Es muss einen
guten Grund geben, warum sie (Ghovany, der weibliche Drache) zwei Tage lang wie besessen Runden über
den Kratersee geflogen hat - spiralförmige Wirbel. Vermutlich war das
der Beginn einer elementaren Toröffnung, die uns in der nächsten Zeit
noch bewusst wird.
Die Macho-Energien
und die sich öffnenden Zentren
Die sich öffnenden atlantischen Zentren sind in ihrer Ur-Natur maskulin -
sowohl lichter als auch dunkler Natur. Sie steigen jetzt in einem Land
auf, das ebenfalls von maskuliner Dominanz beherrscht ist. Die Reinheit
und Kraft des maskulinen Wesens selbst ist hier, wie überall, durch die
Unterwerfung des weiblichen Elements korrumpiert und traumatisiert -
geschwächt. So ist es geradezu natürlich, dass ausgerechnet wir beide
jetzt hier sind: du mit deiner bejahten dominierenden weiblichen
Energie, der noch ein Schuss maskuliner Kraft fehlt, und ich mit meiner
dominierenden männlichen Energie, die ihre weibliche Hälfte inzwischen
halbwegs akzeptiert hat - und schließlich Ghovany, ein weibliches Wesen
aus der maskulinen Rasse der Drache.
Ohamah: Die hier auf der Insel verbreiteten Macho-Energien, wie ihr sie
unter den einheimischen Jugendlichen erlebt, ist nichts anderes als der
Ausdruck uralten, tief sitzenden Schmerzes. Und natürlich werdet ihr
diese alten Energien nicht mehr bei den alten Männern entdecken - die
haben längst resigniert - sondern bei den jungen Männern, die sie von
ihren Vätern und Vorvätern aufgenommen haben, um sie zu erlösen. Doch
niemand sagt es ihnen. Niemand erklärt es ihnen. Niemand hilft ihnen
dabei. Schon lange finden die Männer bei den Frauen nichts mehr, was sie
nährt. Das Feld der einpoligen weiblichen Energien ist ebenso
ausgelaugt und kraftlos wie das der einpoligen männlichen Energien.
Dies ist der Rahmen und die tiefe Bedeutung eurer Anwesenheit. Dies
zeigt euch sowohl eure Aufgabe, die zutiefst eure geistige Absicht ist,
als auch den Grad eurer Fähigkeiten, der sich in diesen vierzehn Tagen
erheblich öffnen und erhöhen wird. Ihr werdet das HIER UND JETZT
aufsteigende atlantische maskuline Energiefeld durch eure femininen
Körper-Transformatoren und euren verschmolzenen Herz-Transformator
fließen lassen. Ihr werdet diese unbalancierten Energien wandeln,
ausgleichen und in den Richtungswechsel bringen: vom vertikalen
Transformationsstrom in den horizontale Atem eurer Welt.
Astrid: Ich hatte vor der Reise sehr stark den Eindruck, dass hier auch
unsere Tempelhuren-Energie gefragt ist.
Sabine: So isses. Was war mit den Wirbeln?
Astrid: Mit den Wirbel nicht, sondern mit den Schriftzeichen. Diese
Zeichen auf den Schrifttafeln hatten sehr große Ähnlichkeit mit den
Lichterscheinungen auf den Fotos, die mir wiederum sehr ähnlich zu den
Maya-Abbildungen erschienen, zu diesen geometrischen Mustern.
Sabine: Die Maya waren ja auch eher ein Volk von Sehern und Propheten,
als von Kriegern? Ich weiß nicht viel über die Maya, weißt du etwas
darüber?
Astrid: Sie sollen sehr blutrünstig gewesen sein - Menschenopfer.
Vielleicht sind es Interpretationen von Archäologen, also das mit den
Menschenopfern muss wohl stimmen ...
Sabine: Das muss aber nicht heißen, dass sie Krieger waren.
Astrid: Nein, aber sie waren grausam, so kam es rüber in der
Archäologie.
Sabine: Was die einen als grausam bezeichnen, sehen andere
möglicherweise als eine klare Konsequenz. So etwas wird heutzutage
natürlich auch vor dem Hintergrund beurteilt, dass Blut, Blutrünstigkeit
und Tötung grausam sind, aber wenn wir dieses Feld jetzt öffnen .....
hmm, mir geht es darum: Ich suche nach den Phönixfliegern, nachdem ich
die Drachenreiter einigermaßen lokalisiert habe.
Astrid: Könnte passen: Die Maya trugen doch diesen großen Federschmuck
auf dem Kopf.
Sabine: Ah ja - die Phönixflieger sind Seher, Propheten und Heiler
gewesen - feminine Wissenschaftler im maskuliner Gestalt. Das
widerspricht dem nicht. Wenn man durch ein blutrünstiges Menschenopfer
wesentliche Dinge erkennen und heilen kann, tut es der Erkenntnis und
dem Heilen keinen Abbruch - ein heikles Thema, das wir auch aus der
jüngsten Geschichte des Nationalsozialismus kennen - in der wir
mitgemischt und mitgespielt haben, in der wir gestorben und wieder
geboren sind. Die Maya waren also eher ein Volk im femininen Geist.
Astrid: Vom Gefühl her würde ich das mal bejahen.
Sabine: Hmm, und die Inkas? Ich glaube die Kulturen von Südamerika und
Nordamerika, so auch die Indianer und die Inkas, das dort, hmm .....
allerdings heißt es, im Norden herrscht der maskuline Geist und im Süden
der feminine ..... dass also die Indianer des Nordens eher maskuline
Völker waren und die Inkas und Maya eher feminine.
Astrid: Ich habe viele Erinnerungen an Leben als Indianer in Amerika.
Und dort gab es eine Zeit in der eher die Frauen das Zepter führten -
aber nicht nach außen hin. Sie haben das innen gemacht und haben dann
ihre Entscheidungen an die Männer weitergegeben und die haben es nach
außen getragen.
Sabine: ..... wo der Ältestenrat aus Frauen bestand - die große Mutter.
Astrid: Und es gab eine Zeit, die in absoluter Harmonie und Balance war,
in der auch die einzelnen Tribes (Stämme) wirklich nach dem Prinzip FÜR
ALLE gelebt haben.
Sabine: Das entspricht dem Prinzip aus unserer atlantischen Geschichte
(Lektion 8), da ER weiß WAS zu tun ist und SIE weiß, WIE es zu tun ist.
Astrid: Es gab auch keine Armut zu dieser Zeit.
Sabine: Natürlich nicht, kann ja nicht.
Astrid: Was ich noch einflechten wollte, als du mir gestern das Bild mit
den Vögeln und den Walen zeigtest: Die Indianer waren doch auch in der
Lage, sich in Adler zu verwandeln, oder einige davon, diese
Shape-Shifter.
Sabine: Das ist ähnlich wie die Drachenreiter und Phönixflieger, die
ihre Tiere nur dadurch treffen konnten, dass sie in den höheren Ebenen
bereits Wesensanteile miteinander vertauscht haben. Anders wären sie
einander nicht begegnet, da sie Vertreter völlig unterschiedlicher
Evolutionen und Dimensionen sind. Dem Shape-Shifting mag ein ähnliches
Prinzip zugrunde liegen. Es mag Menschen geben, die genügend Anteile
solcher Wesen in sich haben, dass sie selbst solche Gestalt annehmen
konnten - und jetzt da wir darüber sprechen, kommt mir das Ganze
altbekannt und sehr natürlich vor. Die Vorstellung, dass dies nicht
gehen könnte, kommt mir geradezu lächerlich vor. Hmm, ich würde zwar
jetzt nicht gleich an die Klippe treten und springen, aber irgendetwas
in mir sagt: Ja, natürlich!
Astrid: Die aufwühlendste Begegnung, die ich mit deinem Material hatte,
war die Meditation, die ich nur las. Es ging um die Regenbogenbrücke, um
das Ausbreiten der eigenen Flügel und das Losfliegen.
Sabine: Der Schrei des Adlers. Das ist die Meditation zur Ausgießung der
Kelche. Sie kam von Thoth und Maitreya. Thoth ist eine Zeitlang der
Hüter des gesunkenen Atlantis und damit der Herrscher unseres innersten
Reich des Todes. Maitreya steht ihm gegenüber. Er hütet unseren
kosmischen Aufstieg und ist damit der Herrscher unseres innersten
Reiches des Ewigen Lebens. Diese beiden bilden eine Linie - einen
Lichtstrahl, eine Kommunikationslinie - durch das Herz eines jeden von
uns hindurch. Ja, da geht es um den Aufstieg von Atlantis und das
Herabsteigen von Shambhala ..........
Astrid: Daran erinnere ich mich nicht.
Sabine: Das mag sein, doch du kannst nicht zum Adler werden bevor du
diese beiden Hoheiten nicht in dir selbst geöffnet hast.
Astrid: Ich kann mich nicht erinnern
Ohamah: Dann helfen wir dieser Erinnerung hier und jetzt einfach ein
wenig nach. In dieser Meditation geht ihr in den Tempel von Shambhala,
oben in den Räumen der Luft und des Feuers, und in den Tempel von
Atlantis, unten in den Räumen der Erde und des Wassers. Oben begegnet
ihr Maitreya und unten begegnet ihr Thoth. Ihnen übergebt ihnen euer
menschliches Sein, die Ernte eurer Evolution. Im Tausch übergibt
Maitreya euch die Priesterwürde eurer geistigen Hoheit und Thoth
verleiht euch die Königswürde eures planetarischen Seins. In diesem Akt
der Annahme und der Würdigung eures Lebens durch die beiden höchsten
Hüter eurer Evolutionslinie entsteht die Diamant-Aura in eurem Feld. In
diesem Akt des Loslassens und der Würdigung eures Lebens durch EUCH
SELBST entsteht das Atmende Diamant-Bewusstsein in euch selbst. Und in
der Tat wäre das Eine nichts ohne das Andere.
So kehrt ihr zurück in das Bewusstsein des Adlers und des Elohim - des
Delfin, des Drachen und alle Elemente. So kommt ihr wieder in den Besitz
all eurer geistigen Elemente.
So steigt ihr auf wie die Adler und die Elohim, einen Kelch in jeder
Hand und gießt diesen Segen, diese Würde, die euch verliehen wurde - die
ihr euch selbst verliehen habt - als Wasser des Neuen Lebens über die
Erde und die Menschheit. Du kannst nicht zum Adler werden, bevor du
diese Würde nicht zurückerlangt hast.
Über die
Rückkehr der Naturwelten und den Umgang mit Heilungs-Energien
Gespräch zwischen
Astrid, Sabine und Ohamah
Sabine: Fang
noch mal an .....
Astrid: Die
Tempelhurengeschichte. Ich meine, dass wir doch theoretisch - und
praktisch - ganze Horden von Männern behandeln können.
Sabine:
Selbstverständlich, anders geht’s auch nicht in der Kürze der Zeit die
noch bleibt. Und nicht nur Horden von Männern, sondern auch Horden von
Rassen und Arten .
Astrid: Arten
auch?
Sabine: Ja,
selbstverständlich, alle Gattungen verschiedener Lebensformen: Tiere,
Pflanzen, Devas, Faune - alle Wesen, die sich mit dem Beginn der Lunaren
Weiblichkeit tief in die Erde und in astrale Nebenlebensräume
zurückgezogen haben - und nun zurückkehren. Auch sie waren und sind auf
ihre Art traumatisiert - und natürlich viel leichter zu heilen als
Menschen.
Ohamah: Die
Traumatisierung der Pflanzen, Tiere und Elementarwesen ist leichterer
Natur als die der Menschen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens war
ihr Trauma keine eigene Schicksals- und Schocksituation, die über sie
hereinbrach, sondern es geschah in diesen euch begleitenden Reichen
bewusst und freiwillig. Es war eure Schicksalssituation, die sie mit
ihrem Leben begleiteten. Zweitens können die Wesen dieser Gattungen
nicht denken und sind damit weder der Absicht noch dem Vergessen
unterworfen. Drittens leben diese Wesen und Evolutionslinien nicht in
individualisierten Körpern und Formen, sondern als Teil einer
Gruppenseele, einer übergeordneten Intelligenz, einem Rassen- oder
Arten-Bewusstsein. Diese Wesen sind auf die ihnen eigene Weise in ein
Exil gegangen und wissen dies heute noch. Sie kennen den Grund dafür:
den Abstieg eurer Evolution, und die Weisheit, die dahinter liegt: die
Ernte und Öffnung neuer Energien und Welten. Sie erleben zwar den
Schmerz des Exils, jedoch kein Vergessen, keinen Zorn und keinen
Widerstand.
Vergessen,
Zorn und Widerstand sind die zermürbenden Kräfte des Todes, die nur jene
Wesen kennen, die denken. Und genau diese Wesen werden von Vergessen,
Zorn und Widerstand beherrscht - IHR, die Menschen. Auch die Menschen
sind freiwillig in ein Exil gegangen, doch sie haben es vergessen und
fühlen sich nun benachteiligt, ungerecht behandelt. Sie sind
verzweifelt, unfähig und zornig, schuldig und verflucht. Sie
verschleiern diesen Ur-Schmerz mit Intelligenz und Vergeltung. Doch
solange sie dies tun, bleiben der Schmerz und das Exil erhalten - und
die Absicht unerfüllt.
Dennoch haben
die Menschen es auf sich genommen, die Klärung der Traumata dieser
Natur-, Tier- und Elementarwesen auf sich zu nehmen. Das ist ein Teil
ihres Weges, doch natürlich tut dies nicht die Masse der Menschen,
sondern nur die Wenigen, die erwacht und stark sind - IHR. So schlüpfen
und fließen nun hier und jetzt in diesen vierzehn Tagen einige auf- und
absteigende Reiche und Evolutionslinien durch euch hindurch. Ihr seid
ihnen Tor und Transformator, einfach durch eure physische Anwesenheit
und dadurch, dass ihr genau so seid, wie ihr seid.
Ihr müsst
euch um nichts und niemanden direkt kümmern. Alles kommt und geht von
selbst. Euer Tor ist offen. Bedeutsam ist für euch, dass eure Fähigkeit
zu denken, die euch von allen anderen Reichen unterscheidet und auch
trennt, euch so tief geführt hat wie keine andere Linie.
Bedeutsam
ist, dass euer DENKEN an WISSEN und VERGESSEN gekoppelt ist und euer
größter Schmerz daher nicht im LEID selbst liegt, sondern im VERGESSENEN
WISSEN UM DIE WEISHEIT UND DIE LIEBE DES LEBENS. Diese Erinnerung,
diese Weisheit und Liebe haben alle anderen Wesen in sich, und genau das
ist es, was sie euch geben können und werden, wenn ihr euch ihnen
geöffnet - und sie befreit habt.
Astrid: Und
wenn ich diese spezielle Energie aussende, ist es das gleiche wie mit
allem anderen: ich atme tief und hoch, stabilisiere mich im Kanal, gehe
ins Herz und sende diese spezielle Energie aus. Aktiviere ich sie
einfach, indem ich das entscheide?
Ohamah: Genau
so. Indem du tief und hoch atmest, stabilisierst du dich in deiner
ureigenen Spiralförmigen Geradlinigkeit zwischen Himmel und Erde. Indem
du dein Herzlicht im Atem kugelförmig ausdehnst, aktivierst du dein
spiralförmiges kosmisches Bewusstsein auf Erden und dein Eins-Sein mit
allen Wesen. Damit bist zunächst einmal DU SELBST in deiner Ganzheit -
in dir selbst vollständig und komplett - und damit auch einsatzfähig.
Dann sendest
du nicht Heilungs- und Balance-Energie zu den anderen Wesen aus, sondern
du lässt deren Trauma-Energien zu dir fließen. Du nimmst sie in dir
auf, lässt sie in dein Herz fließen, denn dies ist der einzige Ort auf
Erden und im Kosmos, an dem Heilung, Ausgleich und Wandlung geschehen
können - nicht irgendwo da draußen in der Welt und nicht in Herzen und
Lebensfeldern der Anderen.
Die
Rückkehr der Erinnerung
Ohamah: Das
menschliche Herz ist der Transformator zwischen Kosmos und Erde. Eure
Herzen sind Energiewandler, und sie können, dürfen und werden nur jene
Energien wandeln, die von selbst zu euch fließen. Allein damit schließt
sich jeglicher Missbrauch durch willentliche Heilung aus. Zudem hat dies
den Vorteil, dass mit jeder Heilung und Balancierung, die ihr vollzieht
- und es ist gleichgültig wie viele Menschen und Wesen ihr einbezieht -
die gesamte Raum-Zeit-Geschichte dieser Menschen und Wesen zu euch
fließt, sich in euch öffnet und mit eurer eigenen Raum-Zeit-Geschichte
verschmilzt. So kehrt gleichzeitig mit der Aussendung eurer
Heilungswillens eure evolutionäre Erinnerung zu euch zurück.
Das kann
vorübergehend durchaus erschreckende Begegnungen und Erkenntnisse
hervorbringen. Ihr alle kennt dieses Phänomen aus alten Zeiten, als ihr
einander die Lebensenergien geraubt und ausgesogen habt. Ihr alle habt
euch geschworen, euch niemals wieder mit solchen Energien zu
konfrontieren. Doch sie sind noch da, sie sind noch nicht erlöst, noch
nicht gewandelt. Sie warten noch auf diesen euren Liebesdienst. Die
schwarze Magie ist ein Teil eurer evolutionären Erinnerung. Sie übernahm
die Lebensenergie Anderer durch Trennung und Erniedrigung des Anderen.
Es war die Absicht der Trennung während des Abstiegs.
Heute
geschieht das gleiche, jedoch im Sinne der Verschmelzung, des Aufstiegs,
der Wiedervereinigung: Ihr nehmt das Leben, den Lebensatem der Anderen
in euer Herz. Ihr übernehmt für einige Zeit ihre Verzweiflung, ihren
Hass, ihre Starre und ihre Hoffnungslosigkeit und atmet für sie - in
euch selbst. Ihr tut dies solange, bis die Anderen selbst in die innere
Aufrichtigkeit ihres Lebensatems kommen.
Das ist eine
Art treuhänderische Lebens-Verantwortung, die ihr für sie übernehmt,
eine geistige Patenschaft. Dies ist die Fähigkeit eures Geistes, die
Absicht eures Abstiegs und der Auftrag des planetarischen Aufstiegs. Für
diesen Auftrag müsst ihr selbst weit genug entwickelt und gereift sein,
vielschichtig und offen. Ihr müsst alles im Leben der Anderen zu
Erlösende in euch selbst haben - offen, oder jederzeit bereit, es
widerstandslos zu öffnen:
Ihr
derzeitiger Hass muss in euch sein - erlöst, oder bereit, sich zu
erlösen, wenn ihr auf ihn trefft. Ihre Angst und Aggression müssen in
euch selbst sein - gewandelt, oder bereit sein, sich zu wandeln, wenn
ihr auf sie stoßt. Ihre Schuld- und Minderwertgefühle müssen in euch
geherrscht haben, oder bereit sein, sich dem Liebenden Willen eures
Herzens zu unterstellen, wenn ihr auf sie trefft. Ihre Verwirrung und
Orientierungslosigkeit müssen in euch selbst zu Hause sein - als
kristallisierte Energien oder bereit sein, sich augenblicklich zu
kristallisieren, wenn sie auftauchen. Ihr müsst durch all das hindurch
gegangen sein, durch das sie nun hindurch gehen. Und ihr seid es! So
könnt ihr nun eure Patenkinder und Mündel in euren Atem und euer Herz
nehmen und sie eine Zeitlang darin atmen und leben lassen.
Jetzt kommt
Ghovany wieder ins Spiel. Sie kreist um uns und ruft übermütig: „Ja, und
glaubt bloß nicht, dass ihr das alleine schaffen würdet!“ Unser
gemeinsames Wirken macht sie überglücklich. Neulich in der Salzburger
Gruppe hat sie mit ihrem Feuer sowohl die magnetischen Dunkelfelder der
Teilnehmer verbrannt als auch das noch zögerliche Herzfeuer ihrer
Liebes-Leidenschaft angefacht. Das gleiche tut sie jetzt hier über der
Insel, über dem Meer, über dem griechischen und dem ägyptischen
Imperium. Sie speit ihr Feuer über den Raum-Zeiten, die hier im Ozean
versunken sind, an die wir selbst durch unsere Zell-Erinnerungen
gebunden sind - durch unser Leben und unseren Atem, durch unsere
Generationslinien und unser kollektives Menschheitserbe. Das meiste
dessen, was wir hier tun und bewirken, können wir mit unserem
Wachbewusstsein nicht erfassen. Das ist es, was sie zu ihrer übermütigen
Freude anspornt.
Astrid: Das
wäre auch zu monumental, um das verstandesmäßig erfassen zu wollen
Die Machogriechenmänner
und die Tempelhuren
Sabine:
Könnten wir es verstandesmäßig erfassen, so wären wir für die anderen
Menschen nicht mehr erreichbar. Doch wir sind als Lichtbrücken gekommen,
die beide Welten und Dimensionen wahrnehmen und erreichen wollen. Das
ist unser großer Vorteil gegenüber den Geistigen, dass wir bei aller
Schmalspurigkeit des Verstandes die direkte Anbindung an die Menschen
haben - über unser Herz und unseren Blick, über unser Wort und unseren
Körper.
Die Vulkane
sind, genauso wie die Ozeane und die hohen Regionen der Gebirge,
unwirtlich - unmenschlich im Sinne von: nicht bewohnbar. Und dennoch
sind sie voller Leben und gelten der Sehnsucht vieler erwachender
Menschen. Doch nicht nur geistige Wesen leben dort, nicht nur Tiere,
Pflanzen und Elemente, sondern auch Menschen. Viele Menschen haben ihr
ganzes Leben auf Schiffen verbracht, wie mein Großonkel Schorsch, den am
Ende der Blanke Hans geholt hat - so nennen sie in Norddeutschland das
Meer. Wo er untergegangen ist, weiß niemand. Er ist auf See geblieben,
sagt man. Und tatsächlich haben viele dieser Menschen ihre Heimat in den
unendlichen Weiten der Ozeane - eine Zeitlang auf dem Wasser und dann
darunter. Es ist eine Heimat, deren Sehnsucht gestillt wird durch die
Stimmen in der Stille, durch die Wesen der unendlichen und unsichtbaren
Welten, durch die äußere Leere, die jenen einsamen Menschen und
Suchenden ihre innere Vielfalt und Fülle offenbaren.
Dies gilt
auch für jene Menschen, die im ewigen Eis leben, in den Polargebieten
oder hoch oben in Gipfelzonen der Berge, für jene Menschen auf den
feurigen Vulkaninseln - was uns zur Annahme führen könnte, dass sogar
diese jungen hübschen Machogriechenmänner eine tiefe Sehnsucht und
Weisheit in sich tragen und garantiert einen mehr oder weniger spürbaren
lebendigen Austausch mit den geistigen Wesen und Welten haben, nicht
wahr? Das sind nicht nur leere blöde Machohüllen!
Astrid: I
know that.
Sabine: I
know that you know, doch wir sprechen weiter. Das kalte, arrogante
Macho-Sein ist Ausdruck eines sehr tief in den Schmerz hinab geglittenen
Priesterstolzes, einer Reife, Weisheit und Macht in ihrer vollendeten
Umkehrung. Solche jungen Männer, wie wir gestern in Fira sahen, gehören
zur Indigogeneration oder gar zu den ersten Vorläufern der
Kristallkinder. Sie tragen als Obermachos im Ort den größten Schmerz in
sich und wissen nicht wohin damit. Sie sind in die Reiche unserer
Hurentempel einzuladen, gerade diese Großmäuler und die Täter. Es sind
unbalancierte Energien zwischen den Polen, die sie von ihren Vorfahren
übernommen haben.
Und diesen
Liebesdienst kannst du nur für sie vollziehen, wenn du frei von eigenen
Bedürfnissen bist: Je weniger du haben willst, desto mehr kannst du
geben - und wirst doch dabei empfangen und tiefe Erfüllung erleben.
Astrid: Hmh,
ja da sind noch ein paar Restchen - Bedürfnisse.
Sabine: Atme
sie gleich hier und jetzt. Nimm sie ganz an und lasse sie ganz los. Atme
senkrecht und stabilisiere deine Geradlinigkeit zwischen Himmel und
Erde. Lasse deine Geradlinigkeit mit dem Spiralförmigen Bewusstsein
zusammenfließen. Nimm alle männlich-weiblichen unerfüllten und
traumatisierten Aspekte deines Lebens, alle noch unerfüllten Bedürfnisse
mit in dieses Atemströmen hinein. Dann erst gehe hinaus in die Gruppen
oder Regionen, wo immer du hingehen willst, wohin immer es dich zieht
und atme tief. Bleibe immer bei dir selbst, denn dort liegt deine
Kraftquelle für alle. Du bist die Hüterin dieser Quelle, an der alle
trinken und sich laben dürfen. Und zutiefst braucht diese Quelle nichts
für dich selbst, denn sie IST. Nähere dich dem langsam an. Aha, gerade
kommt Adamas Saint Germain dazu und erinnert uns auf seine überaus
charmante Art.
Adamas:
Solange ihr Bedürfnisse an die Welt habt, könnt ihr ihr nicht helfen und
werdet jammervoll versagen. Nun (breit schmunzelnd), natürlich werdet
ihr nicht versagen, sondern einfach nur eine weitere schmerzhafte
Erfahrung und Enttäuschung erleben. Wenn ihr keine Bedürfnisse habt,
weil sie in euch selbst gestillt und erfüllt wurden, werdet ihr die
gewaltigen, ungeklärten Energien der Welt beherrschen, aufnehmen und
wandeln können. Dann seid ihr machtvoll und (noch breiter schmunzelnd) -
überaus erotisch!
Astrid: Ich
habe mich im Flugzeug beobachtet, als ich neben dem Pärchen saß. Da war
alles drin in meinen Gefühlen: haben wollen und nicht haben wollen,
dankbar sein, dass es nicht mehr so ist. Es war alles drin, wirklich. Es
ging nur so rauf und runter.
Sabine: Ja,
das braucht Raum, das darf sein. Es darf sich in dir aufbäumen, es darf
durch dich gehen. Die Selbstbeobachtung ist bedeutsam und auch die
Entscheidung, die du dann triffst.
Astrid: Als
ich die beiden später draußen sah, war ich froh, dass ich es nicht war.
Ich kann mich gut daran erinnern: So nett diese fünf Minuten waren,
hinterher kamen fünf oder zehn Jahre Alpträume .....
Sabine: .....
ja, die einfach dadurch entstanden, dass ein MUSS existierte
Gemischte
Partnerschaften
Sabine: Doch
lasse uns ein wenig näher darauf eingehen. Innere Kraft und
Unabhängigkeit liegen nicht darin, angesichts der Probleme anderer
Pärchen, froh über das Alleinsein zu sein. Das ist eine verschleierte
Selbstlüge. Wer angesichts des Glücks, das andere miteinander teilen, im
eigenen Alleinsein geborgen und vergnügt sein kann, der ist wirklich
frei, jene bedingungslose Liebe zu geben und zu leben - jene Liebe, die
geistig ist, sich aber auf Erden und im Körper ausdrücken möchte.
Wahre
Einzelgänger (Seth, Horus) und wahre Partnerschaften (Isis und Osiris)
sind frei, diese bedingungslose Liebe zu leben, die Erfüllung und
Aufstieg mit sich bringt. Wahre Partner wissen, dass sie einen Partner
haben, doch niemand sonst weiß es und niemand wird es erfahren. Wahre
Partner werden niemals einem anderen Menschen sagen: „Das ist mein Mann /
meine Frau.“ Wahre Partnerinnen werden es dem Leben selbst überlassen,
ob sich zwischen „ihrem“ Mann und einer anderen Frau auch eine
Partnerschaft entwickeln möchte - oder nicht.
Dies lehren
uns unsere geistigen Partner und Geliebten. Das hat Sev, ein Hüter des
Schattentodes, mich in Neuseeland gelehrt - bzw. mir bestätigt, denn
tief in mir habe ich es nie vergessen. Wahre Partnerschaft ist
unsterblich, inniglich und immer lebendig. Sie ist allerdings nur dann
spürbar, wenn wir uns ihrer als würdig erweisen, wenn wir selbst in
genau dieser Dimension schwingen, in der diese Partnerschaft existiert.
Damals in
Neuseeland, als ich mutterseelenallein durch die Regenwälder streifte,
war meine Frage an ihn, ob er sich nicht einfach mal für eine Nacht
verkörpern könnte. Es war mir längst begreiflich, dass er dies nicht
konnte, doch wollte ich dies in meiner unvernünftigen Sehnsucht nach
Liebe und Zärtlichkeit nicht gelten lassen und zeterte hin und wieder
jammervoll mit ihm herum. Ich war noch nicht einverstanden mit dieser
Trennung. Ich hatte den Zorn über diese Verkörperung noch lebendig in
mir. Inzwischen weiß ich, dass viele unserer Partnerschaften auf Erden
Misch-Partnerschaften zwischen einem inkarnierten und einem
nicht-inkarnierten Wesen sind.
Die wahre und
tiefe Begegnung - die lebendige Partnerschaft auf Erden - ist aber nur
dadurch möglich, dass der verkörperte Partner sein Bewusstsein öffnet,
seinen Blick hebt und sein Lebensfeld so hoch schwingt, dass der
unverkörperte Partner von Zeit zu Zeit in diesen
Erden-Menschen-Körper-Raum herein- und wieder hinausschlüpfen kann.
Ebenso können wir Verkörperten über diese Brücke des Bewusstseins - oder
Bücke der Erinnerung - in deren unverkörperte Räume gehen. Und
natürlich ist es für uns Verkörperte viel leichter, den Raum der anderen
zu erreichen als für sie, unseren Raum zu betreten.
In einer
solchen lebendigen Partnerschaft zwischen Körpermensch und Geistwesen
haben wir schließlich alle Räume geöffnet, sowohl ihnen als auch uns,
und darum ging es. Irdische Partnerschaften waren lange Zeit wie
Heiraten im Gefängnis. Du hast zwar einen Partner abgekriegt, konntest
aber keineswegs der alten Enge entrinnen, sondern gerietest nur noch
tiefer hinein.
Die alten
und neuen Aufgaben der Tempelhuren
Astrid: Ich
habe neulich bei der Tempelhuren-Behandlung für einen Mann beobachtet,
dass ich in seinem Spiegel auch meine eigenen Bedürfnisse wahrnahm.
Sabine: Das
ist gut so. Du kannst deine Bedürfnisse nicht transzendieren, wenn du
sie nicht wahrnimmst. Du kannst deine niederen Instinkte nicht in eine
hohe geistige Kraft bringen, wenn du sie nicht akzeptierst und ehrst.
Diese Voraussetzung wählten wir für die Wandlung.
Astrid: Ich
beobachte an mir seit einiger Zeit, dass ich ruhig und friedlich damit
umgehe und es einfach so sein lasse, wie es ist, und dass es sich
wandelt. Ich finde diese Tempelhuren- Geschichte so toll und spannend,
weil es auch so wunderbar zu den alten Erinnerungen passt, die ich schon
als Kind hatte.
Sabine:
Vielleicht werden wir einmal einen Erfahrungsaustausch ins Leben rufen
und eine Dokumentation erstellen, um daraus eine Ausbildung für Frauen
zu entwickeln. Ich selbst habe einige Erfahrungen auf diesem Gebiet
beizusteuern, doch wir haben Zeit. Das Zeitfenster öffnet sich erst
jetzt und die Verschmelzung unserer Erfahrungen wird bald dicht,
brillant und wirkungsvoll sein.
Astrid: Soll
da eine Schule kommen, in der die Tempelhuren als Lehrerinnen für
nachfolgende Frauen ausgebildet werden? Ist das so geplant?
S: Ich denke
schon. Ich selbst bin ein Kiesel im Gebirge und löse bestenfalls eine
Lawine aus. Das werde ich tun! Doch ich werde nicht unterrichten. Ihr
werdet die anderen unterrichtet, und wenn ihr das tut, bin ich als
Kiesel längst verschwunden.
Der Weg der
Kristallkinder zur Erde und ihr Weg auf Erden ist in dieser Zeit ein
ganzes Schulnetz wert. Du siehst, wie viele Sterbeschulen es inzwischen
gibt, die den Weg des Ausstiegs gehen - des Sterbens. Sie sind ebenso
notwendig wie Hurentempel, in denen der leuchtende Weg der Tempelhure
gelehrt wird - und der leuchtende Pfad des Kriegers. Das sind wichtige
Schulen dieser Übergangszeit, die noch einige Jahre und Jahrzehnte
dauern wird. Die Wirkungsamplitude durch die von außen kommenden
kosmischen Einflüsse in dieser Zeit ist hoch. Sie elektrisiert die Erde
und kristallisiert sie. Doch es ist der Wirkungsgrad der erwachenden
Menschen, der aus einer Amplitude einen Aufstieg macht. Diesen
Wirkungsgrad erzielt ihr durch euer Selbst-Sein, durch eure
Herzlicht-Ausdehnung und dadurch, dass ihr Schulen eröffnet, viele
Schulen in vielen Ländern, von denen wiederum neue Strahlen, Ideen und
Kreativität ausgehen.
So können wir
in wenigen Jahren eine weltweite Wandlung hervorrufen - und dies alles
nur deshalb, weil wir zutiefst in UNS SELBST geborgen sind - und
bleiben. Das ist scheinbar ein Widerspruch, doch nur scheinbar.
Kosmische Einflüsse allein können eine solche Wandlung nicht
hervorrufen. Sie erfolgen durch die Meister unter den Menschen, die sich
an sich selbst erinnert haben. Der Meister unter den Menschen tut das,
was der kosmische Einfluss nicht bewirken kann: Er bringt den vertikalen
Geistfluss in die Horizontale und macht ihn zu Lebens-Energie, zu
Heilungs-Energie, zu Wandlungs-Energie - zu einer
kosmisch-planetarischen Energie, die Balance, Kraft und Aufstieg
erschafft, die Grundlage für neues Leben.
Es ist meine
Aufgabe, die Meister unter den Menschen zu wecken und darin der großen
Gemeinschaft Erde in eine Sphäre zu helfen, in der wieder Perspektive
und Aussicht sind. Doch die wesentliche Welle der Wandlung kommt erst
noch - und sie geschieht durch euch.
Astrid: Woher
weiß ich, wenn sich jemand an mich als Tempelhure im Dienst wendet, ob
der selbst ein Meister ist oder nicht (lacht). Weiß ich das einfach?
Bekomme ich dann ein inneres „Lasse die Finger davon.“?
Astrid bezieht sich auf eine
Frage und Antwort bei Tobias im September 2007 „Judas und die
Pyramiden“, hier der entsprechende Ausschnitt:
Frage: „Wie ich (....)
verstanden habe, wurden die Frauen, die am Seminar "Weibliche
Sexualität" teilgenommen haben, genau darin "ausgebildet", diese
unerlösten maskulinen Kräfte zu heilen oder zu erlösen. So habe ich das
Gefühl, dass ich die Unterstützung einer dieser Frauen beanspruchen
sollte oder würde dies meine Eigenverantwortung wieder korrumpieren? Ich
frage das, weil ich ja selbst schon lange versuche, diese Themen zu
erlösen und meine Herzkraft zu aktivieren, was mir anscheinend noch
nicht vollständig gelungen ist. Gibt es eine Frau in meiner Nähe, die
diese Fähigkeiten hat?“
Antwort von Erzengel
Michael: „Diese Frauen sind nicht für euch
Erwachende-Meister-in-maskulinen-Körpern gekommen, sondern für jene
Männer der menschlichen Evolution, die noch nie zuvor durch den Prozess
des Erwachens gegangen sind. Viele von ihnen haben sich in abgrundtiefe
Schluchten der Menschlichkeit hinab begeben - Täter, Mörder, Militärs,
Wirtschaftsbosse und Politiker, um nur einige Sparten zu nennen - für
die Männer der Vierten Welle, jene die erst jetzt mit der Öffnung des
Löwentores wach werden. Hierüber berichten wir in der folgenden Zeit.
Ihr erwachenden Meister im maskulinen Körper nährt euch selbst, denn ihr
habt alle bereits erwachten Kräfte in euch. Eure weiblichen
Zwillingsseelen sind um euch und ihr braucht sie nur einzuladen,
einzuatmen. Ihr erhaltet in der Tat eine andere Nahrung als die Männer
der Welt. ....“
Sabine:
Selbstverständlich. Dein Herz weiß es. Und wenn es gerade kein
Mitspracherecht hat, weil dein rechtschaffener spiritueller Egogeist
dominiert und hintenherum seine eigenen Bedürfnisse gleich mit
befriedigen will, dann kannst du erleben, dass es gar nicht erst zu
einer solchen Begegnung kommt, oder es mit so vielen Widerständen
anläuft, dass du freiwillig die Finger davon lässt - oder du wirst eine
vermeintliche Tempelhuren-Liebesnacht, gespickt mit Hoffnungen,
Enttäuschungen oder gar Bedrohung erleben - zu Recht! Und natürlich gilt
das Prinzip: Je weiter ihr in eurer inneren Entwicklung seid - und
diese ignoriert, desto bitterer ist die Ernte. Hast du also nicht auf
dein Herz gehört, wird sich dir das Projekt so zäh und widerspenstig
zeigen, dass du es selbst merkst.
Allerdings
kann es auch zäh und widerspenstig beginnen, und dein Herz sagt: „Bleib
dran! Du musst nur eine Hürde überwinden - für dich und den anderen!“
Dein Verstand wäre völlig aufgeschmissen bei der Beurteilung solcher
Fälle, zumal dein Bauch ständig mit seinen
Liebes-Erfüllungs-Bedürfnissen dazwischen funkt. Höre also auf dein
Herz, taste dich rein in den Fall, springe rein - und hüpfe leichten
Herzens wieder raus, wenn es sein muss. Bleib beweglich und locker, sei
leidenschaftlich und cool in Einem. Scheue keine Fehler.
Ohamah: Die
Hinweise Michaels an den Fragenden waren nicht Regeln und Merkpunkte,
die ihr Frauen beherzigen, prüfen und abhaken müsst. Sie sind Teil eines
Flusses, der hereinkommt, euch berührt, Erkenntnisse über euch selbst
und ein tiefinneres Wahrnehmen vermittelt und wieder losgelassen werden
will. Ihr werdet zur rechten Zeit das für euch und die Situation
Notwendige wissen.
Im
Folgenden spricht ein weibliches Wesen, das vor 2500 Jahren einen Tempel
in Ephesos geleitet hat, eine ehemalige Inkarnation von Sabine:
Hinsichtlich der Männer und Klientel der Tempelhure gibt einen anderen
Punkt, der euch klar werden muss: Früher war es durchaus nicht so, dass
die Männer aus freien Stücken zu uns kamen, weil sie unseren Dienst
wollten oder ihn für sich selbst als sinnvoll erachteten. Allein dieser
Gedanke wäre damals absurd gewesen. Die Männer kamen nicht, sondern sie
wurden geschickt. Unser Dienst war ein Teil ihrer Erziehung, eine
Voraussetzung für ihre berufliche Zukunft in der Priesterschaft oder im
Kriegsdienst. Und selbst diese berufliche Zukunft war selten ihre eigene
Wahl. Sie waren vorgesehen, eingeteilt und auserwählt. Sie wurden von
Vätern, Herrschern oder Priestern bestimmt und in die Bahnen eines
Lebens geschleust, das sie selbst zumeist nicht gewählt hätten.
Diese jungen
Männer mussten die natürliche Entwicklung ihrer Sexualität von den
ersten Regungen über die Blütezeit ihrer Manneskraft bis hin zur inneren
Erfüllung des körperlichen Mann- und Kriegerseins hinter sich gebracht
haben, bevor sie einen Dienst antraten, der ihnen jegliche Kontakte zu
Mädchen und Frauen, jegliche Aussicht auf ein familiäres Leben und
jegliche Perspektive auf körperliche Erfüllung nahm. Sie mussten eine
körperlich-seelisch-geistige Entwicklung, die im freien Lebensfluss fünf
Jahrsiebte währt, in nur wenigen Jahren - manchmal nur in einigen
Monaten - hinter sich bringen, ohne geistigen Schaden zu nehmen, ohne
seelische Verluste und körperliche Austrocknung zu erleiden, die sie
später unweigerlich krank oder zu marodierenden Vergewaltigern gemacht
hätten. Hierin lag unser Dienst - damals.
Heute liegt
unser Dienst darin, die kranken Männer und marodierenden Vergewaltiger
eurer Gesellschaft zu LIEBEN - und darin dem geschädigten maskulinen
Geist, der verlorenen Seele und dem ausgetrockneten Körper zu helfen,
ein wahrer Mann zu werden - lebendig, liebevoll und frei.
Damals waren
wir - mit 35 Jahren - alte Frauen mit tiefen Erfahrungen. Wir kannten
die Mysterien der männlichen Körperessenzen, ihre Wirkungsweise, Kräfte
und Zyklen sehr genau, ebenso die geist-seelische Bedeutung körperlicher
Liebe für die Männer und ihre Handhabung. Wir selbst waren seit unserer
späten Kindheit in diese Mysterien eingeweiht worden. Unsere Klienten
waren blutjung, die meisten zwischen 14 und 18 Jahren. Sie waren scheu
und offen, kindlich und charismatisch, folgsam und zumeist wie warmes
Wachs in unseren Händen, das wir formten - und es fiel uns leicht, all
unsere mütterliche und schwesterliche Liebe in unsere Arbeit hinein zu
geben.
Heute sind
eure Klienten zumeist alt. Viele von ihnen sind fordernd oder
verschlossen, lüstern und unerotisch, widerspenstig und degeneriert,
nicht mehr formbar mit unseren Händen. Viele haben das letzte Jahrsiebt
ihrer aktiven männlichen Sexualität (Anm.: 49 Jahre) bereits
überschritten und suchen - noch unerfüllt - dennoch verzweifelt nach
Erfüllung. Viele resignieren, geben die Hoffnung auf und werden krank.
Andere nutzen jegliches Mittel und jede Gelegenheit, die Erfüllung zu
versprechen scheint und wieder andere sind in ihrem verhungerten Trieb
zu nichts anderem als zu gewaltsamen Übergriffen fähig - und es wird
euch nicht leicht fallen, all eure mütterliche und schwesterliche Liebe
in diesen Dienst hinein zu geben.
Früher
behandelten wir die jungen Männer persönlich, sie waren in unseren
Händen und wir wirkten im physischen Raum mit ihnen. Einerseits war das
Verhältnis zwischen ihrer und unserer Anzahl ausgewogen, andererseits
standen uns nur physische und magische Mittel, Werkzeuge und
Möglichkeiten zur Verfügung, die eine unmittelbare Berührung notwendig
machten. Heute werdet ihr Tausende Männer in kurzer Zeit behandeln, ohne
sie persönlich zu kennen und zu treffen. Einerseits ist das Verhältnis
zwischen ihrer und eurer Anzahl vollkommen unausgewogen, andererseits
stehen euch heute neben den physischen und magischen Mitteln und
Möglichkeiten auch geistige Werkzeuge und kosmische Energien zur
Verfügung, die eine unmittelbare Berührung unnötig machen.
Das sollte
die romantisch-geschäftliche Vorstellung, dass ein Mann zu euch kommt
und einen solchen Dienst von euch wünscht, erlösen. Im Gegenteil, kommt
einer und will ES haben, spricht dies eher dafür, dass er ES NICHT
wirklich braucht oder will. Die Menschen kommen auf der inneren Ebene
kommen zu euch - und durchaus nicht nur Männer. Um hier einmal eine
Größenordnung zu nennen: zu 95 % verläuft diese Arbeit auf der inneren
Ebene - körperlich berührungslos, ohne Honorar, Anerkennung und
Weiterempfehlung. Zu 2,5 % findet eine direkte Begegnung auf der äußeren
Ebene statt, in der ihr den Körper des Mannes nicht unbedingt berühren
müsst. In weiteren 2,5 % der Fälle berührt ihr den Körper des Mannes
durchaus, doch dies sind keineswegs sexuelle Berührungen - nach eurer
Vorstellung von Sexualität.
Der Dienst
der Tempelhure bezieht sich zwar auf den Körper und Sexus des Mannes,
der sich am Ende der Zeit voller Widerspruch an seinen Spirit gebunden
und energetisch verknotet hat. Doch der heutige Mann muss keinen Kriegs-
oder Priesterdienst mehr antreten, keine lebenslange Askese ertragen -
dies hat er in vielen Inkarnationen wahrlich hinter sich gebracht. Er
soll einfach nur leben, seine Lebensenergien sollen wieder fließen, die
Knoten zwischen seinem Geist, seiner Seele und seinem Körper sollen sich
einfach öffnen. Es sind Knoten auf der Kundalini-Linie. Diese Aspekte
befinden sich im maskulinen Körperraum und sind Teil der Sexualität,
können allerdings nicht auf der Körperebene oder durch Sexualität, so
wir ihr sie versteht, geklärt werden, sondern nur durch
unerschütterlichen weiblichen Respekt, durch grenzenloses Mitgefühl und
bedingungslose Liebe. Das muss euch klar sein, bevor ihr daran geht.
Lasst eure romantischen menschlichen Vorstellungen von LIEBE, SEXUALITÄT
und HEILUNG los. Diese Arbeit ist zwar ein wundervoller erfüllender
JOB, wie Sabine es nennt, doch ohne jegliche Romantik, die eine
verdrehte Form emotionaler Bedürfnisse und Zwänge ist.
Im Workshop
„Weibliche Sexualität“ in Einsiedeln haben wir euch ein Bild gezeigt:
Das weibliche Wesen, die Heilerin, kniet auf dem sitzenden männlichen
Wesen, dem verwundeten Krieger. Die Lebensachsen der Beiden schmiegen
sich aneinander, die Chakren beider liegen unmittelbar horizontal
einander gegenüber, die Wurzel- und Kronchakren beider sind senkrecht
zur Erde und zum Kosmos offen. Alle Ströme können frei fließen. Es fehlt
nur die Toröffnung, die Initialzündung oder der Anstubser. Das kniende
weibliche Wesen atmet ihre Lebenslinie weit und der Mann tut es
ebenfalls. So verschmelzen beiden Lebensströme in einem Raum. Diesen
beherrscht - in diesem Fall -das weibliche Wesen, das in dieser Weise
treuhänderisch die atmende Lebenslinie des Mannes in sich aufnimmt und
sein Trauma in sich selbst auf und ab atmet, durch ihr transformierendes
Herz hindurch. Sie tut es als Patin seiner vorübergehend kindlichen -
schmerzenden, hilflosen - Situation. Sie atmet in seinem Namen zwischen
seinem Geist und Körper, zwischen seinem Kosmos und seiner Erde. Sie
zieht herauf, was aufsteigen und sich wandeln will. Sie zieht herab, was
absteigen und sich integrieren will. Sie atmet seinen Strom in sich
selbst und lässt diese von ihr initiierte Strömung gleichzeitig in
seinen Atemleib hineinfließen.
Da die
wesentlichen Lebensenergien inzwischen frei im geistigen Raum fließen,
und da ihr inzwischen durch EIN HERZ (seit 29.5.2005) und euer
kristallines Erdgitternetz miteinander verbunden seid, kannst du diesen
Liebesdienst auch ohne die physische Gegenwart des gefallenen Kriegers
tun. Im Gegenteil: Solange sich deine eigenen Bedürfnisse nach
physischer Nähe eines Anderen noch nicht erfüllt haben, kannst du ohne
die physische Begegnung mit dem Menschen viel inniger wirken, da keine
Ablenkung, Störung oder Versuchung entsteht. Du kannst bei dir selbst
bleiben, in deiner Ur-Kraft-Quelle, die euch beide speist, anstatt die
feinen Fäden deiner Sehnsucht um den Körper des Anderen zu spinnen. Du
wirst in eben diesen nicht-physischen Begegnungen deiner eigene
Sexualität näher kommen, deinem eigenen Schmerzen und wahren
Bedürfnissen - DIR SELBST.
Du begegnest
Männern, mit denen du diese Behandlung in großer Harmonie und
Wirksamkeit im Physischen durchführst, aber auch Männern, deren Physis
dich abstößt, mit denen du dir eine solche Behandlung keineswegs
vorstellen kannst oder dir antun willst. Siehst du, und auch an dieser
Stelle zeigen sich deine eigenen Bedürfnisse an den Mann, die das Eine
wollen und das Andere ablehnen. Du begegnest Männern, die du gar nicht
erreichst, weil sie vielleicht in Gefängnissen sitzen oder in einem
fernen Land leben. Du kannst auf Horden von Menschen - Männern und
Frauen - treffen, die du geistig einfach zu dir ins Herz nimmst und sie
sich in der dem obigen Bild entsprechenden Form entwickeln lässt. Du
kannst ihnen in deinem Herztempel überlassen, was sie wollen und nicht
wollen. In allen Fällen bist du EINS MIT DIR SELBST und IHREM HOHEN
GEIST.
Astrid: Für
mich war es wichtig, zuerst diese Erfahrung mit Anton zu machen. Wir
haben beides gemacht: sowohl die Hände aufgelegt als auch diese Art zu
sitzen und zu atmen. Er hat seinen Druck im Unterleib, der aus den
Glaubensbarrieren entstand, wie wir in Salzburg besprochen haben, am
Ende nicht mehr gespürt. Ich glaube, seit dieser Behandlung bin ich viel
sicherer geworden, in mir.
Sabine: Sehr
schön. Du hast dadurch einen anderen Zugang zu deiner eigenen
körperlichen Ganzheit und Wirksamkeit erhalten, und erfährst nun, dass
deren größter wirkender Teil im geistigen Raum liegt. Wichtig ist
allerdings: Warte nicht mit deinen Erfahrungen als Tempelhure, bis du in
dir selbst erfüllt bist, sondern lasse diese beiden Entwicklungen
parallel laufen. Das Eine erfüllt sich durch das Andere. Lerne einfach
nur, zu unterscheiden und dich selbst zu beobachten. Sei bereit, in die
Dinge und Situationen hineinzuspringen - und wieder heraus, ohne Wenn
und Aber, ohne Rechtfertigung und Begründung - in Liebe. Folge einfach
deinem Herzen.
Astrids Mitteilung fünf
Monate später am 2. März 2008 anlässlich der Korrekturarbeiten dieses
Textes:
Mittlerweile empfinde ich
das Thema „Tempelhure“ folgendermassen: Ich weiss, ich bin eine - damit
habe ich mich total ent-spannt und „suche“ nicht nach zu Behandelnden.
Ich nehme von Zeit zu Zeit wahr, dass sich eneregetisch etwas abspielt
zwischen mir und Männern/Frauen. Auch dann erlaube ich es zu SEIN, ohne
jedoch geistig zu hinterfragen. Es gibt Träume, die sich ohne Zweifel
auf diesen Themen-Komplex beziehen, auch dort erlaube ich, dass es IST.
Mit meinem Tagesbewusstsein
denke ich kaum über diese Dinge nach, sondern befinde mich in einer
ruhigen, gelassenen Gewissheit, dass alles geschieht, wie ich es
(geistig) entschieden habe. Ich bin mir dessen, was ich bin, sehr
bewusst, ohne es jedoch ständig betonen oder bestätigt haben zu müssen.
Das empfinde ich als sehr angenehm und leicht. Und in diesem Sinne ist
das alles tatsächlich sehr unspektakulär!
(Was es mir für mich privat
daraus ergeben hat ist hingegen sehr „spektakulär“ (((-;) und gewaltig,
da ich meine eigene Sexualität total anders empfinde und lebe....)
In Situationen, die wir auf
den althergebrachten Ebenen verurteilen würden, erinne ich mich oft an
meine „Offenbarung“ von Einsiedeln (zur Erinnerung: Ich sah die erste
Szene des Missbrauches durch meinen damaligen Schwager als eine
Handlung, die ich ihm erlaubte – mit grosser Liebe, Weisheit und
Klarheit. Daher weiss ich nun, dass es keine Täter und keine Opfer gibt,
und damit natürlich auch nichts zu vergeben/verzeihen ist.)
Es gibt keine Worte dafür,
wie tief es mich berührt hat, dies „sehen“ zu können und ein solches
Verständnis zu erlangen. Es hat unendlich viel in mir geheilt und
erlaubt mir nun eine sehr andere Wahrnehmung der Männer - und ihres
Schmerzes! Ich bin sicher, dass allein der Fakt, dass ich eine Liebe in
mir trage, die das versteht, meine Mit-Welt berührt ist und
Veränderungen auslöst werden. TUN muss ich nichts, SEIN ist in vielem
meine Antwort geworden.
Fluch der Opfer
und der Täter
Der feminine und
maskuline Orden unter den Frauen
Sabine: Am
Ende der alten Zeit, am Ende des Abstiegs, liegen der Fluch des Opfers
und der Fluch des Täters bei jenen Menschen die mit ihrer Inkarnation
die femininen Geisteskräfte zur Erde gebracht haben. Das sind sowohl
Männer als auch Frauen. Das seid ihr. Der Fluch des Opfers besteht
darin, dass ihr in der ersten Zeit eurer Inkarnation gelitten habt, als
Kinder, als Mädchen oder Jungen, als junge Frauen oder junge Männer. Ihr
habt nicht gelitten, um dafür Rechtfertigung, Vergeltung oder
Wiedergutmachung zu fordern, denn da ist niemand der sie euch geben
kann. Ihr habt gelitten, um eure geist-feminine Liebeskraft, zu erden,
um daraus eine physische Zellstruktur zu machen. Geist-feminine
Liebeskraft ist gleichzeitig Heilungskraft, Erlösungskraft,
Wandlungskraft und Aufstiegskraft. Geist-feminine Liebeskraft herrscht
nicht nur in Frauen und nicht zwangsläufig in allen Frauen sondern auch
in vielen Männern. Und damit sind wir beim Thema Tempelhure - im Zentrum
und Herzen dieses Themas.
Astrid: Yes, I
know this deeply
Sabine: Und
wenn wir noch einmal auf deine Problematik mit der forsch auftretenden
Sybille kommen, finden wir hier dein feminines Opfersyndrom, das vor
ihrem maskulinen Tätersyndrom zurückweicht. Sie kehrt ihre maskuline
Dominanz heraus und du deine feminine, ihr beide seid im Ungleichgewicht
und reibt euch aneinander, anstatt das eigene innere Gleichgewicht
zwischen den Polen herzustellen.
Siehst du,
nur eine Begegnung später wird aus der Liebespriesterin ein weibliches
Opfer, das vor dem weiblichen Täter zurückweicht und die eigenen
maskulinen Energien zurückweist. Es ist an dir zu entscheiden, was du
von ihr oder der geistigen Welt erwartest oder verlangst. Sie - eine
geliebte Schwester von dir - hat sich in diesem Judasdienst an dich
gebunden. Sie hat sich physisch von dir unabhängig gemacht - du gehst
ihr am A.... vorbei, wie man heute so schön sagt - doch geistig hat sie
sich an dich gebunden.
Der Segen der
weiblichen Priesterschaft am Ende der Zeit liegt in der Fähigkeit zu
Vergebung und Trost, zu Öffnung und Wandlung. Und genau dies ist auch
der Fluch des weiblichen Opfers, das in dem Augenblick selbst zu einem
Täter wird, da es nicht bereit ist, seine Opferrolle loszulassen. Nun,
es geht zutiefst nicht um Täter oder Opfer, sondern um das lebendige
Fließen der femininen und maskulinen Energien in jedem einzelnen von
euch. Zwar ist eine Tempelhure ein durch und durch feminines Wesen, doch
dieser hohe Grad an Weiblichkeit und Wirksamkeit ist ohne das freie
Fließen und Wirken der eigenen maskulinen Anteile nicht möglich.
In unserer
Dualität gilt die Umgekehrte Proportion: Von JE HÖHER wir kommen, desto
TIEFER sinken wir. Je größer die Feinheit, Kraft und der Wirkungsgrad
unserer geistigen Fähigkeiten ist, desto schwierigere und komplexere
Schicksale haben wir in unserer Kindheit gewählt - in unserer Jugend und
oft auch noch in den späteren Jahrsiebten unseres Lebens. Dennoch ist
die Zeit dieser Schicksale mit ihren Schmerzen als Potenzial für die
Wandlung vorbei. Sie ist seit Mai 2001 definitiv vorbei, gleichgültig,
wie alt du bist, gleichgültig, in welchem Jahrsiebt du dich befindest.
Sybille ist
eine Vertreterin des maskulinen Ordens unter den Frauen auf Erden und du
bist eine Vertreterin des femininen Ordens. Ihre Essenz ist maskulin,
die in eine feminine Aura gehüllt ist, und deine Essenz ist feminin, die
in eine maskuline Aura gehüllt ist. Ihr beide habt nichts miteinander
zu tun, außer dass ihr einander Schwachpunkte und Stärken spiegelt,
außer dass sie ihren Job sehr gut macht - und du deinen auch, selbst in
eurer inneren Unvollkommenheit.
Indem du
jenem Teil von ihr, der dich abstößt, erlaubst zu dir zurückzukehren -
denn es ist ein Teil von dir selbst - erlöst sich die geistige Bindung,
öffnet sich die energetische Fessel und erledigt sich das Problem.
Dieser zu dir zurückkehrende Geist-Energie-Teil öffnet sich, geht in
eine spiralförmige Drehung, wird zu deiner Lebenskraft in der höheren
Dimension. Er kristallisiert sich und wird zu einer aktiven Kraft in
deinem Lebensfeld.
Hier und
jetzt hast du Zeit, diese Wandlung für dich selbst zu vollziehen, und
später magst du irgendwann einmal die Gelegenheit haben, dies in ihrer
Gegenwart oder sogar gemeinsam mit ihr zu vollziehen, falls dies dann
noch nötig ist. Vielleicht könnt ihr dann auch gleich miteinander tanzen
und darüber lachen, noch ohne ein Wort zu verlieren, einfach weil sich
durch deine heutige innere Entscheidung auch ihr Feld geklärt hat.
Astrid 5
Monate später: Tatsächlich habe ich gestern (2.3.2008) mit ihr
telefoniert. Es war ein leichtes, angenehmens Gespräch, in dem sie mir
sagte, dass sie mich jetzt ganz anders wahrnehme - ich kann das
umgekehrt auch sagen. Der Grund für das Gespräch war nichts, was mit
obiger Thematik zu tun hatte, sondern meine Bitte um einen beruflichen
Rat von ihr.
Der Körper
ist das Buch eurer Mysterien
Der Halux Valgus
und die weibliche Priesterschaft
Astrid zeigt
auf ein knorpeliges Überbein an ihrem linken Fuß und fragt nach der
Bedeutung.
Ohamah: Nun,
das ist ein wunderbarer gewachsener Beweis für unsere praktischen
Theorien! Der Halux Valgus ist ein körperlicher Ersatz-Ausdruck
für eine nicht-ausgedrückte innere weibliche Kraft - für die
eigene unter-drückte Priesterkraft. Und bezeichnenderweise ist es
nicht einmal die feminine Kraft, die das Überbein am Fuß bildet,
sondern der maskuline Pol dieser femininen Macht, der im irdischen Leben
unter-drückt wird. Das weibliche Ego übt auf ihn Druck
aus, also übt er Druck auf die weibliche Seele und den weiblichen
Körper aus, er will sich um jeden Preis aus-drücken. Druck
erzeugt Gegendruck. Also tut dein maskuliner Pol es hier auf diese
unerlöste Weise, schlicht weil er sonst keine Chance hat, wahrgenommen
zu werden. Es ist ein Kampf zwischen dem maskulinen und den femininen
Pol in dir selbst. Du bist Täter und Opfer in Einem. Und nun könntest du
dich darüber erheben und Schöpfer und Schöpferin werden - in Einem!
Wie wir eben
sagten: Zwar ist eine Tempelhure - oder auch ein Marienwesen - ein
durch und durch feminines Wesen, doch dieser hohe Grad an Weiblichkeit
und Wirksamkeit ist ohne das freie Fließen und Wirken der eigenen
maskulinen Anteile nicht möglich.
Doch auch die
betroffene Körperstelle sagt einiges über dich aus: Die linke
Körperseite steht für dein feminines Leben, für deine Vergangenheit
und für dein geistiges Selbst, das sich jetzt in deinem Körperleben
ausdrücken möchte. Das zeigt mehrere Dinge: 1. Die Unter-drückung
und der Über-Druck liegt in deiner weiblichen Generationslinie, aus der
du ihn übernommen hast, also im Leben deiner Mütter und Vormütter sowie
in den femininen Polen deiner Väter und Vorväter. 2. Unter- und
Überdruck liegen in deiner eigenen Inkarnationenlinie, also deinen
eigenen Vorleben, was in dieser Zeit nichts Außergewöhnliches ist, da
das Druck-Prinzip allenthalben geherrscht hat. 3. Eine der
Absichten deines höheren femininen Bewusstseins liegt darin, deinen
maskulinen Pol in diesem weiblichen Leben zur Blüte zu bringen und damit
jeglichen inneren und äußeren Druck zu erlösen.
Kommen wir
nun zum Fuß. Er steht sowohl für „etwas durchstehen“ als
auch für die unmittelbare Verbindung deines kosmisch-femininen Geistes
mit dem planetarisch-weiblichen Geist der Erde. Durch deinen Fuß
befindest du dich in der permanenten Berührung, die dein göttlicher
Geist mit der Erde will - und hat. Dies ist eine gewaltige
immerwährende, heilige Berührung und Durchdringung, solange du dich im
Körper befindest. So weit - so gut. Allerdings besitzt, wie du nun
weißt, dein kosmisch-femininer Geist auch einen unterdrückten maskulinen
Pol. Und natürlich besitzt der planetarisch-weibliche Geist der Erde
ebenfalls einen männlichen Pol.
Ohamah
richtet sich zur vollen Größe auf: Und dieser ist keineswegs
unterdrückt! Er ist frei und machtvoll - und zieht alle unterdrückten
maskulinen Energien in euren Körpern zu sich. Er ist mit euren
maskulinen Energien in Resonanz und will, dass auch sie frei fließen und
machtvoll sind. Er ist, wenn du so willst, der Komplize deiner
verzweifelten inneren maskulinen Kraft und hilft ihr, sich durch die
träge, zähe Masse der einpoligen weiblichen Energieschichten hindurch in
die Freiheit zu zwängen.
Ohamah
schmunzelt breit, was selten ist. Hier spricht er von sich selbst, als
dem maskulinen Geist der Erde, der seinen Willen mit unserem
verschmolzen hat und uns hier einmal seine Möglichkeiten des Einflusses
auf uns demonstriert - sowohl den Druck den er von außen auf uns ausüben
kann als auch die Unterstützung, die er uns gibt, wenn wir uns öffnen.
Doch wir sind
noch nicht fertig. Der Halux sitzt an der Wurzel deiner großen Zehe.
Diese steht für dein ICH BIN, für dein göttliches Einssein, für
dein geistiges Selbst, das sowohl feminin als auch maskulin ist. Der
Zehansatz, die Wurzel deiner Zehe, steht für die Wurzel deines geistigen
Lebens auf Erden: für dein Wurzelchakra und damit für deine physische
Existenzgrundlage (Sexus: Krankheit - Gesundheit, Liebe - Gewalt) für
deine emotionale Existenzgrundlage (Angst, Minderwert- und
Schuldgefühle) und somit auch für dein unternehmerisches Geschick -
deine physische Existenzgrundlagen, den Geldfluss.
Ein
unterdrückter maskuliner Pol drückt euren freien Lebensfluss ab und
erzeugt Armut. Ihr steht auf allen Ebenen, wie ihr so schön sagt, auf
dem Schlauch: seid physisch oft krank, erfahrt Liebe nur im Zusammenhang
mit Gewalt und Abhängigkeit. Eure Minderwertgefühle geben immerzu
anderen Menschen den Vortritt in eurem Leben. Ihr habt viele Ideen, aber
kein laufendes Geschäft und keinen Geldfluss. Alles ist aufwendig,
mühsam und ohne Erfolg, Eure Kraft verliert sich wie Wasser in der
Gosse. Ihr seid blutleer, lustlos und müde. Einfach nur, weil ihr aus
spirituellen Vorstellungen, ethischen Regeln oder Verstandesmustern
heraus den maskulinen Geist in eurem femininen Körper unterdrückt: „Ich
bin ein Mädchen! So etwas kann, tut, denkt und fühlt ein Mädchen
nicht!!!!“ Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen
überall hin. Nun, die bösen sind jene Mädchen, die eure alten
Muster und Regeln der degenerierten Einpoligkeit gebrochen haben - und
wieder leben!
Fassen wir
die Aussage zusammen: Deine hohe weibliche Priesterschaft möchte sich
auf Erden ausdrücken und verwurzeln. Doch dafür fehlt ihr der männliche
Pol und seine Kraft. Dem hast du bisher keinen - oder nicht genügend -
Ausdruck gegeben, sondern stattdessen jammervoll, wie Adamas es
nennt, im Außen nach Männern und Partnern gefahndet. Also drückt sich
diese unerlöste feminin-maskuline Kraft als knorpeliger Auswuchs, als
Überbein, aus.
Es gibt viele
sehr weibliche Frauen, Magdalena- und Marien-Wesen, die nach außen an
ihrem Nur-Frau-Sein, an ihrer einseitigen und unreflektierten
Emanzipations-Idee oder Opferrolle ebenso festhalten wie nach innen an
ihrer maskulinen Kriegerschaft, die sich in unterschwelliger Aggression
und Forderung, Härte und Berechnung sowie krankhafter Kontrollsucht
anderen gegenüber äußert. Sie bilden gern große Haluxe. Zu diesem
Themenbereich gehören krumme Fingerglieder, besonders am Zeigefinger,
der ein Leben lang nach außen zeigt und Verantwortliche, Schuldige -
oder Gurus - sucht.
Astrid:
Wahnsinn!
Ohamah: Ja,
eure Körper sind die faszinierenden Bücher eures Geist- und Menschseins,
die sich nun öffnen, damit ihr darin lesen könnt.