde und die Menschheit ausrichtet. Das tut ihr in der Annahme, dass ihr hier alles bekommt, was ihr braucht. Doch darin verstecken sich zwei gedankliche Irrtümer, die verhängnisvoll sind:
1. Das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde sichert und er-füllt euer Erdenleben. Entfernt ihr euch also vom Himmel, so entfernt ihr euch automatisch auch von der Erde - und die Ströme versiegen.
2. Tatsächlich braucht ihr nicht, sondern ihr könnt geben. Ihr habt eure Schöpfung so eingerichtet, dass ihr aus dem vertikalen Kosmisch-Planetarischen Strom ALLES bekommt was ihr braucht und dass ihr auf der horizontalen Ebene ALLES geben könnt, was in der Welt gebraucht wird. Hier liegt die tiefste Weisheit und Erfüllung eures Lebenskreuzes (vgl. Lektion 6 „Herz und Kreuz“)
Kanal des Metatron
Neben der irdischen Wirbelsäule und dem Zentralen Nervensystem eurer Körper ist der Kanal des Metatron das geist-seelische Werkzeug eurer lebendigen Verbindung zwischen OBEN und UNTEN, Leben und Tod, Licht und Dunkelheit, Christus und Luzifer. Lies den Abschnitt „Seelenatem“ der Lektion 2 noch einmal und übertrage das dort Gesagte auf das Thema Geldfluss und die Probleme, die du damit hast. Auch hier wird die Meditation zum Dreifachen Atem Wunder wirken.
Dein Blutfluss
Dein Blutkreislauf entspricht den Wegen deines Geistes auf Erden und den Wegen deines Körpers im Kosmos. Mag dein Blut auf der materiellen Ebene rot, dünn- oder dickflüssig sein, voller Enzyme, Vitamine und Schlacken, so ist er aus der geistigen Sicht als goldenfarbener Strom mit hellblauen und rosafarbenen Schleiern zu sehen. Das bedeutet, dass in deinem Blutstrom die schöpferische Kraft (blau), die geistige bedingungslose Liebe (rosa) und die grenzenlose kosmische Weisheit (gold) fließen. Dein körperliches Blut ist Träger dieser kosmischen Kräfte, Energien, Intelligenzen und Wesen. Sie sind die wahren Versorger deines Körpers, die wahren Versicherer deines Lebens.
Je mehr du dir dessen bewusst bist, desto stärker wirken die kosmischen Kräfte in dir, denn ihre volle Kraft können sie nur gemeinsam mit deinem Willen und Bewusstsein zum Ausdruck bringen. Und natürlich ist dein Blutfluss in diesem Sinne identisch mit deinem Freudefluss, deinem Weisheitsfluss, deinem Schöpfungsfluss und somit – deinem GELDFLUSS. Zur Klärung deiner wirtschaftlichen Probleme ist es also völlig angemessen, wenn du dich noch einmal inniglich der Übung 5 („Fließende Körperströme“) aus Lektion 6 widmest.
Resonanzherstellung durch
Im Fluss sein
GEBEN und EMPFANGEN sind zwei völlig gleichartige Kräfte: Sie lassen ein- und denselben Fluss durch ein- und dieselbe Schleuse in ein- und dieselbe Richtung fließen.
Der Fluss entspringt als eisiges silberklares Wasser der Quelle im Gebirge, sprudelt als munterer Gebirgsbach durch die hohen Ebenen, springt von Stufe zu Stufe abwärts ins Flachland, wird breiter, verzweigt sich, wird zu ruhenden Seen und läuft doch immer weiter - immer in die Eine Richtung: zum Meer der Erde, zum Ozean des Geistes, um sich dort wieder zu vereinigen.
An jeder Stelle seines Fließens und Ruhens kann das Wasser durch Verdunstung aufsteigen oder im Erdreich versickern - dennoch ändert sich seine Richtung nicht. Es fällt im Regen wieder herab und steigt an der Quelle wieder auf. Die Wege sind vielfältig - und doch ist der Kreislauf des Wachstums perfekt.
Im Fluss sein heißt: Bedingungslos, widerstandslos und freudig Geben und Empfangen, frei von Ansprüchen, Erwartungen und Hoffnungen, frei von Zielen und Absichten, frei von Form und Rhythmus.
Sei selbst ein Fluss des Lebens – auf Erden und im Kosmos. Entscheide dich, zu geben und zu empfangen. Sei bereit, zu verlieren und zu gewinnen. Erlaube dir, aufzusteigen und dich fallen zu lassen. Lerne, machtvoll zu strömen und in unergründlicher Ruhe einfach zu SEIN - Eins mit allen Meeren, Seen, Flüssen und Tropfen des fließenden Universums.
Erläuterungen
Das nicht-fließende Empfangen
ist eher ein Nehmen, ein Greifen, ein Besitz-Ergreifen. Es gibt Menschen, die nur nehmen. Doch EMPFANGEN tun sie nicht. Sie glauben, sie haben „nichts zu verschenken“. Für sie bedeutet Geben „Verlust“ und Nehmen „Gewinn“. Sie leben für ihre Gewinn-Verlust-Rechnung und leiden sehr mit jeder Münze, die ihren Geldbeutel verlässt.
Diese Menschen glauben nicht an das Leben. Sie glauben weder an Liebe noch an Weisheit und schon gar nicht an SICH SELBST. Sie sind arm und innerlich leer. Sie sind gezwungen, diese unerträgliche innere Leere zu er-füllen, denn sie suchen, wie alle, Er-Füllung. Für ihre „Erfüllung“ vereinnahmen sie andere Menschen und Werte. Doch das ist nicht Erfüllung, sondern Unterwerfung. Sie unterwerfen und binden andere, schlucken alles, was sie bekommen können, fordern und verlangen von den Menschen, setzen sich und sie unter Druck, für sie zu arbeiten und sich zu verzehren.
Viele von ihnen investieren ihre ganze Schöpferkraft in berufliche Druck- und Trick-Systeme und engagieren Anwälte, um ihre Verträge „wasserdicht“ (fließ-unfähig) zu machen und um ihre Rechte „durchzuboxen“ (dem Lebensfluss mit Gewalt entgegenzuwirken). Sie erfinden in den gesellschaftlichen und spirituellen Szenen neue „Geld-Spiele“, „Aktien-Pakete“ und „Schenk-Kreise“, die Gewinne für alle versprechen - und Verluste für alle erzeugen. Ihre Lebensspirale läuft linksdrehend, nach unten - im Gully-Effekt.
Geld geben sie nur gegen Zinsen und Renditen, um die Lebenskraft anderer an sich zu binden und sie zu beherrschen. Ob sie dies bewusst oder unbewusst tun ist gleichgültig: Wirken tut diese blockierende Energie mit tödlicher Sicherheit und zwar nicht für die anderen, sondern für sie selbst. Sie mögen äußerlich reich und wohlhabend sein, können scheinbar alles kaufen. Sie mögen äußerlich Macht und Ansehen haben, doch innerlich sind sie arm, krank und unerfüllt, denn da ist niemand, der sie um ihrer selbst willen liebt. Sie selbst sind zutiefst davon überzeugt, dass alles, was zu sie geben haben, NICHTS wert ist.
Menschliche Forderungen und Erwartungen, in welcher Größenordnung auch immer, sind Ausdruck eines Geistes, der sich selbst zutiefst unwert und ausgestoßen fühlt, da er sich vom Lebensfluss getrennt hat.
Diese Art des NEHMENS ist ein Erbe des Armuts-Gelübdes (Lektion 4, Kapitel „Stierzeitalter“), das HABEN will und dafür NICHTS GIBT, schlicht, weil es glaubt, nichts zu haben. Wer nur empfangen will, kann nicht geben.
Das nicht-fließende Geben
ist genauso verzwickt. Es gibt viele Menschen, die glauben, nur geben zu können. Sie glauben, nur geben zu wollen, weil sie selbst „so viel zu verschenken“ haben, weil sie selbst „nichts brauchen“.
Dies ist eine spirituelle Verschleierung, die ihre Ursachen ebenfalls in Unwert, Angst und innerer Trennung hat. Sie tun es aus verborgenen Gefühlen und Erfahrungen heraus: aus Verpflichtung, Gehorsam, Unterordnung bis hin zur Unterwerfung, aus Gefühlen der Schuld und der Angst, aus dem Wunsch nach Anerkennung und Gebrauchtwerden, aus dem Wunsch, geliebt zu werden.
Sie überhäufen andere mit kleineren und größeren Geschenken, stecken ihnen bei jeder Begegnung etwas zu. Sie kommen nie mit leeren Händen und haben immer einen reichlich gedeckten Tisch, volle Kühlschränke und Keksdosen. Sie lassen alles stehen und liegen, wenn andere Hilfe brauchen, geben ihren letzten Heller für sie aus.
Ein Geschenk, das zu ihnen kommt, kann sie schwer irritieren und sie völlig aus ihrer Bahn werfen. Eine Argumentations-Kanonade kann über den Schenkenden hereinbrechen, dass DIES doch nun wirklich nicht nötig war: „Du hast ja selbst nicht so viel.“ Seht ihr, und genau hier haben wir diese irdischen Füllhörner erwischt! Ihr Tanzboden ist die Armut und Hilflosigkeit der anderen. Genau diese brauchen sie, um ihrer Gebe- und Schenksucht frönen zu können und ihre eigenen Bedürfnisse weiterhin zu ignorieren.
Versteckter Stolz und Herrschsucht belagern sie und die Beschenkten: „Ich gebe und du empfängst. Ich habe und du hast nicht. Ich bin reich und du bist ein armes Würstchen“ und „Ich will, dass dies so bleibt, damit ich meine eigene Armut nicht entdecke!“ Geben sei schließlich seliger denn Nehmen, doch dies sind – bei aller Liebe – aggressive, belagernde und erstickende Akte, die sowohl die Beschenkten als auch die Schenkenden in eine seelische Leere bringen.
Die Einen geben, weil sie glauben, die andere, brauchen sie und das, was sie geben. Die Anderen empfangen, weil sie sich nicht trauen, aufzubegehren, den Einen zu verletzen oder undankbar zu sein. Tatsächlich spüren alle Beteiligten die Unfreiheit, die emotionale Abhängigkeit, die bis zur seelischen Sklaverei reicht - ein zwanghafter Versuch, SICH SELBST einen Wert zu geben. Dies ist ein Erbe des Händler-Gelübdes, das zutiefst HABEN will und nur darum GIBT, schlicht, weil es glaubt, nichts zu haben.
Insbesondere in Familien- und Liebesbindungen geben viele liebevolle Menschen unbewusst, um damit Bindung, Verpflichtung und Dankbarkeit zu erzeugen. Ihre Geschenke weben dunkle Schleier und Netze, in denen alle gefangen sitzen. Diese Art des Gebens ist unfrei und geschieht vor dem Hintergrund des Empfangen-Wollens, der bewussten oder unbewussten Erwartung einer Gegenleistung. Das Drama besteht allerdings darin, dass ihnen keine Gegenleistung recht, gut genug oder wert ist, weil sie sich selbst nicht recht, gut genug und wert sind. Wer nur geben will, kann nicht empfangen.
Viele Menschen sind geld-krank
Beide Formen von Nur-Nehmen und Nur-Geben haben gleiche Urgründe, gleiche Formen und gleiche Effekte. Das kann nicht anders sein, da beide Pole aus ein- und demselben Ganzen hervorgehen. Beide Formen der einpoligen Ausrichtung erzeugen Körpersymptome, Krankheiten und Tod: die einen ersticken und die anderen verhungern.
Viele Menschen sind „geld-krank“. Sie rechnen jeden Tag Preise, Rabatte und Skonti aus, schauen, wo was am billigsten ist. Damit überlagern sie Tag für Tag das freie Fließen ihrer Körperströme und bringen viel Kalk und Schlacken in den Blutfluss, viele Hormone in den Organkreislauf, viel Magnetismus in das elektrische Nervensystem, viel Schwere in ihre Seelenlandschaft. Die Nebennieren sind hyperaktiv und schütten Angst- und Stresshormone aus, während die Zirbeldrüse kein einziges Melantonin’chen erzeugt.
Schaut euch noch einmal die Lektion 7 an und bezieht das Kapitel „Das Wechselspiel der Gefühle, Gedanken und Organe“, insbesondere die beiden Bilder „Transformation negativer und positiver Gedanken“ auf dieses Thema.
Viele Menschen zwingen jede neue, kreative Idee in das Korsett der Bezahlbarkeit. So verlischt jeder Geistesblitz lange bevor er das Herz erreicht hat. Damit verschließen sie ihre inneren Augen und Ohren noch fester (was die Augen- und Ohrenärzte freut). Damit schleudern sie jegliche neue Nahrung und heilende Erlösungskraft von sich (was die Ärzte aller Gebiete freut) und verhungern am gedeckten Tisch im Paradies (was die Beerdigungsunternehmer freut).
Viele Menschen sparen und legen ihr Geld an - ziehen es aus dem Verkehr. Sie ziehen damit ihre eigenen Lebensenergie aus dem Verkehr, ihr eigenes Blut aus dem Körperkreislauf, ihre eigene Freude aus dem Seelenraum, ihre eigenen Mineralien aus den Knochen, ihre eigene Kraft der Gegenwart aus dem Leben.
Die Menschen vergleichen Preise und Bedingungen, kalkulieren und planen weit voraus, schnallen die Gürtel enger, um das Verhältnis des Einkommens zu den Ausgaben günstiger zu gestalten – und erleben genau das Gegenteil des Gewünschten. Sie sehen sich als Opfer der Konjunktur und erleben genau diese Realität. Gleichzeitig wollen sie nicht empfangen. Geschenke und Aufmerksamkeit lehnen sie beharrlich ab. „Vielen Dank, es geht schon, ich habe alles, was ich brauche. Dir geht’s doch selber schlecht. Behalte dein Geld für dich, .... für schlechte Zeiten .....“ So werden schlechte Zeiten geplant, für sich selbst und andere
Wer nicht empfangen will, missgönnt dem Anderen die Freude zu geben. Er missachtet dessen schöpferische Souveränität. Wer empfangen kann, gibt gleichzeitig: In der Annahme des Geschenks liegt das Geschenk der Achtung und der Freude an den Schenkenden. Wer nicht wahrhaft annehmen und sich beschenken lassen kann, kann auch nicht wahrhaft geben, denn der Geist ist ein- und derselbe. Entweder seid ihr frei im kosmischen Fließen von Geben und Empfangen ihr seid oder gefangen im irdischem Zwang von Geben und Nehmen, Brauchen und Haben wollen, auch NIX verzichten können ....
Geben sei seliger denn Nehmen
Nach eurem menschlichen Verständnis ist dieser Satz schlicht falsch. Hier gilt: „Geben ist selig, wenn du damit Freude bereitest. Nehmen ist selig, wenn du damit Freude bereitest.“ Das geistige Verständnis des Satzes „Geben ist seliger denn Nehmen“ haben wir bereits in der 1. Stufe geklärt: Auf dem senkrechten Ast eures Lebenskreuzes empfangt ihr die kosmische Fülle, in eurem Herzen wandelt sie sich in irdische Fülle und mit euren Armen (waagerechter Ast des Lebenskreuzes) lasst ihr diese Fülle zu den Menschen fließen. Genau so entsteht dieses Internet-Seminar. In diesem Geben empfangt ihr wiederum Reichtum aus den irdischen und kosmischen Welten. Geben und Empfangen beginnt als ein freies Strömen in eurem Lebenskreuz, als Kreuz-Strom, und dehnt sich immer mehr aus bis es zu einem wirbelnden Erschaffen der neuen Fülle auf Erden wird, ein Kugel-Strom.
Das fließende Geben
Die transportierenden Kräfte des Lebens sind Freude, Liebe und Bedingungslosigkeit. Frei fließendes Geben ist: bedingungsloses Verschenken, die eigene Freude empfinden bei der Freude des Anderen, spontan aus einem offenen Herzen heraus geben, in Form, Art und Umfang unvorhersehbar. Freies Geben erwartet keine irgendwie geartete Rück-Gabe, es ist ohne Bedingung an die Verwendung des Geschenkes und an die Reaktion des Beschenkten.
Alles was frei empfangen wurde, darf frei weiterverschenkt werden, wenn dies die Freude vergrößert. Frei fließendes Geben fordert keinen Ursprung, keinen Grund, keinen Fortgang und keine Erfüllung zu einem späteren Zeitpunkt. Es lässt alles offen. Freies Geben geschieht im JETZT, das heißt: Die Gabe erfüllt sich im Augenblick des Gebens und des Empfangens und ist damit abgeschlossen. Freies Geben lässt vollkommen los und erinnert sich später nicht an die Gabe („...und lasse die linke Hand nicht wissen was die rechte tut.“). Es verlangt keinen Lohn, keine Anerkennung und keine Dankbarkeit.
Freies Geben vervielfacht das Geteilte. Nie geht es um das materielle Geschenk, sondern um den Geist, der darin wirkt. Eine von Herzen geschenkte Wiesenblume, ein Lächeln, ein offenes Ohr, ein liebesvolles Gespräch ist unendlich viel mehr wert, als jede kostspielige „juwelenbesetzte Kleinigkeit“. Denn im freien Geben öffnest du Türen auf Erden und Tore im Himmel, Schatzkammern des Geistes, die darauf warten, ihren Inhalt in dein Leben zu ergießen. Du lenkst mit deiner inneren Haltung (dem göttlich-geistigen Willen gleich) Ströme von lichten Energien in das Leben der Menschen und in deines.
Das fließende Empfangen
Wer wahrhaft empfangen kann, lässt sich beschenken und verwöhnen. Er erwartet nichts und zählt nicht, wie oft er schon empfangen hat, um endlich einen Grund zu haben, wieder einmal geben zu können. Wahres Empfangen ist Freude und Dankbarkeit und – das Vergessen des Geschenks. Freies Empfangen bleibt frei von Verpflichtung und Schuld, frei von der Notwendigkeit, auch schenken zu müssen. Frei fließendes Empfangen bringt den Empfangenden in seine Mitte, in die Gegenwart seiner Bewusstheit und in das Zentrum seines Menschseins. Wer frei empfangen kann, beschenkt den Gebenden einfach, indem er frei empfängt. Empfangsfreude ist ein machtvoller hochschwingender Energiestrom, der festgefahrene und verhärtete Strukturen erweicht, der festgefahrene Leben ins Fließen bringt, der verödete und verarmte Leben nährt und bereichert.
Menschen, die nur geben können, atmen nur aus, entsorgen nur Schlacken, hüpfen nur auf dem rechten Bein. Sie werden ebenso straucheln und ersticken wie die Menschen, die nur nehmen wollen. Diese atmen nur ein, stopfen sich mit Lebenskraft voll, ohne das alte loszulassen, hüpfen nur auf dem linken Bein durch das Leben - und straucheln auch.
Du empfängst die kosmische Fülle, indem du mit dem Kosmos in Resonanz gehst, mit ihm atmest, ein und aus. Du bist Eins mit dem kosmischen Fluss, wenn du frei geben und frei empfangen kannst. Denn das Empfangen ist von gleicher Natur wie das Geben. Im freien Geben und Empfangen öffnest du das Tor zur Fülle - für dich und alle Beteiligten.
Dein Leben ist wie eine Schleusenkammer im kosmischen Strom. Sind beide Tore offen, so bist du im Fluss der Fülle geborgen. Doch hier gibt es ein noch tieferes Geheimnis, eine Steigerung dieses schöpferischen Prinzips: Indem du anderen verhilfst, das zu bekommen, was du dir selber wünscht, befreist du deinen eigenen Lebensfluss. Je mehr du FREI gibst (und wenn es nur deine ungeteilte Aufmerksamkeit ist, die du jetzt verschenken kannst) desto mehr wirst du empfangen. Denn wer wahrhaft gibt, dem wird wieder gegeben: Wer sein Schleusentor des Gebens wahrhaft öffnet, öffnet damit auch das Tor des Empfangens, denn diese beiden sind aneinander gekoppelt. Was du im Irdischen gibst, erhältst du tausendfach aus den kosmischen Räumen zurück: auf Erden.
Brauchst du Geld, verhilf anderen zu Geld. Brauchst du Liebe, gib sie zuerst anderen. Brauchst du ein offenes Ohr, so höre erst anderen zu, lasse sie sich ausgießen und sich erleichtern. Brauchst du Rat, so gib deine Weisheit an andere, die sie brauchen. So öffnest du das Tor der Fülle auf Erden - für dich und alle Menschen. So erzeugst du den ÜBER-FLUSS in deinem Leben und im Leben aller.
Reflexionen
1. Jemand möchte dir etwas Wertvolles schenken (ganz außerhalb irgendwelcher Anlässe, einfach so!). Wie reagierst du im Inneren, welche Gefühle steigen auf? Wie agierst du im Außen, was tust du und warum? Beobachte dich sehr genau. Spüre tief in dich hinein.
2a. Du möchtest Jemandem etwas wertvolles schenken (einfach so, weil es dir Freude macht). Kannst du es tun? Wie reagierst du, wenn der andere es nicht annehmen will, es zurückweist? Welche Gefühle kommen?
3. Du brauchst dringend etwas, was andere dir geben könnten, wenn du darum bitten würdest. Was tust du und welche Gefühle steigen dabei in dir hoch?
4. Jemand braucht dringend materielle Hilfe, traut sich aber nicht, dich zu bitten. Was tust du? Welche Gefühle begleiten dich dabei?
5. Beschreibe in aller Genauigkeit dein Geben-wollen und Schenk-Verhalten in unterschiedlichen Situationen. Beobachte es in deinem aktuellen Alltag – in Bezug auf alle möglichen Dinge. Tue das gleiche mit deinem Haben-wollen und Empfangs-Verhalten.
6. Notiere dir zu allen vorgenannten Übungen Ideen, Wünsche und Absichten zu deinen neuen Umgangsformen mit Geld, Wert, Lebensfluss und Geben sowie Empfangen.
Meditationen
Meditation zur Öffnung deiner Lebensräume
und zum freien Fließen aller Ströme
Liege am Abend in deinem Bett und atme einige Male tief aus und ein. Werde dir deines Alpha- und Omega-Chakras und des Lichtkanals bewusst, deiner geistigen Atemröhre. Atme langsam und tief aus und ein. Werde innerlich leer und öffne dein Herz. Einfach indem du dies beschließt, geschieht es.
Wenn sich dein Herz öffnet, öffnen sich automatisch alle anderen Räume deines Lebens auch: die körperlichen, die vitalenergetischen, die emotionalen und mentalen und auch die geistigen Räume deines Lebens, die in anderen Dimensionen, Räumen und Zeitaltern liegen. Alles öffnet sich.
Stelle dir diesen gewaltigen, interdimensionalen Öffnungsprozess deines Lebens vor, je genauer du innerlich schaust, desto kraftvoller geschieht er. Stelle dir Hunderte, ja Tausende Türen und Tore im Körper vor, Tore des Lichtes und des Dunkels, die sich nun öffnen und alle bisher verborgenen Räume deines Leben preisgeben.
Stelle dir die vielen unterschiedlichsten Räume bildlich vor: bekannte und unbekannte Räume deiner Organe und Gefühle, bewusste und unbewusste Räume deiner Gedanken und Vorleben, geliebte und ungeliebte Räume deines Über- und Unterbewusstseins, fremde und vertraute Räume deiner parallelen Leben, die du aus deinen Träumen kennst. Räume, Wege, Tunnel und Kanäle, Hallen und Thronsäle, Straßen und Verliese, Landschaften, Höhlen und Ozeane – in dir. Sie alle sind real. Lasse einfach zu, dass sie sich öffnen und ein gewaltiges Fließen beginnt. Es ist ein Fest in den kosmischen und irdischen Räumen.
Schaue nur, nimm wahr, was in dir geschieht oder stelle es dir einfach vor. (Wenn du nichts siehst oder wahrnimmst, macht es nichts. Es kann sein, dass die Kontrollkraft deines Wachzustandes noch stark ist und diese Bilder im Wachzustand verhindert. Doch das hält den inneren Prozess keineswegs auf.)
Während du diesen Text gelesen hast - vielleicht sogar laut und mit Betonung, so wie du einem Kind ein Märchen vorliest - sind alle öffnenden Vorgänge in deinem Inneren bereits eingerichtet. Tief in dir wirst du es wissen und spätestens, wenn du eingeschlafen bist, geschieht alles dies mit großer Kraft. Dann erwachen deine Seele und dein Geist und werden aktiv sein.
Lasse deine innere Aufmerksamkeit nun sanft in dein Herz fließen und atme noch einmal langsam und tief, ohne Anspannung, aus und ein. Siehe dich als eine lebendige Schleusenkammer inmitten eines mächtigen goldenen Stromes. Schaue genau hin und nimm wahr, ob die Tore deiner Schleusenkammer offen oder geschlossen sind. Das Tor, auf das das goldene Wasser trifft, ist dein Tor des Empfangens. Das dem Fließstrom abgewandte Tor ist dein Tor des Gebens. Schau in deine Schleusenkammer hinein. Ist die nass oder trocken? Ist sie weit oder eng? Ist sie tief oder flach? Ist sie voll oder leer? Schau einfach nur, ohne Emotionen, wie von außen.
Und schließlich entscheide dich, die Tore Hier und Jetzt zu öffnen und den Strom frei durch dich hindurch fließen zu lassen. Erlaube der Schleusenkammer, sich zu weiten und auszudehnen und zu einem Palast der Ströme zu werden.
Mögen sich die Schatzkammern eurer Paläste öffnen und ihr Quell des Reichtum Aller werden!
Wir lieben und ehren euch zutiefst.
Ich Bin St. Germain.
Ich Bin Sabine.