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So oft werden Begriffe genutzt, ohne begriffen worden zu sein. In den harmlosesten Worten stecken tiefe Erkenntnisse über uns selbst und hohe Kräfte zur Klärung unseres emotionalen und organisatorischen Alltags. Immer wieder werden Fragen zu diesem Thema gestellt. Betrachten wir hier einmal die Phänomene AUFSTIEG und UMKEHR im Rahmen der Zeitenwende und geben ein paar Antworten. Gleichzeitig findet ihr einige Verlinkungen im Text, die euch dorthin führen, wo ihr die Aspekte vertiefen könnt.
Aufstieg in der Zeitenwende ist die Rückkehr vergangener Leben und Lebensformen sowie Zeitalter und Kulturen in unser gegenwärtiges Leben. Was bedeutet das?
Stellen wir uns den vertikalen Ast unseres Lebenskreuzes, die Wirbelsäule und DNS vor! Jene vergangenen Welten, die vor langer Zeit durch unsere Entscheidungen und Experimente, unsere Erfahrungen und Erlebnisse zu Realität geworden - und dann durch unseren Tod und die Schleier der Zeit ins Grab gesunken waren, steigen nun von unten wieder auf. Als Schleier der Erinnerung durchwehen sie in die geist-energetischen Dimensionen unserer Körper auf und docken dabei an die zellulären Speicher unserer Lebenserinnerungen an. Diese Zellspeicher sind zwar physisch, gehen jedoch weit über die Grenzen von Tod und Geburt hinaus.
Die Geschichte der Menschheit erwacht in jedem einzelnen von uns. Um dieses spannende Thema geht es in Die neue Matrix – Juni 2008, im Klassenzimmer unserer Schule: Geistiges Reisen im Buch 2012 Geistige Reisen in die Neue Welt.
Dieser spezifische Aspekt des Aufstiegs bedeutet die Rückkehr aller dunklen Erfahrungen und Schmerzen, aber auch aller lichten Kräfte und Reifeaspekte. Dies findet in der Gesellschaft vielfachen Ausdruck: Die Stile aller Zeitalter und Kulturen sind in Geschichten und Filmen, in Musik und Malerei, in der Modeindustrie und der Gastronomie zu finden. So sind mittelalterliche Restaurants mit entsprechendem Benehmen - abgekaute Knochen über die Schulter nach hinten werfen - für viele wieder einmal ein auserlesenes Vergnügen.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Bleiben diese zurückkehrenden Energien in unseren niedrig schwingenden Energiefeldern stecken, dann inspirieren sie uns, Neues mit dem Alten zu erschaffen: neue gregorianische Musikstücke zu schreiben, neue Avalon-Gewänder zu tragen, neue Einweihungen mit uralten Symbolen zu vollziehen aber auch neue Todesfälle mit alten Krankheiten, neue Gewalt nach uralten Techniken und neue Abhängigkeiten mit vergangener Magie zu erschaffen.
Alles dies geschieht - weltweit und unbewusst. Diese alten Energien, Erinnerungen und Essenzen kehren allerdings nicht zurück, um ebenso zu wirken wie früher, sondern um sich im Zuge des kollektiven Aufstiegs aus engen Netzen zu befreien, sich zu erhöhen und zu transformieren - um erfüllt zu sterben und auf einer höheren Ebene neu geboren zu werden.
Nun können wir diese alten dualen Energien also auf dem horizontalen Entweder-Oder-Ast unseres Lebenskreuzes festhalten - und selbst in ihrem Energiefeld stecken bleiben. Wir können sie aber auch auf unserem vertikalen Sowohl-Als-Auch-Ast in eine kraftvolle Drehung bringen - sie sowohl annehmen als auch loslassen - und darin ihren Fluss beschleunigen. So bringen wir sie ins Geistfeld unserer Körpersysteme, wo die notwendigen Transformationen erfolgen.
Die Beschleunigung der alten Positiv-Negativ-Dualität schleudert die dunklen, kranken und gewaltsamen Aspekte dieser Energien aus und reinigt damit sowohl sie als auch unser evolutionäres Zellgefüge, in dem jede Regung unseres menschlichen Weges gespeichert ist. Dabei öffnet sich die Bewusstseinsessenz der alten Lebensspannen - Weisheit, Kraft und Macht - in unserem Zellgefüge und wird zu einem Teil unseres aktuellen Lebens. Diese Beschleunigung erfasst auch unser Selbst- und Körperbewusstsein und schleudert dabei unsere alten emotionalen Gewohnheiten und mentalen Mechanismen aus. Unsere Art zu fühlen und zu denken, verändert sich. So entstehen aus alten dualen Energien und widersprüchlichen Kräften neue kristalline Energien und Kräfte - und wir werden frei für ganz neue Schöpfungsprojekte.
In erster Linie durch eine innere Haltung der Emotions- und Anbindungslosigkeit, durch Mitgefühl und Gleichgültigkeit von ganzem Herzen, durch das liebevolle Ignorieren des eigenen und fremden Dunkels.
Durch den Herz-Kristall-Atem und den senkrechten Atem, durch den Einsatz der Lichtsäule sowie die Nutzung vieler der Meditationen, die wir dafür ins Netz gestellt haben.
Wer tiefer einsteigen will, nimmt sich die 21 Lektionen vor und arbeitet sie für sich durch und/oder nimmt sich unsere Geistigen Reisen vor.
Ein weiteres Phänomen der Zeitenwende ist die Umkehr. Die evolutionäre
Bewegungsrichtung der Menschheit und die Umkehr sind eng miteinander
verbunden. Wegrichtung existiert nicht ohne Umkehr.
Umkehr im
Sinne der Wandlung bedeutet allerdings nicht „Hin - und wieder zurück“,
wie wir es kennen, wenn wir zur Arbeit gehen und abends wieder nach
Hause, denn tatsächlich ist die Umkehr eine Sinuskurve: Wir steigen am
Hochpunkt der Entwicklung wieder abwärts und am Tiefpunkt wieder
aufwärts. Die Wegrichtung bleibt vorwärts, es geht immer weiter nach
vorn (vgl. Werkzeuge der Wandlung: Vier Phasen der Wandlung). Das bedeutet, bei gleicher Wegrichtung verändert und entwickelt sich die innere Kraft.
Umkehr
ist auch eine Spirale. Hier ist der Jahreszyklus ein gutes Beispiel:
Wir erleben jeden Januar anders als den Januar im Jahr zuvor, weil wir
selbst anders geworden sind, weil wir neue Erfahrungen gemacht haben,
über die wir im letzten Januar noch nicht verfügten.
Umkehr in der Zeitenwende bedeutet zudem, dass nach linearem Abstieg an
den Tiefpunkt der dritten Dimension nun ein spiralförmig wirbelnder
Aufstieg geschieht - ein Weiterwandern unter anderen Umständen als
bisher (vgl. Werkzeuge der Wandlung: Die Wandlung der Wandlung).
Umkehr
im Atem bedeutet, aus dem Einatem-Zug einen Ausatem-Strom zu machen.
Zum einen geschehen beim Einatmen völlig andere Dinge als beim Ausatmen,
zum anderen geschehen beim nächsten Ein- und Ausatmen wiederum andere
Dinge als zuvor. In der dritten Dimension haben wir im Einatem-Zug das
Licht des Kosmos, die frei fließende geistige Energie des Lebens, herab
zur Erde gezogen, sie nach unserem Gutdünken in dichte, dunkle „atmende
Schöpfung“ umgeformt und diese als Realität auf Erden manifestiert. Wir
haben die frei fließenden kosmischen Energien in dichte gebundene
planetarische Energien verwandelt.
Im Ausatem-Strom zogen wir
die frei fließende physische Energie der Erde hinauf zum Kosmos und
vergeistigten sie. So haben wir beim Ein- und Ausatmen den Himmel und
die Erde miteinander verbunden, ohne dies zu bemerken. Himmel und Erde
sind in uns - und das ist gut zu wissen!
In der Zeitenwende tun
wir dasselbe wie vorher, nun jedoch in einer veränderten Form. Nun steht
uns beim Einatmen kein geistiges Licht mehr für verdunkelnde und
verdichtende Schöpfungen zur Verfügung, sondern nur noch für lichtvolle,
frei fließende. Und dies ist eines der Dramen der Menschen, die gern so
weitermachen würden wie bisher, weil sie nichts anderes kennen, als die
Wandlung von freier, lichter Energie in gebundene, dunkle Materie (vgl. Lektion 2 „Der Planetarische Atem“).
Das Wort des Hermes Trismegistos Thoth lautet: „Wie oben so unten“. Die
umgekehrte Proportion zwischen den Mächten des Oben und des Unten zeigt
uns einiges über uns selbst.
Stellen wir uns einen
außerordentlich trübseligen Tag vor, da wir den Kopf tiefer in den Sand
stecken möchten, als dies überhaupt möglich ist! Die Erdoberfläche ist
unser Horizont und es heißt: „Wie unten so oben!“ Nun, das kann doch nur
bedeuten, dass unser zeitweiliger emotionaler Abgrund ebenso tief ist,
wie unsere kosmische Abstammung hoch ist - oder etwa nicht?
Umgekehrte
Proportion bedeutet: Hohe Meister des kosmischen Lichtes werden zu
„niedergeschlagenen“ Menschen und steigen tiefer in die kollektive
Dunkelheit ab, als Wesen der mittleren und unteren Geistreiche es
können. Wer die Kraft der Götter in sich trägt, kann auch in die Reiche
der Hölle und des Todes gehen. Denn es ist nicht unser eigener
emotionaler Abgrund, sondern der Menschheit, den wir zu erlösen gekommen
sind.
Am unteren Punkt der Parabel des Lebens herrscht das Ende des Abstiegs:
sowohl der Höhepunkt der Materiedichte und körperlichen Welt als auch
der Tiefpunkt der Schöpferkraft. Wenn wir bedenken, dass die Materiewelt
durch frei fließende geistige Energien erschaffen wurde und nur durch
sie funktioniert, ist das kein Widerspruch. Am Tiefpunkt der
Lebensparabel fließt nämlich nichts mehr frei. Alles ist fest, dicht und
dunkel geworden, verschlossen und manifestiert. Noch fester und härter
geht nicht!
Umkehr betrifft hier den männlichen und den
weiblichen Pol. Es ist der Übergang von der bisherigen absteigenden,
verdichtenden Führungskraft, die maskuliner Natur war, zur
aufsteigenden, durchlichtenden Führungskraft, die femininer Natur ist.
Seit dem Beginn der Zeitenwende herrschen weibliche Geistenergien, die
das verfestigte Leben erweichen und wieder in den Aufstieg bringen (vgl. Männer und Frauen / Erniedrigung und gegenseitige Hüterschaft).
Was abgesunken ist, steigt wieder auf. Das Bild der „Parabel des Lebens“
können wir auch auf den „Baum des Lebens“ übertragen: Da Zeitalterlang
das Licht des Himmels in den Stamm, den menschlichen Körper, geflossen
ist, konnte dieser ein gewaltiges, vielfältiges Wurzelwerk bilden. Bis
tief in das Gestein der Erde sind die Wurzelspitzen - die Erfahrungen
des Menschen - vorgedrungen und haben dort eine riesige dunkle Krone
gebildet: das unergründliche Unterbewusstsein. Das freie Licht des
Himmels ist dort zu gebundener Energie geworden, zum Saft des Baumes,
der bis in die äußersten Spitzen der Wurzeln vorgedrungen ist.
Umkehr
heißt hier nun: Der Saft, die gebundene dunkle Energie unserer Wurzeln,
kehrt um, steigt auf zum Stamm und will weiter fließen - höher, um eine
ebenso prächtige Krone zu entwickeln. Berührt der bittere Wurzelsaft
nun den Stamm, unser Wachbewusstsein im Körperleben, dann zucken wir
zusammen, sind entsetzt über die inneren Bilder oder Schmerzen und
versuchen, diesen Prozess abzubremsen und zu verhindern. Dann lenken wir
den senkrecht aufsteigenden Saft in die horizontale Welt um und
befragen Ratgeber und Ärzte oder schleudern ihn als neue dunkle
Schöpfung hinaus.
Widerstehen wir dem! Atmen wir lieber
senkrecht weiter und bringen diese dunklen Säfte in die Drehung.
Beschleunigen wir lieber die Transformation dieser finsteren Energien
und erlauben ihnen, sich in kristalline Kräfte zu verwandeln! Und das
tun sie. Breiten wir lieber unsere Krone aus, die voller Blüten, Früchte
und Nektar für die Menschheit ist. Und das ist sie!
Betrachten wir unsere Neue Schöpfungsgeschichte,
dann können wir auch hier das Prinzip der Umkehr finden. Die Entstehung
der Dualität geschah durch den verzweifelten Lebenstanz von EIN SEIN,
das sich damals im Kosmos entsetzlich gelangweilt hatte, weil niemand
außer ihm da war, und weil ES nicht wusste, wer um alles in der Welt ES
eigentlich ist. Das wollte ES ändern und wirbelte heraus aus seiner
Mitte, spaltete sich am höchsten Punkt der Drehung in zwei Wesen und
kehrte erschöpft um in sein Zentrum. Dies war die Geburt des Ersten
Kristallzeitalters, in dem wir unser geistiges Sein 96.000 Jahre lang
erlebt und erforscht haben.
Auch das Kalk- und schließlich das
Staubzeitalter entstanden durch unsere Lebenstänze: Im zentrifugalen
Tanz wirbelten wir aus unserem geistigen Zentrum hinaus in die Welt und
in der Umkehr des zentripetalen Tanzes kehrten wir von außen zurück in
unsere Mitte. Dabei schleuderten wir die gesamte Essenz unserer
gemeinschaftlichen Schöpfung in unser geistiges Zentrum - und „brüteten“
dort den Plan für das nächste Zeitalter aus. Dieses
In-die-eigene-Mitte-tanzen war immer wie ein großes gemeinsames Sterben,
während der zentrifugale Tanz nach außen eine große gemeinschaftliche
Neugeburt war.
Und das Faszinierende ist: Dieses
Herein-und-wieder-Hinaus, diese Umkehr der drehenden Bewegung, geschah
ohne Abbremsen und Anhalten - und das ist heute noch so (vgl. Neue Schöpfungsgeschichte).
Umkehr finden wir auch bei der Entstehung und Funktion unserer inneren
Organe. An anderer Stelle haben wir beschrieben, wie das innere Licht
und das innere Dunkel aus dem Zentrum hinaus tanzten und ein Energiefeld
bildeten - wie sie selbst zu Energien wurden, die sich bis an den
äußersten Rand ihrer Aura ausdehnten, um dann umzukehren und zurück ins
Zentrum zu gehen. Doch sie konnten das Zentrum nicht mehr erreichen.
Stattdessen wurden sie zu physischen Organen. Wie dies geschah, könnt
ihr in der Reise in die inneren Organe lesen.
Umkehr ist eine ganz natürliche Bewegungsform der Dualität, die doch
immer weiter nach vorn führt. Umkehr führt scheinbar zurück, tatsächlich
aber treibt sie die Evolution immer weiter voran. Der
Elektro-Magnetismus unseres Kalkzeitalters hat die ewige Anziehung und
Abstoßung zwischen Mann und Frau, zwischen Gegenwart und Zukunft
hervorgebracht. Das unerlöste Erleben dieser Umkehr besteht in der
Erfahrung, den anderen herbeizusehnen, wenn er/sie fort ist, und ihn/sie
hinfort zu wünschen, wenn er/sie da ist - dort sein zu wollen, wo wir
nicht sind, und dort nicht sein zu wollen, wo wir sind.
Die Zeitenwende fordert von jedem Menschen, aus seiner bisherigen
etablierten, manifestierten und festgefahrenen Situation herauszutanzen.
Sie fordert ihn auf, umzukehren - zurück in seine Mitte zu wirbeln,
wenn er als gestandener Vereinsmeier immer nur im Außen auf der
horizontalen Lebensebene war, nach draußen zu den Menschen zu tanzen,
wenn er immer nur in der eigenen vertikalen Lebensachse war - und seinem
eigenen Elfenbeinturm gelebt und seinem eigenen Saft geschmort hat.
Wer
immer nur die physische Realität gesehen hat, wird nun seinen Blick auf
seelische und geistige Welten richten müssen. Das Leben richtet es so
ein, durch Krankheit, Schicksalsschläge, Erschütterungen und
Begegnungen.
Wer seinen Blick immer nur in den Himmel gerichtet
hat und seine Füße vor lauter Spiritualität nicht auf den Boden gebracht
hat, dem wird das Leben helfen, sich nun endgültig zu verwurzeln - oder
endgültig zu gehen (vgl. Meditation zur Lösung alter Lebensverträge in Lektion 13).
Umkehr hat Jesus vor 2000 Jahren bereits angekündigt. Er hat gesagt:
„Alles was ihr aussendet, kehrt tausendfach zu euch zurück.“ Und das ist
die Natur der Umkehr in ihrer besten Form: „Was du ein-fach aussendest,
kehrt tausend-fach zu dir zurück.“ Welch eine prachtvolle Ernte uns
nach der bescheidenen Saat bevorsteht!
Jesus hat auch gesagt
„Werdet (wieder) wie die Kinder, dann ist das Himmelreich (der Aufstieg)
euer.“ Was wir in unserer Kindheit und Jugend wollten und waren, verlor
sich auf dem Weg ins Erwachsensein. Auch hier herrscht die notwendige
Umkehr: Lassen wir unsere Kindheit, unser Inneres Kind, später nicht
bewusst in uns wieder wach werden, dann werden wir im Alter kindisch und
hilflos sein. Lassen wir den Wurzelsaft unserer Kindheit, selbst wenn
er bitter und schmerzvoll ist, wieder aufsteigen, dann werden wir im
Alter kindlich, freudvoll und weise sein. Lest hierzu die Geschichte von
Helge-Maria im Artikel „Kranke Aura“ und vollzieht die Meditation Das innere Kind.
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Seminar 2012 - ZEITENWENDE
1. Seminar Zeitenwende und die 5. Dimension
2. Seminar Geistiges Reisen und Handeln
3. Seminar Körper, Haus und Landschaft
4. Seminar Bedeutung und Botschaften der Tiere
5. Seminar Nahrung und Lichtnahrung
6. Seminar Neue Kinder und Jugendliche
7. Seminar Männer, Frauen und Partnerschaften
8. Seminar Tod, Leben und Unsterblichkeit
9. Seminar Kapital, Geldfluss und neue Berufe